2010 September 03
Kleid: Markus Lupfer
Leggings: Falke (Cotton Touch, empfehlenswert!)
Mülltüten: Budnikowsky
Ballerinas: Tory Burch
Herz: Susanne Kaloff
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2010 September 01
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2010 August 26
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2010 August 23
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2010 August 18
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2010 August 15
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2010 August 11
PS: Ohjemine, ich habe einen Fehler gemacht: es muss natürlich Baiser mit einem S heissen, baisser mit zwei S heisst umgangssprachlich etwas völlig anderes, ich weiss wirklich nicht, wo ich da mit meinen Gedanken war….
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2010 August 07
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2010 August 05
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2010 August 01
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2010 Juli 28
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2010 Juli 25
Alles war gut, einen Tag lang. Dann wurde ich von der einzigen Mücke von ganz Symi großzügig perforiert, hatte drei Tage lang eine mittelschwere Erkältung, lag bei hundert Grad alleine mit einem Schal auf dem Berg und verdammte die Air-Condition, am dritten Tag flog mein Bandeau-Bikinitop (lila/türkis gebatikt, nicht schwarz, 4,95 von H&M;) vom Balkon und war von diesem Moment an nie wieder gesehen. Ich hatte die Nachbarskinder stark im Verdacht, die morgens um sieben mit einem Bobbycar vor unserem Fenster ein Abfahrtsrennen veranstalteten, ihn gestohlen zu haben, was sie nur mit Achzelzucken und einem “no problem” kommentierten. Am vierten Tag war mein Krümelmonster-T-Shirt-Nachthemd spurlos verschwunden, tat sich jedoch am fünften Tag wieder überraschenderweise auf einem Wäscheständer unten am Hafen einer “Laundry” auf. Es folgten ungetrübte Sonnenstunden im unfassbar glasklarem, kühlen Meer, ein paar kleine Fische beim Schnorcheln, ein Angriff eines Kleberfisches, der am Bein meines Sohns klebte, und Panikattacken auf offener See auslöste. Mein tägliches Highlight bestand aus einer Cola (regular) mit viel Eis und Zitrone gegen 17 Uhr auf meiner Liege eingenommen, und ein Mythos Bierchen aus der Dose nackt und salzig im Raum stehend vor dem Duschen. Wir verbrachten einen lärmenden Abend bei “Manos”, dem angeblichen Hotspot von Symi, in dem schon Sarah Jessica Parker, Valentino, Armani, Ornella Muti oder alle zusammen zum Calamari-Essen vorbeischauten. Als wir dort waren, saßen jedoch nur ein paar Russen mit ein paar Ouzos rum und es herrschte eine künstlich aufgekratzte Stimmung wie auf einem Kreuzfahrtschiff, und die Calamaris taten mir leid, ihr Leben für so etwas Triviales gelassen zu haben. Tintenfische sind so schöne Tiere. Das war, glaube ich, ein Tag nachdem wir die tote Ratte vor unserer Tür gefunden hatten. Ich kaufte mir eine Fischermütze in Jeansblau, allerdings nicht in der oben abgebildete Boutique “Home Fashion” (Anita Hass von Symi), bei der es zwei BH’s zum Preis von einem, aber keine schwarzen Bandeau-Bikinis gab. An diesem Abend kamen wir in unser windschiefes Häuschen, das besagte 389 Stufen über dem Hafen lag, und sahen sie neben dem Sofa sitzen: eine tassengroße, schwarze, dicke, haarige Tarantula (nein, kein literarischer Kniff!). Von da an begriff ich, warum Menschen nach Sylt oder Amrum reisen. Was sonst noch so los war? Ach ja, am achten Tag kam ich in den Genuss einer kostenlosen Lippenaufspritzung: meine beste Freundin, die Mücke, stach mich zielsicher in die Unterlippe, was mir einseitig für einen ganzen Tag das Aussehen von Chiara Ohoven verlieh. Ja, es gibt auch Fotobeweise! Ich bin immer wieder fasziniert von mir, mit welcher Bestürzung ich auf andere Orte reagiere…
Aber das schönste am Reisen ist ohnehin das Nachhausekommen: Erfrischende 18 Grad, orangefarbene Gladiolen, Vollkornbrot und den grauen Sonia Rykiel Pullover mit Pink Herzen in frisch gestrichener kühler Umgebung meiner Lieblings “Home-Fashion-Boutique” vorzufinden.
