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    <title><![CDATA[BLOG VON SUSANNE KALOFF]]></title>
    <link>http://www.anitahass.de/blog/</link>
    <description><![CDATA[BLOG VON SUSANNE KALOFF]]></description>
    <pubDate>Fri, 18 May 2012 17:04:18 +0000</pubDate>
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    <docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
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      <title><![CDATA[TRUE!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/true/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/401605_10150950565302246_393000672245_11809330_1583629452_n.jpg" alt="" width="568" height="652" /></p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 18 May 2012 07:45:33 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[HEUTE ABEND!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/heute_abend/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: right;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/Bildschirmfoto_2012-05-16_um_12.08.36.png" alt="" />Schei&szlig;e, wei&szlig; nicht, ob ich es heute Abend zur Schei&szlig;e Vernissage schaffe. Hatte es fest auf meinem Zettel stehen, der aber ist pl&ouml;tzlich so voll gekritzelt mit anderen W&ouml;rtern (Date, Deadline, Dinner), dass ich ins Schleudern komme. Allen anderen rate ich: Geht hin! Man bereut es nie, seinen Horizont&nbsp; erweitert zu haben. Um was auch immer...</p>
<p>Kunstverein: 19 Uhr</p>
<p>http://www.jonathan-b-johnson.com/</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 16 May 2012 10:18:47 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[SIE IST 17!!!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/sie_ist_17/</link>
      <description><![CDATA[<p><iframe frameborder="0" src="http://www.youtube.com/embed/3SDYus7iKC8" width="560" height="315"></iframe></p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 16 May 2012 09:52:58 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ICH FINDS SAULUSTIG!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/ich_finds_saulustig/</link>
      <description><![CDATA[<p><iframe frameborder="0" src="http://www.youtube.com/embed/A4at90Ttun0" width="420" height="315"></iframe></p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 14 May 2012 20:10:51 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[PSSSST...]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/psssst/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_9011.JPG" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 14 May 2012 15:30:46 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MAAAAMAAA!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/maaaamaaa/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_8963_1.jpg" alt="" width="335" height="448" /><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_9055.jpg" alt="" width="335" height="448" /></p>
<p>Nichts deutet heute darauf hin, dass ich Mutter bin. Kein Indiz, kein Kind hier, keine Blumen, nur ein missratenes Fr&uuml;hst&uuml;cksei. Und weil alle posten, was sie Schiefes gebastelt bekommen haben von ihren Kindchen und welche mannnshohen Bouquets ihnen von den dazugeh&ouml;rigen V&auml;tern gekauft wurden, poste ich frei von Neid und voller Freude diese Kekse, die Dean&amp;Deluca f&uuml;r mich buk. Bei buk denke ich immer an einen meiner Lieblingss&auml;tze von Max Goldt: <span class="st"><em>Ich w&uuml;nschte</em>, <em>man b&uuml;ke mir einen Kl&ouml;ben</em>. Wann immer ich diesen Satz vor mich hinsage, werden aus allen Tr&auml;nen Freudentr&auml;nen. Es gibt mehr zu lachen, als man glaubt.<br /></span></p>
<p><span class="st">5 Dinge, die ich sonst noch von meiner Mama gelernt habe:<br /></span></p>
<p><span class="st">Lektion 1: Blumen im Haus sind wichtiger als ein gemachtes Bett. Lektion 2: Tulpen kennen kein Ma&szlig;, man darf ihnen nur einen Schluck Wasser geben. Lektion 3: Wenn gar nichts mehr geht, erstmal einen Tee kochen. Lektion 4: Sich die Fingern&auml;gel immer dann noch schnell lackieren, wenn man schon im Mantel im Flur steht.&nbsp; Lektion 5: </span><span class="st">M&uuml;tter, die sagen, dass sie sich echt nichts aus dem Muttertag machen, l&uuml;gen immer. </span></p>
<p><span class="st"><br /></span></p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 13 May 2012 12:18:39 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MENSCH, JOHNNY!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/mensch_johnny/</link>
      <description><![CDATA[<p><iframe frameborder="0" src="http://www.youtube.com/embed/f4dzzv81X9w" width="560" height="315"></iframe></p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 12 May 2012 22:27:25 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[PURE, SIMPLE, HONEST!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/pure_simple_honest/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_9014_1.jpg" alt="" width="330" height="441" /><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_9005_4.jpg" alt="" width="335" height="442" /><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_8966.jpg" alt="" width="331" height="438" /><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_8998_1.jpg" alt="" width="331" height="439" /></p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 11 May 2012 00:02:25 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[UNCERTAIN]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/uncertain/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_8958.jpg" alt="" />Sicher ist nur: Das ist New York. Immer noch. Und wieder. Dass ich schon wieder hier sein darf, habe ich Menschen zu verdanken, die mir gewogen sind. Allen voran danke ich meinem Manager, meinem Mann und meiner Mutter. Ach nee, ich habe ja gar keinen Manager und auch keinen Mann. Huch, ganz durch den T&uuml;ddel. Aber ich wollte schon immer mal eine Dankesrede halten. Da jetzt alle in Deutschland pennen, ist der richtige Zeitpunkt gekommen. Auch m&ouml;chte ich mir selbst danken, dass ich das alles so furchtlos auf mich nehme und nach nur 8 Stunden 40, puff, wieder da bin, wo ich vor drei Wochen war: In der Nail Bar. Diesmal wagte ich ein Experiment und ging in ein anderes Manik&uuml;re/Pedik&uuml;re Studio, und geriet in die F&auml;nge der koreanischen Essie und O.P.I Mafia. Nachdem ich in einem nicht funktioniereden Massagestuhl aus einem Sekundenschlaf erwachte, war der Laden schlagartig leer. Nur ich. Und 8 Mitarbeiter. Valium lag &uuml;ber der Szenerie: man stand einfach schweigend, verd&ouml;st traurig und Cracker m&uuml;mmelnd herum und lauschte der Musik. Suddenly! Ein Tusch! Und Peter und der Wolf ert&ouml;nte in einer ohrenbet&auml;ubenden Lautst&auml;rke. Bei dieser Musik muss ich stets an einen Mann denken, den ich mal sehr geliebt habe, und der es verabscheute, wenn ich meine Fu&szlig;n&auml;gel lackierte.&nbsp;</p>
<p>Aus einer sehr kleinen T&uuml;r, die verborgen in der Wand lag und die mit Tapete bezogen war, so dass man sie kaum wahrnahm, kamen im Minutentakt kleine M&auml;nner geb&uuml;ckt heraus, die schwarz gekleidet waren und Bubble Tea tranken. Es erinnerte an das halbe Stockwerk in dem Film "Beeing John Malkovich". Zwei skandinavische Models guckten gelangweilt vorbei und trugen gro&szlig;e Alexander Wang T&uuml;ten bei sich, die so krank gro&szlig; waren, dass ich annahm, Alexander Wang l&auml;ge darin. M&ouml;glicherweise halbiert. Ein weiteres M&auml;nnchen massierte mir unaufgefordert den Nacken, bis die Eieruhr klingelte. Dann war alles vorbei. Nein, kein Traum. Danke auch an Sergei Prokofjew. F&uuml;r alles, was er mir gegeben hat.</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 09 May 2012 00:24:51 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MARC, MY LOVE.]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/marc_my_love/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_8941_1.jpg" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 06 May 2012 07:14:06 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DIE ANDEREN.]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/die_anderen/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_8861.jpg" alt="" />Freunde der Sonne, es ist sp&auml;t geworden, ich mache es also kurz: Morgen treffe ich Marc Jacobs. Nein, nicht einen Schal, eine Tasche oder die Mouse Flats, sondern ihn, himself, den Gott. Was ich denke? Nichts. Da hilft auch kein Karotten-Saft mehr. Nicht mal ein Bier. Manchmal erschrecke ich, was ich denke, w&auml;hrend einer Massage oder w&auml;hrend des Kloputzens oder w&auml;hrend was auch immer. Nirgendwo werde ich hingehen ohne meine hundert Karteikarten, auf denen tausend Fragen stehen, die zu fad, zu intellektuell oder zu &uuml;bergriffig klingen. Die Frage, was ich anziehe, habe ich verworfen, sie scheint mir zu abgedroschen. Vielleicht sollte ich nackt gehen, dann h&auml;tte man wenigstens, oh das passt gut, Gespr&auml;chsstoff.&nbsp;</p>
<p>Einmal war ich auf einem Ozzy Osbourne Konzert und trug ein Guns'n'Roses T-Shirt. Werde morgen mein Afrikakleid anziehen, das ist nicht von Ozzy, aber auch nicht von Marc. Oder ist er dann gekr&auml;nkt? F&uuml;rs Roland Mouret Kleid wird es zu warm sein, Mittags in Mitte, ich wei&szlig; nicht. Vielleicht ist es auch alles f&uuml;rchterlich egal, weil innen und au&szlig;en meist nicht zusammenpassen. Sollte ihn besser fragen, was er w&auml;hrend einer Massage denkt. Guter Punkt. Und Gute Nacht. Niemals vergessen: Die anderen haben mehr Angst als man selbst.</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 02 May 2012 19:54:38 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[JUST DO IT!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/just_do_it/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/Foto.PNG" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 01 May 2012 08:32:57 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[HIMMELHERRGOTTKARL!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/himmelherrgottkarl/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/537107_210267352415878_192335810875699_361453_1669399145_n.jpg" alt="" /></p>
<p>So, jetzt mal alle fix auf die Facebook Seite von Antonio Lopez, dem Fashion Illustrator gehen: Das <em>The Antonio Lopez Book</em> von Mauricio Padilha and Roger Padilha erscheint zwar erst im September, aber die Autoren zeigen schon ein paar Fotos. Zum Beispiel jenes hier: Das ist, kein Gag, Karl Lagerfeld. Ist er sch&ouml;n? Man m&ouml;chte aufh&ouml;ren zu Atmen bei seinem Anblick, nein? In einem Monokino, unglaublich! Oder ist es ein Turnanzug? Und dieser Teint! Wie auch immer, es war die Zeit, bevor er Cola-Light trank, weil er nicht wei&szlig;, dass nur dicke M&auml;dchen Cola-Light trinken. Die Zeit in seinem Leben, bevor er sein Haar mit Trockenshampoo einf&auml;rbte.&nbsp;</p>
<p>Lopez war mit Karl best friends oder so, aber dann starb er 1987. &Uuml;brig geblieben sind diese Aufnahmen, die alle eins sagen: Die Tage sind lang. Die Jahre vergehen schnell.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Photos: Estate of Antonio Lopez and Juan Ramos via Facebook</em></p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 30 Apr 2012 14:38:56 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WIE DICH SELBST!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/wie_dich_selbst/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_8832.JPG" alt="" />Wenn die Inspiration nicht zu mir kommt, muss ich zu ihr. Was sagte Bruce Mau gestern? Begin anywhere! Tun, was getan werden muss. Also einen M&uuml;llsack genommen, die alten Blumen, Mails, Rechnungen, SMS, das Essen vom Inder von vorgestern und Klamotten reingeworfen ("Nein, du ziehst den braunen, bitzeligen Kaschmirpulli mit dem Mottenloch aus Wien, den man dir im Winter vor hundert Jahren schenkte, in diesem Leben nicht mehr an!"), die Seidenbluse aus dem Koffer geholt, gewaschen, gewuselt, gewienert, hingesetzt, einen Apfel angebissen, vergessen, wo ich ihn hingelegt hatte, alles vergessen, alles erinnert, alles in die Tonne getreten, den Balkon doch nicht bepflanzt, mich im Spiegel angesehen, mich gefragt, ob ich das bin, den braunen, bitzeligen Kaschmirpulli mit dem Mottenloch aus Wien, den man mir im Winter vor hundert Jahren schenkte, wieder aus dem Sack geholt, dran gerochen, keine Mail geschrieben, weil bereits alles geschrieben ist, stattdessen Not-To-Do-Listen und Einkaufszettel verfasst, Haferflocken, Mandelmus, Bier, eine Postkarte gefunden mit dem Text: "Sometimes I Can't Breathe." Von einem Daniel Joseph Martinez. Von ihm kommt auch der Satz: "If Only God Had Invented Coca Cola, Sooner!" Gelacht dar&uuml;ber, f&uuml;nf Schokocrossis Zartbitter gegessen, den bl&uuml;henden Linden vor dem Fenster zugel&auml;chelt, drei Weissw&auml;schen gewaschen, eine neonorangefarbene Flasche mit einem b&ouml;sen Abflussfreimittel gekauft und den Inhalt auf einmal in die Badewanne gekippt, das Style Magazine der New York Times nicht angeguckt, eingeatmet, ausgeatmet, gelernt, mich mehr zu lieben. Eine sichere Bank.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bluse: Equipment</p>
<p>Kleiderb&uuml;gel: Lower East Side</p>
<p>Der Rest: Kam einfach so zu mir.</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 25 Apr 2012 14:43:48 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DANKE, BRUCE!!!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/danke_bruce/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/7f5fd6ee2ab0b3bfe4dd444bc43f1fd4.jpg" alt="" /></p>
<p><span style="font-weight: bold;">9. Begin anywhere.</span>&nbsp;<br />John Cage tells us that not knowing where to begin is a common form of paralysis. His advice: begin anywhere.</p>
<p>Quelle: Bruce Mau, Gott!</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 23 Apr 2012 21:00:43 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[OR MAYBE THEY WILL...]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/or_maybe_they_will/</link>
      <description><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_8762.jpg" alt="" /></p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;<img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_8781.jpg" alt="" />Gegen das Wissen, dass materieller Besitz nicht gl&uuml;cklich macht, den Koffer nur mit Draufsitzen zubekommen. Ich weiss wirklich nicht, wie das passieren konnte, aber die Kreditkarte ist gesperrt, was dummerweise genau in dem Moment passsierte, als ich kurz vorm Abflug grad noch bei Economy Candy einen Sack voll S&uuml;&szlig;igkeiten an die Kasse getragen hatte. Uff, nur gut, dass ich gestern genug Kohlenhydrate gegessen habe. Davor wurde ich von einer MTA New York City Metro Mitarbeiterin derart zusammengefaltet, weil ich meine Subway Karte aufladen wollte, dass ich drei Stunden lang unter Schock stand. Sie schrie mich durch ihr H&auml;uschen &uuml;ber Lautsprecher in einer Preislage an, dass der Astor Place bebte. Ich fing mich hundert Blocks sp&auml;ter wieder ein wenig in der Cindy Shermann Ausstellung im Moma, die so inspirierend ist, dass es sich sogar gelohnt h&auml;tte nur deswegen hierher zu fliegen: Ein pickepackevolles Hirn ist unbezahlbar. Hoffe, ich muss kein &Uuml;bergep&auml;ck daf&uuml;r bezahlen. Sonst trenne ich mich kurzerhand von ein paar Air Max One Paaren. Oder der Jonathan Adler Duftkerze. Oder von den f&uuml;nf T&ouml;pfen Jivamukti China Gel. K&ouml;nnte auch noch etwas Ballast in Form von Marc Jacobs Badeschlappen abwerfen.</p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 21 Apr 2012 17:14:06 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[TO DO]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/to_do/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_8730.JPG" alt="" width="340" height="254" /></p>
<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_8740_1.JPG" alt="" width="334" height="250" /></p>
<p>Habe Gott, Jude Law und Bianca Brandolini d'Adda heute mitten auf der      Stra&szlig;e getroffen. Obwohl, Jude stand nicht auf der Stra&szlig;e, sondern   brav an    der Ampel Bleecker Street/Ecke 2nd Avenue. An der Hand hatte   er zwei    seiner siebzehn Kinder. Er trug eine dunkelgraue, beulige  MC  Hammer    Jogginghose, sah also aus wie immer. Die kleine Truppe   ging  eintr&auml;chtig   in einen Klamottenladen, der mir suspekt vorkam. Im    Fenster ein   Surfbrett. Aber hat er sicher nur seinen Kinder zuliebe    gemacht. Ich   fragte mich, bei einem Sauvignon in der Sonne unter   blauem  Himmel   sitzend, ob ich ihm nicht hinterher laufen sollte,   jetzt, wo doch    Sienna einen Braten in der R&ouml;hre hat von diesem   Babyface mit Wollm&uuml;tze, der aussieht wie ein Zehntkl&auml;ssler. Und ob ich   mich Jude    nicht an den unrasierten Hals werfen sollte, in dem Laden   mit den    Surfklamotten, der vermutlich eine gro&szlig;e Auswahl an   ausgeleierten    Jogginghosen hatte. Ich kam jedoch wieder z&uuml;gig von   dieser Idee ab, bestellte    stattdessen einen Tuna Sandwich und sagte   zu mir selbst: Enjoy  yourself,  da haste mehr von.</p>
<p>Bianca Brandolini ist ja dieses italienische  He-She-It-Girl, die mit      diesem rothaarigen Hans Dampf in allen  Jet-Set-Gassen Lapo Elkann      (Fiat-Erbe, Hochwasserhosentr&auml;ger) schl&auml;ft.  Sie sah exakt so aus  wie  in    der <em>Gala</em>. Morgen muss ich fr&uuml;h  auftstehen, ich darf   nicht    Dechen Thurman, der Bruder von, na, Ihr  wisst schon,   verpassen. Der   soll  nicht auf der Stra&szlig;e, sondern auf der Matte im    Jivamukti Yoga  Center stehen und unterrichten. Fest steht: Um 9 gehts los mit Sonnengru&szlig; und Omshalabomm. In den Sternen steht noch, ob ich die Fahrt auf dem Leihradl vom Hotel bis zum Broadway &uuml;berleben werde. Es ist schon 3  Uhr 26. Kein Stern am Himmel. Schwarz wie die Nacht. Nicht mal Gott ist zu erkennen. <em>&nbsp;</em><span class="st"><em><br /></em></span></p>
<p><em>&nbsp;</em></p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 17 Apr 2012 06:47:07 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[LOST&FOUND]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/lost_found/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_8714_1.jpg" alt="" />Erstaunlich, was man im Leben alles verlieren kann. Dann wiederrum: was man alles finden kann! Ich habe in meinem Leben schon eine ganze Menge verloren: C&eacute;line Handtaschen, mein Zuhause, meinen Stolz, Haargummis, sogar ganze M&auml;nner, aber ein Reisebett, nee, das hab ich noch nie geschafft. Wie m&uuml;ssen wir uns das vorstellen? Da l&auml;uft man mit seinem Reisebett im Jutebeutel so die Stra&szlig;e lang und zack, wech isses. Ich hoffe, ich finde das verlorene Bettchen, denn morgen um 7 gehe ich auch auf eine Reise: NEW YORK CIDDY! Das Bl&ouml;de an so Reisen ist, dass man einen Koffer packen muss, und darin bin ich trotz jahrelanger Stewardess Erfahrung sehr schlecht. Ich habe ALLES eingepackt, was ich besitze. Nein, es ist kein Umzug, es sind nur 6 Tage. Es hei&szlig;t, es seien dort am Montag 30 Grad. Das nervt doch. Ich will keine Flip Flops auf dem Asphalt h&ouml;ren, nein, sehen erst recht nicht. Es sollen gef&auml;lligst Fr&uuml;hlingstemperaturen herschen, damit ich mich gut kleiden und meine Rika Lederjacke tragen kann, Himmel Herrgott! Und weil ich so wenig Sorgen habe, fing ich heute damit an, mir welche zu machen: Ist die Jacke an den Schultern nicht doch ein wenig zu gro&szlig;? Ich sah mich in jedem Schaufenster an und dachte: Huch, shit, wer ist denn dieser Powerranger da? Naja, bei dieser Affenhitze werde ich sie eh nicht anziehen k&ouml;nnen. Bei Hitze kann ich auch ganz schlecht arbeiten. Da m&ouml;chte ich den ganzen Tag nur in einem Reisebett im The Standard liegen. Eventuell ab und zu einen Schluck Budweiser trinken, aber nur im Liegen. Eins noch: Was immer man verliert, nicht traurig sein. Es kommt alles noch besser.</p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 14 Apr 2012 19:03:24 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[STETS DRAN DENKEN!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/stets_dran_denken/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/4d1988b20364956df9f3bcf8aa1ee09a.jpg" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 13 Apr 2012 06:18:19 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[EIN GEDICHT!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/ein_gedicht/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/548517_10150716857112020_103310137019_9207593_2001366785_n.jpg" alt="" width="480" height="678" /></p>
<p>Dieses Gedicht ist leider nicht f&uuml;r mich, es wurde mir zugespielt,  und ich erlaube mir, es hier zu ver&ouml;ffentlichen. Besonders gut gefallen  mir die pr&auml;zisen Farbbeschreibungen wie "Miami Hot Pink" und das h&uuml;bsche  Wort "Modehaus".</p>
<p>Es ist immer so knapp, soo knapp davor, dass ich anstimme und ihm an  der Kasse vom Schlemmermarkt "Hallo! Herr! Rowohlt!" ins Ohr br&uuml;lle.  Oder ihm an der Wursttheke auf die Schulter haue. Ich muss mich jedes  Mal sehr beherrschen, es nicht zu tun, weil ich ja weiss, dass wir uns  gar nicht kennen, und er guckt ja auch schon immer so irritiert, dass  diese irre Frau in den gebl&uuml;mten Miami Hot Pink Hosen ihn so grenzdebil  anl&auml;chelt. Aber ach, es gibt doch so wenige M&auml;nner, die mich mit einem  einzigen Satz zum Lachen bringen: Herr Rowohlt, ich liebe Sie!</p>
<p>Einer meiner Lieblingss&auml;tze geht so: &raquo;Wenn man anderthalb Handbreit  lange schwarze Lederminis tr&auml;gt und mit den dicken Beinen defekte  Netzstr&uuml;mpfe, dann sollte man bei Beinen anderer Leute ziemlich  vorsichtig sein.&laquo; Den schrieb er mal einer Journalistin, nachdem sie ihn  &raquo;Whiskyfass auf Beinen&laquo; nannte. Ich w&uuml;rde nicht mal f&uuml;r Geld ein  schlechtes Wort &uuml;ber ihn schreiben. Lieber w&uuml;rde ich tot im Schaufenster  des Modehauses h&auml;ngen.</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 11 Apr 2012 11:06:07 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ARM-ORGIE]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/arm_orgie/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_8698_1.jpg" alt="" />Arm-Party? Nee, das ist eine ausgelassene Arm-Orgie, wenn schon denn  schon! Eher "Eyes wide shut" anstatt "Der Partyschreck". Partys  langweilen doch ohnehin, immer dieses fade in der K&uuml;cherumgestehe  mit lauwarmem Prosecco und angetrocknetem Camembert. Und dann diese  Gespr&auml;che! Alter! Noch nie habe ich nach 24 Uhr jemanden etwas sagen  h&ouml;ren, was ich nicht schon tausendmal zuvor geh&ouml;rt h&auml;tte. Auch mich  selbst habe ich um diese Uhrzeit stets das Selbe sagen h&ouml;ren, g&auml;hn. Und  nein, neu ist das nicht mit dem hemmungslosen Beh&auml;ngen der Unterarme,  neu ist meine Ikat B&uuml;x im Hintergrund, die sich der Orgie angepasst hat,  oder war es andersrum? Egal, ich finds geil!</p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 10 Apr 2012 09:34:07 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[SECOND HAND]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/second_hand/</link>
      <description><![CDATA[<p>&nbsp;&ldquo;the minute you think your past was better, your present becomes second hand and you yourself becomes vintage." (Karl Lagerfeld)</p>
<p><iframe frameborder="0" src="http://www.youtube.com/embed/apXryL5S12E" width="560" height="315"></iframe></p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 09 Apr 2012 10:26:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DAS WILDE LÄMMCHEN]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/das_wilde_lamm/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_8690_2.jpg" alt="" /><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_8693_2.jpg" alt="" />Nein, das sind keine Schildkr&ouml;ten, sondern Osterl&auml;mmchen. Wehe, einer lacht! Ich finde, dass sie sehr s&uuml;&szlig; geworden sind. Das wilde Schaf ist einer meiner Lieblingsfilme, es sind sozusagen cineastische Themenl&auml;mmer, die ich da schubidu an diesem beschaulichen Eastersunday gezaubert habe.</p>
<p>Ansonsten k&ouml;nnen wir festhalten, dass ich bei aller Liebe nicht zu den Frauen geh&ouml;re, die beim Backen die Nerven behalten. Mit dem Laptop (f&uuml;rs Rezept) in der K&uuml;che gestanden (weil Drucker wie immer nicht einsatzbereit, weil nicht nur keine gute Hausfrau, sondern auch eine miserable B&uuml;rokraft), ein Eigelb im Haar, eins in der Hand, das dritte in der Bluse, und geflucht: was soll das denn nun schon wieder hei&szlig;en, der Teig muss schwer vom L&ouml;ffel fallen? Tat er! So schwer, dass ich damit die W&auml;nde h&auml;tte verspachteln k&ouml;nnen. Als sie nach Stunden aus dem Ofen kamen, war es bereits Mittag, im Jugendzimmer h&ouml;rte man Grunzen, und ich stand wie Doris Day mit rosigen Wangen in einer dottergelben Strickjacke mit meinen Schildkr&ouml;ten in der Hand im T&uuml;rrahmen und fl&ouml;tete: Frohe Ostern, Ihr Puschelh&auml;schen!&nbsp; Doch, doch, man w&auml;chst an seinen Aufgaben.</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 08 Apr 2012 16:48:04 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[POST!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/post/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/tumblr_m0ybzzpvl31roswyzo1_500.png" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 05 Apr 2012 07:57:03 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[A GOOD CRY]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/a_good_cry/</link>
      <description><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img style="float: right;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/tumblr_lzx2p1GnU31qz6f9yo1_500.jpg" alt="" width="443" height="629" />Ich glaub': Dann ich rauche ich besser mal eine...</p>
<p style="text-align: left;">Boahboahboah, nee, nie wieder, mein lieber Scholli! Dabei waren es Schorlen. Gestern einen sehr, sehr lustigen Abend verlebt, glaube, mich zu erinnern, sogar zu "Visage" getanzt zu haben. Bedeutet das Schlimmes? Denke ja. Auf das Denken ist grad kein Verlass, der letzte Wein, puh. Irgendeine Magazin Release Party im Golem, fragt mich nicht, wie das Magazin heisst, weiss ja nicht mal, wie ich heisse. Dummerweise auch vergessen, dass gestern Dienstag war, kein Samstag, oder Gr&uuml;ndonnerstag. Ein ordin&auml;rer Dienstag! Mit einem Mittwoch im Genick, und Aufstehen und so. Zum Heulen, aber geht schon, nach drei tr&ouml;gen Toasts und drei Tees und das Bett an meiner Seite. Nie wieder Zigaretten, nie wieder alkoholische Getr&auml;nke, nie! Warum zum Teufel trage ich eigentlich noch dieses dramatische Augen Make-up? Aber der Lidstrich sitzt, okay, nicht pr&auml;zise, aber immerhin auf den Augen, und nicht am Kinn. Ein Indiz, mehr gelacht als geweint zu haben. Also: Aspirin Marsch, Augen zu und Autopilot an. Und bitte heute sehr, sehr leise mit mir sprechen.</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 04 Apr 2012 06:14:24 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[NIMM DIES, MONTAG!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/nimm_dies_montag/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/403869_10150479629503779_220914688778_8879761_1153341747_n.jpg" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 02 Apr 2012 08:08:25 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[COOL IS CONSERVATIVE FEAR]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/cool_is_conservative_fear/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/c996b2de7c6731479268be3279b7e302.jpg" alt="" />Das gef&auml;llt mir sehr gut:</p>
<p>Cool is conservative fear dressed in black. Schwarz mag ich eh nicht. Weder, um meine Coolness einzukleiden, noch mich.</p>
<p>Punkt 15 bin ich Meister drin.</p>
<p>An Punkt 18 arbeite ich noch. Gestern schon wieder bei GNTM eingepennt. Nichts Neues gelernt. Mich trotzdem von dem Rest der Welt separiert gef&uuml;hlt mit meiner T&uuml;te Mini Snickers im Arm. Worked too hard klappt schon ganz gut.</p>
<p>Nun habe ich gro&szlig;es Interesse an den anderen Punkten. Aber incomplete, ich Eselchen, es hei&szlig;t ja "Incomplete Manifesto For Change!"</p>
<p>Letzte dumme Frage: Wer ist Bruce Mau? Moment, ich recherchier mal. Aber erst google ich mal im K&uuml;hlschrank nach etwas Milch f&uuml;r meinen hawaiianischen Kaffee...</p>
<p>So, hier haben wirs. Toller Typ, der Bruce. Das Manifest schrieb er schon 1998, jetzt kommts:</p>
<p>http://www.brucemaudesign.com/4817/112450/work/incomplete-manifesto-for-growth</p>
<p>Angucken, lesen, dringend! Mein Lieblingspunkt ist Nummer 26: <span style="font-weight: bold;">&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;"><br /></span></p>
<ol id="yui_3_3_0_2_130669537843548">
<li id="yui_3_3_0_2_1306694396643876"><span style="font-weight: bold;">26. Don&rsquo;t enter awards competitions.</span>&nbsp;<br />Just don&rsquo;t. It&rsquo;s not good for you.</li>
</ol>]]></description>
      <pubDate>Fri, 30 Mar 2012 10:28:19 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[FRÜHSTÜCK IST FERTIG!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/fruehstueck_ist_fertig/</link>
      <description><![CDATA[<p>G<img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_8572.jpg" alt="" />uten Morgen, Lovebirds!</p>
<p>heute auf dem Fr&uuml;hst&uuml;ckstisch: Ein pistaziengr&uuml;nes Haarb&uuml;rstchen von June Ainscough (die besten und puscheligsten B&uuml;rsten aus England, schenken lassen oder kaufen bei Colekt in Frankfurt www.colekt.me), ein paar Urban Ears in der Pantone Farbe des Jahres: Tangerine Tango. Plus einem petit Acne Portemonaiechen f&uuml;r die Hosentasche der strammen petit Jeans, wenn man ausgeht und so viel trinken m&ouml;chte oder muss, dass man Gefahr l&auml;uft, seinen It-Koffer samt Riesenportemonnaie mit allen Karten drin, dem Haust&uuml;rschl&uuml;ssel und dem Handy, im Eifer des Bargefechts zu verlieren, was, wir erinnern uns, &auml;hem, schon mal passieren kann.</p>
<p>Apropos unter den Tisch trinken: das neue Getr&auml;nk heisst ja Macho Tee, nein, nein, Matcha! Matcha Tee muss es hei&szlig;en. Von dem giftgr&uuml;nen Pulver kaufte ich gestern einen Sack, weil da 87000 mal mehr von den Antioxidingern drin sein sollen als in herk&ouml;mmlichem Gr&uuml;nen Tee. Die machen sch&ouml;n, die kleinen Antioxis, so sch&ouml;n, dass man sich wom&ouml;glich in sich selbst verliebt. Daf&uuml;r sind 13 Euro 50 nicht zu viel, oder? Ich werde ein Foto posten, von dem Tee, von mir, Vorher/Nachher, versprochen.</p>
<p>Bis es soweit ist, trage ich mein neues T-Shirt, das ich mir selbst geschenkt habe. Das unterstreicht ganz ohne Macho und Tee die &auml;u&szlig;ere und innere Sch&ouml;nheit. Nein, ich habe nicht den geringsten Zweifel daran, dass ich es verdient habe.</p>
<p>PS: Der Tee ist nun fertig- sieht aus wie kaltes Erbsp&uuml;ree. Schmeckt leider auch so. B&auml;&auml;&auml;h....</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 29 Mar 2012 08:10:59 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[I AM A CHERRY HAT]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/i_am_a_cherry_hat/</link>
      <description><![CDATA[<p><span class="hasCaption"> Jajajaja, das ist toll! Neues vom Herself Magazine: I AM. </span></p>
<p><span class="hasCaption">"I AM featuring self portraits with words   created by influential and gorgeous women such as Anna Dello Russo,   Giovanna Battaglia, Mary Katrantzou, Miroslava Duma, Delfina Delettrez   and Margherita Missoni."<a rel="nofollow nofollow" href="http://herselfmagazine.com/i-am/" target="_blank"></a></span></p>
<p><span class="hasCaption"><a rel="nofollow nofollow" href="http://herselfmagazine.com/i-am/" target="_blank"><span>http://</span>herselfmagazine.com/i-am/</a></span></p>
<p><span class="hasCaption"><a rel="nofollow nofollow" href="http://herselfmagazine.com/i-am/" target="_blank"></a></span><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/anna_2.png" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 26 Mar 2012 22:54:34 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[100 DAYS...]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/100_days/</link>
      <description><![CDATA[<p style="text-align: left;"><iframe frameborder="0" src="http://www.youtube.com/embed/8ouI5KcyHfE" width="420" height="315"></iframe> &nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">Danke INTERVIEW.de!</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 26 Mar 2012 08:45:21 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[KEINE ANGST VOR KOHLENHYDRATEN!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/keine_angst_vor_kohlenhydraten/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/86552_kate-moss-on-the-cover-of-new-york-magazine.jpg" alt="" /></p>
<p>Ger&uuml;chte heizen so sch&ouml;n ein, wenn es einem in diesen feinen Fr&uuml;hlingstagen noch nicht warm genug ist. Okay, also: Angeblich! Soll! Sich! Kate! Mit! Gwyneth! Angelegt! Haben!</p>
<p>Das konnte man in der SUN UK lesen, was in etwa so seri&ouml;s ist wie, ach egal, keine Zeit f&uuml;r Metaphern. Naja, jedenfalls&nbsp; feierte Sir  Philip Green (so ein wichtiger Gesch&auml;ftsmann) seinen 60. Geburtstag mit gro&szlig;em Tamtam in Mexiko. Am Strand kam es zu einem kleinen Zwischenfall zwischen den Ladies.</p>
<p>Eine Quelle behauptet, dass Gwynnie vor der fetten Sause noch mal fix zum Joggen an den beach ging, wo just Kate sa&szlig;, ein paar Chipse futterte und ein Kippchen rauchte. Kate schnauzte:</p>
<p>" Oi, what you out jogging for?" Gwyneth feuerte zur&uuml;ck: "So I don't  look like you when I get old'. Kate, leicht sprachlos f&uuml;r eine Sekunde, sagte daraufhin tr&egrave;s cool: "Why don't you eat some fucking carbs!' Das sch&ouml;nste an dieser kleinen Anekdote ist in meinen&nbsp; Ohren das Wort "Oi" am Satzanfang. Kohlenhydrate sind nicht zu untersch&auml;tzen. Wenn man auf sie verzichtet, wird man n&auml;mlich nicht nur im Nullkommanichts schlank, sondern vor allem zickig. Der Ofen heizt grad vor: TK Pizza Spinat. Danach denkt man zwar immer, man k&ouml;nne nie wieder im Leben so einen Quatsch essen, aber hat Nerven wie Drahtseile. Halbe Miete, halbe Miete, sach' ich Euch....</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bombensichere Quelle: SUN UK</p>
<p>Foto: by Bert Stern for New York</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 25 Mar 2012 19:01:03 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[SOWEIT WÜRDE ICH VIELLEICHT NICHT GEHEN]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/soweit_wuerde_ich_vielleicht_nicht_gehen/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/428052_10150725252220087_545215086_11226181_638805967_n.jpg" alt="" /></p>
<p>gefunden auf: http://weheartit.com</p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 23 Mar 2012 08:21:29 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[I LOVE MY JOB!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/i_love_my_job/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_8613_1.jpg" alt="" />Freunde, Freunde, echt ein Knochenjob dieser Journalismus. Erst mit der Gondel auf den Berg gegondelt, dann drei Stunden auf einem gr&uuml;n/wei&szlig; gestreiften Liegestuhl beim "Alter Goldener Berg" gelegen und Menschen in bunten Anoraks dabei beobachtet, wie sie mit Grandezza hinflogen. Als ich am Morgen in die Gondel stieg, sagte ich zum Gondelmann unaufgefordert: "Ich komme aus Hamburg." Als w&uuml;rde das alles erkl&auml;ren. Er guckte etwas verst&ouml;rt, was vielleicht auch an meinem Outfit lag (ich hatte eine Handtasche am Arm, anstelle eines Lawinenrucksacks), dann brummte er: "Aus Hamburg. So." Neben einem Kind im Buggy, war ich die einzige Person, die nicht Ski fuhr. Ich verstehe das ganze Skifahrding eh nicht, diese Outfit stressen mich schon, das ganze schwitzige Angeziehe bevor es &uuml;berhaupt mal losgeht. Und dann diese schmalen 90er Jahre Oakley-Sonnenbrillen!</p>
<p>Ein einziges Mal probierte ich es vor vielen Jahren aus, weil mich meine Familie massiv unter Druck setzte. Ich scheiterte schon am Idiotenh&uuml;gel, obwohl ich mich wirklich f&uuml;r sportlich halte. Nur Yoga hatte ich es zu verdanken, dass ich den Sturz &uuml;berlebte: Mein Fu&szlig; war im Tal, w&auml;hrend mein Oberk&ouml;rper noch oben am H&uuml;gel klebte: Spagat mit Drehung der Kniescheiben. Die Skibindung, oder wie das heisst, ging nicht auf. Fest steht: I bin raus. Zivile Garderobe auf dem Berg sieht doch auch viel h&uuml;bscher aus.</p>
<p>Hose: Current Elliott.</p>
<p>Pullover: Allude</p>
<p>Landschaft: Vorarlberg</p>
<p>Moonboots: Ausverkauft</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 22 Mar 2012 07:36:22 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[...OOOOH]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/ooooh/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/0f19913a97cd759d5127fb39d734b342.jpg" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 19 Mar 2012 21:07:45 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[UMSTYLING]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/umstyling/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/tumblr_lug5xaHVn61qa4fpmo1_400.jpg" alt="" />Wenn man an einem Samstag durch die Stadt schlendert, sieht man ja so allerhand. Vor allem orientierungslose P&auml;rchen im Partnerlook. Man sieht sie bummelnd durch verkehrsberuhigte Zonen trotten, an Schaufenstern kleben und mit ihrer Latte vor Starbucks Wurzeln schlagen. Das kommt in den besten Familien vor, ein Wochenende ist ja auch so laaang und z&auml;h und &auml;&auml;h und &uuml;berhaupt: "Lass uns doch mal in die Stadt fahren, Schatz!" Die Innenstadt ist ein Ort, wo man so wundersch&ouml;n vergessen kann, was einem innen fehlt. Und dann kommt man heim und hat ein T&uuml;tchen oder zwei oder drei, und wo vorher Leere war, ist pl&ouml;tzlich, naja, ein volles T&uuml;tchen. In dem ist meist etwas Weiches, weil das Weiche immer alles besser macht. Und weil Frauen das wissen, kaufen sie ihren M&auml;nnern manchmal ungefragt auch etwas Weiches- oft ist es rosafarben. Nach dem Umstyling gewinnen die M&auml;nner an Frische, und verlieren an Achtung. Ich finde, man darf M&auml;nner nicht ankleiden, man muss sie so lassen, wie man sie vorfand. Und wenn sie solche T-Shirts tragen wie der B&auml;rtige links auf dem Bild? Dann braucht man dringend das Hammer "Boxenluder" Tanktop und ein Dosenbier. Dann passt das schon. Verwerfen sollte man hingegen schnurstracks den Gedanken, ihn mit einem verknoteten Pull&ouml;verchen &uuml;ber den Schultern aufzupeppen.&nbsp;</p>
<p>(Foto via www.ffffound.com)</p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 17 Mar 2012 21:10:41 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[TKEES IN LOVE]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/tkees_in_love/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_8478.jpg" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 15 Mar 2012 06:44:30 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ZWISCHEN KAMELEN]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/zwischen_kamelen/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_8487.jpg" alt="" width="451" height="604" />Kamele sind komische Tiere, sie gucken einem so vorwurfsvoll an, als habe man sich etwas zu Schulden kommen lassen. Vielleicht sind sie auch nur topgenervt von den rosafarbenen Touristinnen, die sich sp&auml;rlich bekleidet neben/auf/unter ihnen von einem gelangweilt in der Gegend herumstehenden Beduinen fotografieren lassen m&ouml;chten. Mein vollstes Verst&auml;ndnis, Ihr Kamele!</p>
<p>Ich hatte das auch erst vor, nahm jedoch wieder davon Abstand, f&uuml;hlte sich irgendwie falsch an. Sehr richtig hingegen f&uuml;hlt sich an, stumpf aufs Rote Meer zu schauen, nichts zu tun, ab und zu vielleicht mal zu blinzeln, eine Fliege zu verjagen und Allah einen guten Mann sein zu lassen.</p>
<p>Und, wie ist es so bei Euch zu Hause? Ist The Stiletto Red Rose von Current Elliott schon eingetroffen? Was wurde aus dem Wetter? Hedi Slimane bei Yves Saint Laurent untergekommen? Gibt es schon Osterhasen? Hach, irgendwann muss ich mir ja auch mal wieder was &uuml;berziehen. Es muss ja nicht viel sein.</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 11 Mar 2012 15:33:30 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[BE SOFT.]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/be_soft/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/tumblr_lwck14IfAv1qztxgno1_400_1.jpg" alt="" /></p>
<p>Quelle: Gesehen bei der wunderbaren Jen Ray (www.jenray.net)</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 07 Mar 2012 08:52:27 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[...MEHR LOUISE!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/mehr_louise/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_8428.jpg" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 06 Mar 2012 16:07:27 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ACH ALBER!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/ach_alber/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/Alber-Elbaz.jpg" alt="" />Samstagabend blieb' ich zu Haus, sah auf Arte "Lanvin... vor der Show" und war so ger&uuml;hrt von diesem kleinen, kugelrunden, wunderbaren Alber, dass ich G&auml;nsehaut bekam. Kann man der Mode wegen weinen? Alber Elbaz tat es. Vor und nach seiner Show, und es besch&auml;mte mich nicht die Bohne. Wie er &uuml;ber die Frauen sprach, das war so sch&ouml;n und so wahr: Sie m&uuml;ssten so viel leisten, so viel tun, so viel sein, im Job gl&auml;nzen, eine gute Mutter sein, d&uuml;nn sein, d&uuml;rften keine Falten haben... Puis alors, das sei einfach alles viel zu viel f&uuml;r sie. Ich a&szlig; eine Salzstange, schluckte und tat mir Leid. Er wolle den Frauen dabei helfen, sie st&auml;rker machen, sie ein bisschen besch&uuml;tzen mit seinen kr&auml;ftigen Schulterpolstern. Und seine Arme, die so voll sind mit Talent und Tiefe, baumelten beim Sprechen an ihm herab wie bei der Augsburger Puppenkiste. Nicht knallhart, sondern stark wolle er sie machen. Es gelang ihm: eine Kollektion zum Heulen sch&ouml;n! Und als er am Abend vor der gro&szlig;en Show nur kurz bei der Vogue-Party vorbeischaute, Mario Testino, Carine Roitfeld und Isabel Marant, K&uuml;sschenk&uuml;sschen, begr&uuml;&szlig;te, da wirkte er pl&ouml;tzlich ganz fragil, obwohl er einer der Gr&ouml;&szlig;ten ist. Zum Dinner k&ouml;nne er nicht bleiben, er habe noch so viel zu tun mit dem Licht, und &uuml;berhaupt sei er sehr aufgeregt. Als er seine Brille mit seinem krumpeligem wei&szlig;en Hemd putzte, das ihm aus der Hose hing,&nbsp; h&auml;tte ich ihn abknutschen k&ouml;nnen. Nach der Show hatten alle Tr&auml;nen in den Augen, auch die M&auml;nner, auch die Modistin Agnes, die vierzig Jahre lang f&uuml;r Lanvin gearbeitet hatte. Und ich, die auf dem Sofa sa&szlig; und dachte: Ach Alber, besch&uuml;tze mich, besch&uuml;tze mich!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Foto via H&amp;M.</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 05 Mar 2012 10:24:06 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MACHEN!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/machen/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/420742_10150580896468779_220914688778_9197746_176036028_n.jpg" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 03 Mar 2012 19:15:50 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[HINGEHEN!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/hingehen/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_8409.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_8411.jpg" alt="" width="283" height="380" /></p>
<p>Das ist nicht die neue Sommerkollektion von Dingsbums, sondern Kunst  von der wunderbaren Louise Bourgeois. Gestern hatte ich n&auml;mlich  eigentlich einen Termin zur Zahnreinigung (man f&uuml;hlt sich danach wie ein  Model!). Leider teilte man mir dort mit, dass ich zwei Stunden sp&auml;ter  noch mal wieder kommen solle, weil es ein Malheur gab mit dem  Behandlungsraum: Irgendein Armleuchter hatte anstelle von Putzmittel  R&ouml;ntgenkontrastmittel benutzt, und nun stank es derart, dass die  Patienten evakuiert werden mussten. Was macht man mit zwei geschenkten  Stunden am hellichten Tag? Ich nutzte meine k&uuml;nstlerische Freiheit und bretterte  ins Hubertus-Wald-Forum. Vor der Kunsthalle eine Spinne, 9 Meter hoch,  aus Bronze. Nun gut, nun gut, zwei Stunden m&uuml;ssen reichen.&nbsp;</p>
<p>Innen Arbeiten aus Stoff und Tapisserien, viel Weiches, Besticktes  und  gro&szlig;e Gitterk&auml;fige (die "Cells") mit Objekten und Skulpturen. Die  Spinne heisst "Maman", eine Homage an ihre Mutter. Louise war eine zarte, z&auml;he, unzimperliche Frau und aussergew&ouml;hnliche K&uuml;nstlerin, die sehr alt wurde. Sie starb leider im vergangenen Jahr, aber  weil sie nun 100 werden w&uuml;rde, zeigt die Kunsthalle ihre Werke der  letzten f&uuml;nfzehn Jahre. Hingehen! Der Besuch dort ist noch eine Spur  inspirierender als beim Zahnarzt. Mein gr&ouml;&szlig;ter Spa&szlig; ist es, mich in  Museen unauff&auml;llig einer gef&uuml;hrten Gruppe Bildungsb&uuml;rger mit Kopfh&ouml;rern  anzuschlie&szlig;en. Die nicken dann immer so wissend, und man erf&auml;hrt Dinge,  auf die man alleine nie gekommen w&auml;re. Wie zum Beispiel, dass Louise am  Anfang ihrer Karriere verspottet wurde, weil sie, pah, "Kunsthandwerk"  machte. Da kann man doch nur geschlossen mit dem bourgeoisen Kopf sch&uuml;tteln.</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 01 Mar 2012 12:08:59 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DAS TRÄGT MAN JETZT!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/das_traegt-man_jetzt/</link>
      <description><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/Bildschirmfoto_2012-02-28_um_13.20.15.png" alt="" />Knapp sitzende Hosen f&uuml;r Damen, ohne Taschen? Neee, mit Taschen und vor allem: Mit Blumen. Darauf freue ich mich schon jetzt. Weil: Wenn man Bl&uuml;ten am Bein hat, ist es beinahe schon Wurscht, was man sonst so tr&auml;gt in diesem Sommer. Weisse T-Shirts (was echt nicht ganz einfach ist! Ein gutes, wei&szlig;es, perfektes T-Shirt ist fast schwerer zu finden, als einen gut erhalten E10 Korbsessel von Egon Eiermann auf dem Flohmarkt) sind die besten Dinge, in die man investieren kann. Grau ist auch super, weil es immer so sch&ouml;n undurchdacht aussieht. So, als habe man wahrlich andere Sorgen als diese, pfffff, Mode! Also bitte!</p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 28 Feb 2012 12:30:40 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ES IST GENUG FÜR ALLE DA!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/es_ist_genug_fuer_alle_da/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_8378_1.jpg" alt="" />Das ist der Kuchen zum Lied.</p>
<p>Das Lied ist Easy von Cro. Wenn man das beim Backen h&ouml;rt, gelingt jeder Kuchen. Auch sonst recht viel.</p>
<p>Innen sind M&ouml;hren, aussen ein "Frosting" aus Butter, Philadelphia nix Balance, Puderzucker.</p>
<p>Ein Sonntagskuchen, das Herz aus Silikon von Ikea. Ging super aus der Form. Dann schien noch die Sonne, als g&auml;bs kein Morgen, was mir noch in den Knochen steckt, nach einer Stunde Lauf wie Forrest Gump.</p>
<p>Nein, nein, kein Herzblut,&nbsp; nur verungl&uuml;ckte rote Zuckerschrift.</p>
<p>Es ist genug f&uuml;r alle da.</p>
<p>Morgen sehen wir weiter.</p>
<p>Easy.</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 26 Feb 2012 21:12:16 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[IT'S SOO MULBERRY!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/its_soo_mulberry/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/Bildschirmfoto_2012-02-22_um_08.39.21.png" alt="" />So, Zeit zum Aufstehen: Fashion Week New York is over, baby! Was bleibt ist The Daily Shoe, eine Rubrik im T Magazine, die ich liebe! Heute ist der Schuh des Tages ein weinroter 80's Ankle Boot von Mary Katrantzou (das ist die, deren Kleider aussehen wie Ming Vasen), den ich aber nicht so den Hit finde. Er sieht aus wie von Deichmann. Uuuuh, ich bin heute nicht nett. Vorvorvorgestern war einer von Mulberry dran, das Rot war auch viel sch&ouml;ner, am Sch&ouml;nsten monochrom from head to toe. Es gab ihn auch ihn Zebra, aber in diesem Fall w&auml;re von Kopf bis Fu&szlig; eventuell etwas zu viel. Mein Daily Shoe ist zur Stunde aus der neuen Kollektion von The Reformhaus, 100% kratzige Schafswolle, sieht auch super zu einer roten Tasche aus, die ich leider nicht besitze. Auch gut. Hab noch einen roten Jutebeutel mit einem Herz drauf. Reicht f&uuml;r heute.</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 22 Feb 2012 08:10:46 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[NO MATTER WHAT...]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/no_matter_what/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/c93225fd65339559625233043642a41a.png" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 21 Feb 2012 11:04:05 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[BLAUE FLECKEN]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/blaue_flecken/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_8370_1.jpg" alt="" /> Der blaue Fleck an der Wand ist Chanel Blue Boy. Der blaue Fleck auf meinem Laptop ist mein neuer Rock, der best&uuml;rzend hei&szlig; ist, und eine Textur hat wie die Polster einer Pan Am Boing 747. Darin sehe ich aus wie eine Stewardess, nur ohne Bluse. Er ist sehr, sehr eng, man kann sich darin also nur schlecht b&uuml;cken, sollte man ein Soda aus seinem W&auml;gelchen holen wollen. M&auml;nner stehen ja auf Uniformen, ich stehe auf die Reissverschl&uuml;sse links und rechts von den H&uuml;ften. Das ist sehr praktisch. Man kann ihn schnell ausziehen, wenn man sich einen Blaumann &uuml;berstreifen will, um die ganze Wand anzumalen. Blau soll sie werden, um es treffender zu sagen: Taubenblau. Meine Mutter hat mal unsere ganze K&uuml;che in einer Farbwelt (Zitronengelb) gestrichen und bis ins kleinste D&eacute;tail zitronengelb dekoriert, nur weil sie eine zitronengelbe Henne aus Keramik auf einem Flohmarkt fand. Meine blauen Flecken am Schenkel passen farblich auch toll zu meinem neuen Sch&ouml;ner-Wohnen-Konzept. Die kommen vom Heben. Nein, nicht blau gewesen, nur die M&ouml;bel gehoben. Wenn sie sich ins Gr&uuml;nliche verf&auml;rben, muss ich hier allerdings etwas umdisponieren. Ach ja, und einen Perserteppich brauche ich dringend! Habe einen Lilablauen online entdeckt. Darf man Teppiche im Internet kaufen, oder ist das so wie einen Partner im Netz zu finden, also ein bisschen bizarr? Er hei&szlig;t Lori. Der Perser, nicht mein Partner. Lori-Teppiche sind Teppiche, die von dem nomadischen Kurdenvolk der  Luren in der Gebirgsregion des s&uuml;dwestlichen Irans an der Grenze Iraks  gefertigt werden. Au Backe, die Luren w&uuml;rden sich an den Kopf fassen, wenn sie w&uuml;ssten, dass eine verhaltensauff&auml;llige Frau in einem schwedischen Rock kurz vorm Klimakterium ihren handget&uuml;ffelten Teppich in eine Stube legen will, in der sie die W&auml;nde mit Nagellack angepinselt hat.</p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 17 Feb 2012 08:21:15 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[BE MY PASSION!!!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/be_my_passion/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/Bildschirmfoto_2012-02-14_um_13.20.24.png" alt="" width="437" height="472" />Huch, fast den Tag der Liebe verpennt, wie konnte das geschehen? Habe mir erst ein Honigbrot, dann eine Liste gemacht, von den Dingen, die ich will. Ganz oben stand, nee, nicht die Leidenschaften eines Mannes, sondern eine mintfarbene Leob&uuml;x. Eigentlich will ich kein Leo mehr, weil ich alles, was ich schon mal hatte, nicht ein zweites Mal m&ouml;chte. Das klingt vielleicht dumm, ist aber in vielen Dingen des Lebens sehr schlau: Wiederholungen k&ouml;nnen dich umbringen. Aber Mint muss nun sein, oder Pastellrosa, alles was nach Softeis aussieht kommt grad richtig. Bevor das Eis auf der Alster geschmolzen ist, war ich noch mal drauf, tief unter mir lag im Eis eine eingefrorene Plastikt&uuml;te, und ich dachte: K&ouml;nntest auch du sein. Bist du aber nicht, weil du grad auf der richtigen Seite stehst. Das war heilsam, bin den ganzen Weg nach Hause gerannt und habe sehr laut "Ritual Union" von Little Dragon geh&ouml;rt und dazu getanzt, was fast nicht m&ouml;glich ist, ohne dabei auszusehen, als sei einem grad jemand &uuml;bers Kuckucksnest geflogen. Aber egal, Hauptsache Passion. Den Rest kaufe ich mir, lalalalalala, selbst.&nbsp;</p>
<p>...Love is not like they say<br /> I lied, it&rsquo;s hard to make it stay...</p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 14 Feb 2012 12:34:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[HOME]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/home/</link>
      <description><![CDATA[<p><iframe frameborder="0" src="http://www.youtube.com/embed/Q_8SguJTgHA" width="420" height="315"></iframe></p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 12 Feb 2012 15:59:38 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[I LOVE BELLA!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/i_love_bella/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_3532.jpg" alt="" />Bella Foster ist ein sch&ouml;ner Name. Dieses Bild hei&szlig;t <span>"Still Life With Flowers &amp; Moth", und ich habe es seit Monaten im Kopf. Ich mag es so gerne, weil es aussieht, als habe es eine Drittkl&auml;sslerin gemalt. Ich kenne Menschen, die bei solcher Kunst sagen: "Das kann ich auch!" Na, dann mal los, denke ich dann immer. Pfff, ich kann das auch, aber ich mache es nicht, weil ich immer erst den M&uuml;ll runterbringen, schlafen oder essen muss. Irgendwas ist immer. Kann ich das auch? Wer kann, der tut, oder? </span></p>
<p><span>K&uuml;rzlich schrieb ich Bella eine Mail, in der ich ihr sagte, wie sehr ich ihre Kinderzeichnungen mag (auch jene, in denen sie Wohnzimmer naiv abmalt). Sie antwortete sehr schnell, obwohl sie doch eine, nun in Los Angeles lebende, vielbesch&auml;ftigte New Yorker K&uuml;nstlerin ist. Aber vielleicht hatte sie an jenem Morgen schon alles erledigt: Den M&uuml;ll, den Schlaf, das Essen, die Kunst. Da kann man schon mal etwas Korrespondenz aus Germany beantworten. Unter die Mail schrieb sie: Warmly, Bella.</span></p>
<p><span>Das warmly mochte ich auch. Und die Motten auf dem Bild. Man kann es bestellen irgendwo in New York (genauer: </span>http://www.waynepate.com), es kostet auch nicht viel, ist ja nur ein Druck auf Papier, aber als die Kunst finally im Warenk&ouml;rbchen lag, gab es Probleme mit dem PayPal-Dingsbums.</p>
<p>Wird also wieder nix aus den Blumen und den Motten an meiner Wand. Ich mach mir also mal eine warmly W&auml;rmflasche, das h&auml;lt man ja sonst im Kopf nicht aus, und guck' mir die Kirschzweige in der Vase und die Wollm&auml;use unterm Bett an. Das kann ich auch!</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 09 Feb 2012 10:57:48 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WENN SCHON, DENN SCHON!!!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/wenn_schon_denn_schon/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/ae9e3b47403075441acd5ce15a729a37.jpg" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 07 Feb 2012 09:17:52 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[FÜR IMMER?]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/fuer_immer/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: right;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_8337.jpg" alt="" width="357" height="478" />Am Freitag lief ich in Frankfurt &uuml;ber den Eisernen Steg, eine Br&uuml;cke, auf der ich schon mit 14 stand. Nicht um mich runterzust&uuml;rzen, sondern mir von so einem Einfaltspinsel anzuh&ouml;ren, dass er leider nicht so sehr in mich verliebt sei wie in die Sylvie. Das ist lange her. Sp&auml;ter torkelte ich in manchen N&auml;chten laut lachend dar&uuml;ber, meist ohne M&auml;nner. Einmal stand ich dort und dachte:Vielleicht sollte ich diese Stadt verlassen. Und tat es.</p>
<p>Nun hingen dort Schl&ouml;sser. Sehr viele. Ich wei&szlig; nicht, wer mit diesem Schwachsinn angefangen hat, aber ich glaube, es war in Paris. Ein Abus Vorh&auml;ngeschloss f&uuml;r die Liebe. Das soll romantisch sein, mir hat es den Atem geraubt, bei minus 11 Grad. Man muss sich das so vorstellen: Da stehen die P&auml;rchen Hand in Hand auf diesem zugigen Br&uuml;ckchen, befestigen ein Fahrradschloss an einem Br&uuml;ckenpfahl, und schmeissen den Schl&uuml;ssel in den Main. F&uuml;r immer. Und wenn die Liebe irgendwann den Bach runtergeht, springen sie in den Fluss und tauchen nach ihrem Schl&uuml;sselchen, oder wie? Warum sich denn nicht gleich Handschellen anlegen? Oder eine Leine, so eine wie sie Rauhaardackel tragen, die so zur&uuml;ckschnurrt auf Knopfdruck, wenn er sich zu weit von seinem Herrchen entfernt. Nora&amp; Alex haben ein besonders fettes Schloss, sogar graviert, manche waren zu bequem und haben kurzerhand ihre Namen mit Edding draufgeschmiert. Einer schrieb Fuck U. Der hatte wohl die Faxen dicke mit der Liebe.</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 05 Feb 2012 16:07:57 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[PIECE OF ART]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/piece_of_art/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/416979_10151207492845045_108443905044_22727187_215549195_n_2.jpg" alt="" />Diese schmakelige <span class="hasCaption">Piet Mondrian </span>K&auml;sestulle habe ich vor ein paar Tagen bei My Little Paris entdeckt, ist von <span class="hasCaption">&copy; Brittany Powell. Seitdem kann ich kein Brot mehr einfach so runterschlingen, ohne es vorher arty zu belegen. Das dauert nat&uuml;rlich eine Weile bis man so ein Kunstwerk geschnitzt hat, vor allem wenn man anspruchsvollere Werke wie "Der Schrei" nachstellen m&ouml;chte, bevor man die Augen vollst&auml;ndig ge&ouml;ffnet hat. Heute Fr&uuml;h war mein Toast leider schon kalt, als ich gerade anfing, mit Honig die Br&uuml;cke zu zeichnen. Fl&uuml;ssiger Honig und warmer Toast in Kombination eignet sich aber generell nicht so gut als Basis f&uuml;r </span>"un sandwich arty pour d&eacute;jeuner"</p>
<p><span class="hasCaption">Morgen gehe ich f&uuml;r ein paar Tage auf eine kleine Dienstreise, weswegen ich meine Kunstsammlung nicht live dokumentieren kann, aber ich werde das ein oder andere Foto aus dem Fr&uuml;hst&uuml;cksraum schicken. Vielleicht etwas &Uuml;ppiges von Rubens, Babybel auf Schrippe? K&ouml;nnte funktionieren. <br /></span></p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 31 Jan 2012 19:36:04 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MEIN NEUER KALENDER.]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/mein_neuer_kalender/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/180893_499176578778_220914688778_6332048_7512849_n.jpg" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 30 Jan 2012 18:46:16 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DER ALLERLETZTE SCHREI!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/der_allerletzte_schrei/</link>
      <description><![CDATA[<p><iframe frameborder="0" src="http://www.youtube.com/embed/0R3tBY0VvrU" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Au Backe, die haben doch echt eine Vollmeise! Erst Komplettwaxing, dann ein Fuchsfell ankleben, f&uuml;r, &auml;h, "down there". Aaaaaaaaaaaaaaah!!! Alleine diese Handbewegung, wenn diese verklemmte blonde Hirschkuh "down there" sagt! Man sollte sie erschie&szlig;en daf&uuml;r. Und in Pink einf&auml;rben. Aber das wurde ja schon das F&uuml;chschen, das arme. Not only for special occasions, nee, nee,&nbsp; just for yourself. Aha. Completely Bare hei&szlig;t der Vollschatten-Spa in New York. Na, das passt doch wenigstens: completely bare im Hirn. Nix drin, alles weggewaxt. Ich hab noch eine Hei&szlig;klebepistole von Blume 2000 hier irgendwo rumliegen, und ein paar Federn vom Basteln finde ich bestimmt auch noch in der Rumpelkammer. Wer also will, please contact Foxy Suse for your Carnival Bikini.&nbsp;</p>
<p>Quelle&amp;Inspiration: Down there.</p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 27 Jan 2012 11:03:55 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[BE YOURSELF!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/be_yourself/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/424650_10151200978780615_266948765614_22492452_789331424_n.jpg" alt="" width="514" height="488" /></p>
<p><span class="caption">Always be yourself, express yourself, have faith in yourself, do not go out and <span class="text_exposed_show">look for a successfull personality and duplicate it. <br /> - Bruce Lee</span></span></p>
<p><span class="caption"><span class="text_exposed_show">Quelle: MC Yogi<br /></span></span></p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 26 Jan 2012 10:54:05 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[NEUE PRESSE!!!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/neue-presse/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/fruehling.jpg" alt="" width="434" height="577" />Nein, das t&auml;uscht, das ist nicht ein erster Einblick in die hysterisch erwartete Ausgabe der deutschen "Interview" (die erscheint ja erst am 27.1). Dieses brandaktuelle Heft ist die "Maribelle", deutsche Ausgabe von 1983. Herausgeberin, Chefredakteurin, Chefin vom Dienst, Editor at Large: Suse Kaloff.&nbsp;</p>
<p>Leider, leider wurde dieses intelligent gemachte Blatt nach der Nullnummer bereits wieder eingestellt, danach gab es noch einmalig ein weiteres spannendes Heft: Magig. Mit zwei G . Es war ein Pocket Format. Es las nur niemand au&szlig;er mir und meiner Mutter. Was auch daran lag, dass in der "Maribelle" ein Stephan Sulke Interview abgedruckt war, das brisante Fragen enthielt wie: "Stephan, wie alt sind Sie eigentlich?". Meine Mutter liebte damals den Liedermacher mit der missratenen Frisur. Geil auch die Rubrik: "STOP, JETZT REDE ICH!" Was ich ohnehin am St&uuml;ck mit mir selbst tat.</p>
<p>Mode, vor allem aber Mode! Schon damals ein Riesenthema in den Kindermedien, allein die Headline war richtungsweisend: "Fr&uuml;hling- dramatische Pause- Passende Mode f&uuml;r jedermann." &Uuml;berhaupt hat mich das Vorher/Nachher Ding schon immer fasziniert. Interessanterweise sahen die Leserinnen in meinem Heftchen nach der Verwandlung oft schlimmer aus als zuvor. Ach ja, und ein Horoskop gab es auch. Meins (Fische) fiel zuf&auml;lligerweise super aus: "Dies ist die beste Woche f&uuml;r Fische in diesem Monat. Gro&szlig;en Erfolg im Beruf. Gl&uuml;ckstag: Montag."</p>
<p>Na, wer sagts denn: Der ist heute!</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 23 Jan 2012 11:31:08 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DAS BANALE GLÜCK]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/das_banale_glueck/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/mundane.jpg" alt="" width="479" height="636" /></p>
<p>Das Banale sch&auml;tzen zwischen Irrsinn und  dicken Lippen: Hollywood,      ich dreh' durch! Bin f&uuml;r ein paar Tage in  L.A, gesch&auml;ftlich, was   exakt    so ist wie es klingt: Crazy! Gestern  Lindsay Lohan knapp im   Chateau    Marmont verpasst, f&uuml;r was ich ihr sehr  dankbar bin. Das   h&auml;tte ich  nicht   &uuml;berlebt, f&uuml;hlt sich hier eh schon  alles an, als sei   ich im  People   Magazin gelandet. Am Abend Nicole Kidman  nicht im   Soho-House  getroffen,   aber daf&uuml;r einen armenischen Taxifahrer,  der   sagte, er  habe sie am  Tag  zuvor dort rauskommen sehen. Und einen    bekannten  Fu&szlig;ballspieler,  some  David something, you know? Nein, seine    Frau sei  nicht dabei  gewesen.</p>
<p>Im Soho-House gab es Avocado-Rote Beete-Something-Salat, die       sch&ouml;nsten Waschr&auml;ume, die ich jemals sah, mit Blick &uuml;ber das Madhouse       Los Angeleeees, keine einziges Scheibchen Brot, und Frauen, deren    Lippen    sich beim Sprechen bewegten, w&auml;hrend der Rest des Gesichts    bereits   tief  und fest zu knacken schien. Ich habe viel gelacht in den    letzten   24  Stunden, meine kritische Stirn wieder viel zu viel    bewegt, die   besten  Quesadillas meines Lebens (au&szlig;erhalb von Mexico)    verzehrt, im   Beverly  Center nichts gekauft, Sephora schreiend und    ohne Anti-Aging   Lotion von  Dr.Periccone verlassen, mit dem festen    Vorsatz, gl&uuml;cklich zu   sein, &uuml;ber  das was ist. Was ist. Und dann    aufh&ouml;ren zu hadern.</p>
<p style="text-align: justify;">The mundane is to be cherished. Das  sagte Jenny Holzer mal. Eine   Frau,    die ich fast noch einen Hauch  lieber als Tom Cruise getroffen   h&auml;tte.</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 18 Jan 2012 15:23:03 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[HAPPY!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/happy/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/261483_10150218682043779_220914688778_7357982_6118381_n.jpg" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 15 Jan 2012 20:02:21 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[TRUE LOVE]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/true_love/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/c00101312c086d6139c760d31a7d1eec_7.jpg" alt="" width="438" height="438" /></p>
<p>Rechtzeitig zum Valentinstag dachte sich Tiffany &amp; Co&rsquo;s wohl: "Mit  Liebe kriegen wir Euch alle!"</p>
<p>Und  hatte eine Idee: Lassen wir doch den stilsicheren Sartorialist Scott Schuman und seine entz&uuml;ckend  talentierte Flamme  Garance Dor&eacute; ein paar schmusige Fotos von bis an die Schmerzgrenze verknallten Paaren schie&szlig;en.   Daraus ist ein interaktiver Foto-Blog  geworden, anzugucken unter <a href="http://www.whatmakeslovetrue.com/" target="_blank">whatmakestruelove.com</a>.   Eine kleine  Kollektion der Liebe: Knutschende Lippen,   ineinanderverhakte Finger,  Kaffeetassen mit den Initialen der   Liebenden, und handgeschriebene Loveletters. Liebe ertr&auml;gt  vieles, auch  Kitsch. Haaaach, zum Verlieben!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle: Sartorialist</p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 13 Jan 2012 13:16:01 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[THE LAST GOODBYE!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/the_last_goodbye/</link>
      <description><![CDATA[<p><iframe frameborder="0" src="http://www.nowness.com/media/embedvideo?itemid=1818&amp;issueid=1838" width="500px" height="315px"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 12 Jan 2012 16:27:15 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[RIGHT NOW!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/right_now/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/d1b8754082f03ab9a5792405e6a531d4.jpg" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 10 Jan 2012 10:12:56 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[LA VÉRITÉ]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/la_verite/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/article-0-0F3DB7CC00000578-988_468x501.jpg" alt="" width="378" height="412" />Die Wahrheit ist nicht immer bildsch&ouml;n, aber dem Menschen zumutbar. Das ist Vanessa Paradis, klar, und ich m&ouml;chte mich nicht daran erg&ouml;tzen, dass sie nicht exakt so ausschaut wie in der Chanel-Kampagne. K&uuml;ssen k&ouml;nnte ich sie daf&uuml;r! Sie sieht aus, wie man eben aussieht, wenn man ungeschminkt mit einem Dutt und Ringelshirt aus einem Starbucks kommt, in dem man grad f&uuml;r irgendeinen Depp eine Latte geholt hat. Kein gro&szlig;es Ding, einfach eine wundersch&ouml;ne Frau, die gerade ziemlich in der Klemme steckt. Nach 14 Jahren neben Johnny, Merde, nun das: Trennung. Da darf man schon mal etwas traurig aus der W&auml;sche gucken.</p>
<p>Es gibt einen Film des franz&ouml;sischen Regisseurs Henri-George Clouzot aus dem Jahr 1960. "La V&eacute;rit&eacute;"- Ein Liebesdrama mit Brigitte Bardot. Sie spielt darin ein M&auml;dchen, das im Affekt auf ihren Geliebten schie&szlig;t, danach sich selbst umbringen will, was nicht gelingt. Vor Gericht ruft sie dem Plenum zu: &bdquo;Ihr liebt nicht! Ihr seid alle tot!&ldquo;. Keine Ahnung, warum mir das grad jetzt einf&auml;llt, vielleicht weil es Liebe ohne Drama nur im Paradies gibt, vielleicht nicht mal dort.</p>
<p>Als Johnny Depp Vanessa zum ersten Mal sah, verliebte er sich in ihren Nacken, hei&szlig;t es. Es muss ein Zufall sein, dass sich Nacken auf Spacken reimt.</p>
<p>So Adieu, Joe Le Taxi!</p>
<p><strong>&nbsp;</strong><a title="Brigitte Bardot" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brigitte_Bardot"></a></p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 09 Jan 2012 09:36:43 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MY OWN PERSONAL JESUS!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/my_own_personal_jesus/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/31970f2e9e17252895b93f1f63348c6e.jpg" alt="" width="462" height="606" /></p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 05 Jan 2012 17:16:04 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[BIRDY!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/birdy/</link>
      <description><![CDATA[<p><iframe frameborder="0" src="http://www.youtube.com/embed/QXwPUYU8rTI" width="560" height="315"></iframe></p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 04 Jan 2012 15:01:15 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MAFIABRAUT IM HERZEN]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/mafiabraut_im_herzen/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: right;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/Bildschirmfoto_2011-07-05_um_11.01.08.png" alt="" width="406" height="484" />Der unbesiegbare Fr&uuml;hling in mir hat mich heute Fr&uuml;h z&auml;rtlich br&uuml;llend geweckt: "Es ist h&ouml;chste Zeit, steh' auf und b&uuml;rste dir dein goldenes Haar, alles wartet da drau&szlig;en, du Faulmops!" Vor meinem Fenster sah ich nichts, wof&uuml;r es sich gelohnt h&auml;tte aufzustehen: Ein verzauselter Mann in einem wei&szlig;en Frotteebademantel in der Wohnung gegen&uuml;ber, eine Frau mit einem fipsigen orangefarbenen Chanel-Steppt&auml;schchen zwischen toten B&ouml;llern, verhaltensgest&ouml;rte Hunde auf dem B&uuml;rgersteig und Tristesse auf den B&auml;umen. Auf meiner Fensterbank: Mimosen, gelb wie in Italien im M&auml;rz. Am 8. M&auml;rz ist Frauentag, und in Italien bekommt jede Frau eine Mimose geschenkt. Vermutlich so ein Machoding: "Hier, du Heulsuse, hast du eine Mimose!" Oh, wie toll, du toller Typ, Mille Grazie. Au&szlig;erdem d&uuml;rfen die Frauen am Festa della Donna umsonst ins Museum und in die Disco. Das ist wirklich irre gro&szlig;z&uuml;gig von den M&auml;nnern, nein?</p>
<p>Aber leider habe ich weder Geduld, noch richtig Lust, zu warten, bis mir irgendsoein Vogel ein gelbes Zweiglein reicht. Ja, der Winter kann sich noch ziehen, endlos ziehen, aber ich f&uuml;rchte mich nicht: Mein Herz tr&auml;gt einen Bikini. So einen wie Romy in Swimmingpool. Klein und Schwarz. Den Rest lasse ich knallhart wie eine Mafiabraut an mir abperlen. Ein Trend, den ich nur empfehlen kann.</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 02 Jan 2012 12:18:16 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[JETZT SPRINGEN!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/jetzt_springen/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/miranda-july-everything-starts-now.jpg" alt="" />Heute Fr&uuml;h hatte ich gro&szlig;es Gl&uuml;ck: Eine der besten Yogastunden noch kurz vorm Ende!</p>
<p>Das Ende des Jahres macht mich n&auml;mlich immer ganz geisteskrank, da hilft es mir schon, wenn Menschen, die ich sch&auml;tze und liebe, sagen "Suse, streck' Deinen Po nicht so raus!" oder "Erde den rechten gro&szlig;en Zeh!", und wenn sie Dinge sagen, die ich auf keinen Fall h&ouml;ren will. Wie zum Beispiel: Man solle mal dar&uuml;ber nachdenken, warum man die Vors&auml;tze, die man so hat, &uuml;berhaupt umsetzen will. Und warum es immer die gleichen sind, Jahr f&uuml;r Jahr: Mehr Sport machen, ges&uuml;nder essen, Fasten, Detoxen, bla bla. Warum? Weil man l&auml;nger leben will? Oder einfach nur besser aussehen will? Oder weil man eine Spur geiler als die Anderen sein m&ouml;chte? Das ist auch okay, alles okay, solange man es sich bewusst macht. Ich machte mir bewusst, w&auml;hrend ich die Rippen nach innen zog und den Nieren Raum gab, dass ich weder wei&szlig;, welches Kleid ich an Silvester tragen werde, noch wohin ich darin &uuml;berhaupt gehen will. Und, was weitaus schlimmer ist: Ich habe wirklich nicht die leiseste Ahnung, was ich will. Und warum ich es will. Oder nicht will. Vielleicht ist wirklich jetzt der richtige Moment, um das Leben neu zu starten. Und nicht erst am 31.12 um Mitternacht, wenn man wieder mal vor fremden Menschen steht, deren Namen man nicht kennt, und nicht wei&szlig;, wo man sie anfassen soll, w&auml;hrend man sie ungelenk k&uuml;sst.</p>
<p>Ich nehme mir einfach mal gar nichts vor. Ich brauche auch kein Kleid, weil ich im Geist barfuss &uuml;ber eine Blumenwiese tanzen werde, nackt. Mit einem H&uuml;tchen mit Federn dran.</p>
<p>Danke my beloved Madhavi, Danke Nicole Kleinfeld f&uuml;r Miranda. Und Danke, lieber Gott, Buddha, Moses, Hanuman, Krishna, Lakshmi, Ganesha und die ganze Bande f&uuml;r ein funky Jahr, das keinen Tag l&auml;nger h&auml;tte sein d&uuml;rfen.</p>
<p>Shalom, Shalom, und jetzt springen wir alle: 2012!</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 28 Dec 2011 13:45:26 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[FRÖHLICHE WEIHNACHTEN!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/froehliche_weihnachten/</link>
      <description><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/Bildschirmfoto_2011-12-16_um_16.23.18.png" alt="" /></p>
<p style="text-align: justify;">PS: ...und nie vergessen: Home is where the heart is.&nbsp;</p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 24 Dec 2011 15:00:09 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ALL IS GOOD]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/all_is_good/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/b37dd510baa35850fb16e3e35b485b41.jpg" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 22 Dec 2011 09:33:20 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MY BOYFRIEND]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/my_boyfriend/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/expo7000-streetetiquette-jesuisperdu.jpg" alt="" width="405" height="612" /></p>
<p style="text-align: left;">Halleluja, how s&uuml;&szlig;!!!</p>
<p style="text-align: left;">Diese reizende Kombi! Rolli zu Chino-Shorts! Das Jojo!</p>
<p style="text-align: left;">Wer au&szlig;er   mir noch auf so etwas steht, kann Michael's Spitzenoutfit nun eins zu   eins seinem Boyfriend nachkaufen. Zur Auswahl stehen noch viele andere Stilikonen, in die man ihn im Handumdrehen mit etwas Fingerspitzengef&uuml;hl verwandeln kann. Ich sag nur: Rob Lowe. Haha! Oder David Lynch.</p>
<p style="text-align: left;">Na, der wird Augen machen, wenn er   unterm Christbaum den Handknit Wool Honeycomb Stitch Sweater von <a href="http://nerdboyfriend.com/2011/10/john-c-reilly/">John C. Reilly</a> (einer meiner anderen ganz gro&szlig;en Helden) vorfindet.</p>
<p style="text-align: left;">Unbedingt jetzt sofort angucken, Hamma: http://nerdboyfriend.com/ (Danke Christina Gabriel f&uuml;r diesen gro&szlig;en Fund)</p>
<p style="text-align: left;">Einen funky Tag im waagrechten Regen w&uuml;nscht</p>
<p style="text-align: left;">Eure Dirty Diana</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 21 Dec 2011 10:04:59 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[FREEEEDOM!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/freeeedom/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/cover.jpg" alt="" width="493" height="501" />Diese armen M&auml;dchen haben nichts anzuziehen, aber immerhin haben sie ein Hobby. Ich habe auch ein Hobby, das unglaublich viel Zeit frisst. Ich skate nicht, ich surfe. Meistens in einer Lammfellweste, darunter bin ich nackt. Stets ohne Skateboard. Daf&uuml;r mit einer Teetasse.</p>
<p>Weil die Sache etwas aus dem Ruder gelaufen ist, und ich neben meinem Hobby kaum mehr zu meiner eigentlichen Arbeit kam, musste ich nun einen Riegel vorschieben. Er hei&szlig;t: Macfreedom. Supersuper Sache! Man l&auml;dt sich das runter, latzt 10 Dollar bei irgend so einem Fred in Kalifornien und ist auf einen Schlag von der Welt abgeschnitten. Vorher gibt man ein, f&uuml;r wie lange man offline sein will, um sich ungest&ouml;rt dem Wesentlichen zu widmen: dem Job. Minimum sind 15 Minuten, Maximum up to 8 Stunden oder so. Ich gab ein: 15 Minuten. Bereits nach 5 Minuten hatte ich b&ouml;se Entzugserscheinungen und ging mit dem iPhone online. Nur mal kurz gucken, was bei Facebook so los ist. Es war nichts los: Ich las das, was ich schon hundert Mal zuvor gelesen hatte.</p>
<p>Auch Mails kann man, wenn man das so einstellt, in der Macfreedom Zeit nicht empfangen. Es ist einfach zum Heulen still. Wahnsinn, wie viel man schafft, wenn man sich ein bisschen frei macht obenrum!</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 19 Dec 2011 15:02:55 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DIE WAHRHEIT IST...]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/die_wahrheit_ist/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/Nithyananda-Truth.jpg" alt="" width="366" height="275" />So, nun r&uuml;cke ich mal mit der Wahrheit raus: Ich habe noch kein einziges Geschenk! Aber gestern war ich bei Ikea und kaufte sechs Rollen Geschenkpapier, die im Angebot waren. Was will ich darin einwickeln? Vielleicht mich selbst, oder Teile von mir, zum Beispiel meinen Kopf, den ich irgendwo liegenlassen haben muss. Nur erinnere ich mich leider nicht mehr daran, wo das gewesen sein k&ouml;nnte. Vielleicht am Hot-Dog Tresen, an dem ich mich mit einem Filterkaffee st&auml;rken musste, nachdem man mich einen Kopf k&uuml;rzer gemacht hatte, weil ich mit meinem Bettlaken, das ich umtauschen wollte, den Verkaufsraum betrat. Das h&auml;tte ich nicht gedurft, sagte eine offenbar sexuell frustrierte Frau in maisgelber Bluse, die wohl sowas wie der Bulle von Smalland war. "Und nun?" fragte ich sie. Sie sagte: "Tja, jetzt haben sie ein gro&szlig;es Problem!" Ich starrte sie an und wiederholte mehrfach: "Ein ganz gro&szlig;es Problem habe ich da jetzt!" Es sollte ironisch sein. Wenn die Tatsache, dass man mit einem Spannbettlaken hinter einer Absperrrung im Kassenbereich steht, ein gro&szlig;es Problem ist, bin ich stolz, wie ich die Abenteuer des Lebens bisher unerschrocken gemeistert habe. Als ich aus dem Hochsicherheitstrakt &uuml;ber die Fundgrube get&uuml;rmt war, zog ich eine Nummer. In der Wartezeit kaufte ich v&ouml;llig kopflos einen Gl&ouml;g oder Gr&ouml;g oder so, und tiefgefrorene R&ouml;stis. Als meine Nummer aufgerufen wurde, sagte eine nette Frau mit Igelfrisur, dass ich das Laken leider nicht mehr umtauschen k&ouml;nne, weil es schon im Sommer gekauft wurde. Mann, wie die Zeit vergeht, bemerkte ich noch, und sie meinte, vielleicht k&ouml;nne ich es doch mal an Halloween tragen, als Geist oder so. Klar, warum nicht, ich war auch mal K&uuml;rbis an Halloween. Nun ist bald Weihnachten und ich werde meiner Mama eine Packung angetaute R&ouml;stis schenken, meinem Kind vielleicht eine Duftkerze. Oder eine schwarze Klob&uuml;rste. Ich wei&szlig; wirklich nicht, was mich dabei geritten hat. Vermutlich die Achtziger. Was ich mir w&uuml;nsche? Einen neuen Kopf, bitte, Santa Baby! Und die iPad 2 Sleeve Husse von Mulberry. &Auml;h, ich habe ja gar kein iPad. Och wurscht, da kann ich ja dann vielleicht das Bettlaken reinstecken.</p>
<p class="designer"><a title="IPad 2 Sleeve " href="http://www.anitahass.de/new/ipad-2-sleeve-nvt-oak.html"><strong>&nbsp;</strong></a><a title="IPad 2 Sleeve " href="http://www.anitahass.de/new/ipad-2-sleeve-nvt-oak.html"></a></p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 16 Dec 2011 09:28:53 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MADONNA MIA!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/madonna-mia/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/madonna-mit-katze1.jpg" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 13 Dec 2011 12:13:31 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[OH, EIN TANNENBAUM]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/oh_ein_tannenbaum/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/374274_10151018137745045_108443905044_21980460_63151633_n.jpg" alt="" width="400" height="602" />Das Gute an Wut ist, dass sie wie ein Motor, und besser als jeder Dyson Staubsauger funktioniert. Heute au&szlig;erdem festgestellt, dass man zu Elekromucke rasend gut putzen kann. Man danct quasi durch die Bude wie ein Derwisch auf Speed und nach einer Umdrehung, uffda uffda, gl&auml;nzt alles. Ich habe schon mehr als die H&auml;lfte geschafft, naja, wird ja auch schon dunkel. Nebenbei habe ich es noch ein bi&szlig;schen muckelig gemacht mit dieser fetzigen Weihnachtsdeko. Der Baumstamm besteht ausschlie&szlig;lich aus Eso-Literatur. B&uuml;cher, die ich aus Scham verstecken muss. Shirley MacLaine und so. Unten meine Beleghefte, mit all den Worten, die ich schon mal ausgespuckt habe, in deren Seiten am anderen Tag der Fisch eingepackt wurde. Vielleicht stecke ich gleich noch paar Kerzen auf und fackel alles ab, bin grad so sch&ouml;n in Fahrt. Vielleicht lackiere ich mir aber auch die N&auml;gel in Bordeaux, passend zu dem Wein von 1989, den ich beim Ausmisten in der Rumpelkammer zwischen einzelnen Schuhen im Regal gefunden hab. Ob der noch schmeckt? Wird Wein nicht besser mit den Jahren, im Gegensatz zu fast allen anderen Dingen? Wie Milch zum Beispiel, die schon heute morgen (naja, es war schon halb eins) im T&ouml;pfchen flockte, als ich auf die r&uuml;hrende Idee kam, einem Gr&uuml;ppchen von Teenagern, die sich hier einquartiert hatten, einen hei&szlig;en Kakao zu reichen. Eigentlich war es der Versuch einer Bestechung: 4 Jungs, 4 Sommerreifen, die seit mehreren Wochen in meinem Auto lagen. Also die Reifen, nicht die Jungs. Die lagen ja im Bett und schnarchten. Warnen m&ouml;chte ich noch vor Jupiter Lebkuchen von Bahlsen, von denen wird einem nach dem Verzehr spei&uuml;bel. Ich tippe auf eine Zuckervergiftung. So, dann streife ich mal wieder meine Fetisch Gummihandschuhe &uuml;ber, sage Adios Amigos und dreh', hyper hyper, Scooter auf.</p>
<p>Foto-Quelle: Geklaut bei My Little Paris.</p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 10 Dec 2011 15:34:48 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WOLLEN WIR DAS?]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/wollen_wir_das/</link>
      <description><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/378558_10150499859827463_108605392462_10411934_1746814208_n.jpg" alt="" width="509" height="358" /> Die Frau links und rechts im Bild ist die Selbe: Einmal mit und einmal  ohne Make-up. Haha, nein, kleiner Scherz. Es ist einmal Health Guru  Gillian McKeith (links), die andere Bella ist Stark&ouml;chin Nigellea Lawson  (rechts). Was lernen wir aus dieser Dokumentation? Schwer zu sagen. Ich  kann nur f&uuml;r mich pers&ouml;nlich sprechen: Seitdem ich dieses Foto letzte  Woche entdeckte, schlafe ich keine Nacht mehr durch. Nicht,  weil ich nun nachts noch mal schnell ein paar fortgeschrittene Hormonyoga-Asanas praktiziere oder in Eigenregie eine, Pardon, Darmreinigung durchf&uuml;hre, sondern weil ich dar&uuml;ber nachdenke, wie man eine Fl&uuml;ssigkeit einkocht, bis sie sich um ein Drittel reduziert hat. Ein Drittel, wie viel war das noch mal gleich? Egal, hier ein Panna Cotta Rezept f&uuml;r 4 Personen, das man aber auch ohne mit der Wimper zu zucken alleine aufessen kann. Immerhin wei&szlig; man nun, wohin das alles f&uuml;hren wird: SEXBOMBE!</p>
<p style="text-align: left;">PS: Danke an Susanna Goonawardana f&uuml;r das beeindruckende Foto. Die zuckers&uuml;&szlig;e Susanna hat einen Blog, der sich damit  besch&auml;ftigt, ein Jahr lang (!) nichts zu kaufen. Also keine Anziehsachen  und so. Ich bewundere und bemitleide sie zu gleichen Teilen. Neulich beim Gulasch bei der Johanna&nbsp; sagte sie mir aber, dass das Jahr nun ja bald geschafft ist, puh.... www.noshoppping2011.blogspot.com)</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<table class="arial12" border="0" cellspacing="3" cellpadding="1">
<tbody>
<tr>
<td align="right">70</td>
<td align="center">ml</td>
<td>Milch</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">2</td>
<td align="center"><br /></td>
<td>Vanilleschoten, aufgeschlitzt und Mark entfernt</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">1</td>
<td align="center"><br /></td>
<td>Zitrone unbehandelt</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">375</td>
<td align="center">g</td>
<td>Creme double</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">2</td>
<td align="center"><br /></td>
<td>Blatt Gelatine, in Wasser eingeweicht</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">70</td>
<td align="center">g</td>
<td>Puderzucker</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: left;">Milch, Vanilleschoten und -mark, die fein geriebene Schale der Zitrone  und die h&auml;lfte der Creme double in einen kleinen Topf geben und etwa  zehn min langsam k&ouml;cheln, bis sich die Fl&uuml;ssigkeit um ein Drittel  reduziert hat. Von der Kochstelle nehmen und die eingeweichte Gelatine  einr&uuml;hren, bis sie sich aufgel&ouml;st hat. Etwas abk&uuml;hlen lassen, in den  K&uuml;hlschrank stellen und gelegentlich umr&uuml;hren, bis die Mischung auf der  R&uuml;ckseite eines L&ouml;ffels haften bleibt.</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 07 Dec 2011 17:38:11 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[NICHT MEINE SCHULD!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/echt_nicht_meine_schuld/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/311431_10150407839799785_160176739784_8081321_2055240886_n.jpg" alt="" width="601" height="601" /></p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 06 Dec 2011 10:20:33 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[IN BED WITH CHARLOTTE]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/in_bed_with_charlotte/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/10tell650.2_5B1_5D.jpg" alt="" width="531" height="353" />Ja, Partypeople, so sehen nun mal meine Sonntage aus: zugelaufene J&uuml;nglinge in Fliegerseiden-Boxershorts liegen mir in den Armen, nachdem sie mir gegen 17 Uhr ein Fr&uuml;hst&uuml;ck, bestehend aus Earl Grey und einem frisch gepressten Grapefruitsaft, an mein hoteliges Kingkongsize Bett gebracht haben. 2. Advent? Der kann mich mal kreuzweise, ich habe echt Wichtigeres zu tun. Beispielsweise den Dokumentarfilm &uuml;ber die Frau mit den schwersten Augenlider der Welt (mich ausgenommen) anzuschauen: Charlotte Rampling. The Look heisst der, ist von Angelina Maccarones, und vielleicht der einzige Grund, das Bett an diesem verwaschenen Sonntag zu verlassen. So ein Schlafzimmerblick hat Vorteile: Man sieht nur die H&auml;lfte von allem, das ist in manchen Momenten geradezu lebensrettend. Oder doch lieber "Der Gott des Gemetzels"? Irgendwie f&uuml;hle ich, dass dieser Titel heute wie die Faust aufs Auge passt...</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 04 Dec 2011 16:43:17 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[VOR NICHTS.]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/vor_nichts/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/772403_GUL61ZX671EIJFECSVGRTX2VR8ZWFH_romy-schneider-zitate_H131027_L.jpg" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 01 Dec 2011 12:37:28 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[YES, KATE STARDUST!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/yes_kate_stardust/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/Kate-Moss-Vogue-Paris-01.jpg" alt="" width="471" height="612" /></p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 30 Nov 2011 15:04:32 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MOM&DAD]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/mom_dad/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/85dd65a2d75636790bb759959d01b01e_vice_670.jpg" alt="" width="544" height="463" /></p>