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2010 Juli 09
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2010 Juli 07
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2010 Juli 04
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2010 Juli 01
Hier meine persönlich stark eingefärbte Bonheur-Top-8-Liste:
1. Am Wochenende war ich auf einem französischen Gartenfest, dort gab es deutschen Fußball und einen Drink, der St.Tropez hieß. Er besteht aus: Rosé, eiskalt, einem Schuss Pampelmusen-Sirup, Eiswürfeln und Mineralwasser. Umgerührt mit einem Savoir-Vivre-Lavendelstängel. Diese Mischung schmeckt so süffig-sommerlich-flirrig, dass man in einem Affenzahn bleu ist. Errlisch!
2. Joan Dididon lesen, unbedingt, alles, sofort! J’adore Didion!
3. Die französische Vogue lesen, nicht alles unbedingt sofort verstehen, und denken, was hieß noch mal envoûtant? Ach tant pis, ich will auch eine Cola-Light Flasche von Karl Lagerfeld!
4. Die Nase in einen reifen Pfirsich stecken, fasziniert beobachten wie der Saft den Arm runtertropft, sich an die Abschlussfahrt in Rimini erinnern, und den ganzen Tag Carbonara e una Coca Cola im Ohr haben.
5. Invisible Light von dem neuen Scissor Sisters Album „Night Work“ (vor zwei Tagen erschienen!) sehr, sehr laut hören. Gay Disco!!!
6. Das Gesicht auf ein Marmeladenbrot mit Holunderblüten-Champagner-Gelee betten (zu bestellen im Onlineshop vom Café Paris www.cafeparis.net) und zwei Minuten lang nicht den geringsten Zweifel haben: Life is good.
7. Die eigenen Füße in der Sonne sehen und hellauf begeistert sein von Red My Fortune Cookie von O.P.I.
8. Den Schlüssel zum Herzen suchen und in der Zwischenzeit den geschwungenen Love-Ring von Zoe&Morgan; an den Finger stecken.
PS: Ach ja, envoûtant heißt bezaubernd, betörend, aber das wisst Ihr natürlich alle, meine kleinen Hobby-Französinnen!
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2010 Juni 28
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2010 Juni 27
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2010 Juni 23
Neulich trug Chloé Coolé Sevigny ein Splatter T-Shirt zu einer taillenhohen Jeans, was nicht furchtbar verrückt oder neu oder wahnsinnig mutig, aber in Ordnung war. T-Shirts mit verstörenden Motiven sind ja nicht die Nouvelle Vague der Mode. Ich erinnerte mich an mein Ozzy Ozbourne No Rest For The Wicked Shirt, das ich gerne Ende der Achtziger trug. Ich hatte auch Slayer oder, Aaaaaaah, Poison im Sortiment. Die waren eine Hair-Metal-Band aus Pennsylvania, und ich könnte nicht sagen was schlimmer war: ihre Haarfrisuren oder ihre Musik. Am liebsten waren mir aber immer meine Guns N’ Roses Shirts. Nun, das war beyond style, das war Liebe. Das Tragische daran ist nicht, dass schwarze T-Shirts mich aus heutiger Sicht immer furchtbar deprimieren (ähnlich traurig sind vielleicht nur schwarze Unterhosen bei Männern), das Drama lag darunter: Schulterpolster, die ich in das Shirt knöpfte oder mit Sicherheitsnadeln befestigte. Solange bis ein coolér Junge sagte: „Oh Fuck, das geht nicht!“
Eben war ich auf der Seite von Terry Richardson (www.terryrichardson.com), dem Schwerenöter, und fand unter Terrys Diary die Rubrik T-Shirt of the Week. Und was seh ich da? T-Shirt of the Week am 3.Juni 2010 war: Slayer. Trash Metal kommt von Trash und deshalb trage ich jetzt doch lieber mein Zombie T-Shirt zu meiner taillenhohen Jeans. Sollte das wider Erwarten beknackt aussehen, ziehe ich mich ratzfatz aus und bewerbe mich als Model bei Terry. Das kann man nämlich, wie ich eben auf seiner Website las:
Hello , if you are male or female and interested in posing nude for Terry Richardson please contact us by Email.
Please include your contact information, Phone number name and a photo (a small jpeg) if possible.
You must be at least 18 years old and be able to provide a state issued ID at the time of the photo shoot.
model@terryrichardson.com
Nacktmachen ist immer eine Alternative. Auch zum Splatter-Shirt.
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