<p style="text-align: left;">Wer das ist? Leider nicht meine Eltern! Es  sind die durchgeknallten Erziehungsberechtigten von Terry Richardson.  Der hat nun ein Buch gemacht, das hei&szlig;t ganz lieb "Mom&amp;Dad", und  ausnahmweise sieht man darin nicht kopulierende Menschen oder Schafe,  sondern seine nicht minder irren Elternteile. Seine Mutter raucht mit  sehr d&uuml;nnen &Auml;rmchen Kette, mit der anderen Hand zeigt sie den  Mittelfinger. Z&auml;hne hat sie nicht mehr alle im Mund, und man ahnt, alle  Tassen eventuell auch nicht. Aber das ist ja das Grandiose: Sie sind  sooo herrlich anders als diese beigen Rentner, die hier so missmutig  durch die Ciddy p&ouml;beln und einem am Zebrastreifen immer so g&ouml;nnerhaft  und mit Schutzmanngeste die Vorfahrt gew&auml;hren. Die Outfits von Mrs.  Richardson sind unglaublich, nun ja, also, sagen wir es so: individuell.  Das Rauchen scheint ein Hobby zu sein, das ist doch nett, wenn man was  hat, dass die ganze Familie so verbindet wie Monopolyspielen oder  Musizieren. Das Bussim&uuml;ndchen hat er wohl von seinem Daddy geerbt, der  Terry. &Uuml;ber den Rest ist mir nichts bekannt. Bei allem schamhaften  Vergn&uuml;gen, dass diese Bilder bereiten, ist es auch traurig. Es besteht  aus zwei B&auml;nden, in dem  zweiten Teil wird es ernster...</p>
<p>Wenn ich mir das mal so &uuml;berlege, was aus dem Terry Tolles geworden  ist, frage ich mich, ob ich wirklich diese fucking 24 P&auml;ckchen f&uuml;r den  Adventskalender packen sollte, und vielleicht stattdessen lieber 24  Kippen rauchen und meinem Sohn den Mittelfinger zeigen sollte.</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 30 Nov 2011 10:51:25 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MEIN HELD DER STUNDE]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/mein_held_der_stunde/</link>
      <description><![CDATA[<p><iframe frameborder="0" src="http://www.youtube.com/embed/c__noWWtdZg" width="560" height="315"></iframe></p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 29 Nov 2011 08:25:29 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DER TRICK]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/der_trick/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/267858_10150226463033779_220914688778_7453603_4792210_n.jpg" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 28 Nov 2011 13:52:37 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ICH DREH' DURCH!!!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/ich_dreh_druch/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/ysl-catherine-deneuve.jpg" alt="" />Um Himmels Willen: Yves Saint Laurent est arriv&eacute;e! F&uuml;r Jene, die jetzt mit den Augen rollen und denken: "Die Alte geht mir auf die Nerven mit ihren Labels", denen entgegne ich fr&ouml;hlich: Nur zu, Leute, man hat ja immer die Wahl zwischen Gehen und Bleiben im Leben. Ich bleibe noch kurz hier, und drehe durch.</p>
<p>Wir sprechen hier ja nicht von Irgendwem, auch nicht von Tommy Hilfiger, sondern von Gott hinter einer schwarzen Hornbrille, der die Frauen sch&ouml;ner machte. Das muss man erst mal schaffen! Ich kenne Frauen, die werden an der Seite eines Mannes t&auml;glich lahmer anstatt sch&ouml;ner, wof&uuml;r ich den M&auml;nnern nun wirklich nicht die Schuld in die Chelsea Boots schieben will, dennoch: M&auml;nnern, die Frauen h&uuml;bscher machen, darf man sich durchaus vor die F&uuml;&szlig;e werfen. Das einzige St&uuml;ck, das ich von Gott abbekam, war eine leere Flasche Opium, die nach Puff roch und in meinem Kinderzimmer stand. Ach nee, das ist gelogen, sp&auml;ter in der Toskana erstand ich in einer Outlet-Mall, die wir nach f&uuml;nf Stunden Irrfahrt schlie&szlig;lich fanden, weil die Strada Statale 66 spurlos verschwunden war, ein Paar chiantirote Pumps. Die trug ich aber nie, weil sie hinten offen sind, was ich Banane finde und mir darin immer vorkomme wie Zsa Zsa Gabor in Hausschuhen mit Pelzbesatz. Dieses abgehalfterte Gef&uuml;hl passt nicht zu dem schlanken The Black Dress, f&uuml;r das ich jetzt sterben werde. Sollte man mich vermissen: Ich liege im Himmel neben Yves, mon amour, nackt auf einer Wolke und rauche eine Gitanes.</p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 25 Nov 2011 16:41:43 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[TWICE AS BEAUTIFUL]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/twice_as_beautiful/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/393410_10150442547852246_393000672245_10260915_1977665640_n.jpg" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 23 Nov 2011 13:21:06 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DUMME FRAGE!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/dumme_frage/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_1702_1.jpg" alt="" />Vorhin in der Sonne, mitten auf der Stra&szlig;e, tauchte diese unbequeme Frage auf. Ich blieb stehen, in der Sonne, mitten auf der Stra&szlig;e, und sah: Eine Kippe am oberen Bildrand und meine eigenen F&uuml;&szlig;e in Unf&ouml;rmiges gestopft am unteren Bildrand. Dazwischen lag das Gl&uuml;ck. Unter dem Unf&ouml;rmigen war ich&nbsp; nackt, weil ich mich barfu&szlig; in UGG-Boots immer ein bi&szlig;chen wie Pamela Anderson f&uuml;hle, und das heute Morgen eine elementare Sehnsucht in mir war. Ich hab mal irgendwo gelesen, dass sich Pam in ihrem Wohnzimmer nackt auf einer Schaukel f&uuml;r ihren Mann Tommy Lee Dingsbums hin- und herschwang. Das hat sich irgendwie in mein Hirn gebrannt, dieses Bild. Ich habe keine Schaukel zur Hand, nicht mal eine Wippe, und auch keinen Tommy Lee im Unterhemd. So ein Gl&uuml;ck, nicht wahr?</p>
<p>Die Frage, was Gl&uuml;ck bedeutet, halte ich f&uuml;r eine sehr dumme Frage. Was soll Gl&uuml;ck denn bedeuten? Na, Gl&uuml;ck! Gl&uuml;ck bedeutet Gl&uuml;ck. Wie man Gl&uuml;ck f&uuml;hlt, wie es entsteht, wo es so rumh&auml;ngt, mit wem es befreundet ist- alles gute, sinnvolle Fragen, aber doch nicht, was es bedeutet. Man fragt doch auch nicht, was Ungl&uuml;ck bedeutet. Ungl&uuml;ck ist Schei&szlig;e, Gl&uuml;ck ist dufte. Flugs erz&auml;hlt. Schei&szlig;e ist ein hartes Wort f&uuml;r eine weiche Masse, das Kinder nicht in den Mund nehmen d&uuml;rfen, was ich spie&szlig;ig finde. Das neue DUMMY Heft besch&auml;ftigt sich auf vielen, vielen Seiten ausschlie&szlig;lich damit. Nein, nicht mit Scheibenkleister und auch nicht mit Schade. Man muss die Dinge doch beim Namen nennen d&uuml;rfen! Was ich heute in der Sonne, mitten auf der Stra&szlig;e noch gelernt habe? Dass UGG-Boots irgendwie einfach Schei&szlig;e aussehen.</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 21 Nov 2011 14:24:50 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[KEINE EIER!!!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/keine_eier/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/Bildschirmfoto_2011-08-22_um_18.48.40.png" alt="" />Nur damit sp&auml;ter keiner sagen kann, man habe ja nichts gewusst: Leute, es ist SALE!!! Man muss schnell sein, wenn man was vom Kuchen abhaben will. Sind auch garantiert keine Eier drin. Da meine geringste Sorge mein Cholesterin-Pegel ist, kann ich mir den Kopf herrlich &uuml;ber allen anderen Quark zerbrechen. Zum Beispiel, was denn nun aus unserem armen Marc wird. Ich dr&uuml;cke kein Auge mehr zu, bevor ich nicht wei&szlig;, ob er nun bei Dior unter der Haube ist oder nicht. Und dann diese Geschichte mit Tom Ford!!! Man erz&auml;hlt sich, er sei der n&auml;chste Tropf, der bei H&amp;M ran muss. Man m&ouml;chte br&uuml;llen: Don't, Tom!</p>
<p>Noch vier Tage, dann ist ja Donatella dran, ich habe schon jetzt Angst vor dem Stadtbild, das sich uns aufdr&auml;ngen wird: Bundesweit blondierte Frauen, die sich ihre Br&uuml;ste in goldenen Zippern der Palmenminikleider einklemmen werden. Das ist lebensgef&auml;hrlich. Noch gef&auml;hrlicher ist es vielleicht nur, mit runtergefahrenen Bremskl&ouml;tzen durch die Gegend zu heizen, obwohl der Mann von der Autowerkstatt schon im Mai warnte: "Lang machen die es nicht mehr!" Nun ist es November, emsige Menschen haben bereits Winterreifen drauf. Ich glaube, ich habe nicht mal mehr T&Uuml;V, geschweige denn eine Servolenkung. Auch keine Kurbel mehr, um das Fenster von Hand hochzukurbeln. Die brach ausgerechnet ab, als ich in der Waschstrasse war. Schon bald werde ich nicht mal mehr bremsen k&ouml;nnen, weder f&uuml;r Tiere, noch f&uuml;r Sonderangebote. Und da soll ich mir Gedanken &uuml;ber Eier machen?&nbsp;</p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 15 Nov 2011 17:40:41 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[SCHNELL ERZÄHLT!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/schnell_erzaehlt/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/588191a90cae522e7c394312d9c3bc20_1.jpg" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 14 Nov 2011 15:03:32 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WAS IST DAS?]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/was_ist_das/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/IMG_1701_2.JPG" alt="" />Was das ist? Ein Vulkanausbruch. Dieser entleerte sich gestern nach einem gewaltigen Hormon-Tsunami. Das muss alles raus! Das oben drauf ist eine Bluse von Cacharel, die grunds&auml;tzlich attraktiv ist, in der ich mich aber immer schon gef&uuml;hlt habe wie eine griechische Witwe auf Lesbos. In der Tiefes des Schranks fand ich Dinge, von denen ich mir nicht mehr erkl&auml;ren konnte, wie sie da reinkamen. Wer kam auf die Idee, eine braune Tunika mit Goldrand zu kaufen? Ich glaube, es war meine Freundin Ini, die sagte, dass sei so eine Romy Schneider Bluse, die man tr&auml;gt, wenn man bei einer Party am Pool eingeladen ist. Ich war jedoch nie auf einer Party am Pool eingeladen, nur auf einer Motto-Party in Sasel: Marrakesch. Meine Begleitung trug einen Fes und ein Menjou-B&auml;rtchen, und ich einen Turban. W&auml;hrend des Vulkanausbruchs in der Rumpelkammer herrschten in mir Temperaturen zwischen 1000-1300 Grad, der richtige Zeitpunkt, um einen alten Woolrich Mantel von sich zu werfen. Den Haufen verkaufe ich am Sonntag auf dem Flohmarkt. Wer ihn im Ganzen nimmt, bekommt noch ein Bikini-Top in XXS von mir dazu geschenkt. Das passende H&ouml;schen habe ich leider nicht mehr, das wurde ja schon in dem legend&auml;ren Sommerurlaub 2010 in Griechenland gestohlen. Aber macht ja nichts, untenrum kann man doch ein bi&szlig;chen improvisieren, vielleicht mit einem Menjou-B&auml;rtchen oder so. Von meinem zu erwartenden Gewinn habe ich mir gestern einen blau/wei&szlig; melierten extra schlabberigen Wollpulli von Acne gekauft. Er sieht schon jetzt aus, als h&auml;tte ich ihn aus der Altkleidersammlungstonne gezerrt, in die ich gestern Abend unter den Augen des Vollmonds drei S&auml;cke Bettw&auml;sche habe verschwinden lassen. Dabei ging mir die zweite Strophe von meinem Lieblingslied "Der Mond ist aufgegangen" einfach nicht mehr aus dem Kopf.</p>
<p>Nach der Feng-Shui Explosion habe ich in meiner stillen Kammer fantastisch geschlafen. F&uuml;hle mich seitdem zehn Jahre j&uuml;nger. Trage einen Turban. Gehe jetzt an den Pool.</p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 11 Nov 2011 11:13:48 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[EXTRAORDINAIRE, MONSIEUR TELLIER!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/extraordinaire_monsieur_tellier/</link>
      <description><![CDATA[<p><iframe frameborder="0" src="http://www.youtube.com/embed/dJcWVC4p0Qk" width="420" height="315"></iframe>&nbsp;</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 10 Nov 2011 17:14:27 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[LONG TIME AGO...]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/long_time_ago/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/pic0.jpg" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 09 Nov 2011 08:58:48 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DAS GLÜCK IST NICHT KORRUPT]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/das_glueck_ist_nicht_korrupt/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/HERSELF_Interviewing_the_Legendary_Imelda_Marcos.png" alt="" />Imelda Marcos, korrupte First Lady der Philippinen und ehemalige Sch&ouml;nheitsk&ouml;nigin, sagte mal &uuml;ber sich selbst, ohne einen Hauch von Ironie: "Ich wurde als Angeber geboren. Eines Tages wird mein Name im W&ouml;rterbuch  stehen, dann steht Imeldific f&uuml;r demonstrative Extravaganz." Sie hatte 1060 Paar Schuhe, hei&szlig;t es. Ich finde, diese Tatsache ist gar nicht mal so abartig, da gibt es perversere Charakterz&uuml;ge an ihr als das Kaufen von Glitterpumps. Und dann hatte sie ja noch die wunderbare Idee "Liebesbusse" einzusetzen. Das waren klimatisierte Luxusbusse, die mit Herz-Logos versehen durch die City cruisten. Leider zu einem h&auml;sslichen Fahrpreis. Die Stra&szlig;enfeger trugen angeblich Uniformen von Pierre Cardin. Gl&uuml;cklich gemacht hat das Shoppen Miss Manila mit den h&auml;ngenden Hundewangen offenbar nicht. Eine Schande aber auch, dass Gl&uuml;ck so unbestechlich ist!!!</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 07 Nov 2011 10:04:29 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MEIN NEUER SPORT! ]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/mein_neuer_sport/</link>
      <description><![CDATA[<p><iframe frameborder="0" src="http://www.youtube.com/embed/lgZ7Jo1cE_w" width="420" height="315"></iframe></p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 03 Nov 2011 14:12:33 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[THAT'S TERRYFIC!!!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/thats_terryfic/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/cand9769769-540x743.jpg" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 03 Nov 2011 10:34:56 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA["LIEBE WAR MIR NIE GENUG"]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/liebe_war_mir_nie_genug/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/marianne-und-mick-im-frauelin.jpg" alt="" />Was ist das nur heute f&uuml;r ein memmiger Dienstag, dass ich mir schon online Paare angucke, die sich so nah sind, dass es weh tut? Habe ich nichts Besseres zu tun, als Anderen bei der Liebe zuzugucken? Nein, habe ich nicht. Alles was sonst zu tun w&auml;re, ist lange nicht so sch&ouml;n anzuschauen wie diese schmusige Marianne Faithfull, die mal &uuml;ber ihre Liebe zu Mick sagte: "Wir haben uns gegenseitig die Sonne weggenommen" Dar&uuml;ber k&ouml;nnte ich erst recht heulen, w&auml;hrend ich versuche, eine Suppe im M&uuml;lleimer zu entsorgen. Meine Mutter sagte mal, dass man Essensreste nicht ins Klo schmeissen darf, weil sonst Ratten kommen. Wohin genau die Ratten k&auml;men, sagte sie nicht. Aber ihr Blick dazu sprach Thriller-Trilogien. Die Suppe gab es gestern, sie war lecker, Gem&uuml;se war drin und so viel Salz, dass wir nicht mehr als einen L&ouml;ffel davon essen konnten. Ich sagte: "Ich kann sie ja ein wenig strecken" Mein Sohn sagte: "Mama, wenn Du die strecken willst, musst Du soviel Wasser reinsch&uuml;tten, dass wir noch in drei Wochen davon essen!" Heute gab es dann nichts, vor Schreck. Oder aus Protest. Doch, eine Mohnschnecke zur Teatime. Und Spaghetti mit Tomatensauce, die verkocht waren, als ich mich endlich von den Liebenden losrei&szlig;en konnte. Alles liegt nun im M&uuml;ll. Das sieht sch&ouml;n aus. Die salzige Suppe, die M&ouml;hren und der Lauch, die Spaghetti, die Kippen vom Balkon, die einer hier im Sommer rauchte, alles weich gebettet auf dem T-Shirt, das ich heute fr&uuml;h entsorgte, weil es L&ouml;cher hat unter den Armen und am Bauch und am R&uuml;cken, weil es mal Rosa war und nun nur noch dreckig ist, weil es mich erinnerte an all die N&auml;chte, in denen ich darin wach im Bett lag und mir Gedanken machte, wer mir die Sonne eigentlich weggenommen hat. Heute Abend kann ich nicht kochen, das w&uuml;rde keiner von uns &uuml;berleben. Es gibt ausser Haus Pommes mit Merguez und Aioli und viel Ros&eacute; und ein bi&szlig;chen Cr&egrave;me Br&ucirc;l&eacute;e.&nbsp;Liebe war mir nie genug.&nbsp;</p>
<p>Quelle: Fr&auml;ulein Magazin</p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 01 Nov 2011 17:28:18 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WEITERMACHEN! SAGT MIRANDA JULY!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/weitermachen_sagt_miranda_july/</link>
      <description><![CDATA[<div>
<h6 class="uiStreamMessage"><span style="font-size: 12px; font-weight: normal;"><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/Miranda-July-Dont-Give-Up-by-Dan-Boud.jpg" alt="" /></span></h6>
</div>]]></description>
      <pubDate>Mon, 31 Oct 2011 06:55:55 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[VOLLBART AM ARM?]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/vollbart_am_arm/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/1285256552909.jpg" alt="" /></p>
<p>Das It-Accessoire in dieser Saison sei ein Typ mit Vollbart am Arm, las ich eben in der GRAZIA. Ich dachte zwar, dass das ein last season Must-have ist, aber nun gut. Wer dieses It-Piece nicht so schnell aus dem Hut zaubern kann, l&auml;sst sich entweder auf die Warteliste setzen oder tr&ouml;stet sich mit etwas Schmuck von David Aubrey. Ich zum Beispiel habe mir heute eine Armspange ans Handgelenk gelegt, geklopftes Gold, Blech oder Alufolie, v&ouml;llig wurscht, Hauptsache es f&uuml;hlt sich gut an. Ein Mann mit Bart kratzt unter Umst&auml;nden und will, uuuah, geliebt werden. Ein Armreif? Tutti pflegeleicht und unkompliziert. Sieht mindestens so gut aus wie my beloved Joaquin Phoenix. Aber k&uuml;ssen? Hmmh, kann der nicht. Doof, oder? Die &ouml;de Jennifer Aniston mit ihrer 90er M&auml;hne hat den armen Gothic Justin Theroux gezwungen, seinen Bart abzunehmen, wie bescheuert die ist!!! Alle M&auml;nner sehen besser aus mit Gestr&uuml;pp in der Visage, meine Meinung. Aber die will ja auch geheiratet werden und Kinder und so'n K&auml;se. Boah, ich rasier' jetzt mal meine Beine...</p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 28 Oct 2011 18:16:33 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[LOVELOVELOVE!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/lovelovelove/</link>
      <description><![CDATA[<p><iframe frameborder="0" src="http://www.youtube.com/embed/O5VNumNJyqE" width="560" height="315"></iframe></p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 27 Oct 2011 18:16:47 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DAS SCHÖNSTE MÄDCHEN VON PARIS]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/das_schoenste_maedchen_von_paris/</link>
      <description><![CDATA[<p>Be careful. Your eyes speak volumes. In just a wink they've said it all.&nbsp;</p>
<p><iframe frameborder="0" src="http://www.youtube.com/embed/cQ4geMUx6bQ" width="420" height="315"></iframe></p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 26 Oct 2011 09:24:30 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[BABY, ZIEH' DIR WAS AN!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/baby_zieh_dir_was_an/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/vogue-spain-nov-2011-natasha-poly-by-inez-van-lamsweerde-vinoodh-matadin1.jpg" alt="" /></p>
<p>Zum richtigen Zeitpunkt und am rechten Ort, ist&nbsp;Nacktsein eine ganz feine Sache. Den November finde ich grunds&auml;tzlich daf&uuml;r etwas ungeeignet, dann wiederrum: In einer gut beheizten H&uuml;tte vor einem Kamin liegend oder auf einem Vogue-Cover stehend, kann es durchaus behaglich sein. Auch in Russia, Portugal und Deutschland tr&auml;gt man diesen November nada auf dem Titel. Bei keiner sieht das Nichts allerdings so atemlos gut aus wie bei Natasha Poly auf der spanischen Ausgabe. Woran das liegt? An ihren Armreifen nat&uuml;rlich, und ein kleines bi&szlig;chen an&nbsp;<strong>Inez van Lamsweerde &amp; Vinoodh Matadin</strong>. Wer sich ausziehen m&ouml;chte, sollte ein paar Dinge beachten: Erst mal was Geschmackvolles anziehen. Das ist kein unbedeutender Punkt, wird dennoch leider oft untersch&auml;tzt und &uuml;bersehen. Zum Ausziehen braucht man Stoff, oben und unten, der gut gleitet. Wer jemals versucht hat, sich einer Skinny Jeans mit W&uuml;rde zu entledigen, wei&szlig;, wovon ich spreche ("&Auml;h, kannste mal eben ziehen?")</p>
<p>Anziehen ist schon ein heikles Thema, Ausziehen ist Lebensgefahr. Nein, nicht wegen scheinbaren Mangelerscheinungen zwischen Knie und Taille, nein, nein. Das wahre Drama am Nacktsein ist: Das Versteckspiel ist aus. Der Grund, warum ich Kleider liebe ? Es geht einem nicht alles so verdammt unertr&auml;glich bescheuert direkt unter die Haut. Gold wert!</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 24 Oct 2011 06:52:26 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[THE PORTRAIT ISSUE]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/the_portrait_issue/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/Bildschirmfoto_2011-10-20_um_17.58.53.png" alt="" /></p>
<p>Neu, Neu, Neu: <em>Herself&nbsp;</em>Magazine ist das Baby von Lula, Illustratorin aus London, die ihre Karriere als Designerin begann und sich nur Lula nennt. Nachname, n&ouml;. Das Konzept ist einfach, aber brillant: Keine Models, keine Fotos, nur inspirierende Frauen in hei&szlig;er High-Fashion der n&auml;chsten Saison, alle ausschlie&szlig;lich gezeichnet. Ausgezeichnet!&nbsp;Kate tr&auml;gt einen schwarzen Prada Fur, Frida Kahlo in einem pinkfarbenen Lanvin Kleid Spring/Summer 2011, Anna Dello Russo einen schrecklichen Hut. Nun gut.</p>
<p>Selfridge&rsquo;s ist schon ausverkauft, Stefano Gabbana tweetet und heult rum, dass er auch noch ein Exemplar will. Die n&auml;chste Ausgabe&nbsp;<em>Herself</em>&rsquo;s wird im M&auml;rz 2012 erscheinen. Wir beobachten das mal...</p>
<p><br /><br /><br /></p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 20 Oct 2011 15:51:06 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[HOTTE GRÜßE AUS DEM MOONBOOTCAMP]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/hotte_gruesse_aus_dem_moonbootcamp/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/a8196d4a5e.jpg" alt="" /></p>
<p>Ich m&ouml;chte hier wirklich niemanden unter Druck setzen, aber ich muss es mal eben erw&auml;hnen: St. Moritz liegt immer n&auml;her als man denkt! Das einzige Mal, dass ich dort war, ist &uuml;ber zwanzig Jahre her, aber an was ich mich haarscharf erinnere: Ich trug die falschen Schuhe. Wenn man in ein Skigebiet reist, sollte man sich angemessen kleiden. Ich hatte eine Jet-Set Leggings an mit Comicdruck und Overknee-Stiefel aus braunem Wildleder,&nbsp;wie Julia Roberts in Pretty Woman - also eher was f&uuml;r die Piste als f&uuml;r die Skipiste. Ich fror erb&auml;rmlich. Und wurde rot. Die Scham dar&uuml;ber, so brutal fehl am Platz zu sein, machte mir schwer zu schaffen. Im h&uuml;bschen Ort gab es teure Torten, Bulgari-Schmuck und wei&szlig;e Moonboots, und ich hatte weder Franken f&uuml;r das eine noch f&uuml;r das andere. Weil ich so bitterlich zitterte, nahm mich der franz&ouml;sische Skilehrer aus dem Hotel Victoria, in dem ich arbeitete, unter seine wohlgeformten Fittiche, was den Schmerz kurzfristig ein wenig linderte.</p>
<p>Im letzten Jahr kam der Winter mal wieder &uuml;berraschend, und nach ein paar Selbstversuchen in aufgeweichten UGG-Boots, handelte ich besonnen und vor allem: schnell. Moonboots in Gr&ouml;&szlig;e 38, dunkelblau. Geilster Tag in meinem Leben.&nbsp;<br />Danach waren sie bundesweit ausverkauft. Ich bekam Anrufe aus anderen St&auml;dten von tieftraurigen, frierenden Freundinnen, die nicht schnell genug waren. Meine F&uuml;&szlig;e kochten, w&auml;hrend ich alles gab, ihnen zu helfen. Es war nichts mehr zu machen. Auch wenn ich noch lange nichts von diesem Winter wissen will, sage ich Euch: Zieht Euch warm an. Ich bin genau in dem Jahr geboren, als der erste Mann auf dem Mond landetet. Er trug muckelige Moonboots. Keine windigen Overknees.</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 17 Oct 2011 15:51:12 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[LASST BLUMEN SPRECHEN]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/lasst_blumen_sprechen/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/297432_2388492358972_1450717765_2611890_1743286664_n.jpg" alt="" /></p>
<p>Gott, bin ich gl&uuml;cklich &uuml;ber dieses Forschungsergebnis, das mir gestern vor die F&uuml;&szlig;e fiel (Thanks Mrs.Kleinfeld). H&auml;tte ich das doch nur schon fr&uuml;her geahnt, h&auml;tte ich doch nur einen blassen Schimmer gehabt, wie h&uuml;bsch mein Hirn zu bl&uuml;hen vermag: Joy! Ach, was w&auml;re mir espart geblieben, all die Zornesausbr&uuml;che, die verstrickten Gedanken, die sich wie Ranken um das Falsche drehten, das Gejammer, all das uns&auml;gliche Unkraut im Kopf. Raus damit, und rein mit den Rosen und Nelken. Nur noch Freude will ich hier sehen, Freunde! Dinge, die das Herz Pogo tanzen lassen, die die Pupillen weiten, Buntes, H&uuml;bsches, Duftendes, Weiches. Ein Botanischer Garten w&auml;chst hinter meiner Stirn und niemand sieht es. Was kratzt, zu eng und zu verbaut ist, muss leider drau&szlig;en bleiben. Menschen, die einen neun Wochen auf einen mickrigen Anruf warten lassen? Ja, die auch. Bis dahin ist n&auml;mlich auch das robusteste Pfl&auml;nzchen j&auml;mmerlich vertrocknet. Fein, haben wir das ja auch auf den Komposthaufen geschmissen.&nbsp;</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 13 Oct 2011 19:22:41 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ZUM HEULEN...]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/zum_heulen/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://www.anitahass.de/media/wysiwyg/eb700fa7c0b66e0b66d5a46ff305a74a.jpg" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 11 Oct 2011 09:21:51 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[GENAAAAAU...]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/genaaaaa/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_1668.jpg"}}" alt="" /></p>
<p>Oh ja, davon nehme ich mal eins! Wobei: Mich machen Sonderangebote immer stutzig, wenn etwas bilig ist, kann es doch nicht gut sein, oder falsch? Aber das Leben kostet in anderen St&auml;dten ja auch deutlich mehr oder weniger als in Hamburg. Neulich las ich, dass die Hamburger die gl&uuml;cklichsten Menschen seien in ganz Europa. Oder war es Deutschland? Ich kann sagen: Ja, happy me. Am Wochenende war ich in einer anderen Stadt, sie hie&szlig; Frankfurt und erinnerte mich daran, an welchen Orten ich schon &uuml;berall war, auf der Suche nach einem besten Leben. Einen hohen Preis daf&uuml;r bezahlt, aber f&uuml;r 1 Euro 99 kriegt man ja auch nichts Gescheites. Ausser einen Sauergespritzten vielleicht. Und eine Reise in die Vergangenheit- immer wieder schmerzhaft sch&ouml;n, an den Ort zur&uuml;ckzukehren, wo man herkommt. Und sp&uuml;ren, wo man hinwill, wo man hingeh&ouml;rt: home is where the fastest internet is. Das Herz? H&ouml;r' mir auf!</p>
<p>Der erste Schritt zu einem besseren Leben? Leberwurstbrote auf allen ICE-Strecken verbieten! Ansonsten? Sein Auto abschaffen. Heute fr&uuml;h musste ich um 6.50 aufstehen, um mein Auto umzuparken, das auf einer Baustelle stand. Im Trenchcoat &uuml;berm Schlafanzug huschte ich wie Schlemihl aus der Sesamstra&szlig;e zu meinem verranzten Kleinwagen. Das ist der Typ, der versucht,&nbsp;Buchstaben oder Zahlen  zu verkaufen: &bdquo;He, Du!&ldquo; &ndash; &bdquo;Wer, ich?&ldquo; &ndash; &bdquo;Psssst!&ldquo; &ndash; &bdquo;Wer, ich?&ldquo;  &ndash; &bdquo;Genaaaaau&hellip;&ldquo; Schlemihl kommt aus dem Jiddischen und hei&szlig;t Schlamassel... Ich kann nur noch eins mit auf den rutschigen Weg geben: Lasst Euch kein besseres Leben aufschwatzen, sondern kauft Euch einen robusten Trenchcoat. Das macht vieles besser. Auch den Herbst.&nbsp;</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 10 Oct 2011 10:21:55 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[HELLLLO!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/hellllo/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="{{media url="wysiwyg/662f2daac2c947674ebf01b5b5464eee.jpg"}}" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 06 Oct 2011 06:28:48 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DIESE OLLEN FEIERTAGE...]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/diese_ollen_feiertage/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="{{media url="wysiwyg/barris-marilyn-monroe_1.jpg"}}" alt="" /></p>
<p>Alles was zu tun gewesen ist, ist noch immer nicht getan: Das ist die Bilanz nach drei freien Tagen. Alles was getan wurde: Im Sand gelegen, in der Sonne, im warmen Wind, an der Elbe. Den neuen Woody Allen gesehen, nachmittags um F&uuml;nf, sich dar&uuml;ber den Kopf zerbrochen, warum ich danach so entt&auml;uscht war. Beim Afrikaner ein Serengeti Bier getrunken und mich &uuml;ber das beknackte P&auml;rchen aufgeregt, das hinter mir anstand und zu der Bedienung sagte: "Was k&ouml;nnen Sie denn empfehlen, was ist denn so richtig sch&ouml;n afrikanisch?" H&auml;h? Das ist so als ob man ins Hofbr&auml;uhaus geht und fragt, was denn so richtig sch&ouml;n deutsch sei. Da &uuml;berraschenderweise alles so richtig sch&ouml;&ouml;&ouml;n afrikanisch war in dem afrikanischen Schnell-Restaurant (Tropical Point in Altona! Hingehen!) nahmen sie einen gemischten Teller: Bohnen, Bananen, Huhn, Spinat. Sie a&szlig;en es schweigend und das M&auml;dchen trank eine Cola-Light dazu, wof&uuml;r ich sie auch h&auml;tte hauen wollen. Dort gibt es n&auml;mlich auch African Fanta, der leckerste Softdrink, den ich kenne. So, und jetzt will ich, dass es einen Hauch frischer wird, damit ich mich in einer dicken Strickjacke so richtig sch&ouml;n deutsch und ohne schlechtes Gewissen vergraben kann. Manche Tage haben einfach keine Chance... Gott sei Dank ist morgen wieder Tag der Arbeit.</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 03 Oct 2011 15:49:09 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MODE IST LEBENSGEFÄHRLICH!!!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/mode_ist_lebensgefaehrlich/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/helmut_newton_catherine_deneuve.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Wusste ich schon immer: Die Mode kann einem das Genick brechen! Heute in Paris, &nbsp;Balenciaga Show und dann das: Die B&auml;nke krachten unten der Fashionbande zusammen! Nein, das t&auml;uscht, ich liege nicht auf dem Boden vor Lachen. Mario Testino, Anna Wintour und dann noch Caterine Deneuve- alle mussten sie am Laufsteg stehen wie am Bahnsteig. Bestellt und nicht abgeholt. Uiuiui, in der Haut der La Compagnie, die die B&auml;nke geliefert hat, m&ouml;chte man jetzt auch nicht stecken. In welcher dann? Immer am besten in der eigenen, oder wie mein Liebling Kurt Cobain mal sagte: "Wanting to be someone else is a waste of the person you are." A waste, a waste, a waste! Verschwenden wollen wir uns nicht, oder ein bi&szlig;chen vielleicht doch? Und rauchen, ich finde, wir sollten alle wieder anfangen zu rauchen! Das Leben ist nun mal ein halsbrecherisches Wagnis, man wei&szlig; nie, ob man nicht schon morgen von einer Bank plumpst und alles vorbei ist: Lassen wir es also lieber gleich krachen! &nbsp;</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 29 Sep 2011 14:54:05 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DRINGEND DREIMAL HÖREN: DANN HAT MAN'S!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/dringend_dreimal_hoeren_dann_hat_mans/</link>
      <description><![CDATA[<p><iframe frameborder="0" src="http://www.youtube.com/embed/rMNFybiqLuM" width="560" height="315"></iframe></p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 27 Sep 2011 08:41:18 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[EY, WAS SOLL'N DIE KOSTEN? ]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/ey_was_solln_die_kosten/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="{{media url="wysiwyg/dsc_0175_4.jpg"}}" alt="" /></p>
<p>Herbst, richtig, ist doch so? Neue Jahreszeiten sind fabelhaft, endlich dieser Sommerdruck vorbei, dieses in den Himmelgeklotze hat ein Ende, das Orakeln, ob es noch besser oder schlechter oder &uuml;berhaupt was wird. Herbst, fein, Period. Gestern den sch&ouml;nsten Sonntag seit hundert Jahren gehabt, um 8 Uhr 30 aufgestanden und nach nur knapp zwei Stunden auf allen Vieren habe ich meine Bude nicht mehr wiedererkannt. Dochdoch, das war super. Danach ging ich mit H&auml;nden, als h&auml;tte ich zwei Stunden in einem Fichtennadelbad gelegen, auf den Flohmarkt und schwitzte in meinem herbstlichen Strickoutfit zwischen genervten Kleinkindern/V&auml;tern/M&uuml;ttern/Bratw&uuml;rsten tief entspannt vor mich hin. Flohm&auml;rkte sind immer wieder lustig, dieses von Tisch zu Tisch schlendern und Schrott angucken und Karaffen und Zuckerd&ouml;schen scheinbar interessiert in die Hand nehmen, dabei eigentlich nur gucken, wer sonst noch so da ist. Da war zum Beispiel so ein Moderator (dessen Namen mir schon wieder entfallen ist) mit seiner schwangeren Freundin, die ein Gesicht zog wie f&uuml;nf Wochen Regenwetter, und ich dachte: Lach doch mal, P&uuml;ppi, das Leben ist doch so h&uuml;bsch und so kurz und jetzt hast du doch auch noch diese super Bilderrahmen vor meiner Nase weggeschnappt und mit Verlaub, diesen s&uuml;&szlig;en Braten in der R&ouml;hre. Nein, dieser goldene Herbst duldet keine miese Laune! Ich bekam sie dennoch, als ich den Stand der Aigner-Lady erreichte. Da sitzt so eine Best-Agerin hinter ihrem &ouml;mmeligen Tapeziertisch und tut so als sei sie Miucca Prada mit ihrer neuesten Kollektion: 150 Euro f&uuml;r eine abgeranzte Clutch, in dessen Innenraum quasi noch ein Hustenbonbon mit dem Futter verklebt ist! Die glaubt wohl, dass wir Modetussen (sch&ouml;n beh&auml;mmertes Vintage-Wort) nicht mehr alle T&auml;schchen im Schrank haben! Aber im Grunde lies mich das eiskalt, hat mir doch noch vor gaaar nicht allzu langer Zeit ein Mann, der die Frauen versteht, eine wundersch&ouml;ne, top in schussige Aigner Bag ersteigert und sie unter den Baum gelegt. Diese Kleene da oben ist nicht von der Aignerhochstaplerin, sondern meine neue Mulberry-Flamme. Man kann sie schr&auml;g umh&auml;ngen und hat die H&auml;nde frei f&uuml;r die Dinge, die z&auml;hlen im Leben: Drink&amp;Darling. Was man nicht sieht auf diesem Foto ist die R&uuml;ckseite, hah, und jetzt komm' ich: Ein Fach f&uuml;r Visitenkarten. Man wei&szlig; doch nie, auf wen man im Herbst noch so trifft, dem man eine aufschwatzen k&ouml;nnte. Echt, ist doch so!</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 26 Sep 2011 08:33:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[I AM LOVE]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/i_am_love/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="{{media url="wysiwyg/i_am_love_1.png"}}" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 25 Sep 2011 08:33:47 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[CHANEL'S SHADE PARADE- SOOO SWEET!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/chanels_shade_parade_sooo_sweet/</link>
      <description><![CDATA[<p><iframe frameborder="0" src="http://www.youtube.com/embed/BteXbY44a7U" width="560" height="315"></iframe></p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 24 Sep 2011 09:06:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[EIN TRIP ZUR FASHION-WEEK]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/ein_trip_zur_fashionweek/</link>
      <description><![CDATA[<p>Das Vice Magazine hat eine Redakteurin "on Acid" zur London Fashion-Week geschickt: Ein ganz besonderer Trip, fantastisch! Sie lachte sich nicht nur eine halbe Stunde dar&uuml;ber kaputt, dass ein Fotograf beim Versuch Pixie Geldof zu knipsen, r&uuml;cklings wie ein Maik&auml;fer umfiel, sehr sch&ouml;n war auch der bewusstseinserweiternde Moment mit Naomi Campbell. Als diese von der kichernden Elektra angesprochen wurde, ob man ein Foto zusammen machen k&ouml;nnte, antwortete sie: "Sorry, but I don't speak!" Auch ohne Drogen schon saukomisch. &Uuml;berhaupt, ihr Fazit: "I feel that, from now on, nobody should ever go to fashion week not on acid. It would be stupid.&rdquo; Ich hatte deshalb gerade einen sch&ouml;nen Lachflash, ganz ohne LSD, nur mit einer T&uuml;te M&amp;M's auf der Zunge.</p>
<p><br /><img src="{{media url="wysiwyg/1902b714b42967be557a412bcd24949c-1.jpg"}}" alt="" /></p>
<p>(Quelle: Vice Magazine)</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 22 Sep 2011 11:44:19 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[BABY SAYS SHE'S DYING TO MEET YOU...]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/baby_says_shes_dying_to_meet_you/</link>
      <description><![CDATA[<p><iframe frameborder="0" src="http://www.youtube.com/embed/2wCk5uZ48q8" width="560" height="315"></iframe></p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 21 Sep 2011 19:26:26 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WIE DIE ZEIT VERGEHT MIT... TEIL 2]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/wie_die_zeit_vergeht_mit_teil_2/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="{{media url="wysiwyg/s-CARINE-JULIA-ROITFELD-large640_1.jpg"}}" alt="" /></p>
<p>Carine et la jeune fille Julia Roitfeld long time ago. Wie bezaubernd... Alte Fotos gucke ich mir gerne an. Man fragt sich ja dann immer, was gewesen w&auml;re wenn. Wenn man damals schon gewusst h&auml;tte, was das Leben bereith&auml;lt. Komisch, dass man immer alles erst nachtr&auml;glich versteht. Das ganze Leben macht nur Sinn, wenn man zur&uuml;ckguckt. Das ganze Leben? Nee, doch nicht. Manche Dinge machen auch r&uuml;ckblickend echt keinen Sinn. Beispielsweise bleibt es mir bis heute v&ouml;llig schleierhaft, warum ich auf diesem schwarz/wei&szlig; Polaroid von 1989 eine Frisur wie Bon Jovi trage. Und was ist das f&uuml;r ein Schwammtuch, das ich am K&ouml;rper habe? Ach ja, das war ein Nolita Stretchkleid, Horror! Carine hat alles richtig gemacht: Ein V-Neck Pulli aus Cashmere oder kratziger Wolle mit hochgeschoppten &Auml;rmeln ist zeitlos und sieht immer so aus, als habe man die Lage im Griff. Auch dann, wenn man in Wahrheit schon morgens um Neun Blut und Wasser darin schwitzt, weil man jeden Tag des Lebens ein bisschen verst&ouml;rter ist und nur noch eins versteht: Bahnhof.&nbsp;</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 19 Sep 2011 08:18:39 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ICH DACHTE, ICH WÜRDE NIE WIEDER LACHEN....!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/ich_dachte_ich_wuerde_nie_wieder_lachen/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="{{media url="wysiwyg/Bildschirmfoto_2011-09-07_um_22.40.08.png"}}" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 17 Sep 2011 16:00:29 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WIE DIE ZEIT VERGEHT MIT... TEIL 1]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/wie_die_zeit_vergeht_mit_teil_1/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="{{media url="wysiwyg/ggp0kc4peveqckpg_2.jpg"}}" alt="" /></p>
<p>Eben las ich, wie Elle McDingens es schafft, mit 48 so auszusehen wie mit 44, Wow. Eines ihrer easy and simple Beauty Geheimnisse lautet: Scrub. Sie peelt sich den halben Tag, weil das, so Elle, die halbe Miete ist. Die andere H&auml;lfte des Tages s&auml;uft sie stilles Wasser. Kein Alkohol, keine Zippen. Nicht mal eine Aspirin nimmt sie ein. H&ouml;chstens verschluckt sie mal versehentlich ein Peelingk&ouml;rnchen, das kann nat&uuml;rlich passieren. Nicht zu rauchen und zu trinken ist echt eine super Sache. Prim&auml;r eine superlangweilige Sache. Frauen, die nichts trinken, sind mir immer schon suspekt gewesen. Lieber sind mir die, die auch schon mal morgens aufgewacht sind und nicht genau rekonstruieren konnten, warum das Hotelzimmer aussah wie nach Hangover Teil 1.</p>
<p>Aber nat&uuml;rlich muss man zwei Liter Wasser am Tag trinken, selbstverst&auml;ndlich! Verd&uuml;nnt mit den zwei Litern Wein am Abend sind das dann doch nur, Mooment, vier Liter Wei&szlig;weinschorle- geht doch. Nein, das auf dem Foto ist nicht The Body nachdem sie heimlich einen gehoben hat, sondern Brad Pitt 1997, als er noch nicht ahnte, was er sich mit der wahnsinnigen Angelina ans Bein binden w&uuml;rde. Aber besser eine Frau mit einem Hauch Wahnsinn im Blut als eine die sich jeden Tag exfoliert. Ansonsten kann ich noch anmerken: "Brad, wie die Zeit vergeht. Hier bei uns liegt das Herbstlaub auf den Alleen, das sieht appetitlich aus. Ich detoxe stramm vor mich hin, habe heute drei Liter stilles Wasser getrunken, eine Packung Schokoladenzigaretten inhaliert, keine Aspirin genommen, stattdessen jedoch den Mann mit dem Bl&auml;tterstaubsauger leider erw&uuml;rgen m&uuml;ssen. Mein Body blieb unver&auml;ndert. Meine Laune auch. Morgen kaufe ich mir Meeresalz und lege mich darin ein. Wie geht es Maddox, Shiloh, Paxi, Zaharachen und Angie? Passt blo&szlig; auf, dass Ihr genug trinkt. Bordeaux ist auch okay. Warmly, Suse."</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 15 Sep 2011 17:43:19 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[EVEN IF]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/even_if/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="{{media url="wysiwyg/slide_13040_330779_large.jpg"}}" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 13 Sep 2011 10:00:34 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ICH BIN SOWAS VON EQUIPED!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/ich_bin_sowas_von_equiped/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="{{media url="wysiwyg/bluse.jpg"}}" alt="" /></p>
<p>Seidenblusen sind eines der Dinge, die man rund um die Uhr tragen sollte, sobald man die mittlere Reife in der Handtasche hat. Nichts l&auml;sst sich damit vergleichen, es ist ein, ich muss jetzt mal kurz wie Erika Berger sprechen, extrem autoerotisches Hochgef&uuml;hl, Seide auf nackter Haut zu tragen. Vielleicht nur zu toppen durch das Tragen von Latex, womit ich nicht die geringste Erfahrung habe. Der Mann von Carine Roitfeld hat zum Gl&uuml;ck auch keine Schw&auml;che f&uuml;r Gummi, sondern f&uuml;r Waschseide, wof&uuml;r ich Monsieur Christian Restoin sehr sch&auml;tze. Seine Leidenschaft pflegt er bereits seit den 70ern. In den 80er-Jahren war sein Hemdblusenlabel "Equipment" das Ding to wear. Im letzten Jahr sah man Carine h&auml;ufig in einer seiner saloppen Boyfriend-Lebensgef&auml;hrten-Blusen, sie trug zu ihren kaki- und sandfarbenen Modellen gerne enge Lederr&ouml;cke. Vielleicht handelte es sich dabei aber auch um Latex. Ist doch Klasse: zwei Vorlieben in einem Look. Sch&ouml;n, dass wir dr&uuml;ber gesprochen haben!</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 11 Sep 2011 19:00:49 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[YOU FIT ME BETTER THAN MY FAVOURITE SWEATER]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/you_fit_me_better_than_my_favourite_sweater/</link>
      <description><![CDATA[<p>Endlich, endlich, sooo lange gewartet, seit heute ist er endlich da: der neue Song von my beloved, beloved Lana del Rey: Blue Jeans. In love. Erw&auml;hnte ich bereits, dass ich sie liebe? Mehr noch als meinen Lieblingspulli...</p>
<p>&nbsp;<iframe frameborder="0" src="http://www.youtube.com/embed/8t-I-Lqy06g" width="560" height="345"></iframe></p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 09 Sep 2011 18:49:09 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[BITTE NOTIEREN SIE!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/bitte_notieren_sie/</link>
      <description><![CDATA[<p>Supersache: Am Lincoln Center drehen sie gut gekleidet durch und ich sitze im Pyjama vorm Livestream: Fashion Week New York! Leider gestern Jenni Kayne und ihre Resort Collection 2012 verpasst, weswegen ich nun in mein stilvolles Smython of Bond Street Diary notiere: Nicht so lange schlafen, Frau Kaloff, Sie haben Termine. Der n&auml;chste ist um 9 Uhr 30, auf der Matte. Und w&auml;hrend ich versuche, die Gedanken auf einer Bank am Rand zu parken (was mir nie gelingt), tanzen sie in NYC noch auf den Tischen. Ach, man kann auch auf dem Kopf stehend super Tweets verfolgen. Prabal Gurung hat vor einer Stunde getwittert: "Can't wait to see u all back stage dinner then partayyyyyy!" Wenn ich jetzt flott einen Flug buche, kann ich es noch zu bis zum Katerfr&uuml;hst&uuml;ck mit Prabal schaffen...</p>
<p><img src="{{media url="wysiwyg/calendar.png"}}" alt="" />&nbsp;<img src="{{media url="wysiwyg/smython.jpg"}}" alt="" /><br /><br /><br /><br /></p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 08 Sep 2011 06:15:50 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA["I'M NOT HANdSOME; BUT I'VE GOT A GOOD BODY"]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/im_not_handsome_but_ive_got_a_good_body/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="{{media url="wysiwyg/yves.jpg"}}" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 07 Sep 2011 16:57:14 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[YOU ONLY HAVE ONE TRIP, ENJOY IT!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/you_only_have_one_trip_enjoy_it/</link>
      <description><![CDATA[<p><iframe frameborder="0" src="http://www.youtube.com/embed/yzf_WPqsmTM" width="560" height="345"></iframe></p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 05 Sep 2011 09:35:17 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[JETZT BLOSS KEINE KALTEN FÜSSE KRIEGEN!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/jetzt_bloss_keine_kalten_fuesse_kriegen/</link>
      <description><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><img style="float: left;" src="{{media url="wysiwyg/stiefel.jpg"}}" alt="" /></p>
<p>So wir bleiben dann mal ganz uncool und drehen ein wenig am Rad: Stiefel! Nun auch noch DAS! Halleluja, musste das denn sein? Nicht nur, dass ich nicht die geringste Idee habe, wie ich an all das kommen soll, was ich mir grad von Herzen w&uuml;nsche (Das w&uuml;rde hier jetzt den Rahmen sprengen. Es handelt sich nur bei circa 50 Prozent um Materielles aus Seide, Wolle, Cashmere. Der Rest ist Gef&uuml;hlsduselei, die mir die Sicht auf A/W 2011 aber nur einen Hauch vernebelt, also bitte, ich bin Profi!), mehr noch treibt mich die Sorge um: Wer hat soviel Pinke Pinke, wer soll das bezahlen? Nun, man schmiede einen Plan, wohldurchdacht, k&uuml;hles K&ouml;pfchen, Listen schreiben. ICH LIIIIEBE LISTEN! Ganz oben schreibt man das Teil drauf, ohne das man sterben w&uuml;rde (links im Bild) Darunter das Pulloverchen &nbsp;(bei mir steht jenes von Theory, das "Pullover Vivini" hei&szlig;t,&nbsp;das eigentlich gar nicht mein Typ ist, dennoch habe ich mich verknallt, weil es sich so schlicht gut anf&uuml;hlt) ohne das man diesen Winter nicht &uuml;berleben wird. Punkt Drei auf der Liste? Den Organic Chair, ein komfortabler kleiner Lesesessel von&nbsp;Charles Eames &amp; Eero Saarinen. In dem Stuhl w&uuml;rde ich an k&uuml;hlen Abenden in diesem etwas l&uuml;ckenhaften Outfit sitzen (Wer Christal Boots tr&auml;gt braucht keinen Rock) und ein wenig in "Haben oder Sein" von Erich Fromm bl&auml;ttern. Oder Erich Frieds "Was es ist" Gedicht zitieren. Was es ist? Hach, es ist was es ist. Sagt die Liebe. Manchmal muss man eben Hals &uuml;ber Kopf in einen eiskalten, tiefen, dunklen See springen. Dann will ich aber wenigstens keine kalten F&uuml;&szlig;e haben...</p>
<h3><span>&nbsp;</span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: 'Times New Roman', Times, serif; font-size: x-small;"><strong>&nbsp;</strong></span></p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 03 Sep 2011 12:03:02 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MRS. APFEL IS MY ROLEMODEL]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/mrs-apfel/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="{{media url="wysiwyg/25UPCLOSE-articleLarge.jpg"}}" alt="" /></p>
<p>Iris Apfel ist eine It-Lady. Sie ist 90 und sagt S&auml;tze, die so sch&ouml;n aufmunternd und modern sind, dass man mit ihr augenblicklich einen Tee, so ein Quatsch, einen Hendricks Gin nat&uuml;rlich, trinken, oder shoppen oder joggen gehen will, w&auml;hrend sie mit ihren Granny Smith runden Brillengl&auml;sern in ihren Hippie-more-is-more-Boh&egrave;me-Outfits so begnadet saucool aussieht, das man sich des eigenen belanglosen Anblicks sch&auml;mt: &ldquo;When you don&rsquo;t dress like everybody else, you don&rsquo;t have to think like everybody else.&rdquo; Guter Punkt, Dear Lady! &nbsp;Bald gibt es einen Film &uuml;ber sie von Albert Maysles.&nbsp;Bis dahin:&nbsp;Verschwende Deine Menopause!</p>
<p>(Quelle/Foto: The New York Times)</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 31 Aug 2011 21:45:45 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[IM STREICHELZOO]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/im-streichelzoo/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="{{media url="wysiwyg/a6f74ac3d9f3e05e03b6c98f7eb79db0.jpg"}}" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 30 Aug 2011 11:11:44 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WORD.]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/word/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="{{media url="wysiwyg/87b12831a18e7118a6931dbd4d5ccc2d.jpg"}}" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 29 Aug 2011 09:34:02 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[YES, DARLING!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/yes_darling/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="{{media url="wysiwyg/sofia2.jpg"}}" alt="" /> Noch einmal schlafen, dann sagt die&nbsp;s&uuml;&szlig;e, sch&ouml;ne Sofia Coppola "Ja, ich will!" zu dem klugen Kopf von Phoenix, Thomas Mars. Die Kinder haben sie schon (eins davon hei&szlig;t Romy), eine erste Ehe mit Spike Jonze (oberfl&auml;chlich betrachtet eine nicht minder gelungene Kooperation, wie ich finde) hat sie auch schon mit Stil an die Wand gefahren, kann also alles nur fabelhaft werden, morgen in Bernalda. Dieser Ort liegt in S&uuml;ditalien, vermutlich ein feiner Ort f&uuml;r eine Eheschlie&szlig;ung, wenn man nicht ausgerechnet auf das Tragen von Gummistiefeln steht. Was wir wissen: Small Villa, Palazzo Dingens, 10 Suites, Pool, eigenes Kino (geil!) und ein gro&szlig;z&uuml;gig angelegter Garten. Madonna, und was wird sie tragen, Gott? Man erz&auml;hlt sich, es k&auml;me nur Marc oder Azzedine in Frage, aber ich glaube das nicht. Bei ihrem ersten Versuch mit Spikeee trug sie Galliano, aber es ist nat&uuml;rlich v&ouml;llig Tabu, bei einer zweiten Hochzeit das gleiche zu tragen wie bei der ersten. Ich kenne einen Mann, der heiratete meine Freundin Ines vor Jahren auf einer der wirklich sehr bezaubernden, t&uuml;rkischen Prinzeninsel, die vor Istanbul liegen. Er trug zu diesem Anlass die selben Schlangenleder-Boots wie bei seiner ersten Hochzeit. Das war ein Fehler- beide endeten in Scheidung. Aber Sofia ist ein kluges M&auml;dchen und vor allem ein entspanntes, was noch viel cooler als cool ist. Die Beiden sehen immer so unangestrengt aus, als k&auml;men sie nie auf die Idee, sich wegen des Einkaufs einer Biomilch zu zerfleischen, als w&uuml;rden sie sich morgens ein paar herumliegende Klamotten &uuml;berziehen, einen Kaffee zusammen trinken und&nbsp;sich einfach nur lieben (wie er sie k&uuml;sst!!!) Sehr sch&ouml;ne Worte f&uuml;r diesen entspannten Look las ich bei Fashionista.com: "They look kinda tired in this cool european way, you know?" I know! Ich auch kinda tired heute und gl&uuml;cklich in a very international way. Und nun: Playing Beyonc&eacute;! Ach nein: "If I Ever Feel Better" passt ja besser. Good Luck, Mrs. Mars!</p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 27 Aug 2011 12:43:53 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MONDAY YOU CAN HOLD YOUR HEAD...]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/monday_you_can_hold_your_head/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="{{media url="wysiwyg/59df62d15d6d7bdc8c5b54e43ddb7564.jpg"}}" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 26 Aug 2011 06:05:07 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[VERY YES, MR. MOON!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/very_yes_mr_moon/</link>
      <description><![CDATA[<p><iframe frameborder="0" src="http://www.youtube.com/embed/ae5btQGXarc" width="560" height="345"></iframe>(</p>
<p>(frisch geklaut bei Mr. J&uuml;rgen Ziemer)&nbsp;</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 25 Aug 2011 09:39:16 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[NO MORE WAITY KATIE!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/no_more_waity_katie/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="{{media url="wysiwyg/there-is-only-one-kate-in-london-e1313367662102.png"}}" alt="" /></p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 25 Aug 2011 05:26:23 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MUST-SUSE-DRINGEND-HAVE!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/must_suse_dringend_have/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="{{media url="wysiwyg/mick_pelz_1.jpg"}}" alt="" /><img style="clear: none;" src="{{media url="wysiwyg/dsc_0006_7_2.jpg"}}" alt="" /></p>
<p>Rickie Raccoon- alleine f&uuml;r&nbsp;diesen Namen m&ouml;chte ich Marc Jacobs intensiv k&uuml;ssen. Der Waschb&auml;r aus Kunstpelz muss ins Haus. Weil lieber im Kunstpelz als nackt, oder war es andersrum? Ach egal, ich will, will, will ihn haben! Mick Jagger sieht als Schaf im Wolfpelz auch hinreissend aus. Dennoch bleibt mein Motto vorerst: Lieber ein Tag L&ouml;we als hundert Tage Schaf. Ja, ich drifte etwas ab, stimmt. Das mag an Rickie Raccoon liegen, den ich gerade Probe trage. Bei 26 Grad Aussentemperatur ist das vielleicht doch nicht die richtige Garderobe f&uuml;r die Arbeit am Schreibtisch, es sei denn man m&ouml;chte sich w&auml;hrend des Schreibens ein Spiegelei auf dem Bauch braten. Aber mein ganz gro&szlig;er Moment wird noch kommen, hah, und dann, Party People, zieht Euch warm an.&nbsp;</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 24 Aug 2011 14:57:27 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[LADYKILLER!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/ladykiller/</link>
      <description><![CDATA[<p><iframe frameborder="0" src="http://www.youtube.com/embed/ClF28G5MIHs" width="420" height="345"></iframe></p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 23 Aug 2011 07:27:58 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Too triste!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/too_triste/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="{{media url="wysiwyg/Bildschirmfoto_2011-08-22_um_18.42.43.png"}}" alt="" />&nbsp;</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 22 Aug 2011 16:47:12 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[THE HOLZHÜTTCHEN]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/the_holzhuettchen/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="{{media url="wysiwyg/the_holz.jpg"}}" alt="" /></p>
<p>Manchmal braucht man ja etwas l&auml;nger, um diese ganzen Zusammenh&auml;nge des Lebens zu verstehen, wer mit wem schl&auml;ft, wer mit wem fr&uuml;hst&uuml;ckt, wer mit wem Kinder oder Hunde hat, und vor allem: Wer mit wem eine Datscha auf dem Land besitzt: Isabel Marant ist also mit J&eacute;rome Dreyfuss zusammen, sie haben ein Kind, das Tal hei&szlig;t und besitzen dieses lauschige H&uuml;ttchen im Wald, ach irgendwo in der N&auml;he von, ich sag jetzt mal, Paris. Ich habe kein Kind, das Tal oder Berg hei&szlig;t, aber hatte mal eine Aerobic-Lehrerin aus Tel Aviv, die den gleichen Namen trug und mir schon damals immer sagte, wie wichtig es sei, dass man auch seine F&uuml;&szlig;e trainiert. Was ich nicht habe: Eine Bretterbude auf dem Land. Was ich gerne h&auml;tte: Eine Bretterbude auf dem Land. Dann br&auml;uchte ich auch keinen Mann, der so weiche Lederhandtaschen macht wie Monsieur Dreyfuss. Denn auf dem Land braucht man keine Handtasche, nur eine Sch&uuml;rze vielleicht, wenn man den frisch geangelten Fisch nackt brutzelt und das &Ouml;l spritzt, &nbsp;diese w&uuml;rde ich auch mit Kusshand von Isabel Marant &nbsp;nehmen. Und eine gro&szlig;e Strickjacke &uuml;ber meine kalte Schulter, sonst nichts. Am Abend, wenn es zwischen den Eichen und Kastanien frisch wird, w&uuml;rde ich mit meinen trainierten F&uuml;&szlig;en auf dem feuchtem Waldboden tanzen und leise ahnen: Das Leben Berg- und Talfahrt, ja, aber mein Herz, nein, kein dunkler Wald!</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 21 Aug 2011 11:01:04 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[HACH!!!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/hach/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="560" height="345" src="http://www.youtube.com/embed/l5EgAFHM21E" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Fri, 19 Aug 2011 09:39:34 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[CHICKEN OR FISH?]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/chicken_or_fish/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="{{media url="wysiwyg/decision_fatigue.jpg"}}" alt="" /></p>
<p>Verflixt, ich bef&uuml;rchte das Schlimmste. Eben las ich in der New York Times eine Headline, die mich aufschrecken lies: Do You Suffer From Decision Fatigue? Und ja, ich leide wie ein Hund daran, darunter, dabei. Wenn einem bereits im Supermarkt vor dem Cerealien Regal die Augen zufallen vor Entscheidungsm&uuml;digkeit, hat die heimt&uuml;ckische Krankheit vermutlich ein fortgeschrittenes Stadium erreicht. Cornflakes oder Toppas, oder keins von alledem, weil alles Junk ist und wir alle sterben werden, dann wiederum: Tun wir das nicht auch ohne Frosties? Mit den Jahren wird es immer schlimmer, bisheriger Tiefpunkt meiner Malaise: Im Nagelstudio habe ich letzte Woche ungelogen eine halbe Stunde damit zugebracht, eine Farbe auszuw&auml;hlen. Das M&auml;dchen malte s&auml;mtliche in Frage kommenden Rott&ouml;ne auf meine zehn Finger, als die aufgebraucht waren, demonstrierte sie die Brillanz der Lacke auf Tesafilm. Was alles noch schwieriger machte, waren diese Namen: Ich schwankte zwischen "Too Hot Hot" und "Kiss me after Sunset", und konnte die Augen kaum offen halten vor bleierner Fatigue, die Angst, wom&ouml;glich einen Fehler f&uuml;rs Leben zu begehen mit dem falschen Lack, trieb mich (und die komplette Belegschaft) in den Wahnsinn. Vielleicht doch "Peach Daiquiri?", hauchte ich somnambul. Am Ende w&auml;hlte ich "Geranium" und bereute den ganzen Abend, so einen faden Titel als Motto gew&auml;hlt zu haben. Er wurde trotzdem gut. Was zeigt: Es ist alles manchmal eventuell vielleicht ganz sicher f&uuml;rchterlich egal! Die Heilungschancen stehen auch ganz gut, seitdem ich in Behandlung bin, also es ist mehr eine Eigenbehandlung: Ich zwinge mich seit ein paar Tagem dazu, Entscheidungen ganz zackig zu treffen, so als l&auml;ge meine Hand in einem Eimer mit Eiswasser und ein nat&uuml;rlicher Reflex bewegt sie da raus. Vor Schreck kaufe ich dann einfach alles, Frosties und Toppas, Rot- und Wei&szlig;wein, die helle und die dunkle Waschung, Chicken und Fish. Als ich in einem fr&uuml;heren Leben Stewardess war, sagte ich pro Flug 365 Mal die Worte: Chicken or Fish? Die sch&ouml;nste Antwort auf meine Frage bekam ich auf einem Flug von Frankfurt nach Los Angeles. Die Dame sagte: Yes. Einfach so. Als g&auml;be es im Leben keine Wahl. Manchmal f&uuml;hlt sich das ersch&uuml;tternd sch&ouml;n an.&nbsp;</p>
<p>(Quelle: New York Times)</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 18 Aug 2011 10:32:25 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[SO MUSS DAS LEBEN SEIN!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/so_muss_das_leben_sein/</link>
      <description><![CDATA[<p><iframe frameborder="0" src="http://www.youtube.com/embed/8K6y_CyOzHE" width="425" height="349"></iframe></p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 16 Aug 2011 17:38:30 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DAS BEWEISFOTO]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/das_beweisfoto/</link>
      <description><![CDATA[<p><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_1535_1.JPG"}}" alt="" /></p>
<p>Wenn Dinge &uuml;ber Nacht verschwinden, bleibt einem manchmal die Spucke weg. Vor ein paar Tagen war das Fahrrad meines Sohns pl&ouml;tzlich nicht mehr da, wo es immer war: Unter der Kastanie vor dem Haus. Ich br&uuml;llte ein wenig rum, sagte ein paar &uuml;berfl&uuml;ssige M&uuml;tters&auml;tze und ging schlie&szlig;lich zur Polizei. Dort schenkte man mir wenig Beachtung, die M&auml;nner waren damit besch&auml;ftigt, Filterkaffee zu trinken und einen auf dicke Hose zu machen, die weiblichen Polizisten trugen blonde Str&auml;hnen, Pferdeschwanz und stramme Uniformen: Es lag Sex in der Luft in der Dienststelle PK 231. Dann kam ich dran, konnte weder eine Aussage zu der Felgengr&ouml;&szlig;e, noch zu Kette-, Narbe- oder Sonstwasschaltung machen. Beim Fundb&uuml;ro solle ich mich in ein paar Wochen melden. Bei dem Wort Fundb&uuml;ro wurde ich hellwach: Meine Tasche! Die wurde mir in der letzten Saison gestohlen. Die Hoffnung stirbt zuletzt, dort wird sie liegen und auf mich warten. Auf der Website des Zentralen Fundb&uuml;ros warb man gro&szlig;spurig damit, dass man sich nun auch total easy online durch die Datenbank klicken k&ouml;nne. Nur bei der Rubrik Handtaschen gab es wohl gerade Ladeschwierigkeiten. Die It-Bag-Ermittlerin am Telefon war jedoch auf Zack und gab ein: Celine, schwarz, mit Inhalt. Leider deckte sich mein Inhalt nicht mit dem der 56 schwarzen Taschen aus der Datenbank, auch das Wort Celine fiel kein eines Mal. Nun, Moment, sagte sie, eine habe ich hier noch. Das einzige Merkmal: Schwarz. Kein Foto, kein Inhalt. Dennoch ermunterte sie mich vorbeizukommen, um sie zu identifizieren. Vielleicht h&auml;tte ich ja Gl&uuml;ck. Ich solle ein Beweisfoto mitbringen, das mich mit der Tasche zeigt. Leider hatte ich damals in jener Nacht, als ich mit einem J&uuml;ngling ins Gespr&auml;ch vertieft, blau wie eine Haubitze an der Bar lehnte, vers&auml;umt, das Servicepersonal zu bitten ein Erinnerungsfoto von uns drei H&uuml;bschen zu schie&szlig;en. Damit mir so was Dummes nicht noch einmal passiert, habe ich heute vorgesorgt und mein pers&ouml;nliches Handtaschen-Poesiealbum begonnen: Das Beweisfoto zeigt mich beim Zubereiten eines ungenie&szlig;baren Essens. Am Salz lag es nicht. Davon war mehr als genug drin.</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 14 Aug 2011 18:12:36 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DON'T!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/d_ont/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/6ced9c8beb12e66587df2fbca0b6c8e8_1.jpg"}}" alt="" /></div>]]></description>
      <pubDate>Fri, 12 Aug 2011 15:55:03 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Es regnet Hunde und Katzen!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/es_regnet_hunde_und_katzen/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/k_tzchen.jpeg"}}" alt="" /></div>
<p>Sprechen wir doch mal über Tiere heute. Und über Jungs. Zum Beispiel Riccardo Tisci, der steht auf Kampfhunde. Für Givenchy hat er eine Bomberjacke gebastelt mit schwarzen Pittbulls drauf, sie kostet um 3000 Euro, ein wirklicher Kampfpreis. Aber auch geschenkt möchte ich sie nicht haben. Hunde sind im Moment das, was Wölfe in den Neunziger waren: partout! Balenciaga hat auch einen schwarzen Strickpulli im Angebot (Angebot hoho- kleiner Scherz am Rande), darauf ist ein Deutscher Schäferhund geklöppelt. Ich bin ja auch in der Mode manchmal etwas sprunghaft, aber mit Hunden kann ich im Moment noch nicht so richtig was anfangen. Sofort habe ich Bilder im Kopf und, was wesentlich schlimmer ist, Gerüche: Nasser Hund. Das ist natürlich bei diesem Wetter heikel. Man stelle sich nur mal vor, man gerät in einen kleinen Schauer und trägt den muffeligen Schäferhund am Leib, Pfui Teufel! Dann doch lieber ein Kätzchen. Die riechen auch noch gut, wenn sie, wie ich gestern, nach einem kleinen Gang zur Mülltonne aussehen wie die Siegerin eines Wet-T-Shirt-Contest. Miau.</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 11 Aug 2011 13:33:27 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[RÖMO PLANKING]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/roemo_planking/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_1481.jpg"}}" alt="" width="400" /></div>]]></description>
      <pubDate>Tue, 09 Aug 2011 17:05:48 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DAS NICHTS TUT NICHT WEH.]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/das_nichts_tut_nicht_weh/</link>
      <description><![CDATA[<p><img title="Das tut nicht weh" src="{{media url="wysiwyg/IMG_1461.JPG"}}" alt="" width="400" />Das Nichts ist manchmal besser als der ganze Rest. Nichts H&auml;ssliches vor Augen, das meinen Sch&ouml;nheitssinn st&ouml;rt, nur g&auml;hnende Leere, Wolken wie Wattepads, Schafe wie Marshmallows und Freiheit: Verdammt, ist das sch&ouml;n! Ein Paar Schuhe, zwei T-Shirts, ein R&ouml;ckchen, ein bisschen Regen, dann doch viel Sonne bei Windst&auml;rke 1000, was braucht man mehr? Ein paar Dosen Carlsberg, geht doch! Als Kind war ich auch in D&auml;nemark, habe einen nackten Mann in den D&uuml;nen gesehen und laut geschrieen. Hier sieht man nicht mal nackte M&auml;nner, nur nackte Weite, die einen bis in den Schlaf verfolgt. Hilfe, was war das grad f&uuml;r ein Ger&auml;usch? Ah, nur mein Herz, das h&uuml;pft...</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 07 Aug 2011 18:36:38 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[BIN MAL KURZ IM FLAMINGO RESORT]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/bin_mal_kurz_im_flamingo_resort/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/katy-perry-nageldesign-galerie-h_1.JPG"}}" alt="" width="459" height="610" /></div>
<p>Wann immer ich an bunte Fingern&auml;gel denke, sehe ich die schnellste Frau der Welt vor mir: Florence Griffith-Joyner, rasant und immer eine Spur zu krass mit sechzehn Zentimeter langen Krallen. Oder Katy Perry, Oops. F&uuml;r mich mussten Fingern&auml;gel bisher  immer  kurz und tomatenrot sein, das finde ich total  Mad Men sexy. Einfach nur mad fand man ja bisher immer so Nagelstudio Airbrush-Design mit Strassteinchen und so b&ouml;sem Ged&ouml;ns, was gerne von Frauen getragen wird, die eine Spur zu blond und zu braun sind. Aber was lernt man mit voranschreitendem Alter? Goldrichtig: Immer offen sein f&uuml;r eine neue Version seines Selbst, man kann ja gar nicht genug auf der Hut sein, dass man es sich in seinem Leben zu gem&uuml;tlich einrichtet. Das macht schl&auml;frig und leblos und irgendwann knackt man tief und fest und Zack: alles vorbei. Das trifft auf vieles zu, auch auf die Mode. Mit der man einfach manchmal anders umspringen muss, wenn m&ouml;glich ein wenig respektlos bis rotzig. Im Gegensatz zu Dingen, die eher statischer Natur sind (Ehen, K&ouml;rperformen, Hochh&auml;user), hat man in Fashionangelegenheiten doch jeden Tag die Wahl, sich neu zu entscheiden. Ist das nicht wonderful? Wir haben alle nur ein Leben. Naja, mal von all den n&auml;chsten Inkarnationen abgesehen, in denen ich auf jeden Fall mit regenbogenfarbenen Fingern&auml;gel nackt im Regen in Poona tanzen werde. Deshalb nun also einmal um die eigene Achse drehen und alles &uuml;ber Bord werfen, was gestern noch galt. NCLA: Das ist nicht etwa der neue 3-Letter Code f&uuml;r den gerade eben erfundenen Two-in-One-Flughafen von New York City Los Angeles, sondern das sind so Folien f&uuml;r die N&auml;gel. Der letzte Schrei: Aaaaaaah! Ich werde mir jetzt lila Jungle Fever aufkleben, oder doch lieber Flamingo Resort, passend zu der neuen Camel Leopard Stiletto B&uuml;x, f&uuml;r die Frauen in einer langen Schlange dem&uuml;tig auf der Warteliste stehen. Von der dachte ich auch erst, nee, nee, das kannst du doch nicht bringen, das geht doch nicht, was sollen die Leute denken, daf&uuml;r bist du zu alt, zu blond, zu dick, zu doof, zu d&uuml;nn, zu dies, zu jenes. Und dann passierte Folgendes:  Ich habe es einfach getan. Soll ich was sagen? Je ne regrette rien! Bereuen ist n&auml;mlich vor allem eins: sooo last season.</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 04 Aug 2011 11:48:34 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[YOU ARE FREE]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/you_are_free/</link>
      <description><![CDATA[<p><iframe frameborder="0" src="http://www.nowness.com/media/embedvideo?itemid=1533&amp;issueid=1602" width="500px" height="315px"></iframe></p>
<p>Miranda July ist eine der talentiertesten Filmemacherinnen, einer der ehrlichsten Schreiberinnen, der tollsten Frauen, die ich kenne. Das oben ist ein Ausschnitt ihres neuesten Films The Future. Es geht darin, flott erz&auml;hlt, um die Erkenntnis, nicht mehr zwanzig zu sein, und dann? "It's kind of about letting go of that feeling of my 20s, that feeling that I will do absolutely everything, I will have sex with everyone, I will go to every country." Die Szene mit dem Traubensaft und dem kostbaren wei&szlig;en Kleid ist im Film rausgeschnitten worden, weil niemand das verstehen w&uuml;rde, sagte Miranda. Ich schon: Man nimmt das, was einem das Wichtigste ist und bringt es in Lebensgefahr. Put your hostage in danger. Die Geisel in Lebensgefahr bringen, und dann? L&auml;sst man sie frei. Crazy sunday, an dem ich jetzt in Ermangelung von "Welch's Grape Juice" einen Liter Apfelsaft auf das Pizzablech gie&szlig;en werde, darunter liegt meine neue JBrand Power Stretch und zittert um ihr Leben. Ach ja, und sollte mich jemand anrufen wollen, der wei&szlig;, dass ich tief in meinem Herzen immer noch zwanzig bin: Mein Handy liegt unter der Salatschleuder.</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 31 Jul 2011 17:39:04 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[TIMING IST ALLES!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/timing_ist_alles/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="/media/wysiwyg/Godard1965Masculin_1267445p.jpg" alt='' /></div><p style=“clear:both;“>Nein, das war nicht der Sommer, das war nur der Frühling, der Sommer kommt ja heute. Oder übermorgen. Fest steht: Niemals zu lange auf was warten, das kann böse enden. Übersetzt heißt das: Warum eigentlich kein Strickpulli im Juli? Dass man sich richtig anzieht zum richtigen Zeitpunkt. Das ist Stil. Las ich heute in einem Buch mit dem Titel "German Fashion Design", ein Zitat vom Modekritiker Peter Bäldle. Ich fand den Klang des Satzes hübsch, haderte jedoch mit der Wortwahl. Richtig ist ein heikles Wort, denn wenn es ein Richtig gibt, gibt es immer auch ein Falsch und ich möchte lieber tot überm Zaun im Kosovo hängen, als mir morgens beim Eincremen meiner Zornesfalte, tiefe Gedanken zu machen, ob mein Outfit womöglich ein fataler Fehler ist. Der erste Teil des Satzes mit dem Zaun ist nicht von mir, ich habe ihn mir von Harry Rowohlt geborgt, der Mann, der sich mit einer solchen Gelassenheit unmodisch kleidet, dass ich mich immer am liebsten vor seine Füße werfen möchte. Aber auch hier sieht man: Wenn man ein cooler Hund ist, der gesegnet schreiben kann, kann einen der Stil mal kreuzweise. Und Humor ist nie ein Fashion-Fauxpas! Dann ist es auch vollkommen schnuppe, was man anhat, oder ob man überhaupt was anhat. Ich sehe ihn fast täglich auf dem Weg zum Supermarkt. Er trägt immer einen Weidenkorb am Arm als sei es die neueste Falabella Shaggy Deer Tote Bag von Stella McCartney, kombiniert mit einer unverwüstlichen Jeansjacke. Was das alles mit Godard zu tun hat? Nichts. Ich liebe ihn nur. Und den Zopfmusterpulli von der rauchenden Brigitte finde ich so apart. Der ist genau das Richtige, um diesen Hot, Hot Summer mit Stil zu überleben.</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 27 Jul 2011 09:34:19 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wild at Brain]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/wild_at_brain/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="/media/wysiwyg/Buffalo_66_Closing_5.jpeg" alt="" /></div>
<p style="clear:both;">Irgendein Wetter ist immer, heute eins um im Bett zu bleiben. Mit Brandy, Wärmflasche und "Wild at Heart". Der einzige Film, bei dem ich immer wieder mit dem Rauchen anfangen würde. Und mit der Liebe. Immer wieder. Der andere einzige Film, bei dem ich immer und bei jedem Wetter sofort wieder mit allem anfangen würde, ist "Buffallo 66", darin Vincent Gallo, der schönste Mann by far. Und ich Psychopathin habe nicht mal gegrüßt, als er vor dem Saftladen "Liqiteria" auf der 2nd Ave im East Village saß und verzauselt wie immer einen Smoothie trank. Wenn man jemanden so atemberaubend findet, verschlägt es einem ja manchmal die Sprache. Manchmal vernagelt es einem aber auch das Hirn: Ich wusste nicht mal mehr, in welchem Film er mitgespielt, geschweige denn Regie geführt hat. Hatte vergessen, dass am Ende von "Buffalo 66"  einer der schönsten Songs meiner persönlichen Filmgeschichte läuft: „Sweetness“ von „Yes“, darin die Zeile: „She brings the sunshine to a rainy afternoon. She puts the sweetness in and stirs it with a spoon.“ Was hätte ich denn mit diesem Vakuum im Hirn bitte zu ihm sagen sollen? "Hi Vincent, Du geiler Typ, ich verehre Dich, weil Du so blaue Augen hast und in diesen arty Magazinen immer so super auf den Modestrecken aussiehst!" Also bremste ich nur ab, ging geisteskrank einen Schritt rückwärts und blickte ihm für eine Sekunde in seine irren Augen, bevor ich panisch um die Ecke bog. Mein Anblick vermutlich nicht minder wahnsinnig. Was für eine Pleite. Sollte er mir jemals wieder begegnen, werde ich mir einen Algen-Spinat-Smoothie mit Schuss bestellen und ihn fragen, ob er sich mit mir eine DVD angucken will. Gerne auch im Liegen.</p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 23 Jul 2011 18:57:51 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DEATH IS NOT AN OPTION]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/death_is_not_option/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="/media/wysiwyg/IMG_1311_JPG_400x400_q85.jpg" alt="" /><img src="/media/wysiwyg/IMG_1252_jpg_400x400_q85.jpg" alt="" /><img src="/media/wysiwyg/DSC_0272_JPG_400x400_q85.jpg" alt="" /><img src="/media/wysiwyg/IMG_1335_JPG_400x400_q85.jpg" alt="" /></div>
<p>Wenn man mit jemandem nach Amerika reist, der unter 21 ist, hat das  Vorteile: Um sechs Uhr morgens aufwachen ohne Kater. Erst nach zwei  Tagen fiel mir auf, dass ich nicht wei&szlig;, wo der Lichtschalter im Bad  ist, immer schon im Bett gelegen, als es draussen noch kreischend hell  war. Gestern ist es dann aber richtig mit uns durchgegangen: Phillies at  Mets! Das ist Baseball. Eine Sportart, bei der die M&auml;nner gut angezogen  sind, deren Regeln sich mir allerdings auch nach vier Stunden und vier  Kilo Popcorn im &ldquo;Citi Field Stadium&rdquo; nicht erschlossen haben. Bei den  Mets spielt auch der Kerl von Cameron Diaz, dem ich nicht so recht &uuml;ber  den Weg traue. Er war aber eh nicht aufgestellt, vermutlich hatte er  Blasen an den F&uuml;&szlig;en vom Shopping mit Cam. Um dem zu entgehen, musste ich  mir gestern bei einem Inder, der bayerisch sprechen konnte, ein paar  prollige Nike Air Max kaufen. Mein Sohn versucht mir schon seit Monaten  klar zu machen, dass die nicht mehr auf der Must-Not-Have-Liste stehen,  sondern saucool sind. Ich glaubte ihm erst, als ich Anna dello Russo  damit sah. Nach dem Spiel sind wir nur knapp einer Entf&uuml;hrung entgangen,  jedenfalls f&uuml;hlte es sich so an, als wir uns f&uuml;r den Hinweg nach Queens  zwar f&uuml;r eine funky Fahrt mit der legend&auml;ren 7 (the purple line)  entschieden hatten, f&uuml;r den R&uuml;ckweg dann jedoch memmig in ein Taxi  stiegen. Es war schwarz, anstatt gelb, was mich erst dann beunruhigte,  als der Fahrer in dunkler Nacht &uuml;berraschend und in meinen Augen etwas  &uuml;berst&uuml;rzt einen U-Turn machte und ich mich schon mit aufgeschlitzten  Nikes im Stra&szlig;engraben in der Bronx liegen sah. Ich beruhigte mich erst  wieder als ich das Manhattan Schild sah. Das alles mit Hilfe eines  Liters Pepsi anstatt eines Eimers Cola-Rum zu ertragen, ist nicht ganz  einfach. Man braucht einen Ausgleich: Essen. Morgens schon bei &ldquo;Economy  Candy&rdquo; (ein S&uuml;&szlig;igkeitenparadies on Rivington Street) t&uuml;tenweise Pop  Rocks gekauft. Mittags Thaifood beim neuen Lieblingsladen &ldquo;Lovely Day&rdquo;  (196 Elizabeth Street) und Diskussionen &uuml;ber einem Red Curry: Eine  Stunde geduldig im Kidrobot Laden warten macht zwei Stunden im Tory  Burch Store f&uuml;r mich, right? Eine Win-Win Situation nennt man das, glaub  ich. Einen ganz schlechten Deal machte ich hingegen am Tag zuvor. Wer  jemals in Brookyln auf der Suche nach &ldquo;Turntable Lab.&rdquo; ist (eine Art DJ  Equipment Laden oder what the heck), dem kann ich sagen: Abbrechen. Wir  gingen weiter. Die Jay Street entlang. Sie ist sehr lang. Sehr, sehr  lang. Am Ende, bei Hausnummer 20, sieht es aus, als sei man in der  Speicherstadt angekommen. Was h&uuml;bsch ist, aber falsch. Erst als wir bei  den koreanischen Nerds im 14. Stockwerk eines B&uuml;rogeb&auml;udes im Warenlager  standen, die uns entgeistert durch schwarze Glasbausteinbrillen  ansahen, d&auml;mmerte uns: Wir m&uuml;ssen etwas &uuml;berlesen haben. Der Laden  befand sich hingegen im East Village, nicht unweit, haha, von Brooklyn.  So gehen die Tage dahin, wundersch&ouml;ne Tage, an denen ich mich frage,  warum man sich &uuml;berhaupt an einen Strand legt und in der Sonne vor sich  hin altert, wenn man so viel entdecken kann. Noch nie habe ich mich so  weit weg von zu Hause gef&uuml;hlt. Und noch nie hat sich das so gut  angef&uuml;hlt. Nein, nein, mit Marc hat das nichts zu tun, auch wenn die  Bleeker Street fest in seiner Hand ist (Nun hat er auch noch einen  Buchladen!). Warnung: Auf H&ouml;he der &ldquo;Magnolia-Bakery&rdquo; (auf keinen Fall  dort die Cupkakes kaufen, sind viel zu s&uuml;&szlig;!) besteht Gefahr &uuml;ber einen  Klumpen Japanerinnen zu st&uuml;rzen, die mit Kameras &ldquo;Sex and the City&rdquo;  Szenen nachspielen. Ich hingegen habe keinen Sex, sondern nur noch Saks  Fifth Avenue auf meinem Zettel.</p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 16 Jul 2011 17:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[GOTT, IST DAS GEIL HIER ]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/gott_ist_das_geil_hier/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="/media/wysiwyg/IMG_1224_JPG_340x340_q85.jpg" alt="" /><img src="/media/wysiwyg/IMG_1220_JPG_340x340_q85.jpg" alt="" /></div>
<p>Shalom and Hello! Nachdem ich Gestern &uuml;berlebt habe, kann nichts mehr  passieren, ganz sicher: 100 Grad Fahrenheit auf der Essex Street, 1000  im Subway Schacht, um auf die 5th Avenue zu kommen, Rettung im Central  Park: Hot Dogs, Schatten und eine Wasserbahn f&uuml;r Kleinkinder, in der man  bis auf die Unterhose nassgespritzt wurde, toll! Heute Soho, Plattf&uuml;&szlig;e,  mit letzter Kraft durch Chinatown und Little Italy gekrochen, wo M&auml;nner  &ldquo;Hello Bella&rdquo; anstatt &ldquo;Ciao Bella&rdquo; rufen. Am Abend dann endlich: Das  Gewitter. Nie war ich gl&uuml;cklicher als in dem Moment, als ich zwischen  Puerto Ricanern in einem mexikanischen Deli unterstand, w&auml;hrend draussen  die Stra&szlig;en &uuml;berliefen. Da hatte ich schon l&auml;ngst wieder vergessen,  dass die Basic Shirts bei Alexander Wang (mein Grund der Reise) in der  Mercer/Ecke Grand Street (eigentlich idiotensicher zu finden,  eigentlich) leider ausverkauft waren und erst in a couple of weeks  wiederkommen w&uuml;rden. Dann werde ich schon lange wieder im Regen in  Hamburg sitzen, woran ich gar nicht denken will. Lieber weiter an  Stra&szlig;enecken stehen, nach oben schauen, in die Fenster rein, an den  Feuerleitern h&auml;ngen bleiben und sagen: Hier bleiben! Ich k&ouml;nnte doch  einen j&uuml;dischen K&uuml;nstler oder so kennenlernen, mir ein Appartment &uuml;ber  einer Galerie oder einem Peking Duck Imbiss mieten, jeden Tag bei  Russ&amp;Daughters; einkaufen (ein unglaublich perfekter Laden-  appetizing since 1914), im Caf&eacute; Gitane neben Helen Christensen ein  Avocado Brot essen und einfach gl&uuml;cklich bleiben. Come rain or come  shine. Aber ich habe mich heute schon in schwarze Sado-Maso Wedges zum  Schn&uuml;ren im <span class="caps">UGG</span> Shop verliebt (nein, sie haben  keine Peitsche aus Lammfell dabei) Morgen werde ich sie da raus holen  und mit ihnen bei Katz&rsquo;s Delicatessen ein Pastrami Sandwich essen. So  viel &ldquo;When Harry mets Sally&rdquo; muss sein. Sollte man mich mit den  Kellnerschuhen f&uuml;r eine Bedienung halten, h&auml;tte ich das mit der  Greencard dann auch schon ganz ohne Heirat gel&ouml;st. Jeden Tag einen  Schritt weiter.</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 14 Jul 2011 11:03:17 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[So Short, So long]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/so_short_so_long/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="/media/wysiwyg/blog1.jpg" alt="" /></div>
<p>Morgen New York Part Two. Koffer also wieder gepackt, darin: Shorts.  Sonst nichts. 30 Grad, gef&uuml;hlt wie 38, las ich eben. Aber macht ja  nichts, in der Abschiebehaft von <span class="caps">JFK</span> werden  sie ja wohl Aircondition haben. Sollten wir es auf amerikanischen Boden  schaffen, werde ich   vor Freude nackt eine Runde Karussell im Central  Park fahren. Den Rest der Woche unter einem gro&szlig;en Ventilator in der  Nailbar verbringen. Vielleicht lasse ich mich aus Liebe auch noch dazu  hinreissen, eine Runde nackt in den Apple Store zu stolpern, das wars  dann aber auch. Ansonsten: TV, Roomservice, <span class="caps">BLT</span> und ein sch&ouml;n weichgekochtes Hirn. Mit dem werde ich nicht mehr in der  Lage sein, die Preise im &ldquo;T by Alexander Wang&rdquo;- Store umzurechnen.  Wieviel waren noch mal 600 Dollar? Ach, egal&hellip;</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 10 Jul 2011 15:27:17 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ME LIKYLIKY!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/me_liky_liky/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/mmHQAV_6vMg" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Fri, 08 Jul 2011 05:12:27 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[HAHA]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/haha/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="/media/wysiwyg/5eab099c230ea53761675ba1aa2810cb_jpg_400x400_q85.jpg" alt="" /></div>]]></description>
      <pubDate>Wed, 06 Jul 2011 14:41:17 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[FASHION FREAK WEEK]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/fashion_freak_week/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="/media/wysiwyg/marc-jakobs-berlin_png_400x400_q85.jpg" alt="" /></div>
<p>So, nun also schon wieder ein halbes Jahr um, Jesus and Jacob, Marc ist  in Berlin und trug nur, wenn ich das richtig erkannt habe von Ferne:  einen Rock. Immerhin kam er nicht nackt, es h&auml;tte alles, nicht nur der  Atem von Berlin gestockt. Marc Jacob und P&amp;C; in einem Satz, das wir  das noch erleben d&uuml;rfen! Ich, froh und munter, nicht mittendrin,  sondern nur vom Schreibtisch aus berichten zu d&uuml;rfen. Das hat so viele  Vorteile, das glaubt man gar nicht. Hier bei mir gibt es keine Parties,  aber Ros&eacute;, sehr eiskalt und barfuss, keine Promis in der Front Row,  nicht mal auf meinem Balkon, der langsam vor gelben Blumen explodiert.  Ich denke, das ist okay so. Mit etwas Abstand lassen sich ja alle Dinge  besser betrachten, auch die Mode. Die ist in vollem Gange: Lena Hoschek,  unsere abgelegten Germany Topmodels (musste das sein?), der Tomaszewski  David, Michael Sonntag, sie alle waren heute schon dran, haben es nun  schon hinter sich und Marc sitzt sicher schon l&auml;ngst wieder mit  Stoppersocken im Flugzeug nach New York City. Ich bete f&uuml;r ihn, dass er  keinen Kinderpass hat, der vor 2006 ausgestellt wurde.</p>

]]></description>
      <pubDate>Wed, 06 Jul 2011 09:38:17 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[A THING OF BEAUTY]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/a_thing_of_beauty/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="/media/wysiwyg/gia_jpg_400x400_q85.jpg" alt="" /></div>
<p>Gia Marie Carangi war das erste Supermodel in den sp&auml;ten Siebzigern.  Cindy Crawford nannte man anfangs gerne &ldquo;Baby Gia&rdquo;, weil sie ihr &auml;hnlich  sah. Das war aber auch schon alles. Cindy Crawfords wildester Moment  war vermutlich der, als Richard Gere sie heiratete, danach kam der  belanglose Rande Gerber in ihr Leben und ihre Deichmann Schuhkollektion.  Gia interessierte sich mehr f&uuml;r Heroin anstatt f&uuml;r &ldquo;Shape your Body&rdquo;  Workout DVD&rsquo;s. Als sie mit 26 jahren an <span class="caps">HIV</span> starb, war nichts mehr super.</p>
<p>&ldquo;If I stop today it was still worth it. Even the terrible mistakes I  have made &amp; would un-make if I could, the pains that have burned me  &amp; scarred my soul. It was worth it for having been allowed to walk  where I have walked, which was to hell on earth, heaven on earth, &amp;  back again, into, under, far in between, through it, in it &amp; above&rdquo;</p>
<p>From the journal of<br />Gia Marie Carangi<br />1960-1986</p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 05 Jul 2011 10:05:27 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[OK]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/ok/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="/media/wysiwyg/its_okay_jpg_400x400_q85.jpg" alt="" /></div>

]]></description>
      <pubDate>Mon, 04 Jul 2011 06:15:27 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[KAUFEN!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/kaufen/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="/media/wysiwyg/thegentlewoman-adele_jpg_400x400_q85.jpg" alt="" /></div>
]]></description>
      <pubDate>Sun, 03 Jul 2011 21:42:27 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[I WONDER...]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/i_wonder/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="/media/wysiwyg/Bildschirmfoto_2011-07-02_um_23.29.11_png_400x400_q85.jpg" alt="" /></div>]]></description>
      <pubDate>Sat, 02 Jul 2011 16:01:27 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[I AM IN LOVE WITH LANA DEL RAY]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/i_am_in_love_with_lana_del_ray/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/-uKl3xeBVY4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Sat, 02 Jul 2011 08:12:27 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[FÜR MICH SOLLS ROTE ROSEN REGNEN]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/fuer_mich_solls_rote_rosen_regnen/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/Bildschirmfoto_2011-07-02_um_11.49.52_png_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Was soll ich auch mit Rosen anfangen? Sie lassen den Kopf h&auml;ngen, kaum,  dass man ihnen den R&uuml;cken zugewandt hat, ein Atemzug und sie sind  erledigt. Ganz anders Hosen in allen Rott&ouml;nen. Die Celine B&uuml;x, die  taufrisch im Laden h&auml;ngt, ist in einem Rosa, dass es einem den Atem  verschl&auml;gt, hat einen schwarzen Bund, und erinnert mich an eine Helmut  Lang Hose, die ich von meinem ersten Schreibhonorar vor zw&ouml;lf Jahren  kaufte. Leider habe ich sie in einem Anfall von Wahnsinn und Feng Shui  in Berlin in der Altkleidersammlung entsorgt. Das war nicht klug von  mir. Auf der anderen Seite: Irgendwann muss man sich ja ohnehin trennen  von all den Dingen. Man kommt nackt und man geht nackt. K&uuml;rzlich sah ich  auf Youtube ein Filmchen von einer Frau, die in einem Mini Appartement  in Tribeca wohnt und alles so toll im Griff hatte. Jeder  Quadratzentimeter ihrer Hutzelbutze war perfekt genutzt, alles  beschriftet und sortiert, es gab sogar ein Fach in ihrem Kleiderschrank  (der unter der Decke hing), das mit dem Wort &ldquo;Sport-Bra&rsquo;s&rdquo; beschriftet  war. Ich war impressed und dann gleich tief depressed, dass ich hier so  ein Chaos habe. Wir besitzen alle viel zu viel, alles ist viel zu viel,  alles! Eben war der legend&auml;re Fensterputzer Johnny L. nach zweieinhalb  Jahren (!) mal wieder hier und fragte, ob ich Schuhe sammle. Und das  waren nur die Exponate, die im Flur ausgestellt sind. Er war lustig und  sagte zu meinem Sohn beim Abschied, dass er beim n&auml;chsten Mal ja dann  schon vollj&auml;hrig sei. Gott sei Dank trug er keine rote Rose im Mund, als  er vor meinem Schlafzimmerfenster hing. Aber seit er weg ist, ist die  Welt eine andere: Hell wie eine 1000-Watt Birne. Ich muss mein Leben  &auml;ndern. Alles muss raus. Carry nothing but experience.</p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 02 Jul 2011 05:12:27 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[HEY THERE SPECIAL-K LADY!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/special-k/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/328781755_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>]]></description>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2011 20:15:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[SOMETIMES YOU'RE AHEAD, SOMETIMES YOU'RE BEHIND.]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/sometimes/</link>
      <description><![CDATA[<object style="height: 390px; width: 640px"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/sTJ7AzBIJoI?version=3"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><embed src="http://www.youtube.com/v/sTJ7AzBIJoI?version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="640" height="390"></object>
<p>Ladies and Gentlemen of the class of &rsquo;99. Wear sunscreen. If I could offer you only one tip for the future, sunscreen would be it. The long term benefits of sunscreen have been proved by scientists, whereas the rest of my advice has no basis more reliable than my own meandering experience&hellip; I will dispense this advice now.<br />Enjoy the power and beauty of your youth; oh nevermind; you will not understand the power and beauty of your youth until they have faded. But trust me, in 20 years you&rsquo;ll look back at photos of yourself and recall in a way you can&rsquo;t grasp now how much possibility lay before you and how fabulous you really looked&hellip; You&rsquo;re not as fat as you Imagine.<br />Don&rsquo;t worry about the future; or worry, but know that worrying is as effective as trying to solve an algebra equation by chewing bubblegum. The real troubles in your life are apt to be things that never crossed your worried mind. The kind that blindside you at 4pm on some idle Tuesday.<br />Do one thing everyday that scares you.<br />Sing.<br />Don&rsquo;t be reckless with other people&rsquo;s hearts, don&rsquo;t put up with people who are reckless with yours.<br />Floss.<br />Don&rsquo;t waste your time on jealousy; Sometimes you&rsquo;re ahead, Sometimes You&rsquo;re behind. The race is long, and in the end, it&rsquo;s only with yourself.<br />Remember the compliments you receive, forget the insults; If you Succeed in doing this, tell me how.<br />Keep your old love letters, throw away your old bank statements.<br />Stretch.<br />Don&rsquo;t feel guilty if you don&rsquo;t know what you want to do with your Life. The most interesting people I know didn&rsquo;t know at 22 what they wanted to do with their lives, some of the most interesting 40 year olds I know still don&rsquo;t.<br />Get plenty of calcium.<br />Be kind to your knees, you&rsquo;ll miss them when they&rsquo;re gone.<br />Maybe you&rsquo;ll marry, maybe you won&rsquo;t, maybe you&rsquo;ll have children, maybe you won&rsquo;t, maybe you&rsquo;ll divorce at 40, maybe you&rsquo;ll dance the funky chicken on your 75th wedding anniversary. Whatever you do, don&rsquo;t Congratulate yourself too much or berate yourself either. Your choices are half chance, so are everybody else&rsquo;s. Enjoy your body, Use it every way you can&hellip; Don&rsquo;t be afraid of it, or what other people Think of it, It&rsquo;s the greatest instrument you&rsquo;ll ever own&hellip;<br />Dance&hellip; even if you have nowhere to do it but in your own living room.<br />Read the directions, even if you don&rsquo;t follow them.<br />Do NOT read beauty magazines, they will only make you feel ugly.<br />Get to know your parents, you never know when they&rsquo;ll be gone for good.<br />Be nice to your siblings; They are the best link to your past and the people most likely to stick with you in the future.<br />Understand that friends come and go, but for the precious few you should hold on. Work hard to bridge the gaps in geography and lifestyle because the older you get, the more you need the people you knew when you were young.<br />Live in New York City once, but leave before it makes you hard; Live in Northern California once, but leave before it makes you soft.<br />Travel.<br />Accept certain inalienable truths, prices will rise, politicians will Philander, you too will get old, and when you do you&rsquo;ll fantasize that when you were young prices were reasonable, politicians were noble and children respected their elders.<br />Respect your elders.<br />Don&rsquo;t expect anyone else to support you. Maybe you have a trust fund, Maybe you have a wealthy spouse; but you never know when either one might run out.<br />Don&rsquo;t mess too much with your hair, or by the time you&rsquo;re 40, it will look 85.<br />Be careful whose advice you buy, but, be patient with those who supply it. Advice is a form of nostalgia, dispensing it is a way of fishing the past from the disposal, wiping it off, painting over the ugly parts and recycling it for more than it&rsquo;s worth.<br />But trust me on the sunscreen&hellip;<br />(Baz Luhrmann)</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2011 20:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DAS HAT ALLES EINEN SINN...]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/sinn/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/GettyImages_79777203_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Das sind S&auml;tze, die die guten Freunde sagen, wenn alles in die Gr&uuml;tze geht. Die Doofen ziehen die Augenbrauen hoch und stellen bescheuerte Fragen, wie das denn passieren konnte. Wenn man solche Freunde hat, braucht man keine Feinde. Wie das denn passieren konnte, dass ich jetzt nicht wie pr&auml;zise geplant auf der Lower East Side, sondern Hoheluft-Ost sitze und Taccos esse, ist schnell erz&auml;hlt: Trottel me. Wir hatten noch nicht mal unsere Koffer auf die Waage gestellt, da war der Spa&szlig; auch schon wieder vor&uuml;ber. Eine Schmach, dass alle anderen einsteigen durften, sagte der Sohn, der pl&ouml;tzlich eine Frisur wie David Lynch trug. Im Taxi h&auml;tte ich heulen k&ouml;nnen, dass ich ihm das antat. Lost Suse auf dem Lost Highway Ring 2. Alle hatten es kapiert, nur ich war zu dem Zeitpunkt, als ich mich online registriert hatte, mit den Gedanken wohl woanders. Irgendwas muss ich &uuml;berlesen haben, eine Zahl oder einen Buchstaben, APIS, ESTA, SECURE FLIGHT, BUCHSTABENSALAT, Ausstellungsdatum des Kinderpass NACH 2006 oder VOR 2006, da kann man doch nur v&ouml;llig irre werden. Nur gut, dass ich es schon zuvor war. Zum Heulen blieb gl&uuml;cklicherweise auch nicht viel Zeit, meine Gef&uuml;hle waren eher eine Mischung zwischen Mordlust und Selbstmord, als der Bundesgrenzschutz da leider auch nicht helfen konnte. Pl&ouml;tzlich also viel Zeit, &uuml;berraschend und gestohlen, wie in einem Zwischenleben gelandet: der Geist ist nicht der Hellste, er kann es immer noch nicht glauben. Okay, was also tun? Eiskonfekt essen, aus der Verpackung eine Clutch basteln und rausfinden, wo dieser Sinn wohnt. Wenn ich ihn finde, werde ich mich auf seinen Scho&szlig; setzen und wie Tallulah Bankhead Champagner aus meinem Schuh trinken.</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 29 Jun 2011 20:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DER LACK IST AB!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/lack/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/OG_Lacke_png_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Mimosen sind hochsensible Frauen, die weinen, wenn der neue Chanel-Lack worldwide ausverkauft ist. Die neue Trendfarbe hei&szlig;t &ldquo;Mimosa&rdquo; und ich bin nicht wirklich sicher, ob ich gelbe Fu&szlig;n&auml;gel hot finde, was jedoch sowas von brutal egal ist, wenn der Hype erstmal auf Hochtouren l&auml;uft. Was? Ausverkauft? Ich dreh&rsquo; durch! Aber wie so h&auml;ufig im Leben, hatte auch diese Katastrophe eine Spur Glam, und das auch noch in top organischer Qualit&auml;t. Gift zu spritzen mag ein probates Mittel gegen Schmerz sein, auf der Haut und den N&auml;geln hat es aber nichts verloren. Lack also ab und den neuen drauf, ohne b&ouml;se Sachen wie Formaldehyd und all die ekelhaften Inhaltsstoffe mit den vielen X&rsquo;s und Y&rsquo;s: Organic Glam Nail Polish! 29 funky Farben, darunter auch ein Gelb (Lemon). Aber pah, so zarte Pfl&auml;nzchen sind vielleicht doch nicht das Richtige f&uuml;r so knallharte Typen wie mich, &ldquo;Scarlet Purple&rdquo; klingt irgendwie bedeutend cooler. Ich k&ouml;nnte mich als Britney Spears herrichten und ein wenig zu Toxic tanzen, alleine, zu Hause, bauchfrei, auf dem Teppich, mit meinen h&uuml;bsch lackierten F&uuml;&szlig;chen, und sehr laut singen:<br /><br />With a taste of your lips <br />I&rsquo;m on a ride <br />You&rsquo;re toxic I&rsquo;m slipping under <br />With a taste of a poison paradise <br />I&rsquo;m addicted to you <br />Don&rsquo;t you know that you&rsquo;re toxic<br /> And I love what you do Do<br />n&rsquo;t you know that you&rsquo;re toxic</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 27 Jun 2011 20:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ES IST ANGERICHTET!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/angerichtet/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_0975_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Die neuen Tischdecken von Marc Jacobs sind da! Eigentlich sind es wunderbare T&uuml;cher f&uuml;r den Hals und den Herbst, aber sie machen sich auch tadellos auf dem Tisch unter gut gewaschenen Tomaten. Es gibt noch andere Motive, zum Beispiel ein Dunkelblaues mit braunen Hirschen drauf, aber wenn eins laut nach mir schrie, dann jenes mit den Pfauen. Nach meinem &uuml;ppigen Mahl werde ich es falten, in Seidenpapier packen und in den Schrank legen. Dort wird es auf mich warten bis die Tage k&uuml;rzer werden, oder von modischen Motten zerfressen werden. Jetzt aber erst mal Summer Sale ohne Tomaten auf den Augen: Madras, Marc und die ganze Bande f&uuml;r einen Appel und ein Ei. Auch das APC Sommerkleidchen, das Schwarze mit den roten und gr&uuml;nen Blumen ist dabei, es kostet nur noch 69 Euro. Bei dem Preis sah ich kurzerhand dar&uuml;ber hinweg, dass der rechte Tr&auml;ger mir von der Schulter rutscht, nachtr&auml;glich besch&auml;ftigte mich allerdings schon die Frage, wie diese einseitige Schulterdeformation jahrelang unerkannt bleiben konnte. Egal: Brust raus, Herz weit und Kopf hoch! Den Rest den Buckel runterrutschen lassen.</p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 25 Jun 2011 20:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WAS FÜR EIN VERGNÜGTER TAG!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/vergnuegt/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/c6ee18b1add103f03766f420313d0540_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>]]></description>
      <pubDate>Fri, 24 Jun 2011 20:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[IN MENGENLEHRE WAR ICH NOCH NIE GUT]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/mengenlehre/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/3ea65e8c50fc345524e136a3fd384654_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>]]></description>
      <pubDate>Fri, 24 Jun 2011 19:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[PUH, NOCH MAL GLÜCK GEHABT!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/puh/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_0967_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Gestern wieder gelernt, dass Ungl&uuml;ck im Gl&uuml;ck manchmal gar nicht so schlimm ist: Die geschmacksneutrale TK-Pizza machte mich kurzfristig gl&uuml;cklich, den geschmacklosen Ring h&auml;tte ich sicher nicht verkraftet. &Uuml;berhaupt stehe ich mit Ringen im Moment auf Kriegsfu&szlig;, einen Pomellato Ring mit lilafarbenem Amethyst w&uuml;rde ich grad noch nehmen. Aber vom Modell Nudo braucht man mindestens zwei, weil einer sp&auml;rlich ausschaut, und man sie so ineinander verhaken muss, also den gelben Feueropal m&uuml;ssten sie dann auch noch in die Pizzapackung legen. Und will man wirklich auf das Gl&uuml;ck im Spiel warten? Jennifer Aniston, las ich eben, hat nun endlich den Ring bekommen, auf den sie sooo lange gewartet hat. Er sieht aus wie ein gro&szlig;er Siegelring, oder ein goldener Schlagring. Ich bin da vielleicht etwas unromantisch, aber sollte man sich seine Ringe nicht lieber gleich selbst kaufen als zu warten bis man schwarz oder in der Menopause ist? Es sei ihr geg&ouml;nnt, bedauerlich nur, dass der Mann (Justin Theroux), der den korrespondierenden Ring tr&auml;gt, sich angeblich daf&uuml;r nach 14 Jahren von seiner Frau getrennt hat. Vielleicht doch eher ein Schlaginsgesichtring. Bon App&eacute;tit.</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 23 Jun 2011 19:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DANKE DAFÜR!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/danke/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/everything_is_in_your_own_hands_png_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>]]></description>
      <pubDate>Wed, 22 Jun 2011 19:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ICH TARZAN, ICH JANE.]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/jane/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_3019_JPG_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>]]></description>
      <pubDate>Tue, 21 Jun 2011 19:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[FERNACHUNDWEH]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/fern/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_0961_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_0962_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Am Wochenende gab es viel Regen und ein paar Tropfen Gin-Basil-Smashes (ein k&ouml;stlicher Drink aus Hendricks Gin und Basilikum, der auch farblich stimmungsaufhellend wirkt), drei DVD&rsquo;s (jugendliche Liebeskom&ouml;dien mit besch&auml;menden Dialogen eignen sich hervorragend bei schl&auml;frigen Sonntagen auf Sofas) und Lady Grey mit gebutterten Post-its im Bett. Ich bin eine miserable Reisevorbereiterin, falle eher in neue Orte, als dass ich mich dazu herablassen w&uuml;rde, einen Stadtplan zu entfalten. Diesmal wird das anders: New York n&auml;chste Woche und ich werde mir vorher das rechteckige Stra&szlig;enraster der Stadt auf meinen Unterarm tattoowieren lassen, damit ich The Shake Shack finde ohne in die F&auml;nge einer chinesischen Stra&szlig;engang zu geraten. &Uuml;ber die Liebe habe ich im Moment nichts zu schreiben. Auch verf&uuml;ge ich nicht mehr &uuml;ber einen Plattenspieler, aber das Cover war auf Vinyl so h&uuml;bsch anzuschauen. Wer nicht h&ouml;ren kann, muss f&uuml;hlen.</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 20 Jun 2011 19:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[EIN MÖRDERISCHER SOMMER]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/sommer/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/isabelle_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Isabelle Adjani sorgte 1982 daf&uuml;r, dass ich mir beinahe das Leben genommen h&auml;tte. Ich wollte braune Locken mit einem Pony haben, eine Kombination, die leicht gewagt bis porn&ouml;s ausschaut. Trotzdem oder deshalb w&auml;re ich gestorben, um diesen Look zu erreichen. Mit dreizehn Jahren hat das Drama der Frauen ja l&auml;ngst begonnen: M&auml;dchen, die nie so aussehen wollen wie sie aussehen, weil alle anderen sch&ouml;ner sind, weil es nie gut, nie perfekt genug ist. Nicht gut genug f&uuml;r wen eigentlich? F&uuml;r Frank G., Michael F., Ronny L. oder f&uuml;r den gro&szlig;en Schabo aus der 8b. Eine Dauerwelle sp&auml;ter waren meine Augen zwar noch blau, aber meine Haare gelockt, darunter noch immer der gleiche Kopf, das gleiche Hirn, das sich fragte: Reicht das? Vielleicht wurde die Mode erfunden, um die Frauen vom Denken abzulenken, damit sie eine h&uuml;bsche Besch&auml;ftigung haben, um nicht auf dumme Gedanken zu kommen. Ach ja, ich bin sooo h&auml;sslich und habe glattes Haar, aber in dem gestreiften T-Shirt Kleid, das ich in den Achtzigern am Gardasee nach viel Geweine doch noch bekam, vergass ich meinen miserablen Zustand f&uuml;r einen Moment. Ein Gef&uuml;hl, dass die gro&szlig;en Ferien jedoch leider nicht &uuml;berlebte. Am ersten Schultag Armvergleich, wer brauner ist und eine rausgewachsene Dauerwelle, die wie Tagliatelle vom Vortag aussah. Vielleicht gibt es kein Entrinnen, vielleicht bleibt einem ein Leben lang ein kritischer Depp auf der Schulter hocken, der glaubt, seinen Senf dazugeben zu m&uuml;ssen. Ich spiele mit dem Gedanken, ihn in diesem Sommer um die Ecke zu bringen.</p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 18 Jun 2011 19:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[...AND DON'T EXPLAIN]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/explain/</link>
      <description><![CDATA[<object style="height: 390px; width: 640px"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/scq_M7RzGJU?version=3"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><embed src="http://www.youtube.com/v/scq_M7RzGJU?version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="640" height="390"></object>]]></description>
      <pubDate>Fri, 17 Jun 2011 19:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[NEVER RETURN]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/never/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/493c0df7e78cc971d43c6bdb50779e3c_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>]]></description>
      <pubDate>Fri, 17 Jun 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[THE LOOK]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/look/</link>
      <description><![CDATA[<object style="height: 390px; width: 640px"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/K9h5GoLJucQ?version=3"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><embed src="http://www.youtube.com/v/K9h5GoLJucQ?version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="640" height="390"></object>]]></description>
      <pubDate>Thu, 16 Jun 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[HAPPY HIPPIENESS]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/hippie/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/las_noches._jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/las_noches_ibiza_kleid_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Es besteht latente Gefahr, dass dieser Blog zu einem Reisemagazin verkommt. Gestern zur&uuml;ck aus Italien, denke ich bereits heute fr&uuml;h an Ibiza. Las Noches Ibiza ist aber erst mal nur ein h&uuml;bsches Label, das mir gef&auml;llt, kein Ziel in diesem Sommer. Wobei, wer weiss, wo mich der Wind oder Air Berlin hintr&auml;gt. Geh&auml;kelte Spitze und walleweiche Baumwolle sind gute Begleiter im Sommer, damit kann man barfuss am Herd stehen (DAS Bild f&uuml;r mich, quasi ein Symbol f&uuml;r ein gutes Leben), barfuss am Strand oder tanzen gehen. Barfuss am Herd stand ich die ganze letzte Woche schon, weil die K&uuml;che in dem toskanischen Feriendomizil outdoor war, man br&ouml;selt so auf die Terrakotta Kacheln und beobachet Ameisen, wie sie ein H&auml;uschen aus Melonenkernen bauen. Ich hingegen krieche nicht auf dem Fu&szlig;boden herum, sondern packe das Leben nun bei den H&ouml;rnern. Wie das geht? Keinen blassen Schimmer, aber sich ein sch&ouml;nes Kleidchen anzuziehen ist vielleicht ein ganz kluger Schachzug, bevor man im Dreck w&uuml;hlt.</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 15 Jun 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[URLAUBSGRÜßE NICHT AUS MOSKAU]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/moskau/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/mb1_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Die gute Nachricht zuerst: Internet zwischen den H&uuml;geln! Wobei ich noch nicht sicher bin, ob das gut oder schlecht ist. Der Rest: Die Sache mit dem s&uuml;&szlig;en Nichtstun l&auml;uft schon ganz gut. Herrlich belangslose Tage in Shorts, Schmetterlinge in der Gr&ouml;&szlig;e von Handt&uuml;chern, schamlose Katzen, die uns auf der Nase rumtanzen, zur Musik von Luigi Tenco, Susinen vom Baum zum Fr&uuml;hst&uuml;ck, in Oliven&ouml;l baden, das Meer, Himmel, das Meer! Wenn alle Stricke rei&szlig;en, bleibe ich hier und werde ein Buch schreiben, einen Ratgeber vielleicht. Titel? &ldquo;Wie man seinen Tag rumkriegt ohne einen Finger krumm zu machen&rdquo;. Untertitel: Wie um Gottes Willen kam der verwirrte Spatz in mein Zimmer? Aber besser ein Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 12 Jun 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[CIAO BELLA!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/bella/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/l_06fdc5fc1e5fa5b33de0708441821212_thumb2_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Marisa Berenson, das Model der 70er ist meine momentane neue Liebe: What a Beauty! Sehr sch&ouml;n der lila Turban, noch sch&ouml;ner der Bikini mit bodenlanger Kette im Hintergund. Schmuck am Strand ist eines der wenigen Dinge, die ich noch nicht ausprobiert habe, es mangelt mir da leider etwas an Kapriziosit&auml;t, von der ich auf anderen Ebenen eher zu viel habe. Lange Ketten, die zwischen den Br&uuml;sten baumeln, finde ich durchaus sexy in der Theorie, aber in der Praxis etwas klebrig mit der Sonnencreme. Das ist ja eh ein Ph&auml;nomen, wie leicht die Dinge theoretisch sind und wie sehr man &uuml;ber die praktischen &Uuml;bungen stolpert, diese These l&auml;sst sich auf vieles im Leben anwenden, ganz besonders aber auf die Liebe. Jaja die Liebe, aber hach, a heart that hurts, is a heart that works, nicht wahr? Und alles ist besser als der Tod in Venedig. In dem Visconti Film spielte die sch&ouml;ne Marisa 1971 die Ehefrau des Komponisten Aschenbach, der am Ende des Films leider am Strand in einem Liegestuhl stirbt. Da bete ich doch, w&auml;hrend ich jetzt meinen Schrankkoffer packe, dass mich dieses Schicksal nicht in der Maremma ereilt. Die Maremma ist ein Teil der Toskana, was kurioserweise nicht mal Italiener unbedingt wissen, aber auch die k&ouml;nnen ja nicht alles k&ouml;nnen. Nun, morgen fr&uuml;h fliege ich nach Rom und habe noch ein paar Dinge auf dem gut funktionierenden Herzen: Ein Einbruch lohnt sich nicht wirklich, habe ich doch mein Lapdance, &auml;h, Laptop, alle Schuhe dieser Saison plus diverser Logo Jutebeutel mit. Sollte sich jedoch jemand dringend mein taubenblaues Halston Kleid ausleihen wollen, kein Ding, es h&auml;ngt im dritten Schrank, ganz rechts. Wenn es mein Dolce Vita auf diversen Blumenwiesen und Barst&uuml;hlen zul&auml;sst, melde ich mich selbstverst&auml;ndlich mit einem Bikinifoto. Mit Kette. Manchmal muss man sich einfach selbst &uuml;berraschen.</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 05 Jun 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[SHAKE IT LIKE A POLAROID PICTURE]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/polaroid/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/ZK0HIaCaHp20nd43ctDBT3imo1_500_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>]]></description>
      <pubDate>Sat, 04 Jun 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[VATERTAG. ARME RITTER. PAUL.]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/vatertag/</link>
      <description><![CDATA[<object style="height: 390px; width: 640px"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/-zwlq4Bv4SM?version=3"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><embed src="http://www.youtube.com/v/-zwlq4Bv4SM?version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="640" height="390"></object>]]></description>
      <pubDate>Thu, 02 Jun 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ANZIEHEN! BITTE!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/anziehen/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/tumblr_l5wbo3fOTq1qz9qooo1_500__jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Mir ist es auch v&ouml;llig schleierhaft, wie ich morgens um 7 Uhr 46 zu diesem Foto komme, noch schleierhafter allerdings, wie ich von dieser Szene einen halbwegs gesunden &Uuml;bergang zu FlipFlops schaffe, ohne geisteskrank zu wirken. Es war so: Sex-Kitten Brigitte war ja mit Regisseur Roger Vadim verheiratet. Wenn man jemanden liebt, tut man verr&uuml;ckte Dinge, nein? Manche fahren aus Liebe h&auml;ndchenhaltend Rollerblades &uuml;ber schafsverkackte Deiche, tragen Partnertattoos oder Partnerpoloshirts, st&uuml;rzen sich, nur an einer Strippe befestigt, gemeinsam vom Fernsehturm. Jedem seinen Thrill. Roger stand eben drauf, seine Frau nackt und rauchend mit Jane Birkin in einem Bett zu sehen. Ist ja auch wirklich sch&ouml;ner anzusehen als all der andere Mist. Ach nee, jetzt f&auml;llt es mir erst auf: Da war sie ja schon seine Ex-Frau, okay, war wohl eher ein Freundschaftsdienst. Vadim war f&uuml;nfmal verheiratet (Jane Fonda, Catherine Deneuve&hellip;), da kann man schon mal ein bi&szlig;chen durch den T&uuml;ddel kommen. In dem french-italian Drama von 1973 &ldquo;Don Juan- Or if Doan Juan were a Woman&rdquo; geht es nur am Rande ums Ausziehen, vor allem aber ums Anziehen: Dieser Jeansanzug von Jane Birkin! Das Maxikleid, das B.B (Ein Jammer, dass sie mit den Jahren so wahnsinnig wurde) morgens auf der F&auml;hre tr&auml;gt! Das Goldene mit Paisleymuster neben dem J&uuml;ngling mit der Gitarre! Das Melonenrote aus Organza! Und dieses Schlafzimmer, ich dreh&rsquo; durch, ist das geil! Wer der St&ouml;renfried in der T&uuml;r ist? Ein Priester, glaube ich, oder der Vertreter f&uuml;r FlipFlops.<br /><br />PS: Melonenrote Sandalen sehen auch splitternackt phantastisch aus!</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 01 Jun 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[VERSCHWENDE DEINE MENOPAUSE]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/menopause/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/judh99G3-rs" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Tue, 31 May 2011 20:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[CELINE STATT PLASTIK]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/celine/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_0775_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Gem&uuml;se war ja bis vor Kurzem noch mein Fleisch, aber die Dinge &auml;ndern sich manchmal: Gurken sind b&ouml;se, nichts ist f&uuml;r immer, und ich habe gestern einen Strammen Max gegessen. Endlich muss man nicht mehr dieses schei&szlig;gesunde Zeug essen, kann sich einen Salat aus Eszet-Schnitten machen und braucht sich dabei nicht schlecht zu f&uuml;hlen. Was sonst noch so los war an diesem Wochenende? Och, in Berlin gewesen, Kette geraucht und zu viel Aperol-Spritz getrunken (wie kann man das eigentlich allen Ernstes trinken? Man klebt doch schon beim ersten Schluck am Glas fest), in meinem zu gro&szlig;en Hotelzimmer alleine Fangen gespielt, mich wie eine &uuml;berreife Tomate gef&uuml;hlt, nichts gekauft au&szlig;er einer Kugel persisches Pistazieneis und eine Kugel indisches Mangoeis, bei der Eismanufaktur in der Auguststra&szlig;e, die ich sehr empfehlen kann. Nein, deutsche Gurke hatten sie nicht im Sortiment. Aber auf dem Hotelzimmer gab es zwei eingeschwei&szlig;te Spreewaldgew&uuml;rzgurken, was vermutlich lustig sein sollte. Ich fands zum Heulen. So, das haben wir dann auch gekl&auml;rt. Wenn ich hier jetzt noch lange rumquatsche, wird die Milch in meinem Jutebeutel sauer. 27 Grad. Sommer, tippe ich.</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 30 May 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[LOST WEEKEND]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/lost/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/Z_IGqNoB4eI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Sun, 29 May 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[TO DO PART 2]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/to-do-2/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/do-everything-without-bitching_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>]]></description>
      <pubDate>Fri, 27 May 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[TO DO SCHMIERZETTEL PART 1]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/schmierzettel/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_0754_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Nachdem ich dem Tod wom&ouml;glich eben nur knapp von der Schippe gesprungen bin, nach dem Verzehr einer ungewaschenen Erdbeere, werde ich mich ab sofort nur noch den wirklich wichtigen Dingen des Lebens zuwenden. Auf meiner Liste stehen:<br /><br />1. Erforschung des Summer Chics, inklusive klinischer Selbstversuche ohne LSD, daf&uuml;r mit MJ, ACNE und APC. 2. Passion Fruit von Orly kaufen (Mille Grazie Dasa!) 3. Nach Rom fliegen und es wie die R&ouml;mer tun (bei diesem Punkt noch unsicher ob der Umsetzung) 4. Doch nicht den tollen Badeanzug von &ldquo;We are Handsome&rdquo; f&uuml;r 186 Euro mit dem Wildpferd drauf bestellen, daf&uuml;r einen Bandeau-Bikini f&uuml;r 35 Pfund bei Whistles. Auch wenn Badeanz&uuml;ge le nouveau hip sind, habe ich mir geschworen, erst einen Einteiler zu tragen, wenn ich im Stehen meine Passion Fruit Fu&szlig;n&auml;gel nicht mehr sehen kann. 5. &Uuml;ber den Satz nachdenken: &ldquo;I will never eat off the same spoon as someone unless I have slept with them, and I&rsquo;d never read someone&rsquo;s newspaper without asking first.&rdquo; 6. Die Zeit kaufen und sie eine Woche unber&uuml;hrt und vorwurfsvoll neben dem Bett liegen sehen. 7. Buttermarillenmarmeladetoastfettflecken vom Bildschirm entfernen. 8. In der Hayward Gallery in London die Tracey Emin Ausstellung angucken (noch Zeit bis zm 29. August) die mit der Warnung versehen ist: &ldquo;This show contains works of an explicit nature. Under-16s must be accompanied by an adult.&rdquo; Der Titel der Ausstellung? Love is what you want.  9. Love. Und sei&rsquo;s mein Untergang (спасибо Eugen Onegin!)</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 26 May 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[TIRED OF TALKING]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/tired/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/Z7gzSAmlLyI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Wed, 25 May 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[OH BOY!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/boy/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/03burch-waldman-custom1_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Nein, das bin nicht ich mit meinen drei unehelichen S&ouml;hnen in Acapulco, sondern Designerin Tory Burch. Ihre Boys w&uuml;rden die beste Guacamole der Welt machen, sagte sie neulich, sie macht die besten Ballerinas der, naja wir wollen es mal nicht &uuml;bertreiben&hellip; Aber die sind wirklich gem&uuml;tlich und sausch&ouml;n, zwei Adjektive, die man selten in einen Satz packen kann. Und das beste Jeanskleid der Stunde: durchgekn&ouml;pft, Schulterklappen, nicht zu viel Stoff, kleiner G&uuml;rtel, Top! Apropos top, das goldene Riesenlogo auf den Ballerinas und auf den Goldkn&ouml;pfen der eingelaufenen Strickjacken (Neu: Safran und Pink, mmmmmmh! Und kleiner als das Modell aus dem Winter) mag f&uuml;r manch einen over the top sein, aber das t&auml;uscht: Es darf geklotzt werden. Ich wei&szlig; nicht, ob das wirklich so ist, aber ich will jetzt einfach Recht haben. Unter www.toryburch.com gibt es auch &ldquo;The Tory Blog&rdquo; mit einer Rubrik namens &ldquo;Wishlist&rdquo;, auf der Krethie und Plethi sagen, was sie sich w&uuml;nschen. Autorin Plum Sykes ist zu sehen mit Tochter Ursula (Hammername f&uuml;r ein Kleinkind, finde ich!) und Pferd Fred. Sie w&uuml;nscht sich Dies und Jenes und dann noch pinkfarbene Magnolien, eine Diptyque-Duftkerze (Eine Vase f&uuml;r die Tr&auml;nen! Als h&auml;tte sie nicht schon f&uuml;nf davon in jedem Raum stehen!), Chanel No.5, g&auml;hn, und eine gelbe Hose, hohe Taille, G&uuml;rtel, leichter Schlag, die, so kombiniere ich messerscharf, von Tory Burch ist. Treffer: High Waisted Flare Jean, super! Die w&uuml;rde Plum ganz ungezwungen zu einem &ldquo;Girls Lunch&rdquo; oder einem &ldquo;Casual Dinner&rdquo; tragen, sagt sie. Da meine kleine maskuline Ursula kein Kleinkind mehr ist und nicht mehr mit Guacamole kleckert, interessiere auch ich mich brennend f&uuml;r eine gelbe Hose. Ob mit &ldquo;Casual Dinner&rdquo; eventuell auch eine K&auml;sestulle mit G&uuml;rkchen und Hagebuttentee in der K&uuml;che gemeint ist?<br /><br /></p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 24 May 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MORGEN!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/morgen/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/Vs33mt7htrM" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Mon, 23 May 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[A PIECE OF HEART]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/heart/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_0450_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Dass Zeit vergeht, merkt man an drei Dingen: 1. Eine Stirn wie ein Raffrollo, 2. die Erkenntnis, dass man immer noch Walkman zum iPod sagt und 3. &ldquo;Waaas, ist schon wieder Documenta?&rdquo; Das letzte Mal war die im Juni 2007, das Kind lie&szlig; sich wieder und widerwillig hinterherschleifen, bestochen mit der Aussicht auf Eis, gl&uuml;cklich, wenn es die Kunst anfassen durfte, besser noch: Reingehen. Unvergessen Peter Friedls ausgestopfte Giraffe &bdquo;The Zoo Story&ldquo; in der blau gestrichenen Halle. Leitmotiv der damaligen Documenta waren drei Fragen, eine davon: &ldquo;Was ist das blo&szlig;e Leben?&rdquo; Einmal mit den Fingern geschnipst, Zack sind vier Jahre um und ich habe es immer noch nicht herausgefunden. Das blo&szlig;e Leben? Keine Ahnung. Vielleicht komme ich noch dahinter, ein Jahr bleibt ja noch bis zum Juni 2012 in Kassel. Bis dahin halte ich mich an Birgit Brenner, die es schafft mit ein paar krakeligen Buchstaben, Kunst zu machen, die mich trifft. Mein liebstes kleines Bild h&auml;ngt immer noch hier, zwei V&ouml;gel, so w&auml;ssrig, dass man M&uuml;he hat sie zu erkennen, darunter die Worte: &ldquo;Die Haust&uuml;r f&auml;llt ins Schloss. Gut so. Er vesteht die Launen seiner Frau schon l&auml;nger nicht mehr.&rdquo; Letzte Woche habe ich eine andere Frau mit anderen Launen gefunden, sie war nackt, hatte einen naturgetreu sch&ouml;nen Bauch und stand auf dem Boden in einem tr&ouml;deligen Schrammelladen zwischen Schrott. Nun h&auml;ngt sie an der Wand, neben meinem Bett, stolz, vielleicht ein bisschen leer im Blick, aber als wisse sie, was das blo&szlig;e Leben ist. Einen Nagel in die Wand gehauen mit einem Baseballschl&auml;ger, weil, als die T&uuml;r ins Schloss fiel, auch der Werkzeugkasten ging. Leider hatte auch die Nachbarin keinen Hammer mehr, das scheint ein Trend zu sein in diesem Haus: Der Werkzeugkasten verschwindet immer zuerst. Wenigstens wei&szlig; man dann, wo der Hammer nicht mehr h&auml;ngt. Ein Raffrollo k&auml;me mir, ausser im Gesicht, nie ins Haus, schon gar nicht ins Schlafzimmer, lieber einen weichfallenden bodenlangen Vorhang, so einen, unter den ich mit meiner Schwester als Kind schl&uuml;pfte und Tatamtatamtatamtatam, Braut spielte. Ich habe lange &uuml;berlegt, mich dann f&uuml;r einen Stoff entschieden, der Paris-Texas hei&szlig;t, obwohl Arizona auch nicht &uuml;bel war: wei&szlig; und fadenscheinig, damit man sieht, wenn die Sonne aufgeht. Die nackte Sch&ouml;ne neben meinem Bett hat 25 Euro gekostet, ohne Handeln. Daf&uuml;r schenkte mir der unberechenbare Tr&ouml;delmann noch eine Pfingstrose und weihte mich mit den Worten &ldquo;Nun, da sie meine Kundin sind!&rdquo; in die Geheimnisse unterm Ladentisch ein und zog eine riesige Rolle hervor, entbl&auml;tterte auf der Stra&szlig;e seine Sch&auml;tze auf br&ouml;seligen Leinw&auml;nden: noch mehr nackte Frauen in &Ouml;l, von einem &ldquo;K&uuml;nstler aus Paris&rdquo;. Naja, nackte Texanerinnen h&auml;tten mich auch nicht mehr aus der Fassung gebracht. Da m&uuml;sste schon eine ausgestopfte Giraffe in meinem Bett liegen.</p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 20 May 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[BEYOND WORDS]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/beyond/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/-uZlvKXnYU4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Thu, 19 May 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[NOCH GANZ BEI TROST?]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/trost/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/romy-1_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>&Uuml;ber die Reeperbahn gefahren, zwischen &ldquo;Baby Doll&rdquo; und &ldquo;Eros Center&rdquo; aus mir v&ouml;llig unbegreiflichen Gr&uuml;nden aus heiterem Himmel tr&egrave;s triste gewesen, im Spr&uuml;hregen (gibt es eigentlich noch andere St&auml;dte, in denen es auch von unten regnet?) am Hafen ein Fischbr&ouml;tchen gegessen und es gleich bereut, Schiffe angeglotzt bis mir das Wasser bis zum Hals stand, f&uuml;r eine Sekunde aus Versehen unertr&auml;glich gl&uuml;cklich gewesen, vor Schreck dar&uuml;ber beinahe mit einem Matrosen durchgebrannt, von einem Opa mit Stock beim &Uuml;berfahren einer roten Ampel mit &ldquo;Sie bl&ouml;de Ziege!&rdquo; beschimpft worden, im Frischeparadies ein St&uuml;ck Ziegencamembert in der Gr&ouml;&szlig;e eines Druckknopfs f&uuml;r 68,90 gekauft, eine W&auml;rmflasche mit Kaffee anstatt mit kochendem Wasser bef&uuml;llt&hellip; An Tagen wie diesen hilft nur noch eins: Textiler Trost. Ein gro&szlig;er Kaftan muss her, und weil jetzt eh schon alles f&uuml;rchterlich wurscht ist, warum nicht gleich den zackigen im Zick-Zack-Muster von Missoni f&uuml;r 689 Euro? Es ist oberste Pflicht, gut f&uuml;r sich selbst zu sorgen, nicht wahr? Unter dem heiter bunt gestreiften Kaftan werde ich mich verstecken bis die Wolken weg sind, unschuldig und mit schmutzigen H&auml;nden fettige Makrele essen, lauwarmen Kaffee trinken, sehr laut Adriano Celentano h&ouml;ren und Liebesbriefe mit Kommafehlern verbrennen. Geheult wird im Kino.</p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 17 May 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MONTAGE SIND NICHTS FÜR FEIGLINGE]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/feiglinge/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/A5J-1t3K_Mk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Mon, 16 May 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DOUZE POINTS]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/douze/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/FgsIjO2MNMo" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Sun, 15 May 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[EINE BETTGESCHICHTE]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/bettgeschichte/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_0454_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>&ldquo;Ich verlange nur drei Dinge von einem Mann: gutes Aussehen, Grausamkeit und Dummheit.&rdquo; Dieser Satz ist nicht von mir, sondern von Dorothy Parker, die zynische K&ouml;nigin von New York, die mit Truman Capote soff und mit F. Scott Fitzgerald schlief, im Hotel Algonquin in der 44. Stra&szlig;e wohnte und einen Pudel hatte, der Klischee hie&szlig;. Wer war noch mal Carrie Bradshaw? Eine biedere Kolumnistin. Dorothy Parker schrieb f&uuml;r die Vogue, Vanity Fair, den New Yorker, geh&ouml;rte zur kulturellen Szene New Yorks, war erfolgreiche Drehbuchautorin und Lik&ouml;rliebhaberin, verliebte sich immer in die falschen M&auml;nner, unternahm mehrere Selbstmordversuche und wartete weiter wacker auf das Klingeln des Telefons, wie man im Vorwort lesen kann. Also genau das richtige Buch f&uuml;r einen Samstagmorgen im neuen Bett, das Plaza hei&szlig;t. Ich liebe Dorothy jetzt schon, f&uuml;r ihren Zynismus, ihre Rastlosigkeit, ihr Engagement gegen Rassismus und Faschismus, ihre scharfe Zunge, ihren feinen Spott und S&auml;tze wie diese: &ldquo;Man verliert sein Herz so leicht. Ich lasse meins immer im Taxi liegen.&rdquo;</p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 14 May 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[I'M YOUR SUPERWOMAN]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/superwoman/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/qJD6H-pF0eQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Fri, 13 May 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[I WANT IT NOW!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/want/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/jason_wu_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Jason Wu, Designer, links im Bild, und seine bezaubernde Mama Mei-Yung Wu, rechts im Bild. Es gibt hier auf der Seite eine neue Rubrik, die Ladies Best Friends hei&szlig;t und die alles gut macht, was Mitmenschen vergeigen. Diamonds sind schon lange nicht mehr a Girls Best Friend, das ist pass&eacute;. Mein neuer bester Freund soll Bayswater hei&szlig;en, ich sp&uuml;re es, der wird mal ein Klassiker, der Mister Bayswater. Vielleicht heiratet er mich ja auch (huch, nein, ich bin ja noch verheiratet, hatte ich grad ganz aus den Augen verloren), dann hie&szlig;e ich Suse Bayswater, allein daf&uuml;r w&uuml;rde ich ihn lieben, bis dass der Tod uns scheidet.<br /><br />Nun, um auf die Wu&rsquo;s zur&uuml;ckzukommen: Jason sagte neulich (nicht zu mir, sondern zu einer Reporterin der von mir vielzitierten New York Times), also er sagte, seine Mutter habe ihn schon fr&uuml;h modisch gepr&auml;gt. Sie trug viel Yves Saint Laurent, die Haare immer gemacht, beispielsweise einen tiefen Chignon im Nacken, sie hatte ein H&auml;ndchen f&uuml;r das Wahre und Gute: &ldquo;She taught me to always buy something that you&rsquo;re going to want in 30 or 40 years, not something you want just right now.&rdquo; Ich bin damit sehr einverstanden, so eine Mulberry Tasche ist wie eine gute Lebensversicherung, die sich am Ende auszahlt. Was ich nur nicht so ganz verstehe, was mache ich, wenn ich sie right now schon will? Vermutlich zuschlagen und in Kauf nehmen, 30 oder 40 Jahre trockenes Brot zu esssen. Egal: Jetzt ist geil, Mrs. Bayswater!<br />(Foto Quelle: The New York Times)</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 11 May 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ALL IS GOOD.]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/good/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_0412_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Ich klage nicht, nein, ich bemerke nur, dass gestern Muttertag war und man mir nichts geschenkt hat. Aber nein, das t&auml;uscht, ich jammere nicht, das Kind hatte ja nun wirklich andere Sorgen als seiner Mutter zu ihrem taubenblauen Halston Heritage Kleid (perfektes Konfirmations Outfit, auch wenn mich ein paar Damen ungl&auml;ubig anstarrten, ob meiner nackten Beine in der Kirche. Ich bin nur ohne Str&uuml;mpfe erschienen, nicht ohne Unterw&auml;sche!) einen passenden Lippenstift oder einen farblich abgestimmten Yves Klein Lidschatten zu besorgen. Im Nachhinein bin ich auch ganz froh, dass er nicht auf die Idee kam, mir in seiner blauen Phase ein h&uuml;bsches Bild zu spr&uuml;hen, 10X3 Meter gro&szlig; im Flur. Nein, es war sein Tag und er hatte wirklich ganz andere H&uuml;rden zu nehmen. In Demut gebeugt hing der vierzehnj&auml;hrige Junge &uuml;ber dem Becken und der Pastor (in den ich heimlich verliebt bin) d&ouml;ppte ihn in einer solchen Preislage, dass seine Poppertolle recht derangiert wirkte (nein, nicht die des Pastors!). Aber wir haben all das &uuml;berlebt, mit viel Taschent&uuml;chern, einem noblen L&auml;cheln und viel Sancerre. Noch mal einen letzten Satz zu offenen Schuhen: nackte wohlgeformte Frauenf&uuml;&szlig;e mit kirschrotem Lack sind das Wundersch&ouml;nste was es gibt, auch vor Gott. Wer etwas anderes behauptet, hat das Leben nicht verstanden. Oder die Frauen. Aber die sind ja da, um geliebt, nicht um verstanden zu werden. God bless Oscar Wilde.</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 09 May 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ICH LERNE JETZT PORTUGUESE!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/portugese/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/srfP2JlH6ls" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>
<p>&nbsp;</p>
<p>Waters of March</p>
<p>It is wood, it is stone<br />It is the end of the way<br />It is the rest of a bole<br />It is a bit in loneliness</p>
<p>It is a shard of glass<br />It is life, it is sun<br />It is the night, it is the death<br />It is the tie , it is the hook &hellip;</p>
<p>It is peroba do campo<br />It is the knob in the wood<br />Caing&aacute;, candeia<br />It is matita-pereira</p>
<p>It is madeira de vento<br />The fall of the bluff<br />It is a profound mystery<br />It is the &ldquo;want it or not want it&rdquo;</p>
<p>It is the wind, blowing<br />It is the end of the slope<br />It is the beam, it is the span<br />Festa da Cumeeira&hellip;</p>
<p>It is rain, raining<br />It is a talk in idle<br />of the waters of March<br />It is the end of the tiredness</p>
<p>It is the foot, it is the ground<br />It is the trail on the road<br />Bird in the hand<br />Stone of slingshot</p>
<p>It is a bird in the sky<br />It is a bird on the ground<br />It is a stream, it is a fontain<br />It is a piece of bread &hellip;</p>
<p>It is the bottom of the well<br />It is the end of the way<br />A woe in the face<br />It is a bit in loneliness</p>
<p>It is a thorn, it is a nail<br />It is a tip, it is a point<br />It is a drop, dripping<br />It is a bead, it is a tale &hellip;</p>
<p>It is a fish, it is a gesture<br />It is the silver, shining<br />It is the morning light<br />It is the brick, coming</p>
<p>It is the firewood, it is the day<br />It is the worstest after the worst<br />It is a bottle of cane<br />Fragment on the road &hellip;</p>
<p>It is the project of the house<br />It is a body in the bed<br />It is the car in breakdown<br />It is the mud, it is the mud</p>
<p>It is a footstep, it is a bridge<br />It is a frog, it is a frog<br />It is a rest of bush&hellip;<br />under the morning light</p>
<p>They are the waters of March,<br />Closing the summer<br />And the promise of life<br />in your heart &hellip;</p>
<p>It is a snake, it is a stick of wood<br />It is Jo&atilde;o, it is Jos&eacute;<br />It is a thorn in the hand<br />It is a cut in the foot &hellip;</p>
<p>They are the waters of March,<br />closing the summer&hellip;<br />and the promise of life&hellip;<br />in your heart</p>
<p>It is wood, it is stone<br />It is the end of the way<br />It is the rest of a bole<br />It is a bit in loneliness</p>
<p>It is a step, it is a bridge<br />It&rsquo;s a frog, it is a frog<br />It is a beautiful horizon<br />Interminent fever</p>
<p>They are the waters of March,<br />closing the summer&hellip;<br />and the promise of life&hellip;<br />in your heart</p>
<p>-Esto, -Oco, -Ouco, -Inho<br />-Oite, -Orte, -A&ccedil;o, -Zol&hellip;</p>
<p>They are the waters of March,<br />closing the summer&hellip;<br />and the promise of life&hellip;<br />in your heart</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 05 May 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[FAST LIVE AUS NEW YORK!!!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/live/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/sarah-jessica-parker-andy-cohen-costume-met-gala-2011-05032011-lead_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Gestern, w&auml;hrend ich vor Scham unter einer sehr gro&szlig;en Wolldecke verkrochen &ldquo;Aussteiger sucht Frau&rdquo; guckte, tobte in New York das Leben: Ein Fest f&uuml;r den verstorbenen Alexander McQueen, The Met Gala! Wie in jedem Jahr lud das Costume Institute im Metropolitan Museum of Art am Vorabend der Ausstellungser&ouml;ffnung zur Sause ein, Gastgeberin war Pilzk&ouml;pfchen Anna Wintour. &bdquo;Alexander McQueen: Savage Beauty&ldquo; &ndash; eine erste Retrospektive nach seinem Tod. Sarah Burton, Chefdesignerin und sp&auml;testens seit der Hochzeit am letzten Freitag Everybody&rsquo;s Darling, war nat&uuml;rlich auch da. Chlo&eacute; Sevigny trug wenig Make-up und Haare, die so aussehen sollten, als sei sie kurz zuvor erst aufgewacht und habe sich nur flink das schwarze hochgeschlossene Lace Kleid von Alexander &uuml;bergezogen: Sie sah bildsch&ouml;n darin aus. Auch sehr sch&ouml;n war Sarah Jessica Parker anzusehen, was viel damit zu tun hatte, dass sie auserw&auml;hlt war, ein kristallenes Vintage-Modell aus dem Archiv von 2005 ihres Freundes im Himmel anziehen zu d&uuml;rfen. Was sonst noch so los war? Orlando Bloom war immer noch bis &uuml;ber beide roten Ohren verliebt in Miranda, Kate Hudson bewies sonnig wie eh und je, dass man als Schwangere auch Bombe aussehen kann und Karl Lagerfeld trug ein schwarz/wei&szlig;es Blazerchen mit floralem Print, das hervorragend mit seinem Haar korrespondierte. Noch Fragen? Ach ja, noch eine muss beantwortet werden: Der smarte Typ im kleinen schwarzen Tuxedo an dem SJP h&auml;ngt, ist nicht ihr fideler Ehemann, sondern Andy Cohen, irgend so ein Horst, oh Host muss es hei&szlig;en, einer Show, die so &auml;hnlich hei&szlig;t wie &ldquo;Watch what happens&rdquo;. What happens? Das kann ich Dir sagen, mein lieber &Auml;ndypop&auml;ndy: Ich werde es jetzt wie Miss Sevigny machen und mein Haar auf keinen Fall k&auml;mmen, stattdessen ein Mettbr&ouml;tchen essen und die neue L&auml;tta-Frau werden! Kleiner Scherz.</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 04 May 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[HERZ-KREISLAUF-TRAINING]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/training/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/S8OA9JTuHGw" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Tue, 03 May 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[PICKNICK AM, ÄH, NICHT VATERTAG]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/picknick/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_0224_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Keine Sorge, das ist kein Ratgeber f&uuml;r frustrierte Frauen mit einem  klinischen M&auml;nnerhass, auch wenn der Titel meiner Sommerlekt&uuml;re das  vermuten lassen k&ouml;nnte. Es handelt sich nur um den neuen Roman von Siri  Hustvedt (lesenswert!), der fast ohne M&auml;nner auskommt. Jedenfalls einen  Sommer lang. Wenn ich nicht irre, ist heute ja Vatertag, ein perfekter  Tag f&uuml;r ein Picknick ohne M&auml;nner. Die torkeln ja alle mit Bierkisten und  Bollerw&auml;gen um die Alster, man hat also seine Ruhe. Ein Picknick ist  eines der sch&ouml;nsten Dinge, die man ohne M&auml;nner tun kann, dabei gibt es  ein paar Dinge zu beachten: Hartgekochte Eier sind ein Muss, f&uuml;r die man  auf jeden Fall vorher einen kleinen Salzstreuer auf einem Flug geklaut  haben muss (der von Tuifly kam sogar im Doppelpack mit einem  Pfefferstreuer), eine Tischdecke muss mit, eine sehr kalte Flasche Wein  und echte Gl&auml;ser. Dass auf meinem Kaffee allerdings so Fettaugen  schwimmen, finde ich auch ekelig, aber man kann ja nicht immer nur auf  die Optik achten. Leider wurde mir nie ein Picknickkorb geschenkt, weil  der ja nur sperrig und schwer sei. Da ist nat&uuml;rlich was dran, ein  Picknickkorb, der nicht wendig ist, ist ja auch nur ein Klotz am Bein.  Der Film &ldquo;Picknick am Valentinstag&rdquo; aus dem Jahr 1975 ist stilistisch  ein gutes Vorbild (die M&auml;dchen tragen geflochtenes, langes weizenblondes  Haar und bodenlange Kleider und nein, keine Flip Flops von Tory Burch),  allerdings m&ouml;chte ich nicht wie die drei jungen Elevinnen samt ihrer  Lehrerin Miss McCraw bei dem Ausflug des M&auml;dcheninternats zum Hanging  Rock auf mysteri&ouml;se Weise verschwinden (auch nicht auf der Hundewiese  m&ouml;chte ich verschwinden). Mehrere Suchaktionen verlaufen ohne Ergebnis,  schlie&szlig;lich wird eines der drei M&auml;dchen gefunden, kann sich aber an  nichts erinnern, was ihr die anderen Sch&uuml;lerinnen nicht glauben. Die  F&auml;higkeit, sich an nichts erinnern zu k&ouml;nnen, kann durchaus von Vorteil  sein. Mit und ohne M&auml;nner. Haut rein Jungs! <br />PS: Ach, du ahnst es  nicht- eben habe ich erfahren, dass heute gar kein Vatertag ist. Sag ich  doch: Gesegnet sind jene, die sich an nichts erinnern&hellip;</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 01 May 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[SOMETHING WONDERFUL]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/wonderful/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/JXBfYcjgB4Q" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Sat, 30 Apr 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[TO WHOM IT MAY CONCERN...]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/concern/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/Bildschirmfoto_2011-04-29_um_19.05.07_png_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>]]></description>
      <pubDate>Fri, 29 Apr 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ENGLISH BREAKFAST]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/breakfast/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_0231_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>]]></description>
      <pubDate>Fri, 29 Apr 2011 16:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WAS SHE PRETTY?]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/pretty/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/BC.WSP_cover_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/154Eugenie_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/166marcel_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Aus dem wundervollen Buch &ldquo;Was she pretty?&rdquo; von Leanne Shapton, die  Tolle! In dem man umwerfende S&auml;tze findet wie diesen: &ldquo;Scott described  seeing Diane on the subway with another man, and feeling jealous, but  sorry for the man.&rdquo; ...</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 28 Apr 2011 16:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[KNAPPES HÖSCHEN]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/knapp/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/shorts_vorne_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<div><img src="{{media url="wysiwyg/shorts_M_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Likey, likey, likey! Dieses knappe H&ouml;schen ist von Missoni M und das M hinter Missoni steht vermutlich f&uuml;r Madonnamiasiehstduhotausbaby! Nun ist so eine Shorts, die knapp die Oberschenkel bedeckt, nat&uuml;rlich eine Herausforderung f&uuml;r das Selbstbewusstsein, aber wenn man sich darin erst mal ein paar Mal rhythmisch vor dem Spiegel gedreht hat, wird der Blick milder und man will man sie gar nicht mehr ausziehen. Und nein, wir M&Uuml;SSEN so etwas nicht tragen, es gibt ja in diesem Sommer auch wahnsinnig sch&ouml;ne Maxi-R&ouml;cke, aber wer Spa&szlig; daran hat, sich wie 1970 am Lago Maggiore zu f&uuml;hlen, darf das. Allein die blassen Farben, die so ausgeblichen sommerlich aussehen wie eine Luftmatratze, die seit 1970 auf dem See getrieben ist, l&auml;sst sie entspannt wirken. Dann braucht man nur noch Sandalen, die flach, unspektakul&auml;r und ein Hauch Kindlichkeit verstr&ouml;men sollten, oben ein wei&szlig;es T-Shirt, das man irgendwo findet, das Bastk&ouml;rbchen unter den Arm und l&auml;cheln. Nehmen wir uns doch ein Beispiel an diesem April: Der ist so angenehm selbstbewusst und wei&szlig; genau, was er will!</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 27 Apr 2011 16:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[GOOGLE HEART MAP]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/map/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/6acaee35cf9b1a2b506fff90920bf36f1a2d7f26_m_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>]]></description>
      <pubDate>Tue, 26 Apr 2011 16:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[L'AMOUR ET LA VIOLENCE]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/amour/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/4idN1kcXI_o" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Sat, 23 Apr 2011 16:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DICKE, OOPS, EIER!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/oops/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/gisele-bundchen-vogue-paris-april-cover-1-aus-L-wgSO-K_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>F&uuml;r alle, die wie ich von einem gro&szlig;en wei&szlig;en Hasen in einem gutsitzenden Anzug tr&auml;umen, mit dem sie &uuml;ber die hotten Ostertage zu &ldquo;Oh&rsquo; Sweet Nothin&rsquo;&rdquo; von The Velvet Underground tanzen k&ouml;nnen: Here&rsquo;s Miss Kate Moss (neee, nicht links, sondern unten). Kate kommt ja nun auch bald unter die Haube, und oh ja, da sollte man vorher seine geheimen Tr&auml;ume unbedingt noch mal sch&ouml;n ausleben, auch die, in denen gigantische Rabbits vorkommen. Ich bin ja normalerweise immer mehr wie das wei&szlig;e Kaninchen aus Alice im Wunderland, das ruft &ldquo;Keine Zeit, keine Zeit!&rdquo;, aber nun pl&ouml;tzlich habe ich &uuml;berraschend so viel davon, dass ich den ganzen Tag auf dem neuen Sofa liege, das exakt die Farbe eines Weimaraners hat, esse Ostereier aus dunkler Schokolade und frage mich, wonach ich morgen eigentlich suchen soll. Vielleicht nach einem h&uuml;bschen wei&szlig;en Spitzenkleid (ich will exakt so ein wei&szlig;es Spitzenkleid, wie das, was Gisele B&uuml;ndchen auf der April Ausgabe der franz&ouml;sischen Vogue tr&auml;gt! &Uuml;ber das Darunter mache ich mir danach Gedanken&hellip;), in dem ich mich auf die &ldquo;Tolle Teeparty&rdquo; begeben und in verr&uuml;ckter Teegesellschaft mit dem Hutmacher, dem M&auml;rzhase oder mit dem Faselhase ein wenig faseln k&ouml;nnte bei einem gepflegten LOV-Tea (in das O geh&ouml;rt ein d&auml;nischer Strich, den ich auf meiner neuen Supertastaur nicht finde kann). Mein Kind hat mir n&auml;mlich ein etwas aus der Form geratenes Osterei &uuml;berreicht, bevor es aufbrach, weil &ldquo;London calling!&rdquo;: den stilvollsten English Breakfast Tea in der roten Dose von LOV. Doch, auch Tee muss gut aussehen. Ich spekuliere nun auch noch auf ein Souvenir von der Themse: eine Tasse mit Kate und William, please! Lustiger w&auml;re noch die Ausf&uuml;hrung mit dem falschen Prinz drauf (Kate und Harry), die leider nur f&uuml;r kurze Zeit auf dem britischen Markt war. Aber ach, ich nehme sonst auch mit Kusshand Jamie Hince oder einen gro&szlig;en Topf Carrot-Butter von The Organic Pharmacy!</p>
<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/PdNDfE5l3Yk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Sat, 23 Apr 2011 15:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ALWAYS REMEMBER]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/remember/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/7qVYfiep8RI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>
<p>I love life.<br />Every morning I wake up<br />Saying in the back of my mind<br />This could be my last day on earth<br />This could be the last time<br />I&rsquo;ll ever feel the wind raising the hair on my body<br />Or the touch of my feet to the ground<br />Or the warmth of your flesh next to mine<br />This could be the last chance I&rsquo;ll have to watch all kinds of people<br />Doing all kinds of things<br />And thinking all kinds of thoughts<br />In all kinds of directions around me<br />This might even be my last chance<br />To spend everything I&rsquo;ve saved since last night<br />Or hear all your sounds ringing through my head<br />It might even be my last chance to be sick<br />And like a child<br />Trying to do everything,say everything,see everything and be everything all at once<br />Should I wake up some morning, God help me, and find myself bored<br />Among the walking dead&hellip;</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 21 Apr 2011 15:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ME, MYSELF ET MOI]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/myself/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_0147_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>]]></description>
      <pubDate>Wed, 20 Apr 2011 15:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[TIGER IM BLÜMCHENFELL]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/tiger/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/Apc_png_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Wie s&uuml;&uuml;&uuml;&szlig;, das Kleid, das so unschuldig tut, und dann auf den zweiten Blick die Tigerk&ouml;pfe, die die Sache zwar nicht wirklich wild and crazy machen, aber hinreissend. Animalprint f&uuml;r Fortgeschrittene, zwischen Streubl&uuml;mchen gebettet. Toll, toll, tolle neue sommerliche Wolf-im-Schafspelz-Teile von APC, aber ich bin ja auch ein ganz gro&szlig;er Fan von Madras, was ja eine Bande ist. Und da gibt es dieses Bl&uuml;schen, rosa/hellblau/kariert/gedingst und die &Auml;rmel kann man mit einem Kn&ouml;pfchen hochkrempeln, was immer gut ist. Heute ist eh ein Tag, an dem ich an alles ein -chen h&auml;ngen m&ouml;chte, denn gleich kommt mein neues Sofachen von Ikeachen. Hoffe, die M&auml;nnchen schlagen hier bald auf, es hie&szlig;, sie k&auml;men zwischen 7 und 14 Uhr, weswegen ich seit 7 Uhr ungewaschen hier sitze und Teechen trinke. Eine Unversch&auml;mtheit, das ist ja kein Zeitfenster mehr, das ist ein ganzer Wintergarten, wenn nicht sogar ein Treibh&auml;uschen. Als h&auml;tte ich nichts Besseres zu tun als hier auf Kivik zu warten. Habe ich das? Och, eigentlich nicht, schreiben kann man ja immer, auch in einem Nachthemdchen mit Katzenk&ouml;pfen.<br /><br /></p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 19 Apr 2011 15:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[EIN GEDICHT!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/gedicht/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/kate-moss-covers-love_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/Tracey_Emin_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>]]></description>
      <pubDate>Sun, 17 Apr 2011 15:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[LAUFTRAINING]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/lauftraining/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_0161_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_0151_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>So, gleich f&auml;ngt GNTM an und ich weiss nicht, ob ich das psychisch aushalte. Ist das die 5. oder 15. Staffel? Viele Jahre hatte ich wirklich gro&szlig;en Spa&szlig; daran, M&auml;dchen beim Laufen und Fallen zuzuschauen, Saure Pommes dabei zu essen bis mir schlecht wurde und mich zu freuen, dass ich keine Tochter habe. Irgendwie hat die Sache aber pl&ouml;tzlich etwas Fades bekommen, wenn nicht gar etwas Bedr&uuml;ckendes. Vielleicht war es der Moment, als ich vor zwei Jahren auf die Schnapsidee kam, mit Freundin Madhavi nach K&ouml;ln zum Finale zu fahren, weil, ach, wir fanden das eben witzig. Bis wir vier Stunden in einer Schlange standen mit der Mutter von Marie Nasemann hinter uns und all den anderen Irren vor uns, um uns das Spektakel live anzusehen. Frau Nasemann trug eine echte Chanel 2.55 Tasche, die wir ihr am liebsten von der Schulter gerissen h&auml;tten. Ansonsten war es grauenhaft. Es roch nach K&auml;senachos und ich h&auml;tte in der Nacht heulen k&ouml;nnen. Das einzig Positive an jenem Ausflug war, dass wir ausgerechnet im Osho-Zentrum &uuml;bernachteten. So viele Welten in einer einzigen, Wahnsinn, all das! Die Menschen dort trugen Kuscheltiere unter dem Arm, denen sie Namen gaben und hatten andere Sorgen als das Laufenlernen: Die Befreiung des Inneren Kindes, oder so. Ich fr&uuml;hst&uuml;ckte Gesundes und freute mich &uuml;ber zuf&auml;llig aufgeschnappte Dialoge: &ldquo;Na, wie hei&szlig;t denn Deiner?&rdquo; &ldquo;Das ist Wolfram&rdquo;, sagte ein Mann in einem hellen, weichen Jeanshemd, der eine Seerobbe im Arm hielt. In meiner Welt gibt es heute nur Chablis und diese cognacfarbenen Sommerwedges von Tory Burch, in denen ich den ganzen Tag laufen lerne, ohne das Gleichgewicht und den Verstand zu verlieren. Doch, doch, sie sind sehr bequem. Es liegt sicher an dem Weinchen, das ich trinke, weil mein inneres Kind heute so eine Heulsuse ist. Hoch die Tassas und immer dran denken: Tomorrow is another day, my Darling.</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 14 Apr 2011 15:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[TIME FOR A DRINKIE, ME THINKIE!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/drinkie/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/jOuMfjKuQUc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Tue, 12 Apr 2011 15:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[NEVER LET ME GO]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/go/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/qjtzJZ0f6Ac" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Tue, 12 Apr 2011 15:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[BLAZER, COME BACK!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/blazer/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/blazer_blau_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/blazer_gelb_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Kein Kleidungsst&uuml;ck erlebt im Moment ein so gro&szlig;es Comeback wie der Blazer. Etwas, was viele Jahre Unwohlsein in mir ausl&ouml;ste, weil ich einen groben Denkfehler machte: ich glaubte, ein Blazer sei spie&szlig;ig. Was meine Schwester immerschon kopfsch&uuml;ttelnd verneinte und stoisch repetierte, wie toll ein Blazerchen zu Jeans aussehen w&uuml;rde, und wie herrlich zackig man damit immer gut angezogen sei. Nun, mein Misstrauen hat sich lange gelegt und mein bestes Pferd im Stall ist der dunkelblaue Pfeffersack mit Goldkn&ouml;pfen aus dem letzten Jahr. Es gibt wenig St&uuml;cke, in denen ich mich derart sophisticated und selbstverst&auml;ndlich erwachsen f&uuml;hle wie in diesem. Nun sieht man ja im Moment den Wald vor lauter Blazern nicht mehr, an jeder Ecke stehen h&uuml;bsche M&auml;&auml;&auml;dchen (klinge ich schon wie Heidi?) mit blondierten Dutts, die ihre Jacketts nonchalant in wunderbaren Schnitten und Farben zu Shorts, Leggings und abenteuerlichen Kombinationen tragen, die Spa&szlig; machen. Und nein, keine von ihnen sieht darin trutschig aus. Naja, vielleicht nur jene, die schon immer Blazer tragen, mit rosa Pullichen &uuml;ber der Schulter verknotet. Was in meiner Sammlung noch fehlt, w&auml;re zum Beispiel das fortgeschrittene Oversizemodell in Cr&egrave;meschnittenwei&szlig; oder Zimt, oder noch cooler: Apricot oder Peach oder beides. Und neben Kornblumenblau und Sonnenblumengelb, kann ich Rot sehr empfehlen, auch wenn ich damit k&uuml;rzlich auf einem Flug mit einer Air-Berlin Stewardess verwechselt wurde.</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 11 Apr 2011 15:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[VORHER-NACHHER]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/vorher/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_0030_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Da ist sie wieder, meine gestohlene B&ouml;rse, etwas mitgenommen, dennoch  heil. Leider kam sie einen Tag zu sp&auml;t zur&uuml;ck, da hatte ich mich gerade  schweren Herzens von ihr verabschiedet und, nun ja, eine Neue gekauft.  Aber man kann doch auch nicht ewig warten. Meine Philosophie ist immer:  Was weg ist, ist weg. Und kommt nie wieder. Vielleicht ist das falsch  gedacht.</p>
<p>Sie lag in einem Umschlag von der Post, Fundsachenermittlungsstelle  oder so &auml;hnlich stand drauf und fast alles war noch drin, bis auf meinen  F&uuml;hrerschein, circa 180 Tacken und die gr&uuml;ne Alnatura-Marke f&uuml;r die  Einkaufswagen. Ich war irritiert, erst &uuml;ber den Verlust, dann &uuml;ber diese  empathischen Diebe. Sie m&uuml;ssen ein Herz gehabt haben, aber vielleicht  auch alles naiver Quatsch und eine kleine Omi hat das verschrabbelte  Portemonnaie aus der Alster gefischt und in den n&auml;chsten Briefkasten  geworfen. Da darf man ja alles reinwerfen, und die ermitteln dann  munter, wem es geh&ouml;rt. Ein paar Dinge h&auml;tte ich auch noch, von denen ich  nicht so recht weiss, wohin damit. Vielleicht kann ich auf diesem Weg  auch die Borussia-M&ouml;nchengladbach Flagge oder den lahmen P&uuml;rierstab  entsorgen. Hoffnung macht mir auf jeden Fall, dass mein sch&ouml;ner alter  rosa Lappen nun in sicheren H&auml;nden auf der Reeperbahn unterwegs ist und  die Diebe sich kein Crack, sondern sicher Dinkelcracker bei Alnatura von  meinem hart verdienten Geld gekauft haben.</p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 09 Apr 2011 15:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WHAT A DORIS DAY!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/doris/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/1966-doris-day-kitchen-crop_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Mich macht das alles fertig: &Uuml;berall sehe ich nur noch Backrezepte, Kochrezepte, gesunde Snacks, die man angeblich in einer Minute zaubern kann, Frauen, die Hefehasen backen als g&auml;be es kein Morgen, oder bunte Cupcakes, die vegan, legal und ach, einfach le dernier cri sind in New York, aus dem Handgelenk sch&uuml;tteln. Und diese dann auch noch appetitlich und frisiert in ihrer gestaubsaugten Wohnung anrichten. Bin ich denn die einzige miserable Hausfrau? Leider ist das ein komplett koketteriefreier Satz. Neulich w&auml;re die Bude fast abgebrannt, bei dem Versuch, einen Bagel aufzubacken. Ich habe parallel telefoniert, und pl&ouml;tzlich kamen Stichflammen aus dem Ofen. Bevor ich den Brand mit Hilfe einer Mumins-Tasse gel&ouml;scht hatte (nat&uuml;rlich nicht ohne vorher in den Flur, das Treppenhaus und auf die Stra&szlig;e gerannt zu sein und &ldquo;Hilfe, Hilfe, es brennt, ruft die Feuerwehr!&rdquo; zu br&uuml;llen), konnte ich immerhin den Bagel noch geitesgegenw&auml;rtig und patent aus dem brennenden Backofen retten, war ja das Abendessen f&uuml;rs Kind, also bitte, daf&uuml;r gehe ich auch durchs Feuer. Na, jedenfalls war hier Alarm, aber am schlimmsten war, dass wir in Wahrheit niemals die Feuerwehr h&auml;tten rufen k&ouml;nnen, weil das Telefon, nachdem ich ja leider mein echt wichtiges und total tiefsinniges Psycho-Telefonat mit Freundin Ines &uuml;bereilt beenden musste, tot war. Auch so eine Schw&auml;che: Mein mangelndes Technikinteresse. Gestern war ich dann bei Saturn, weil auch der lahme Drucker wieder nicht funktionierte, und kaufte: wieder kein Telefon. Ach, es tat mir einfach so furchtbar Leid um mein Geld, und dann, naja, blieb ich bei den neuen Mini-Wire BH&rsquo;s, Modell &ldquo;Bella&rdquo; in Rose Envie (ein anderes Wort f&uuml;r Pink) von Princess Tam Tam h&auml;ngen&hellip; nein, die gab es nicht bei Saturn, und leider gibt es auch keine 5-Jahres-Garantie auf Dessous, was ich eine bodenlose Frechheit finde. Aber wozu braucht man in der Not ein Telefon, wenn die Luft schon so brennt, hoho, Clown gefr&uuml;hst&uuml;ckt, ungetoastet. Trotzdem m&ouml;chte ich noch darauf hinweisen, dass auch ich Teile von Gwyneth Paltrow in mir trage und auch mal einen Haushaltstipp &agrave; la &ldquo;Goop&rdquo; loswerden m&ouml;chte. Diese emsige Streberin Gwynnie hat auf ihrer Seite ein Rezept f&uuml;r &ldquo;a super simple Halibut over Spinach&rdquo;, mit Schritt-f&uuml;r-Schritt-Video, bei dem mir schon beim Zugucken schwindelig wird. Daf&uuml;r w&uuml;rde ich sie gerne ohrfeigen. Aber ich, hah, ich habe immerhin das Rezept f&uuml;r den besten Carrot-Cake auf der ganzen Welt! Meine Tante aus Amerika hat es mir vor zwanzig Jahren unter dem Siegel der Verschwiegenheit &uuml;berliefert, seitdem beeindrucke ich damit, ich bin sozusagen die ungekr&ouml;nte K&ouml;nigin des Philadelphia-Butter-Frosting-Carrot-Cakes. Damit kriege ich sie alle rum, sogar ohne Mini-Wire am Herd. Wenn man mal kurz dar&uuml;ber hinwegsieht, dass ich mir dabei beim M&ouml;hrenraspeln schon h&auml;ufiger einen kleinen Finger abgehobelt habe. Aber alles nichts gegen den Tag, als ich mit meiner Schwester einen Kn&auml;ckebrot-Selbstversuch startete und ein Scheibchen in den Toaster steckte, w&auml;hrend meine Eltern abwesend waren. Ja, es brannte auch damals, kurz aber lichterloh. So, ich ziehe jetzt meine feuerfesten Schutzhandschuhe an und bereite mir mal ein delicious Nutella Toast zu, dabei kann ja nichts schief gehen&hellip;</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 07 Apr 2011 15:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MORGENGYMNASTIK TEIL 1]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/morgengymnastik/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/yoga_veruschka_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>]]></description>
      <pubDate>Wed, 06 Apr 2011 15:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[GUT GEMACHT, JUNGS!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/jungs/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/2mqf2mV6zEQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Tue, 05 Apr 2011 13:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MIST: KATE MOUSE]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/mist/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/53f5fb28ce793302_Simeon_Farrar_T_Shirt.preview_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/kate-mouse-grid_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Mist, verpasst: H&auml;tte ich Ego-Esel bis Ende M&auml;rz mindestens 20 Pfund f&uuml;r Japan &ldquo;Save the Children&rdquo; gespendet, h&auml;tte ich nun dieses arty Kate Mouse Shirt umsonst bekommen. Das kostet sonst 139 Euro, ist eh ausverkauft, und macht mich w&uuml;tend. Denn: Warum nicht gleich die kompletten 139 Euro spenden und ein altes schlabberiges, graustichiges, unpr&auml;tenti&ouml;ses &ldquo;Hanes&rdquo; T-Shirt rauskramen, das irgendein Mann mal bei einem hat liegen lassen, und mit der Hardcore-Molotow-Premium-Graffiti-Spraydose in Fuchsiapink des herumlungernden Teenager Sohns bespr&uuml;hen? Jaja, der K&uuml;nstler, Designer und Dude von Kate, Simeon Farrar, hat das Spitze gemacht, ich will das auch dringend haben und klar, besser 20 Pfund gespendet als nix, aber mich treibt meine eigene Eitelkeit gerade in den Wahnsinn. Save the Children and your Brain.</p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 05 Apr 2011 09:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[BEEN SAVING IT ALL FOR YOU]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/saving/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/208043_10150192284377463_108605392462_8226512_6376410_n_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>]]></description>
      <pubDate>Mon, 04 Apr 2011 15:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[LESS SHAME]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/shame/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/nK-rmdHtiX0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Sat, 02 Apr 2011 15:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MEIN NEUES BABY]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/baby/</link>
      <description><![CDATA[ <div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_0009_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Gelb ist eine gute Wahl, dachte ich eben und bereue nichts, denn morgen  soll es schon wieder vorbei sein mit der Sonne, deshalb pr&auml;ventiv mal im  Herzen und quer &uuml;ber die Schulter an die Kette gelegt: Bin begeistert.  Ansonsten weiss ich nicht so recht, was man an so einem pl&ouml;tzlichen  Hochsommertag tut, mich &uuml;berfordert es jedes Jahr aufs Neue, wenn die  Menschen schlagartig Hotpants tragen. Es muss doch was dazwischen geben,  etwas weniger Erschreckendes zwischen Lammfellstiefeln und Freibad,  etwas mit Grazie, das einem nicht mit so einer Wucht anspringt. Flip  Flops im April? Nein, nein, wof&uuml;r gibt es denn &Uuml;bergangsm&auml;ntel (ich  liebe dieses biedere Wort), ein Seidentuch um den Hals, wenn die Sonne  hinter einer Wolke versinkt, ein bisschen was Angezogenes. Bevor es  leichte Sommerkleider gibt, muss doch noch Zeit sein f&uuml;r nackte F&uuml;&szlig;e in  Ballerinas mit einer 3/4 Audrey Jeans. Warum so eine Eile mit dem  Ausziehen? Ohne mich. Ich habe noch Winterreifen drauf, bei den Knospen  an den B&auml;umen guckt doch grad erst mal die Spitze raus, es ist noch  Zeit, ganz viel Zeit. Der wahre Grund hinter meinem Unmut &uuml;ber dieses  aufdringliche Spa&szlig;wetter: Braune Pistol-Boots von Acne.</p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 02 Apr 2011 09:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[AND LET ME TELL YOU...]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/tell/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/Louise-bourgeois-Momogalerie-romaric-tisserand_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>]]></description>
      <pubDate>Thu, 31 Mar 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WOLLEN WIR DAS?]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/wollen/</link>
      <description><![CDATA[<p><img style="float: left;" src="{{media url="wysiwyg/8d69c1cc25c08630d52641afebcbe743_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></p>
<p>Keine Sorge, das hier ist nicht der Blog von Grzimeks Tierleben, wobei ich ein gro&szlig;er Fan seiner dreizehnb&auml;ndigen Enzyklop&auml;die bin, vor allem auf Band 9 (1970) mit dem Titel &ldquo;V&ouml;gel Teil 3&rdquo; stehe ich sehr. Hier geht es aber heute um einen Trend, den wir nur als Blinde oder mit viel modischer Ignoranz &uuml;bersehen k&ouml;nnen: Die rote Jeans. Zugegeben, ich bin anfangs auch etwas skeptisch gewesen, weil mich rote R&ouml;hren auch immer an Nena und 99 Luftballons erinnern, andererseits: War doch auch sch&ouml;n damals im Partykeller der Gesamtschule mit Michael F. rumzuknutschen. Die Farbe Rot war nie meine Lieblingsfarbe, aber nun entdecke ich ganz neue Seiten an mir, und Rot ist mein neues Jeansblau. Ich kann es gar nicht mehr erwarten, dass die Stochenpost endlich ihr B&uuml;ndel abwirft (die von Current Elliott soll jede Minute im Laden eintreffen, h&ouml;rte ich aus sicherer Quelle). Was man dann damit macht? Man zieht sie selbstverst&auml;ndlich an, ohne den geringsten Zweifel, ohne Zaudern und Z&ouml;gern, ohne wenn und aber, und ohne hilflose Was soll ich denn dazu tragen-Fragen. Dann geht man raus in die Natur, robbt durchs Unterholz und betreibt Studien &uuml;ber das Leben und so. Oder man lackiert sich die Fu&szlig;n&auml;gel in einem passenden Poppyred, legt die Storchenbeine hoch und l&auml;sst den lieben Gott einfach einen guten Mann sein. Ist doch alles gar nicht so f&uuml;rchterlich schwer.<br /><br /></p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 31 Mar 2011 17:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[AUFWACHEN, ALLE MANN!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/aufwachen/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/XOS5rrzKmWo" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Tue, 29 Mar 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[LOST AND FOUND]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/found/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/nachtigall-hires_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/nightingale_petrol_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Mannmannmann, was f&uuml;r ein Wochenende! Langsam komme ich wieder zu mir und weiss gar nicht, wo ich anfangen soll: Meine geliebte kleine, schwarze Celine Handtasche wurde mir unterm Hintern weggeklaut, darin alles, was ich habe oder eher hatte: Telefon, Haust&uuml;r-, Auto-, Fahrrad- und Kellerschl&uuml;ssel (was nicht soo schlimm gewesen w&auml;re, wenn die nicht alle h&uuml;bsch ordentlich an einem Schl&uuml;sselanh&auml;nger in Form eines Igels mit goldenen Nieten von Chlo&eacute; geh&auml;ngt h&auml;tten&hellip;), mein Portemonnaie, Kreditkarte, F&uuml;hrerschein, Personalausweis, Fahrzeugschein (na und, Frauen nehmen nun mal immer alles mit, man muss doch ger&uuml;stet sein und jeder Zeit angemessen reagieren k&ouml;nnen auf das Leben), Handcr&egrave;me und, der gr&ouml;&szlig;te Verlust, meine Budnicard, auf der ich mir nur mit Hilfe von vielen Rollen Klopapier &uuml;ber Jahre hinweg ein beachtliches Guthaben von vermutlich 5 Euro Warengutschein erarbeitet habe. Alles futsch. Dass man eine Nacht notfalls auch ohne eine Balzac-Coffee-Bonuskarte und sogar ohne Handcr&egrave;me &uuml;berlebt, habe ich erfahren und dass man ohne Geld, nicht mal einen Schl&uuml;sseldienst beauftragen kann. Sehr lustig, wie soll man an Geld kommen, wenn alle Karten in einem Paralleluniversum in P&ouml;seldorf verschwunden sind? Nicht mal eine Grande-Latte h&auml;tte ich mir morgens um 5 leisten k&ouml;nnen. Naja, man kann nicht alles haben. Wenn etwas verloren geht, kommt immer was Neues, oder? Was bleibt mir denn als mich zu tr&ouml;sten mit tapferen Lebensweisheiten, oder wenigstens mit einer neuer Tasche. Ich kann doch nicht mein Hab und Gut, das sich auf nat&uuml;rliche Weise starkt verkleinert hat, in einer Plastikt&uuml;te umhertragen. Die petrolfarbene Plastikt&uuml;te oben im Bild von Givenchy ist nicht nur aus Leder, und hat den sch&ouml;nsten Namen in der It-Bag-Geschichte (sie heisst Nightingale), sondern auch eine pr&auml;gnante Farbe, mit der sich Diebe vermutlich keinen Gefallen tun. Untertauchen wird da schwierig. Eine weitere Erkenntnis dieser beeindruckenden Nacht war, dass es durchaus lohnend ist, mal wieder bei Vogelgezwitscher einzuschlafen anstatt immer damit aufzuwachen. Und &uuml;berhaupt: Man muss das Leben literarisch sehen. Nightingale heisst Nachtigall, und ich habe gelernt: Die Nachtigall singt auch tags&uuml;ber. Sie macht &ldquo;Tschuck-tschuck-tschuck&rdquo; und singt ein zartes &ldquo;Pju&rdquo;, und ein weiches &ldquo;Huit&rdquo;, ein hartes &ldquo;Teck-teck&rdquo; und zwei Warnrufe: das schimpfende &ldquo;Karr&rdquo; und das heisere &ldquo;Tsch&auml;h&rdquo;. Vielleicht auch noch wichtig: Beim Balzen hebt und senkt das M&auml;nnchen den gef&auml;cherten Schwanz, schl&auml;gt mit den Fl&uuml;geln und streckt den Kopf nach unten, bis es mit dem Schnabel einen Punkt erreicht hat, der tiefer als sein Standort liegt.&rdquo; Aha. Ich kleine Nachtigall werde mich mit meinen zerrupften Fl&uuml;geln nun auch in einen tiefergelegten Standort bringen und all das aufholen, um das man mich beraubt hat: Schlaf. Karr! Tsch&auml;h! Und Hasta La Vista Baby.</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 28 Mar 2011 17:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[IT'S SOOO SAINT-TROPEZ!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/saint-tropez/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_9839_JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/romy-schneider.17_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Ich bin ganz verliebt in diese eiscremefarbenen Stirnbänder! Waren sie doch viele Jahre verpönt und nur aus fusseligem Fleece an ein paar bemitleidenswerten Schulkindern zu sehen, die damit immer ausschauen, als hätten sie sie nicht mehr alle unter dem Pony. Dabei ist die Stirn, in meinen Augen, eine der schönsten Stellen am Körper einer Frau. Haare im Gesicht machen mich schon immer fürchterlich nervös. In irgendeinem amerikanischen Blog stoß, äh stieß, ich vor ein paar Tagen auf den legendär beknackten Satz: Bangs instead of Botox. Ein Glück, dass ich mal in meiner Jugend ein Buch las, das, Moment, ich such es mal eben… Hah, genau, es hieß: “Crazy Business- Tagebuch eines Fotomodells”. Hammerliteratur! Es ging um das weltbekannte norwegische Model Anette Stai, die von Arthur Elgort bis Patrick Demarcherlier mit allen Topfotografen zusammenarbeitete, aber leider unter starkem Heimweh litt. Warum erzähle ich das jetzt? Ja, genau, sie sprach immerzu von Bangs, weswegen ich natürlich auf Anhieb wusste, was Bangs sind: Ein Pony, Mann! Ich ging mit meinem Buch also zum Friseur auf der Frankfurter Fressgass und sagte: “Ich will auch so Bangs haben” Wir müssen da jetzt nicht weiter drüber sprechen, natürlich ging es schief und ich sah beknackt aus, wurde kein Model und heulte mich jede Nacht in den Schlaf, weil meine Stirn nun verdeckt war (Manchmal glaube ich sogar, dass ich besser denken kann, wenn die Stirn frei ist, I am so psycho!) In dieser Zeit spielte mir die Mode allerdings gütig in die Karten: Man trug so Cowboy-Bandanas im Haar, was hübsch und jung und lieb aussah und den missratenen Pony verdeckte. Noch heute bin ich ein Gegner der verdeckten Stirn, ich liebe Stirne, Stirns, Stirnen! Man muss sich nicht immer irgendwelche Fransen aus dem Gesicht streichen, hat die Hände frei für andere Dinge (Babys beispielsweise), kann seine wellige Stirn sorglos in die Sonne strecken und den richtigen Menschen tief in die Augen schauen. Seit gestern habe ich deshalb nicht nur einen neuen Bandana-Look Frühling/Sommer 2011, sondern auch ein neues Credo: Besser haben als brauchen! Das kann man auf alles im Leben anwenden- auch auf Mode.</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 24 Mar 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[JESUS!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/jesus/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_9780__JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_9837_JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Jetzt hei&szlig;t es k&uuml;hlen Kopf bewahren: Noch 48 Tage bis zur heiligen Konfirmation. Madonna, was ziehe ich blo&szlig; an? Wenn ich mich nicht bald darum k&uuml;mmere, werde ich nackt in der Kirche eintreffen und beim Abendmahl rufen: &ldquo;Stop, I&rsquo;m noch naked, so wartet doch!&rdquo; Das ist doch alles nicht so einfach! Immerhin, das Kind, das nun bald ein Erwachsener sein wird, ist so weit ausgestattet. Es war ein langwieriger Prozess, aber nun hat er tats&auml;chlich einen kleinen dunkelblauen Anzug mit Goldkn&ouml;pfen (Wir m&ouml;gen es gerne sch&ouml;n hanseatisch konservativ, &ouml;hm).<br />In der Abteilung f&uuml;r &ldquo;Festliche Anl&auml;sse&rdquo; bei P&amp;C; w&auml;re ich beinahe kolabiert, erst wegen des kompletten Wegbleibens einer Fachverk&auml;uferin (Wir hielten uns eine ganze Stunde im deprimierenden Kellergeschoss auf und niemand schenkte uns Beachtung, auch dann nicht, als wir das komplette Ralph-Lauren-Sortiment durcheinandergebracht hatten. Wir h&auml;tten da unten verhungern und verdursten k&ouml;nnen, und niemand h&auml;tte uns bemerkt!) Was mich aber wirklich emotional an meine m&uuml;tterlichen Grenzen brachte, war der Moment, als mein Sohn, mein Kind, mein Ein und mein Alles, in einem zu gro&szlig;en Anzug vor mir stand und aussah wie ein Angestellter der Hamburger Sparkasse. Es ging dann ja noch alles gut aus und nun wird er als Beau in die Bibelgeschichte eingehen, da bin ich sicher. Auch wenn die F&uuml;&szlig;e in seinen ersten Lederschuhen aussehen wie die von Clown Zippo aus dem Zirkus Roncalli. Ein Drama ist also &uuml;berstanden, aber was wird aus mir? So eine Konfirmation ist ja ein, wie soll man sagen, christliches Familienfest, auf dem das Tragen eines pinkfarbenen Roland Mouret Etuikleids wom&ouml;glich verst&ouml;rend wirken k&ouml;nnte. Aber ich will doch auch nicht kreuzbrav wie eine Pastorentochter aussehen. In der engeren Auswahl ist deshalb ein Halston Seidenkleid in Nude (oder ist das zu naked?), wahlweise Taubenblau, dar&uuml;ber dieses feine Missoni Strickj&auml;ckchen falls es auf der harten Kirchenbank wie Hechtsuppe zieht. Ich werde mich niederknien, meinetwegen auch all meine Modes&uuml;nden beichten, aber bitte lieber Gott, mach dass die Sonne wenigstens scheint und ich keine Str&uuml;mpfe tragen muss.</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 21 Mar 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[LOVE RUINS EVERYTHING]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/love/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/ss-moonstruck_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Gott, ist der sch&ouml;n! Man muss nach oben schauen: Heute ist Vollmond, so  nah ist er der Erde nur alle 18 Jahre, las ich im Zeit Magazin. Gro&szlig; ist  er und &ldquo;The moon brings the woman to the man&rdquo;, lernte ich schon 1987 im  Kino. Moonstruck, legend&auml;rer Dialog:</p>
<p>&ldquo;Loretta, I love you.<br />Not, not like they told you love is and I didn&rsquo;t know this either.<br />But love don&rsquo;t make things nice, it ruins everything!<br />It breaks your heart, it makes things a mess.<br />We aren&rsquo;t here to make things perfect.<br />Snowflakes are perfect, stars are perfect. Not us! Not US!<br />We are here to ruin ourselves and&hellip;and to break our hearts and love the wrong people and&hellip;and <span class="caps">DIE</span>...I mean, I mean the storybooks are bullshit.<br />Now I want you to come upstairs with me and&hellip;and <span class="caps">GET</span> in my bed.<br />Come on, come on, come on.&rdquo;</p>
<p>Nicholas Cage, Pizzab&auml;cker, ging damals f&uuml;r die noch nicht  restaurierte, bildsch&ouml;ne Cher auf die Knie, wenn ich das richtig  erinnere. M&auml;nner sollten das nicht tun. Sich niederknien in voll  besetzten italienischen Restaurants und um die Hand der Frau anhalten,  das sieht unw&uuml;rdig aus und endet in Scheidung. Bitte nicht machen. Und  wenn doch, dann dabei wenigstens so ein schmutziges Unterhemd tragen wie  Johnny Cammareri. And now I want you to come upstairs with me. Come on,  come on, come on.</p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 19 Mar 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[GUTER JUNGE!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/guter-junge/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/Ri6bd4G-Aig" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Fri, 18 Mar 2011 09:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WAKE-UP CALL]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/call/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/Atomkraft_Nein_Danke_gif_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Pardon, aber mir ist grad nicht nach Mode. Wie es sich anfühlt, wenn alles kaputt ist, wenn man alles verliert, sein Zuhause und das, was man liebte, davon habe ich nur eine sehr leise Ahnung. Dagegen ist alles andere ein Witz, eine Frechheit, sich zu beklagen. Nach einer Woche Urlaub im Halbschatten nun wieder hier (doch, doch, man wird auch im Regen braun) und glücklich darüber, ein Dach über dem Kopf zu haben. Und entsetzt darüber, nicht mal sicher zu wissen, wo mein Strom herkommt. Auf jeden Fall nicht aus der Steckdose. Das muss ich noch heute ändern! Noch bevor ich mir ein neues Bett kaufe, um nicht länger wie eine RAF Terroristin auf einer briefmarkendünnen Matratze auf dem Fußboden zu schlafen. Die gute Nachricht ist: Das überlebt man.</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 16 Mar 2011 09:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ADIEU!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/adieu/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/patti_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Bevor ich gehe, hauche ich noch schnell Adieu, dann eilig ein paar  &auml;therische Bl&uuml;mchenkleider einpacken, sechs Paar Schuhe (man kann doch  nie wissen!), Patti Smith, die T.O.P Sonnencreme und den Teenager nicht  vergessen, den Jeansrock, der jenem verdammt &auml;hnlich sieht, den ich mir  Mitte der Neunziger aus einer alten Levis 501 mit Hilfe einer  Nagelschere selbst gebastelt habe, ach ja, das verschreckte Afrikakleid  muss auch noch mit. Und dann? Nicht mehr umdrehen, auf keinen Fall  umdrehen. Ich werde mich ab morgen von fr&uuml;h bis sp&auml;t bedienen lassen,  mich von dem ein oder anderem Animateur bargeldlos durchkneten lassen,  mittags um zw&ouml;lf den ersten Drink am Pool einnehmen, meinen 17.  Geburtstag in einem schwarzen 19 Euro 90 Bandeau-Bikini verbringen und  in Demut gebeugt aufs Meer starren bis mir schwindelig wird. Da es sich  um eine, nun ja, Dienstreise handelt, wird das echt kein Spa&szlig;. Aber  einer muss es ja machen. Und: In Sachen Tapferkeit bin ich ganz gro&szlig;.</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 07 Mar 2011 19:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[LOVE TEIL 2]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/love-2/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/Bild_2_png_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Gegen weiche Dinge, die sich mir an den Hals werfen, bin auch ich in all  meiner H&auml;rte machtlos: Marc by Marc Jacobs Tuch, f&uuml;nfzig Seide, f&uuml;nfzig  Cashmere, hundert Prozent I want one pronto! Der einzige Haken daran:  Ich will alles. Auch das mit der Lila Bl&uuml;te und das Braune mit den  bunten Dingern drauf, die aussehen wie Buntstifte! Und &uuml;berhaupt, es  soll mir nie schlechter gehen als heute. Denn heute ist einer der  sch&ouml;nsten Tage seit langem, wof&uuml;r es viele Gr&uuml;nde gibt, die  ausnahmsweise mal nichts mit Anziehsachen zu tun haben: Sonne, jetzt  zwei Wochen Ferien und mein weiches Tuch riecht wie Fr&uuml;hling nach einem  langen, harten Winter.</p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 04 Mar 2011 19:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[FAHR ZUR HÖLLE, BABY!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/hoelle/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/special_place_in_hell_for_fashionbl_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>]]></description>
      <pubDate>Mon, 28 Feb 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DA HABEN WIR DEN OBSTSALAT!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/obstsalat/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/see_by_apfelshirt_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Die Sache mit dem Obst ist eine sehr alte Liebe. Vielleicht ein Fall f&uuml;r die Psychotherapie, wenn nicht sogar Tiefenanalyse, aber ich stehe auf Fr&uuml;chte. Und: Dieses Apfelshirt muss ich haben! Mit Gem&uuml;se fing alles an, mein Lieblingsshirt der viel zitierten Kindheit war eins, das mir meine Tante aus Texas schickte. Es waren zwei Zucchinis drauf abgebildet. Verwandte, Bekannte und wildfremde Passanten blieben verst&ouml;rt vor mir stehen und sagten mit schr&auml;g geneigtem Kopf: &ldquo;Suuschieni, aha?!&rdquo; Schon damals wusste ich, dass man zwei C wie K und nicht wie SCH ausspricht, weil ich ein dreizehnj&auml;hriger Fuchs war und mit meiner Mutter in Cesenatico, unweit vom malerischen Rimini, einen Urlaub verbracht hatte, in dem ich lernte, dass Frauen auf Italiener stehen, meine Mutter da keine Ausnahme war, dass eine Dauerwelle keine gute Idee ist, und der Laden mit Briefmarken und Zigaretten nicht Tabattschi hei&szlig;t. Ansonsten war es der Sommer, in dem ich mir das erste Mal doof vorkam, mir Kirschen ans Ohr zu h&auml;ngen. Prada hat ja in dieser Saison Bananen auf den R&ouml;cken, naja, Zucchinis w&auml;ren vielleicht auch weniger kleidsam. Ich bastel mir jetzt aus ein paar braunen Bananen ein Josephine Baker R&ouml;ckchen, presse mir einen M&ouml;hren-Apfel-Zucchini-Gulp-Saft und tanze smoothie zu Strawberry Fields.</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 27 Feb 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DIE FRAUENVERSTEHER]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/frauenversteher/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/wedge_beige_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Dieses Wedges von Opening Ceremony gibt es nicht bei McDonalds, sie  haben mit den Geschmacksverst&auml;rkerkartoffelspalten auch nichts gemein.  Au&szlig;er der Farbe vielleicht. Es handelt sich um Keilabsatzschuhe, die in  die Rubrik fallen &ldquo;Mode, die M&auml;nner nicht verstehen&rdquo;, wor&uuml;ber man in der  letzten <span class="caps">GRAZIA</span> prima lesen konnte. Dort war  unter anderem auch das Pferde-Sweaty abgedruckt von Stella McDonald, oh,  es muss nat&uuml;rlich McCartney hei&szlig;en. Das Thema war lange &uuml;berf&auml;llig und  ich bedaure, es nicht selbst geschrieben zu haben, dazu habe ich n&auml;mlich  eine Menge zu sagen. Es ist ja so:  Einerseits wollen Frauen f&uuml;r M&auml;nner  atemberaubend aussehen. Alle, die an dieser Stelle emanzipatorisch  st&ouml;hnen, dass sie das echt nicht n&ouml;tig haben, k&ouml;nnen ja jetzt aufh&ouml;ren  zu lesen und stattdessen auf eine Demo gehen oder so. F&uuml;r die anderen  beiden, die noch ganz bei mir sind: Einerseits also der Wunsch, bei dem  ein oder anderem guten Mann, einen guten Eindruck als Frau zu  hinterlassen. Na ok, vielleicht sollte man dann zum ersten Date nicht  unbedingt nach orthop&auml;dischen Wedges oder einer Sarouel-Hose greifen,  die einen Po macht, als habe man die Hose gestrichen voll. Andererseits  gibt es eine Seite (bei nicht eindimensionalen Frauen sogar ein paar  mehr) an uns, die M&auml;nner nicht mal im Ansatz verstehen, n&ouml;, auch nicht  verstehen m&uuml;ssen. Diese Plattformschuhe haben viele Vorteile: Sie sind  bequem, man kann darin dem Bus hinterherlaufen, Kylie oder Madge auf den  herauswachsenden Haaransatz gucken, Sarkozy &uuml;ber den Kopf spucken und  sich gleichzeitig darin so sexbombig wie Dita von Teese f&uuml;hle. Oder wie  Kate Bosworth, bei der ich immer an Boskop &Auml;pfel denken muss. Apropos:  Diese Apfelbrille von <span class="caps">ASOS</span> ist sooo  entz&uuml;ckend! Ich tippe allerdings, dass M&auml;nner ihretwegen eher mit dem  Kopf sch&uuml;tteln als uns hinterherpfeiffen werden. Pah, mir doch schnuppe.  Eine Demo ist ohnehin nachhaltiger als ein Date.</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 23 Feb 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[FREELY]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/freely/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/RyXkUknkwc4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Tue, 22 Feb 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ME AND YOU AND EVERYONE...]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/everyone/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/HnPOUnINM9s" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Sun, 20 Feb 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MIR IST GANZ BLUMERANT]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/blumerant/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/blume_png_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/blume_stella_png_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>So vieles im Leben ist mir ein R&auml;tsel, auch die Sache mit den Blumen. Der Tag kann noch so vergeigt sein, wenn ich erst mal die Arme voll Blumen habe, bin ich sediert, werde ruhig und komme wieder von der Idee ab, eine Bombe im Alnatura Markt zu z&uuml;nden. Diese lila Orchidee hat mir, und vielen unschuldigen Menschen, letzten Samstag das Leben gerettet. Sie haben doch nur Aufbackbr&ouml;tchen f&uuml;r ihren gem&uuml;tlichen Sonntag-7-Minuten-Ei-Ritual-Fr&uuml;hst&uuml;ckszirkus kaufen wollen, kein Grund Amok zu laufen. Eigentlich finde ich Orchideen unertr&auml;glich Neunziger, aber diese ist so &uuml;ppig und tropisch und erinnert mich an Bangkok, wo ich mal in den Neunzigern als Stewardess zwei N&auml;chte verbrachte und es &uuml;blich war, dass man sich eine Kiste Orchideen mit nach Hause nahm. Kaum gelandet in Frankfurt f&uuml;hlte es sich falsch an, so sensiblen Pfl&auml;nzchen eine so weite Reise zugemutet zu haben und als sie schlie&szlig;lich in meiner kleiner Butze standen, kam ich mir vor wie ein Mann, der aus seinem Phuket Urlaub eine Thail&auml;nderin mit nach Deutschland gebracht hatte. Naja, vielleicht habe ich auch nur das Gem&uuml;t einer Orchidee. Das Sch&ouml;nste in diesem Februar, der an &Uuml;ppigkeit f&uuml;r mich bisher wenig zu bieten hatte, sind die Blumen, die ich &uuml;berall sehe. Anemonen, Rosen, Iris, Nelken auf Kleidern Hosen, Wedges, M&auml;nteln (wundersch&ouml;n die florale Stella Kollektion). F&uuml;r Blumen gilt in dieser Saison, was f&uuml;r uns alle gilt: Unbedingt gro&szlig; denken.</p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 19 Feb 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[AND YOU KNOW SHE IS HALF CRAZY]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/crazy/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/DtOKYXYStmU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Fri, 18 Feb 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[LIKE A MAP WITH NO OCEAN]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/ocean/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/oOT2-OTebx0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Wed, 16 Feb 2011 15:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[EINE MODISCHE HOSE]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/modisch/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/eine_modische_hose_png_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>F&uuml;r diese umwerfende Hose, die ich auf dem Foto trage, h&auml;tte ich mein letztes Hemd gegeben. Eventuell sogar meine Schildkr&ouml;te, die den originellen Namen &ldquo;Schildi&rdquo; trug, und die Nachfolgerin von &ldquo;Schildbock&rdquo; war. Es war bei C&amp;A; in der Kinderabteilung im Main-Taunus-Zentrum, als ich mich weigerte, den Laden ohne diese Hose zu verlassen. Sie hatte einen Stretchbund, einen kleinen Elasthan Anteil und war topfashionable Bell-Bottom. Ich erkl&auml;rte meiner Mutter, dass ich ohne sie sterben w&uuml;rde, elendig verenden wie Schildbock. Sie war teuer, sehr teuer, und ich lag unter dem Kleiderst&auml;nder auf dem staubigen Kaufhaus Boden und weinte. Als mich meine Mutter nach Stunden und nur mit Hilfe meiner Oma von der Kleiderstange gel&ouml;st hatte, schluchzte ich bis zum Parkplatz: &ldquo;Mama, ich will diese modische Hose!&rdquo; Ich bekam sie tats&auml;chlich, wof&uuml;r ich meiner Mutter lange treu ergeben war, was dazu f&uuml;hrte, dass ich sie heiraten wollte. Bis zu meinem 14. Geburtstag zog ich sie nicht mehr aus. Das ist eine wahre Geschichte, die meine Mama heute noch gerne erz&auml;hlt, wenn ich traurig bin (&ldquo;Suse, weisst Du noch, die modische Hose?&rdquo;). Auch die l&auml;ssige Kombi mit der dunkelblauen Trevira-100 Bluse habe ich ihr zu verdanken. Warum ich so verzweifelt schaue, wei&szlig; ich leider auch nicht. Vielleicht lag es an dem Unterhemd, wahrscheinlicher ist aber, dass mich selbst eine modische Hose schon damals aus der Bahn geworfen hat.</p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 15 Feb 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[GOD DOESN'T MAKE JUNK]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/junk/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/HEXc_lO3H2c" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Mon, 14 Feb 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[TOUJOURS L'AMOUR]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/tojuours/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/Ng4C4ooxMDGv_JPG_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Eine Frage, die mich &ndash; neben der elementaren Frage, wie sexy Sylt ist &ndash;  arg besch&auml;ftigt, ist, wie man die Sache mit dem Valentinstag stilvoll  anpackt. Liebesgaben nehme ich grunds&auml;tzlich ganzj&auml;hrig entgegen, wenn  es sein muss, auch schon am 11.Februar. Aber gut, Liebende brauchen ja  immer Rituale, sollen sie sich also ruhig wie zwei Ertrinkende an dem  s&uuml;&szlig;lichen Valentinstag festklammern. Hauptsache die Chose geht ohne  Pl&uuml;schtiere &uuml;ber die B&uuml;hne. Na, na, da will ich mal nicht so  umbarmherzig sein: Wenn das H&auml;schen/B&auml;rchen/M&auml;uschen einen gestreiften  Missoni-Schal umgebunden hat, geht es in Ordnung. Gerne werden ja zum  Valentinstag auch Reisen verschenkt, so faire l&rsquo;amour und so. St&auml;ndig  erz&auml;hlen mir meine Freundinnen, dass sie nach Paris eingeladen sind, in  todhippe Hotels, die ganz unkryptisch <span class="caps">AMOUR</span> oder <span class="caps">LOVE</span> hei&szlig;en, damit man gleich wei&szlig;, wo der Hammer h&auml;ngt. Eine meiner  Lieblingsseiten ist mylittleparis.com, von denen ich immer per  Newsletter erfahre, welche neue Bar/Stundenhotel/Reinigung in der Stadt  des ewigen Valentinstags er&ouml;ffnet hat. Dann stelle ich mir vor, wie ich  mit einem Baguette unterm Arm ein Rendezvous mit J&eacute;r&ocirc;me Dreyfuss habe in  dieser gnarly Russenspelunke (meine gnarly Freundin Linda sagt, das sei  ein neues Wort f&uuml;r saucool), und er mir als Zeichen seiner  bedingungslosen Liebe eine seiner Taschen schenkt. Alors, bis es soweit  ist, begn&uuml;ge ich mich mit einer neuen Liebe per Computer. Oder fahre  nach Sylt. Es soll da am 14.Februar sehr einsam sein. Sind ja alle in  Paris und rei&szlig;en sich die S/S 2011 Kollektionen vom Leib.</p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 11 Feb 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[STILL IN LOVE WITH MIKE SKINNER.]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/skinner/</link>
      <description><![CDATA[<p>PS: Das neue The Streets-Album &ldquo;Computers &amp; Blues&rdquo; erscheint n&auml;chste Woche!!!</p>

<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/NHOf3s70w-c" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Mon, 07 Feb 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ICH HABE DIE SONNE GEKAUFT]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/sonne/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/terry_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/current_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Letzte Woche kam meine traurige Sonne, auf die ich schon lange gewartet  hatte, endlich mit der Post an. Sie schaut ein wenig ersch&uuml;ttert aus der  W&auml;sche. Es ist nicht auszuschlie&szlig;en, dass das mit dem Anblick von Terry  Richardson zu tun hat. Das daneben ist nicht Terry&rsquo;s Unterhose, sondern  meine neue Current Elliott Chino Shorts in Eisblau.</p>
<p>Schon im letzten Jahr wurde ich ja nicht m&uuml;de, permanent ungefragt zu  erw&auml;hnen, wie unentbehrlich ich die Anschaffung einer Chino finde. Nun  also auch in der kurzen Variante, sehr hinreissend auch in Melonenrot.  Aus unbekannten Gr&uuml;nden las ich neulich einen Satz, den Adriano Sack  (Nein, nicht der Bruder von Terry Sack) angeblich mal irgendwo fallen  gelassen haben soll: &ldquo;Man soll sich jeden Tag so kleiden, dass man gerne  mit sich selbst Sex haben will.&rdquo; Damit bin ich nicht einverstanden: Es  ist doch wahnsinnig anstrengend, sich immer herzurichten, als hinge  Leben und Tod davon ab. Meine eisblaue Chino baut dagegen &uuml;berhaupt  keinen Leistungsdruck auf, sie ist einfach nur drei Nummern zu gro&szlig;.  Aber das muss so! Barfuss vor dem Spiegel stand ich im br&ouml;seligen Flur,  mit Beinen so wei&szlig; wie Terry&rsquo;s Hintern und dachte: Mannmannmann, wenn  ich so an mir herabschaue, packt mich nicht die Leidenschaft! Es mag  auch an den blauen Norwegersocken gelegen haben. Aber tant pis: Passion  wird doch eh immer v&ouml;llig hochgejazzt.</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 07 Feb 2011 10:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[I'M EASY LIKE A SUNDAY MORNING.]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/sunday/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/WOdr9FiNZoQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Sun, 06 Feb 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[VERY MUCH.]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/much/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/h4NHXvQEOok" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Sat, 05 Feb 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[POPPY ORANGE!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/poppy/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_9699_JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/ali-mcgraw-love-story_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Sonne im Herzen und blutjung auf der Stange: Poppy Orange! Eine Farbe  wie ein Campari Orange in der Tanzschule Bauer oder die untergehende  Sonne am Strand von Rimini 1983. H&uuml;bsche Gedanken an sch&ouml;ne Dinge, die  man auf Blumenwiesen machen kann (Picknick, Schlafen,  G&auml;nsebl&uuml;mchenkr&auml;nze f&uuml;rs Haar flechten, Tory Burch Bluse ausziehen),  helfen &uuml;ber herbstliche Tage im Februar hinweg. Morgen ist Fr&uuml;hling, ich  f&uuml;hl&rsquo; das und: Auf meine Gef&uuml;hle ist Verlass, Leute! Word.</p>
<p>Poppy, Poppy, Poppy, Poppypoppyorange sage ich seit gestern vor mich  hin, nein ich summe es. Zu der Melodie von &ldquo;Mrs. Robinson&rdquo; von  Simon&amp;Garfunkel; in die ich als Zw&ouml;lfj&auml;hrige verliebt war,  gleichzeitig. Leider ist auf meinen Intellekt nicht ganz so viel Verlass  wie auf meine nicht zu kontrollierenden Gef&uuml;hle, weswegen ich viele  Jahre fest davon &uuml;berzeugt war, dass Ali MacGraw bei der Reifepr&uuml;fung  mitgespielt hat. Hat sie aber nicht, es war Katharine Ross. Trotzdem  denke ich bei ihrem Anblick immer noch an die Szene, in der Dustin  Hoffman wie vom Wahnsinn gebeutelt ans Kirchenfenster trommelt, weil  seine geliebte Elaine (Gespielt von? Na? Kommkommkomm!) da drinnen im  Begriff ist, irgend so einen Vollpfosten zu heiraten, was ja mit der  legend&auml;ren Busfahrt, uff, noch vereitelt wird. Here&rsquo;s to you, Mrs.  Kaloff, Jesus loves you more than you will know, oh, oh, oh. Es gibt  auch eine zweite Strophe, aber die verrate ich nicht. Lieber noch ein  paar warme Worte zur Jeans von Bella Ali: Ja, ich will!</p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 04 Feb 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MAN MUSS SICH ENTSCHEIDEN...]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/entscheiden/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/tumblr_kt7fljEl8D1qza249o1_400_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/bianca_studio_54_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>]]></description>
      <pubDate>Wed, 02 Feb 2011 18:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ICH FLIPP AUS!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/flipp/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/suse_vogue_cover_2_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Also eigentlich wollte ich grad ganz was anderes machen, aber jetzt muss  ich mal ein paar Dinge loswerden, ich drehe sonst durch:</p>
<p>1. Mein &auml;ngstliches Kleid will nun doch nicht mit mir nach &Auml;gypten,  die Reise f&auml;llt also wom&ouml;glich ins Wasser oder wird an einen faden Ort  verlegt (Zu Amrum w&uuml;rde es sich eventuell mit gutem Zureden noch  hinreissen lassen).</p>
<p>2. Im Outlet gibt es noch diese chiantifarbene 70ies Sexy  Chic-Cordhose von, kein Witz jetzt, Roberto Cavalli. Vor Roberto Cavalli  hatte ich sonst auch immer Angst, aber diese B&uuml;x h&auml;tte ich f&uuml;r mein  Leben gern: Hinten hat sie so goldene Bling-Bling-Dinger an den Taschen,  frivol. Kostet jetzt auch nur noch ein paar Lire. Leider ist sie mir  zwei Nummern zu gro&szlig;, was nur an den fehlenden Himbeeren liegt. Allen  anderen rate ich, sie Pronto zu erstehen!</p>
<p>3. Eben fand ich auf der Heizung ein Glas Pflaumenmus, das auf Stufe 4  vor sich hink&ouml;chelte. Kann es sein, dass die Sache mit der Pubert&auml;t  etwas aus dem Ruder l&auml;uft, oder kommt mir das nur so vor?</p>
<p>4. Dann kommt zur Kr&ouml;nung noch eine E-Mail, mit folgendem Inhalt:  &ldquo;Leider m&uuml;ssen wir Ihnen mitteilen, dass die von Ihnen bestellten  Artikel nicht geliefert werden k&ouml;nnen. Technische Probleme haben leider  dazu gef&uuml;hrt, dass die von Ihnen gew&uuml;nschten Artikel &uuml;berverkauft  wurden. Zudem kann es leider vorkommen, dass die an uns gelieferte Ware  einen nicht akzeptablen Qualit&auml;tsmangel hat und es deshalb nicht zu  Auslieferung kommen kann.&rdquo; (Wenn die noch einmal &ldquo;leider&rdquo; sagen, bring&rsquo;  ich sie um!) Bei den von mir bestellten Artikeln handelte es sich um ein  Bikinih&ouml;schen und ein, tut mir Leid, wenn das Umst&auml;nde macht,  Bikinioberteil. Missoni. Zum Heulen sch&ouml;n. Nun nur noch zum Heulen, weil  nicht lieferbar. Aber auch schon egal, denn: Mein Kleid, diese  kaprizi&ouml;se Memme, will ja eh nicht in Krisengebiete reisen.</p>
<p>5. Doch, sonst ist es ein Spitzentag, dieser Montag und: I feel sooo nouvelle vague today!</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 31 Jan 2011 15:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[GOODBYE SADNESS, HELLO HAPPINESS.]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/goodbye/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/WDRM9tBx-Zo" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Mon, 31 Jan 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[FOR WHAT?]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/what/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/VySGuXSSXpU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Sun, 30 Jan 2011 15:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[GUT GETARNT IN SEE BY...]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/getarnt/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_9662_JPG_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Da h&auml;ngt es nun, und man sieht das Kleid vor lauter B&uuml;chern nicht. Es  ist so sch&ouml;n besonders, dass ich es dauernd anschauen will, weswegen es  auch nicht in den dunklen Schrank muss, sondern den ganzen Tag bei mir  sein darf. Eben habe ich English Breakfast Tea mit ihm getrunken und wir  haben gepflegt &uuml;ber &Auml;gypten geplaudert. Dorthin wird es n&auml;mlich mit mir  reisen, allerdings erst im M&auml;rz &ndash; das sind noch sechs Wochen. In sechs  Wochen kann man eine Menge Projekte anpacken. Zum Beispiel auf Zucker  verzichten. Man kann es aber auch einfach lassen und sich an der Tanke  von der echt irre netten Verk&auml;uferin dazu hinreissen lassen, zwei Mars  zu kaufen, weil &ldquo;Die sind grad im Angebot!&rdquo; Eigentlich wollte ich nur  tanken und meine Scheiben putzen lassen, von dem Mann, dem man daf&uuml;r  nicht mehr direkt Trinkgeld geben darf, sondern er immer erst den  schl&uuml;pfrigen Satz sagen muss: &ldquo;Wenn Sie mit mir zufrieden waren, d&uuml;rfen  Sie gerne einen Euro an der Kasse bezahlen!&rdquo;. Vor lauter Schreck &uuml;ber  den Callboy bei Shell habe ich also auch noch die zwei Riegel, eine  Ritter Sport und eine T&uuml;te Colorado gekauft und mich auf der Heimfahrt  aufgeregt, dass wieder nur eine Himbeere in der T&uuml;te war. Jedes Mal  setze ich im Geist einen Brief an Haribo auf, das ist doch eine  Frechheit, auch hat mich niemand gefragt, ob ich diese widerlichen  Lakritz Flederm&auml;use in meiner T&uuml;te haben will. Innerhalb der sechs  Wochen k&ouml;nnte ich aber auch direkt ein Praktikum bei Haribo machen und  heimlich am Flie&szlig;band sechs Himbeeren in jede T&uuml;te stopfen. So Wallraff  m&auml;&szlig;ig von ganz unten. In meinem neuen Zebra/Leo Seidenkleid w&auml;re ich auf  jeden Fall 1A getarnt.</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 27 Jan 2011 15:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[SLEEP IN PEACE WHEN DAY IS DONE.]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/sleep/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/CJA69C6SlRk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Wed, 26 Jan 2011 15:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DON'T BOTHER ME!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/brother/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/yrpzkoAJtJI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Mon, 24 Jan 2011 15:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[UND NUN?]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/nun/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_9640_JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_9660_JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Tage wie diese, die anfangen mit einer <span class="caps">BILD</span> Schlagzeile (im Vorbeigehen leider, leider gelesen und den ganzen Tag  nicht mehr aus dem Kopf bekommen) &ldquo;Sind Chinesinnen die besseren  M&uuml;tter?&rdquo;, haben keine Chance. Ich weiss nicht, ob Chinesinnen die  besseren M&uuml;tter sind, ich weiss nicht mal, ob man &ldquo;ich wei&szlig; es nicht&rdquo;  mit einem Buckel S oder Doppel S schreibt. Was ich mit Sicherheit weiss  ist allerdings, dass das wahre Leben hier ist. Wo denn auch sonst, Ihr  Bl&ouml;dm&auml;nner und Bl&ouml;den Blumen. Wenn man den ganzen Tag im Fashion-Zirkus  rumspringt, ist man am Abend zweierlei: gl&uuml;cklich, auf der einen Seite,  dass es h&uuml;bsche Anziehsachen gibt, entsetzt wiederum, dass Mode mit  einer solchen Ernsthaftigkeit betrieben wird, dass einem schwindelig  werden kann. Wie viel Zeilen kann man &uuml;ber eine Hose schreiben, ohne zu  heulen? Real life is here in meinem Zimmer, in dem ich sitze und an,  Gott weiss warum, Robert Lembke denke, der mal gesagt hat: &bdquo;Liebe ist  eine tolle Krankheit &ndash; da m&uuml;ssen immer gleich zwei ins Bett.&rdquo; Haha, wenn  man dar&uuml;ber noch lachen kann, gibt es Hoffnung.</p>
<p>Und nun? Nun sollten wir uns mal ein paar Gedanken machen &uuml;ber das  Morgen und &Uuml;bermorgen. Da gibt es verschiedene Projekte: Unbedingt muss  ich Black Swan sehen, in dem Natalie Portman als verzweifelte  Ballettt&auml;nzerin gegen ihre inneren D&auml;monen (Mehrzahl) ank&auml;mpfen muss.  &ldquo;Nina (Natalie Portman) ist eine ehrgeizige und leidenschaftliche  Ballett&ndash;T&auml;nzerin, die ihr Leben ausnahmslos ihrer Arbeit an der New  Yorker Ballet Company widmet. Dabei wird sie energisch von ihrer Mutter  (Barbara Hershey), selbst eine ehemalige T&auml;nzerin, gef&ouml;rdert.&rdquo;  Vermutlich keine Chinesin, die ehrgeizige Mutter.</p>
<p>&Uuml;bermorgen mache ich mir dann Gedanken &uuml;ber eine Tasche f&uuml;r den  Fr&uuml;hling. Sie sollte zu meinem Trenchcoat und all den bl&ouml;d sch&ouml;nen  Fr&uuml;hlingsblumen passen. Und farblich auf meinen blassen Teint, die Augen  von Javier Bardem und auf den Himmel &uuml;ber Mailand abgestimmt sein. Bin  ich eine schlechte Mutter?</p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 22 Jan 2011 09:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ZUR SACHE SCHÄTZCHEN!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/schaetzchen/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/bbFp_ab7aI4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Thu, 20 Jan 2011 15:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[LIEBES TAGEBUCH,]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/tagebuch/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/Joan-Baez-Where-Are-You-Now-341515_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Heute Nacht erwachte ich wieder p&uuml;nktlich um 2 Uhr 31 (meine innere Uhr  hat einen Vogel) und dachte vor und zur&uuml;ck, h&ouml;rte mein Herz schlagen und  wusste pl&ouml;tzlich, warum es beim Yoga immer hei&szlig;t, man solle sein Herz  heben und &ouml;ffnen. Niemand sagt &ldquo;So, und nun &ouml;ffne Deine Leber!&rdquo; oder  &ldquo;Hebt Eure Milz!&rdquo;, immer dieses Fucking Herz, das bumpert und pocht und  ach, liebes Tagebuch, ich wei&szlig; es doch auch nicht. Nun, da lag ich also,  mitten in der Nacht und h&ouml;rte Kinderstimmen auf der Stra&szlig;e, die ich  schlaftrunken als betrunkene M&auml;dchen abtat. Irgendwann muss ich  eingeschlafen sein, so halb, und tr&auml;umte von Celine (nicht Dion!) und  Paris und von all den Orten, an denen mein Herz so h&uuml;bsch schlug, und  dann, Bumms, ein Schlag und ich war hellwach: 4 Uhr 34. Ich ging ans  Fenster und sah zwei St&ouml;psel, nicht &auml;lter als 13, die gerade einen Stein  an unser Fenster geworfen hatten. Ich meine, es war weder Abend, noch  Morgen. Es war tiefste Nacht. Ziemlich cool &ouml;ffnete ich das Fenster und  rief runter: &ldquo;Sagt mal, hab Ihr sie noch alle?&rdquo; Sie so: &ldquo;&Auml;h,  Entschuldigung!&rdquo; Und ich dann so: &ldquo;Aber allerdings Entschuldigung&rdquo; und  wir dann so zusammen: &ldquo;&Ouml;hm.&rdquo;. Als mir d&auml;mmerte, dass diese Teenager  ausgeb&uuml;chst waren,  fragte ich mich wie Joan Baez: &ldquo;Where are you  eigentlich now, my son?&rdquo; und ging in sein Zimmer, in dem er schnarchend  lag. So sehen meine N&auml;chte aus. Meine Tage hingegen sind erf&uuml;llt von  Mode und Liebe und Buntw&auml;sche und viel Nutella. Heute war es wie  Fr&uuml;hling, es roch nach Mai und auf dem Baum vor meinem Fenster sa&szlig; ein  V&ouml;gelchen, so klein, das ich weinen musste. P&auml;rchen trugen Kuchen von  &ldquo;Sweet Dreams&rdquo; umher und machten Window-Shopping. Eine Unart, am Sonntag  einen Schaufensterbummel zu  machen, das ist ja so, wie einer Katze  eine Maus vor die Nase zu halten. Vor dem Schaufenster &ldquo;Chez Anita&rdquo; habe  ich an solchen Tagen schon &ouml;fter phantastische Konversationen  aufgeschnappt: &ldquo;Haha, guck&rsquo; mal, die Schuhe kosten <span class="caps">NUR</span> 389,- Euro!&rdquo; und sie dann sagte, um mitzuspielen: &ldquo;Haha, ja, echt ein  Schn&auml;ppchen!&rdquo; Danach gingen sie unertr&auml;glich einig weiter, und ich  wusste genau: Sie h&auml;tte f&uuml;r ihr Leben gerne diese schei&szlig;teuren Schuhe  gehabt, noch lieber als diesen geizigen Bl&ouml;dmann an ihrer Seite. Ich  hasse es, am Schaufenster zu kleben und nicht rein zu d&uuml;rfen, ich liebe  Montage, wenn man wieder rein darf. Drinnen sah ich am Freitag Sch&ouml;nes:  Celine ist da. Eine feine, kleine Auswahl, echt nur paar Teile, aber  alle h&auml;tte ich mit Kusshand genommen. Vor allem die Bluse, Cr&egrave;me, mit  roten Herzchen drauf, extraordinaire! Bei Celine muss ich immer an meine  Zeit im Club Mediteran&eacute;e denken (hab jetzt grad keine Lust zu googlen,  wo die Akzents hinkommen) und an diese Bluse, die meine Zimmernachbarin  aus Paris auf dem Bett liegen lies. Oder war die von Cacharel? Ach egal,  ich liebte einen Mann, der Alain hie&szlig;, und f&uuml;r den ich mir einen Arm  oder sonstwas abgehackt h&auml;tte. Er kam aus Nouvelle-Cal&eacute;donie und ich  verliebte mich in den Klang seiner Heimat. Er war, muss ich es sagen?  Surflehrer. Ich arbeitete im Mini-Club, sprach nach kurzer Zeit flie&szlig;end  Kinderfranz&ouml;sisch (&ldquo;Je dois faire Kaka, Suzanne!&rdquo;) und wartete jeden  Abend in der Discotheque auf Alain Gracepois. Nach ein paar K&uuml;ssen und  so stellte sich raus, dass er mit der B&uuml;gelfrau Natalie zusammen war,  die dunkle Haare hatte und doppelt so alt wie ich war. Das M&auml;dchen mit  der Cacharel oder Celine Bluse kam aus Haiti und half mir beim Aufsetzen  eines Liebesbriefs, in dem stand, dass mein Herz weh tun w&uuml;rde, mal au  coeur, und achohwehohweh. Achtzehn Jahre alt, und so ein Trauerspiel.</p>
<p>Irgendwie habe ich jetzt den Faden verloren, was ich nur sagen  wollte: Ich liebe Joan Baez. Meine erste gro&szlig;e Liebe. Die vergisst man  nie.</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 16 Jan 2011 15:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[TRANSCENDENTAL BEAUTIFUL!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/beautiful/</link>
      <description><![CDATA[<object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Z3EofN3Flag&hl=de_DE&feature=player_embedded&version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Z3EofN3Flag&hl=de_DE&feature=player_embedded&version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="640" height="390"></embed></object>]]></description>
      <pubDate>Fri, 14 Jan 2011 15:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[HAHA, WIE WOLLLUSTIG!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/wolle/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/Stricknacktfoto_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Das ist doch mal ein dressy Outfit f&uuml;r die ganze Familie, sch&ouml;n mullig  und schmeichelhaft f&uuml;r die Figur. Ich kaufe mir gleich so ein Knit-Set  und strick mir einen Wolf, oder was anderes. In meinen Arbeitspausen, in  der Kantine oder so, k&ouml;nnte ich total modelm&auml;&szlig;ig mit einer kleinen (!)  Brille und einem Undone-Bun (so ein messy Dutt, den man immer nur dann  spitze hinkriegt, wenn man zu Hause ist und putzen muss, und nie, wenn  man was vorhat und einfach nur beil&auml;ufig schubidu cool aussehen will) im  Schneidersitz hocken und mir ein paar Hammerbr&uuml;ste h&auml;keln. Besonders  jetzt zu dieser nasskalten Jahreszeit ist es wichtig, das Richtige  anzuhaben. Gestern las ich auf einer Fashion Week Einladung, man k&ouml;nne  alles haben, wenn man nur richtig gekleidet sei. Auf Englisch klang das  entschieden h&uuml;bscher. Ich bin auch nicht sicher, ob das &uuml;berhaupt  stimmt, wie oft war ich schon recht abgerissen unterwegs und man  verkaufte mir trotzdem ein Franzbr&ouml;tchen, wechselte mir die Winterreifen  oder gab mir barmherzig einen Friseurtermin. Trotzdem gebe ich  weiterhin unerschrocken mein Bestes und werde nun in mein flauschiges  Clare Tough Rollkragenkleid schl&uuml;pfen.</p>
<p>PS: Merci an Nicole Kleinfeld f&uuml;r das wundervolle Foto!</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 13 Jan 2011 15:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[SITTING ON THE DOCK OF THE SCHREIBTISCH]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/dock/</link>
      <description><![CDATA[<object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/UCmUhYSr-e4&hl=de_DE&feature=player_embedded&version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/UCmUhYSr-e4&hl=de_DE&feature=player_embedded&version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="640" height="390"></embed></object>]]></description>
      <pubDate>Tue, 11 Jan 2011 15:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WIE SCHÖN DAS IST!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/schoen/</link>
      <description><![CDATA[<object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/tGIr37Vv7G8&hl=de_DE&feature=player_embedded&version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/tGIr37Vv7G8&hl=de_DE&feature=player_embedded&version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="640" height="390"></embed></object>]]></description>
      <pubDate>Wed, 05 Jan 2011 15:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ALEX IST DA!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/alex_ist_da/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/alexa_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Die It-Girl-Bag Alexa gibt es nun auch in XL: Oversized Alexa Soft Buffalo in Cognac und Schwarz just arrived!
Die Sache mit den It-Bags (man mag das Wort ja kaum mehr in den Mund nehmen) lief im letzten Jahr ein wenig aus dem Ruder. Wenn Frauen wegen einer Handtasche anfangen am Rad zu drehen, ist es Zeit für Jute-statt-Plastik-Beutel, meine Meinung. Man muss an dieser Stelle aber fairerweise sagen, auch wenn zwischen Begeisterung für Mode und Hysterie oft nur ein schmaler Grad liegt, dass Mulberry ja nun wirklich ein Klassiker ist und immer sein wird. Allzu viel kann man also bei diesem wirklich wunderbar gearbeitetem Modell nicht falsch machen: Die wird mit den Jahren immer schöner werden und später, wenn sich unsere Töchter und Freundinnen unserer Söhne einen Arm abhacken würden für eine Vintage-Alexa-Chung aus den Zweitausendern (so, wie wir heute “Die Siebziger” aussprechen, mit einer Mischung aus Blasiertheit und Rührung in der Stimme), werden wir dann sowas von souverän unsere herrlich speckige Mulberry aus dem Schrank holen. Alexa wird dann das sein, was heute eine Aigner-Clutch ist: Auf Flohmärkten ein Anlass, dass sich erwachsene Frauen die Schädel einschlagen.
Ich hatte auch kürzlich so einen Vintage-Triumph und kramte meine Tod’s Tasche, Modell Lady Di, aus dem Schrank, die ich Ende der Neunziger dort parkte. Sie ist leider nie weich und speckig geworden, sondern steht wie eine Eins, was sie sehr sperrig macht. Eine Tasche, die sich mit den Jahren nicht verändert, ist wie eine Frau, die immer gleich aussieht: Hübsch zu betrachten, aber sterbenslangweilg. Man muss ihr doch ansehen, was sie alles erlebt, er- und vor allem getragen hat: Unzählige Wasserflaschen, Zeitungen, verklebte Rosinenbrötchen, ausgelaufene Handcrèmes, literweise Rescue-Remedy-Tropfen, Paletten von Lipgloss, Tagebücher, verheulte Taschentücher, ungelesene Romane, einzelne Handschuhe und überquellende Geldbörsen. Kratzer und Schrammen sind wie Lachfalten: Ein gar nicht mal so mieses Zeichen für ein pickepackevolles geiles Leben.</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 05 Jan 2011 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[AUF SAFARI!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/safari/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/celebs_lauren_hutton_322_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/safari_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Endlich geht es aufw&auml;rts, der Hochsommer ist nur eine Frage der Zeit und  ich plane eine Reise nach Afrika. Jedenfalls r&uuml;ste ich mich schon mal  modisch f&uuml;r eine Safari aus, ich liebe den Safari-Look, das ist soooo  Lauren Hutton! Gibt es etwas Reizvolleres als in flirrender Hitze ein  durchgekn&ouml;pftes Hemdblusenkleid aus leichter Baumwolle oder Leinen zu  tragen und auf einem Elefantenr&uuml;cken zu reiten? Oder einfach so in der  hei&szlig;en Steppe rumzuliegen? Ok, ich neige ja immer etwas zur Euphorie,  vielleicht ist es doch noch zu fr&uuml;h im Jahr f&uuml;r flirrende Hitze, aber  starten wir mit diesem safariesken M&auml;ntelchen mit Lederkn&ouml;pfen von Chlo&eacute;  in den Fr&uuml;hling, das kann man doch nun wirklich schon tragen, sobald es  taut. Ach, und dann gibt es da noch dieses, ich dreh&rsquo; durch, Daktari  Kleid von See by Chlo&eacute;, in dem ich wie eine Antilope durch Kenia  springen m&ouml;chte, es ist bunt, richtig bunt, Zebra Elemente an den  Schultern, am Abend w&uuml;rde ich mit ein paar Giraffen in meiner Lodge  sitzen und&hellip; schon wieder was trinken.</p>
<p>F&uuml;r den Anfang werde ich gleich morgen Arme voll Ranunkeln und  Hyazinthen ins Haus holen und den Baum aus dem Fenster werfen. Die  Umsetzung ist noch nicht so ganz ausgefeilt: Wie bekomme ich eine  vierzig Meter hohe Tanne in den Griff, ohne danach &auml;hnlich derangiert  auszusehen wie Clarence, der schielende L&ouml;we?</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 03 Jan 2011 15:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[PROST, IHR FREAKS!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/freaks/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/prost_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Toll, toll, toll! Wer an Silvester  zu Hause bleibt, kriegt weder kalte F&uuml;&szlig;e, noch B&ouml;ller an den Kopf, muss  nicht um Mitternacht seinen Nachbarn in die Arme fallen oder Bekannte  von Bekannten k&uuml;ssen, auch erspart bleibt einem der Anblick wie diese um  5 nach 12 in die Rabatten st&uuml;rzen, sp&auml;ter versuchen, einen Klumpen Blei  in z&auml;hen acht Stunden &uuml;ber einer Kerze einzuschmelzen und darin so  etwas wie ein Baby, einen Traummann oder eine Alge ausmachen, um morgens  gegen Drei hackenstramm in einen Berliner mit Senf zu bei&szlig;en und wirre  Sms mit Rechtschreibfehlern um die Welt zu senden. Ich werde jetzt  Crystal von New Order und ein leichtes Disco Make-up auflegen,  couragiert Champagner eingie&szlig;en, mich langsam in einem seidenen  Hauskaftan in Stimmung tanzen, und wenn alle anderen morgen Fr&uuml;h  versprengt erwachen und sich fragen, wer eigentlich der Mensch ist, der  da neben ihnen liegt, und wie the hell der rote BH auf den verstaubten  Ficus Benjami kam, werde ich bereits 108 Sonnengr&uuml;&szlig;e und meine  Steuererkl&auml;rung 2011 gemacht haben. Trinken wir auf das, was wir lieben,  und brechen die guten Vors&auml;tze am besten noch in diesem Jahr. Und: Stop  looking back. What&rsquo;s the point anyway?</p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 31 Dec 2010 09:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ICH HABE NICHTS ANZUZIEHEN!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/nichts/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/romy-schneider-giancarlo-botti-L-1_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<div><img src="{{media url="wysiwyg/RomySchneider__jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>So ein Mist, jetzt ist das Halston  Heritage One-Shoulder Dress in Silber ausverkauft, vielleicht dann doch  das goldene Ferrero Rocher Modell? Oder das Maxikleid mit  Silberstickereien von Alice by Temperley? Immer das gleiche Theater: Im  letzten Moment muss es doch noch im alten Jahr etwas Neues sein. Ich bin  ja auch ein gro&szlig;er Fan von Overalls, aber sehe gerade, dass mein  Favorit (schwarz mit Pailetten von Marc Jacobs) sold out ist. Ist das  wom&ouml;glich ein Zeichen, im n&auml;chsten Jahr nicht mehr so lange zu fackeln?  Schneller zuzugreifen, wenn einem das Leben etwas anbietet? Zweifelsohne  ist es ein Zeichen f&uuml;r Dusseligkeit, denn nun stehe ich da und kann die  verlockende Einladung, in der Silvesternacht Gin Basil Smashes zu Lady  Gaga im Wohnzimmer zu saufen, nicht annehmen, weil ich sonst nackt gehen  m&uuml;sste. Nein, ich m&ouml;chte nichts anziehen, was ich schon das ganze  beknackte Jahr getragen haben. In Kleidern h&auml;ngt immer so furchtbar viel  Energie drin, die kriegt man da nie wieder raus. Ich habe zum Beispiel  diesen wundersch&ouml;nen Rock aus diesem h&auml;sslichen Sommer, den werde ich  nie wieder tragen k&ouml;nnen, ohne auf offener Stra&szlig;e zusammenzubrechen. Es  kann einem nichts besseres passieren als Altes abzulegen, in eine Kiste,  oder zwei, zu packen und wegzurennen. Nach vorne: 2011. Diese Zahl  wirkt auf mich sehr attraktiv, vorne Rundungen und hinten diese  aufrechte Elf, die aussieht wie ein Paar St&ouml;ckelschuhe. Auf, auf, mir  nach.</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 29 Dec 2010 09:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[AUS HASS WIRD LIEBE]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/liebe/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/3098b_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<div><img src="{{media url="wysiwyg/1290256624_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>So, nachdem wir das Fest der Liebe nun also auch &uuml;berlebt haben, machen  wir weiter mit dem Wesentlichen: Love. Da dieses gro&szlig;e Thema momentan  inflation&auml;r behandelt wird (alle lieben immerzu alles und jeden), auf  Budnikowski-T&uuml;ten schon &ldquo;I love Budni&rdquo; steht, Katzen Whiskas lieben,  hinter jeder Mail drei Herzen erscheinen (oder wenn es schief geht nur  die etwas &auml;rmliche Tastenkombination &lt;3), sollten wir auch konsequent  b&ouml;se Namen in sch&ouml;ne verwandeln: Anita Love. Am Eingang w&uuml;rden s&uuml;&szlig;  l&auml;chelnde Verk&auml;uferinnen einem die T&uuml;r aufhalten, w&uuml;rden rosafarbene  Blusen tragen, die mit ihren Namen bestickt w&auml;ren (so &auml;hnlich wie bei  Agent Provocateur), man bek&auml;me ungefragt einen Honeymoon-Cocktail mit  Schirmchen gereicht oder wahlweise einen warmen Kakao mit Sahne. Es  w&uuml;rde leise &ldquo;Love me tender&rdquo; in Endlosschleife dudeln und auf einer  Leinwand &ldquo;In the Mood for Love&rdquo; laufen, und bei nachweislichem  Liebeskummer bek&auml;me man 2 Prozent Rabatt. Vielleicht auch 3. Das  Wichtigste in der Liebe? Ein verschwenderischer Umgang. Ach ja: Bl&ouml;de  M&auml;nner h&auml;tten Hausverbot. Love, Suse (International Woman)</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 27 Dec 2010 09:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[I'VE GOT IT ALL!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/all/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/tracey_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_9314_JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Irgendwo muss man doch mit der ganzen Kohle hin. Einen Hauch besser als  im Schritt ist es vielleicht in diesen feinen B&ouml;rsen aufgehoben, aber  meine beloved crazy Tracey darf sich alles erlauben. Am besten soll man  ja rote Portemonnaies verschenken, lernte ich vorgestern, weil die  angeblich Geldsegen bringen. Die Investition ist also quasi steuerlich  im Universum absetzbar: heute gibt man 200,- daf&uuml;r aus, und &uuml;ber Nacht  vermehrt es sich ganz von selbst. Von dem &uuml;berquellenden Geld kaufe ich  mir dann morgen einen Porsche, das schwarze Schumacher Lederkleid oder  das Zelt von Tracey Emin. Das Kunstwerk, mit dem sie ber&uuml;hmt wurde, hie&szlig;  &bdquo;Everyone I Have Ever Slept With 1963 &ndash; 1995&ldquo; und war ein kleines Zelt,  dessen Stoffw&auml;nde sie mit den Namen aller Personen applizierte, mit  denen sie jemals Sex hatte. Nein, es war kein Festzelt! In ihrem Buch  Strangeland gibt es eine Stelle, an der sie schreibt: &bdquo;Kunst ist f&uuml;r  mich wie ein Geliebter &ndash; dessen Liebe allein nie gut genug ist.&ldquo; Ich geh  jetzt in mein Zelt, mache ein bisschen &ldquo;Malen nach Zahlen&rdquo; und bleibe  da liegen bis zum Fr&uuml;hling. Maria und Josef k&ouml;nnen ja klopfen.</p>
<p>PS: Das sch&ouml;ne Zelt von Tracey ist leider schon 2004 verbrannt, als das Kunstlager von Herrn Saatchi in Flammen aufging.</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 23 Dec 2010 09:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MISS BOBBIE GENTRY]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/bobbie/</link>
      <description><![CDATA[<object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/USDuqUC5THA&hl=de_DE&feature=player_embedded&version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/USDuqUC5THA&hl=de_DE&feature=player_embedded&version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="640" height="390"></embed></object>]]></description>
      <pubDate>Wed, 22 Dec 2010 09:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ICH WÜNSCH' MIR EIN PFERD!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/pferd/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_9254_JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/pony_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Ach n&ouml;, ich war nie so ein Pferdem&auml;dchen, hatte Nina Hagen anstatt ein Wendyposter &uuml;berm Bett, dennoch: gestern hat mich irgendwas geritten und ich musste diesen Pulli haben (im H&amp;M; Sale Chaos hing er f&uuml;r 15 Euro, er ist so lang, dass ich ihn als Minikleid tragen kann, wenn ich auf den Ponyhof fahre). Leider bin ich ja aus dem Alter eines Pferdem&auml;dchens raus, aber Gaulmittvierzigerin klingt so stutenbissig, oder?</p>
<p>Noch s&uuml;&uuml;&uuml;&uuml;&szlig;er ist das Sweatshirt von Stella McCartney (neue Kollektion, h&auml;ngt gerade frisch im Laden!). Ach ja, und die T-Shirts mit dem Pferdekopf sind, glaub&rsquo; ich jedenfalls, jetzt reduziert. Die weibliche Leidenschaft f&uuml;r Hengste kann ich hier jetzt zwischen T&uuml;r und Angel allerdings nicht tiefenpsychologisch ergr&uuml;nden. Und meine weibliche Technikschw&auml;che kann ich mir dummerweise nicht mal selbst erkl&auml;ren: Dieses dusselige Foto steht, egal wie ich es drehe und wende, immer auf dem Kopf. Muss ein pers&ouml;nliches Problem sein. Viel schlimmer noch: Wenn ich meine N&uuml;stern so anschaue, Hilfe, habe ich nicht auch schon gro&szlig;e &Auml;hnlichkeit mit einem Pferd?<br /><br /></p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 21 Dec 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WE ALL SHINE ON.]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/shine/</link>
      <description><![CDATA[<object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/olgQnSSXwlc&hl=de_DE&feature=player_embedded&version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/olgQnSSXwlc&hl=de_DE&feature=player_embedded&version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="640" height="390"></embed></object>]]></description>
      <pubDate>Mon, 20 Dec 2010 09:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ÜBERRASCH MICH!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/mich/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_9231_JPG_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Nein, dieses Kleid ist heute nicht im Anita Adventskalender versteckt  (da ist heute eine himmelblaue Marc Tasche f&uuml;r 298 Tacken drin!), aber  manchmal will man ja im Leben etwas anderes haben als das, was f&uuml;r einen  vorgesehen ist. Nur mal so symbolisch gesprochen. Wer der Erschaffer  dieses First-Class-Dress ist, muss ich ja wohl nicht noch extra  erw&auml;hnen, oder? Und nein, ich habe es nicht gekauft- es kostet n&auml;mlich  so viel wie eine Boing 747. Beschweren kann man sich &uuml;ber den Preis  nicht wirklich, ist ja auch eine Rakete. Die Sicherung am Saum ist keine  Flugsicherung, sondern ein Alarm. Der geht automatisch los, wenn der  Rei&szlig;verschluss im R&uuml;cken (durchgehend) von der richtigen Person ge&ouml;ffnet  wird. Warum ich allerdings so m&uuml;de Augen auf diesem Foto habe, ist mir  auch schleierhaft. Eigentlich haben sie geleuchtet wie Scheinwerfer bei  meinem eigenen Anblick. Aber auch das Pink ist in Wahrheit so viel  pinker als auf diesem miesen iDingens Foto. Vielleicht gucke ich auch  etwas stumpf, weil ich genau wusste, dass ich gleich wieder in meine  Jumbo-Jet-Moonboots steigen muss. Schwacher Trost: In denen gehen  garantiert keine Alarmglocken los.</p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 18 Dec 2010 09:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[HABEN SIE STEVE MCQUEEN?]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/steve/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/258686-stevemcqueen_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/mcqueen_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Heute ist hinter dem 16.T&uuml;rchen der schwarz/goldene McQueen Schal  versteckt. Na, das passt ja mal wieder tippitoppi, warte n&auml;mlich seit  Tagen auf eine passende Gelegenheit, das hinreissende Foto von Lover  Steve zu zeigen. Und nein, Steve McQueen hat, dem Himmel sei Dank, nie  Damenkleider entworfen. Auch keine f&uuml;r M&auml;nner. Was sich offenbar noch  nicht &uuml;berall herumgesprochen hat. Manchmal kommen Frauen in die  Boutique (was f&uuml;r ein vergessenes Wort!) und Fragen k&uuml;hn: &ldquo;Haben Sie die  Kollektion von Steve McQueen?&rdquo; Au fein, den nehm&rsquo; ich auch, der steht  mir echt gut, nein nein, ich brauche keine T&uuml;te, den klemm&rsquo; ich mir  gleich unter den Arm. Nichts gegen Alexander McQueen, Gott hab&rsquo; ihn  selig, aber wie bitte kann man einen depressiven englischen Designer mit  einem amerikanischen Gott verwechseln? Naja, tot sind sie ja wenigstens  beide. Bullitt Steve&rsquo;s Stil w&auml;ren goldene Totenk&ouml;pfe vermutlich auch  eher nicht gewesen. Wobei man doch mal festhalten muss, dass es am Ende  des Tages vollkommen Banane ist, was M&auml;nner anhaben. Sie m&uuml;ssen ganz  andere Qualit&auml;ten haben. Auch wenn ich mich jetzt gleich so anh&ouml;re, als  habe ich zu lange f&uuml;r Frauenzeitschriften gearbeitet, muss ich es sagen:  Humor. Ja, sie m&uuml;ssen uns zum Lachen bringen. Das ist, neben einem  unersch&uuml;tterlichen Selbstbewusstsein, &uuml;berhaupt das Bestechendste an  einem Mann, das ist sexy, da l&auml;uft der Laden- oder die Boutique. Was  n&uuml;tzen Prada Slipper, wenn er einem zum Heulen bringt? Gar nicht zum  Heulen ist der Preis f&uuml;r das Tuch: Gibts heute f&uuml;r die H&auml;lfte! Ein Top  Hamsterkauf.</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 16 Dec 2010 09:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WELL DONE, GIRL!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/well/</link>
      <description><![CDATA[<object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/7KALTsJCnUU&hl=de_DE&feature=player_embedded&version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/7KALTsJCnUU&hl=de_DE&feature=player_embedded&version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="640" height="390"></embed></object>]]></description>
      <pubDate>Wed, 15 Dec 2010 09:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[BANG BANG, MY BABY SHOT ME DOWN]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/bang/</link>
      <description><![CDATA[<object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/T5Xl0Qry-hA&hl=de_DE&feature=player_embedded&version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/T5Xl0Qry-hA&hl=de_DE&feature=player_embedded&version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="640" height="390"></embed></object>]]></description>
      <pubDate>Tue, 14 Dec 2010 09:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WAS WÜRDE AUDREY TUN?]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/audrey/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/1239840820WyKhAeS_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<div><img src="{{media url="wysiwyg/book_what_would_audrey_hepburn_do_JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Ich wei&szlig; nicht, was Audrey tun w&uuml;rde, ich wei&szlig; doch noch nicht mal, was  ich tun soll. Entscheidungen sind eine Zumutung. Wenn man sich f&uuml;r etwas  entscheidet, entscheidet man sich gleichzeitig immer gegen all die  anderen M&ouml;glichkeiten, ist doch &auml;rgerlich. Nur eine Wahl ist sicher  goldrichtig: In diesem Winter in eine Lammfelljacke zu investieren!</p>
<p>Morgen sollen es brutale minus 56 Grad oder so werden, Moonboots sind  in ganz Berlin ausverkauft, schrieb eben Freundin A., und heute wurde  ich an der Alster Zeuge, wie ein Kanufahrer w&auml;hrend der Fahrt im Packeis  stecken blieb. Gestern Nacht wachte ich auf, weil meine Z&auml;hne  klapperten, ich lag zitternd im Dunkeln und dachte an all die  geschorenen L&auml;mmchen, an die Entscheidungen, die ich im Leben getroffen  habe, an die, die ich bereue und jene, die ich immer wieder tun w&uuml;rde.  Die Acne Lammfelljacke kam auf die Liste &ldquo;Je ne regrette rien&rdquo;, sie ist  das dickste Fell, das ich jemals hatte. &Uuml;ber die andere Liste muss ich  eingeschlafen sein- vielleicht war sie zu lang.</p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 14 Dec 2010 09:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[SCHLUSS MIT DER BESCHAULICHKEIT!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/schluss/</link>
      <description><![CDATA[<object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/kD5X5OGLySI&hl=de_DE&feature=player_embedded&version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/kD5X5OGLySI&hl=de_DE&feature=player_embedded&version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="640" height="390"></embed></object>]]></description>
      <pubDate>Sun, 12 Dec 2010 09:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[COOL BLEIBEN!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/cool/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/elf_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/schleifenkleid_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Jetzt mal ganz langsam einen Gang zur&uuml;ckschalten, man wird hier ja ganz  wuschig. &Uuml;berall lauern sie einem auf mit ihrem panischen  &ldquo;Last-Minute-Shopping&rdquo;. Von Last Minute kann doch keine Rede sein, &ldquo;Last  Two-Weeks-Shopping&rdquo; meinetwegen. Mit f&uuml;nf vor Zw&ouml;lf kenne ich mich nun  wirklich aus.</p>
<p>Also im Kopf habe ich alle Geschenke zusammen: Meine Mutter bekommt  den Sonia Rykiel Leomantel aus Kunstpelz, in dem sie mond&auml;n versinken  wird. Mein Kind (m&auml;nnlich) ein Ultra-Case in Pink mit Glitzersteinen,  und nat&uuml;rlich wieder kein It-Phone, das er sich stoisch w&uuml;nscht. Och, da  kann er ja dann die Fernbedienung oder das Festnetz drin verstauen.  Alternativ eine H&uuml;lle f&uuml;r das Pad-&agrave;-Porter, das er auch nicht besitzt,  vielleicht in Ecstasy Purple, hoho. Na, das wird ein Fest! Meine  Busenfreundinnen A., I., B., S., P., X., Y. und Z. die Ketten von David  Aubrey mit den A., I., B., S., X., Y. und Z. -Anh&auml;ngern, die sind so  lovely und schm&uuml;cken jede Brust. Meine Schwester wird mit dem Gary  Glitter Fendi-Schal begl&uuml;ckt (heute hinter dem 11. T&uuml;rchen versteckt).  Der Rest kriegt dieses Jahr eins auf die M&uuml;tze. Und weil ich echt keine  Zeit habe (Hilfe, in dreizehn Tagen ist Heiligabend!) hier lang  blitzgescheite &Uuml;berleitungen auszudenken, nehmt das: Die Cashmere M&uuml;tzen  von Friendly Hunting sind fast so zart wie zwei Tage alte Katzenbabies.  Ich hingegen bleibe bescheiden in meinem verfilzten Rudi-Dutschke-Pulli  (so zart wie ein hundert Jahre alter Ziegenbock) genau hier vorm Laptop  sitzen und bestelle einfach online. Ach ja, Gentlemen: Das blaue See by  Chlo&eacute; Kleid (gibt es auch als Sweatshirt) hat schon eine h&uuml;bsche  Schleife drum, das spart Zeit. Frauen stehen auf sowas.</p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 11 Dec 2010 09:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[PAROLE PAROLE]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/parole/</link>
      <description><![CDATA[<object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Wom7BpShRb8&hl=de_DE&feature=player_embedded&version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Wom7BpShRb8&hl=de_DE&feature=player_embedded&version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="640" height="390"></embed></object>]]></description>
      <pubDate>Fri, 10 Dec 2010 09:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[VOULEZ-VOUS DANSER AVEC MOI?]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/danser/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_9152_JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/roland_kleid_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>So, nun wird es aber h&ouml;chste Zeit f&uuml;r Partygarderobe! Beten wir f&uuml;r  Weihnachtsfeiern, auf denen hoffentlich nicht It&rsquo;s Raining Men l&auml;uft und  ziehen uns was H&uuml;bsches an &ndash; es muss ja nicht viel sein, hohoho. In  meiner Phantasie geht es immer hoch her und ich male mir jede Party  vorab aus wie die dollsten Szenen aus Eyes Wide Shut: Masken,  Champagner, Orgien&hellip; Naja, wenigstens so eine &uuml;berbordende Stimmung wie  auf der grandiosen Sause in Breakfast at Tiffany&rsquo;s. Die Wirklichkeit sah  bisher immer etwas biederer aus. Bleigie&szlig;en ist meistens der H&ouml;hepunkt  des Abends. Aber jetzt, mit diesem praktischen Roland Mouret Teil,  stehen mir T&uuml;r, Tor und der Rei&szlig;verschluss offen. Dabei f&auml;llt mir gerade  erst auf, dass ich nicht mal eine einzige Einladung habe f&uuml;r Silvester.  Aber ach, das macht gar nichts, ich werde mir ein Hummers&uuml;ppchen  kochen, eine Flasche Aldi Champagner exen und zu Barry White tanzen.  Noch ein Tipp, es gibt nur zwei Regeln f&uuml;rs Feiern: 1. Auf  Weihnachtsfeiern nie, never, jamais mit dem Chef rumknutschen, auch  nicht nach vier Grappa, und 2. Wenn doch: wenigstens eine Bombenfigur  dabei machen, Herzchen.</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 09 Dec 2010 09:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[KEINER VERLÄSST DEN RAUM!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/keiner/</link>
      <description><![CDATA[<p>
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</p>
<p>Da! Ich habe es immer gehofft, geahnt, gesp&uuml;rt: All die endlosen Yogaqualen zahlen sich eines Tages aus, Baby! Der Clip ist ein weiterer phantastischer Beweis, dass es durchaus Vorteile mit sich bringt, wenn man sein Bein elegant hinter den Kopf bringen kann. Auch zeigt es, dass das Untendrunter mindestens genauso wichtig ist wie das Obendr&uuml;ber. So eine Stange muss her, noch vor Weihnachten! Ich ging zu Tchibo, weil die alles haben, jetzt sogar Tassen mit Ramones und Guns N&rsquo;Roses Aufdruck. Um Himmels Willen, das ist der Untergang, ich bin nur noch nicht sicher, f&uuml;r wen genau. Ramones bei Tchibo, aber Skihandschuhe, die sie eigentlich gerade f&uuml;r Kinder haben sollen, fand ich keine in dem Saftladen. Auch keine Stange, um meine Poledance-Leidenschaft voranzutreiben. Vor ein paar Jahren hatte ich f&uuml;r eine Sonntagszeitung den Auftrag, einen Stripteasekurs zu besuchen, die Lehrerin klatschte sich selbst auf den Po und wir sollten das nachmachen, was alle mit gro&szlig;er Ernsthaftigkeit befolgten. Nur ich hatte Schwierigkeiten, den Gedanken an einen billigen ZDF-Zweiteiler aus meinem sexy Hirn zu kriegen. Mich erinnert das auch immer an 9 1/2 Wochen, you can leave your hat on und so. Ich k&ouml;nnte es ja mal drau&szlig;en probieren, an einer Bushaltestelle oder mich an einem Vorfahrtsschild hochhangeln. Mit den schwarzen Alexander McQueen Killerheels vielleicht, das w&uuml;rde hot aussehen zu der Thermo-Skiunterw&auml;sche, die es gerade bei Tchibo Prozente gibt.</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 08 Dec 2010 09:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DIE DINGE DES LEBENS]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/dinge/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/choses-de-la-vie-01-g_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Schwerm&uuml;tige Kost am Morgen: Einer meiner Lieblinsgfilme &ldquo;Les choses de  la vie&rdquo;. Michel Piccoli sieht darin selbst in einem rostfarbenen  Frotteebademantel m&auml;nnlich aus, was ansich schon eine Meisterleistung  ist, und Romy sitzt stilvollendet in ein Handtuch geh&uuml;llt vor ihrer  Retromaschine und flucht. Die Geschichte ist schnell erz&auml;hlt: Krise, er  denkt &uuml;ber sein Leben nach, f&auml;hrt mit dem Auto los, m&ouml;chte sich von ihr  trennen, schreibt ihr einen Abschiedbrief, kommt an einer  Hochzeitsgesellschaft vorbei, woraufhin er beschlie&szlig;t, sie doch lieber  heiraten als sich von ihr verabschieden zu wollen, und hinterl&auml;sst ihr  telefonisch eine Nachricht, dass er sie sehns&uuml;chtig in einem Hotel  erwartet. Dazu kommt es nicht mehr. Unfall, sein Auto landet an einem  Baum, er liegt auf einer Wiese im Koma und sein vergangenes Leben l&auml;uft  noch einmal vor ihm ab. Er n&ouml;chte den Brief, den er bei sich tr&auml;gt,  zerrei&szlig;en, kann sich aber weder bewegen, noch mitteilen. Im Krankenhaus  stirbt er.</p>
<p>Wahnsinn: Die Dinge des Lebens erkennt man an manchen Tagen in einem ollen Bademantel.</p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 07 Dec 2010 06:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[GESCHENKT!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/geschenkt/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_9052_JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/stern_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_9046_JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>

<p>Nein, nein, das t&auml;uscht, das ist kein  Adventure-Outdoor-Globetrotter-Thermo-Schlafsack, sondern mein neues  federleichtes Duvetica-G&auml;nsedaunenzelt, schnee- und lebenstauglich.  Erprobt bei minus 6 Grad vor dem Hotel Hafen Hamburg, von wo man eine  super Aussicht hat, wenn man nicht gerade ein Brett oder eine Kapuze  vorm Kopf hat. Man will ja bei dieser Affenk&auml;lte W&auml;rme, aber um Himmels  Willen doch nicht noch mehr Schwere! In der U-Bahn kann man sich mit  einem Buch und einer Taschenlampe in sich zur&uuml;ckziehen, muss die  finsteren Gesichter nicht betrachten, kann stattdessen ein wenig  meditieren. Beispielsweise &uuml;ber die graue Halston-Clutch, die heute im  liebevoll selbstgebastelten Anita Hass Kalender steckt: 50% reduziert.  Nur heute! Silvester kommt ja immer schneller als alle glauben und dann  steht man da und hat nichts anzuzuziehen. Wobei eine Clutch allein  vielleicht als Outfit auch nicht ausreicht. Naja, um dieses Thema  k&uuml;mmern wir uns dann in den n&auml;chsten Wochen noch mal ausf&uuml;hrlich.  Stichwort: Pailettenmantel von Philosophy by Alberta Ferretti.</p>
<p>Aber Apropos heute: Was f&uuml;r ein Wetterchen, unten matschig, oben  sunny side up. Der Tag schreit nach, ja, nach was eigentlich? Erst mal  nach einem Earl Grey mit etwas Milch, einem 7-Minuten-Ei, einer Aspirin  und nach Nana Mouskouri. Guten Morgen, guten Morgen, guten Morgen  Sonnenschein, diese Nacht blieb dir verborgen, doch du musst nicht  traurig sein.</p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 04 Dec 2010 09:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[I LOVE ALOE]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/aloe/</link>
      <description><![CDATA[<object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Ufz4i4NeeaE&hl=de_DE&feature=player_embedded&version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Ufz4i4NeeaE&hl=de_DE&feature=player_embedded&version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="640" height="390"></embed></object>]]></description>
      <pubDate>Fri, 03 Dec 2010 09:12:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DAS ERSTE TÜRCHEN]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/das_erste/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_9021_JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Jedes Jahr am Abend zum 1. Dezember das gleiche Wunder: Eben war doch noch Sommer, eben schwamm ich doch noch tief im Meer, hätte nie geglaubt, dass es jemals so schnell dunkel werden könnte. Nun sitze ich wieder auf dem ungemütlichen Boden der Tatsachen zwischen Tannenzweigen und 24 Päckchen, rotes Seidenpapier wie jedes Jahr, 365 Tage später, als sei nichts geschehen, rot/weiß kariertes Band, und frage mich, ob sich dreizehnjährige Jungs zum dreizehnten Mal über eine Marzipankartoffel freuen können und ob ich die CD von Aloe Blacc vielleicht doch lieber gleich zum spektakulären Auftakt einsetze. Spätestens beim dritten Päckchen überkommt mich immer großer Hunger und ich probiere nur mal schnell die Blätterkrokant-Glocke und beisse, so schnell kann keiner gucken, in den Baumkuchen. Lücken in der Tannengirlande fallen ja anfangs kaum auf, die werden später elegant aufgefüllt. In diesem Jahr vielleicht mit angebissenem Marzipanbrot oder einer Theaterkarte für die Dreigroschenoper. Der Bub wird überschnappen vor Freude. Beim zwölften Päckchen werde ich meist melancholisch und denke an meine Mutter, an ihren müden Rücken und das goldene Kettchen, das ich einmal an Heiligabend in dem kleinen selbstgebastelten Streichholzschachtel-Kalender fand. Das war schön. Irgendwann kippt die nostalgische Stimmung, meistens so beim zwanzigsten Mal eine Schleife binden, und ich frage mich: Warum verdammte Hacke bekomme ich eigentlich nie einen Kalender? Und warum ist Kindheit eigentlich immer zu kurz?

Naja, vielleicht steckt mir wenigstens der Nikolaus was in meine Stiefel. Wahrscheinlicher ist allerdings, dass er beim Anblick meiner augelatschten Ugg-Boots, schreiend davonläuft. Man muss das Rentier also von hinten aufzäumen: Erst mal neue Stiefel kaufen! Es gibt quasi keinen anderen Weg, um an den wundervollen Schmuck von Paul&Joe; ranzukommen: Küssende Vögel, blaue Frösche, Eulen mit Glitzeraugen, silberne Spangenarmreifen, an die Kette gelegte Goldfische, ach, ach, ach, glitzert das schön. Und passt fast alles in eine kleine, feine, mit Bastelfilz beklebte Streichholzschachtel.</p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 30 Nov 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[FARE BELLA MORTADELLA]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/fare_bella/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_9017_JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_9013_JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Zwei Tage in Bologna gewesen und geglaubt, im Ostblock gelandet zu sein: grauenhafte Anziehsachen! Wer schmerzhaft edgy sein möchte, sollte unbedingt mal bei Emmanuel Schvili im Centergross (eine Art Modezentrum für Händler) vorbeischauen. So etwas habe ich noch nie zuvor gesehen, und ich bezweifel auch, dass es Menschen ausser Rihanna gibt, die derart Groteskes freiwillig tragen würden. Ein Beispiel? Eine K-Way Regenjacke (gute, gute Sache eigentlich) in Gold mit einem aufgenähtem goldenen Glitzer Tigerkopf. Emmanuel Schvili – diesen Namen sollten wir uns nicht merken!

Aber Würste haben die da in der Poebene vom Allerfeinsten, ein ganzer Weihnachtsbaum aus Salamis im Schaufenster des schönsten Feinkostladens der Stadt: A.F Tamburini in der Via Caprarie Numero 1 (hingehen!). Ach und diese Mortadella, da werden sogar Vegetarier schwach. Nachts in der mulligen Duvetica Daunenjacke meiner Reisebegleitung geschlafen, weil diese Italiener ja keine Federbetten haben, obwohl es im Messehotel “La Fiera” (auf keinen Fall hingehen!), das ganz träumerisch an einer Autostrada lag, wie Hechtsuppe zog. Am zweiten Tag aus Verzweiflung über die Glitzer Polyester Auslagen einen Mann mit einer PRADA Tüte durch die halbe Altstadt verfolgt und doch noch sowas wie Anita Hass von Bologna entdeckt (Folli Follie), dem safrangelbem Cashmere-Pulli widerstanden und stattdessen in der Osteria dell’Orsa ehrliches Risotto und zum Nachtisch ein Tiramisu verspeist – für die persönliche Po-Ebene.</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 28 Nov 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[IT'S BEAUTIFUL AND SO ARE YOU]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/beautiful_and_so/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/dear_prudence_png_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Hier ein kleiner emotionaler Espresso gegen das novemberliche Stimmungstief – nur für den Fall. 
Bei einem Blitzbesuch im Frankfurter Schauspielhaus sah ich am Wochenende “Das Weisse Album”, verknallte mich für die Dauer eines Abends in einen der Hauptdarsteller mit doofem Namen Marc Oliver Schulze, der die dunkelsten Augenschatten seit Klaus Kinski hat. Dort lernte ich, dass der Song “Dear Prudence” der traurigen Schwester von Mia Farrow gewidmet war. John Lennon schrieb ihn 1968 in Rishikesh, wo die Beatles in fragwürdiger Garderobe bei Maharishi Mahesh Yogi abhingen. Während sich Paul, Ringo, Mike Love von den Beachboys, Donovan und Mia emsig in Transzendentaler Meditation übten, saß die arme Prudence (was für ein toller Name!) depressiv mit einer Blütenkette um den Hals auf ihrem Zimmer und weinte. Sie klopften an ihre Tür und sangen “Dear Prudence, won’t you come out to play, Dear Prudence, greet the brand new day, the sun is up, the sky is blue, it’s beautiful and so are you”, um sie aufzuheitern. Ist das nicht wunderschön?</p><br/>

<iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/M-2lMstw6qs" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Wed, 24 Nov 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[STIL IST EINFACH UNBEZAHLBAR!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/unbezahlbar/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/steve_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/Mademoiselle-Rocking-Ilmari-Tapiovaara-Aero-Design-1027_0_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>In der “How to spend it” (Die Beilage der Financial Times Deutschland) las ich einen wunderschön bissigen Artikel von Wäis Kiani (die ich für ihren strengen Blick und ihre böse Zunge schätze, auch wenn noch bösere Zungen behaupten, sie sei einfach nur verbittert), in dem sie sich unter anderem über die Kooperation von Lanvin und H&M; echauffierte. Ich bin da voll d’accord. Morgen ist es soweit, erst wird das Netz, dann die Rolltreppen, später die hysterischen Frauen zusammenbrechen. Das letzte Mal, als ich meine Würde in dem Getümmel verlor, war bei Stella McCartney. Danach ging es bergab, ich weiß nicht, welcher Lehrling die Sonia Rykiel Kollektion häkeln durfte, die wochenlang unbeachtet in den Läden hing, aber eins steht fest: sie war selbst für Blinde eine Zumutung. Ich möchte kein Kleid tragen, sei es pink oder gelb, in dem hinten großmaulig Lanvin steht, obwohl ich mir Lanvin nicht leisten kann ohne zu hungern, während Alber Elbaz immer runder wird. So tun als ob ist immer erbärmlich. In jeder Beziehung. Lieber würde ich auch vier Wochen lang fasten und mir den Rücken krumm ackern, als mir popelige Fake Louboutins bei Görtz 17 zu kaufen. Guter Geschmack ist nicht teuer, es gibt doch so viele solide Schuhe, die weniger kosten als ein Haarschnitt. Ausserdem beginnt jetzt die schönste Zeit des Jahres: Sale. Augen auf und gut investieren. Ich wüsste sehr wohl, how to spend it: In die kleine schwarze Bowling-Bag von Céline, die jetzt fast um 500 Euro reduziert ist, in die grundsoliden grauen Overkneestiefel von Maison Martin Margiela, oder in den rosafarbenen Schaukelstuhl von Ilmari Tapiovaara, der Mademoiselle heißt, und den ich mir schon mein halbes Leben lang wünsche. Auf den werde ich nun sparen, mich in endlosen Winternächten in Trance schaukeln und mir dicke Lanvin-Socken stricken, während sich die anderen Frauen die Köpfe einschlagen.</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 22 Nov 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WUNSCHZETTEL TEIL 1]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/wunschzettel_1/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/Foto__jpeg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Das ist sie: die Neue. Warum ausgrechnet die? Oh, sie ist irgendwie so Old-Fashion, erinnert mich an den Benetton-Sack, den ich mir von meinem Konfirmationsgeld kaufte, weil es zum MCM-Beutel nicht reichte. Sie riecht aussergewöhnlich gut, ist weich, ohne eine Heulsuse zu sein, und hat an einer Goldkette ein kleines Geheimnis im Inneren. Mehr Gründe braucht man nicht, um wegen einer He-She-It-Bag den Verstand zu verlieren. Was sie kostet? Dazu fällt mir nur ein passender Eighties Spruch ein: “Was lacostet die Welt, Geld spielt keine Rolex!” Je m’excuse, aber es musste einfach sein…</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 18 Nov 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[THE LOOK OF LOVE]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/look_of_love/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_8281_JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/herzpulli_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_8286_JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Ach Arno Schmidt hat das Leben einfach verstanden: Tja, die Liebe macht blaue Flecke. Welch’ ein Irrglaube, das verhindern zu können, und welch’ eine rührende Idee, irgendjemand da draußen könne einem glücklich machen. Wenn selbst die Bäume herzensgut sind, Winterpullis Geborgenheit versprechen und es auch bei minus 20 Grad halten, einem Menschen schon morgens um 8 Uhr gezuckerte Herzplätzchen zum Kaffee servieren, kann man getrost auf die Liebe pfeiffen, nicht wahr? Vielleicht sollte man sich überhaupt viel mehr Gedanken um andere Dinge machen, wie zum Beispiel die Erderwärmung, oder wie man blauen Nagellack auf den Fußnägeln trägt ohne den Anschein zu erwecken, es sei einem ein Hammer auf die Zehen gefallen, wie man die Männer mit den Laubstaubsaugern um die Ecke bringen könnte, warum einem in der Bettwäscheabteilung ausgerechnet beim Anblick der rot/blau karierten Ralph Lauren Decken immer so warm ums Herz wird, man könnte sich auch mal ein paar Gedanken machen, ob man vielleicht doch noch ein Kind bekommen sollte, jetzt, wo Stella McCartney eine Kinderkollektion entworfen hat, oder was man sich eigentlich zu Weihnachten, dem Fest der Liebe, wünscht. Ich werde mir in diesem Jahr selbst ein Geschenk machen: Es fängt mit C an und hört mit é auf, man kann es sich schräg umhängen, die blauen Flecken damit verdecken (immerhin ist es so groß wie ein Medizinball), hat eine Farbe wie ein angelutschtes Werther’s Echte-Bonbon und wird mich bis an mein Lebensende begleiten. Bis dass der Tod uns scheidet.</p>
]]></description>
      <pubDate>Tue, 16 Nov 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ARE YOU THE FAVORITE PERSON OF ANYBODY?]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/anybody/</link>
      <description><![CDATA[<p>John C. Reilly und die wunderbare Miranda July: <br> I’m very certain. I think so. I’m not so sure.</p><br>
<iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/-t-5PLQgcSA" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>
]]></description>
      <pubDate>Sat, 13 Nov 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WAS IN DER BLUSE]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/bluse/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/35816_1373865705460_1196322027_30916603_2966460_n_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Die phantastisch Nackte, die wir hier sehen, ist Debbie Harry, zu einem Zeitpunkt, als sie noch nicht Blondie, sondern Brünettie war. Was mich an diesem Foto am meisten beeindruckt ist, neben ihren bemerkenswerten Brüsten, das Glas und der Spiegel. Ich mache das auch täglich: Mich mit leicht geöffneten Lippen und einem Whisky-Sour in der Hand in einem Vergrößerungsspiegel betrachten und meine Poren durchnumerieren. In der verbleibenden Zeit lese ich ganz gerne die GRAZIA, in der zu lesen war, dass Blusen die neuen T-Shirts sind. Ganz richtig! Blusen sind von unserer Gesellschaft einfach unterschätzt, dabei machen sie den Alltag ohne Hysterie hübscher. Stellen wir uns nur mal kurz vor: Morgens nackt mit einem Drink vor dem aufgeräumten Kleiderschrank stehen und von einem stoffbespannten Bügel eine gebügelte Bluse nehmen. Alternativ könnten wir uns ausmalen, ein verkrumpeltes T-Shirt aus der brottrockenen Bügelwäsche zu zerren. In Blusen sieht man reif, aufgeräumt und gleichzeitig fresh aus – eine Kombi, auf die ich zur Zeit sehr stehe. Man kann die Ärmel hochkrempeln, wenn Courage gefragt ist, la blouse in den Hosenbund stecken (macht das!), sie zu- und vor allem aufknöpfen. Mit einem Micky-Mouse Sweatshirt geht das alles nicht. Das trug ich, als ich das erste Mal Blondie hörte, von einem Jungen geküsst wurde, der, es kostet mich einige Überwindung, Dennis hieß und ich den Text von “Heart of Glass” noch nicht verstand. Es gibt von diesem unschuldigem Moment sogar ein Foto, aber die eingeölte Debbie ohne Bluse macht so much mehr her.</p><br/>

<iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/0qVMYIG58zQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Thu, 11 Nov 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[THOSE DAYS ARE GONE...]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/those_days/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/FSjHOXzfoT0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Wed, 10 Nov 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DAS ELEGANTESTE STÜCK]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/eleganteste/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_8279__JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_8277_JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Drei Dinge, die unverzüglich getan werden müssen:</p><br/>
<p>1. I am Love im Kino angucken, über den man lesen kann, dass es ein makelloser Film über die Liebe als Akt geworden ist. Das klingt so, als hätte man keine andere Wahl. Die Times schrieb: “Das eleganteste Stück des Jahres!” Liebe, Leidenschaft und eine wunderschöne Tilda Swinton, die ja grundsätzlich eine kühle Eleganz ausstrahlt, selbst dann, wenn sie eine abgebrannte Alkoholikerin spielt.</p><br/>
<p>2. Das neue Bryan Ferry Album Olympia anhören, die nicht immer so makellose Kate auf dem Cover nachdenklich betrachten und spüren, wie ein leichter Unmut aufkommt: Kann man sie noch sehen? Feststellen, dass man kann und ihr gar nicht übel nimmt, so viele Gin Tonics im Leben getrunken zu haben. Sich daran erinnern, dass man früher in den Achtzigern tatsächlich auch mal so eine Strasskette getragen hat und sich nichts vormachen: Früher ist lange her, Darling! Bryan Ferry klingt wie immer, tippe ich, aber das Album soll voll Überraschungen sein. Vielleicht auch lieber “An Introduction to… Elliott Smith” hören, das mir gestern geschenkt wurde, sozusagen ein Best Of von dem Mann, der sich vor ein paar Jahren ganz unelegant ein Messer in die Brust gerammt hat. Das Stück “The Biggest Lie” hören und vielleicht ahnen, dass Eleganz einem doch nicht immer weiterhilft.</p><br/>
<p>3. Das schwarz/goldene ärmellose Tory Burch Bouclé-Etuikleid anprobieren, alles Gesagte über Bord werfen und im Herzen ganz bei Tilda sein: I am Love.</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 07 Nov 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[LA MANTELFRAGE]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/mantelfrage/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/L1200536_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<div><img src="{{media url="wysiwyg/L1220294_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<div><img src="{{media url="wysiwyg/L1200615_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Heute wurde mir wieder mal klar, was ich seit Jahren ahne: Ich bin nie richtig angezogen. Elf Grad, Nieselregen und ich in einem APC Parka aus 100% Kunstfaser mit Fellkragen (von dem ich glaubte, es sei Webpelz) in der rammelvollen U-Bahn: Instant-Klimakterium, I can tell you. Im Alsterhaus, ausgerechnet in der Lingerie Abteilung, bekam ich Hitzewallungen beim Anprobieren eines Push-up BH’s in der Mittagspause, auf der Rolltreppe dämmerte mir, dass ich sie nicht mehr alle unter dem Pony habe. Aber was zieht man denn an, wenn es regnet, ein Trench zu wenig, Daune zu viel ist? Eben, es ist höchste Zeit für einen Neuen!

Nun, wie verfahren wir? Es ist November, und im November ist es erfahrungsgemäß wärmer als man denkt, es mulcht so vor sich hin und man fragt sich: Warum habe ich eigentlich die Sandalen schon weggestaut? Ein malerischer Übergangsmantel muss her. Etwas leichtes, das wärmt, einem aber nicht explodieren lässt. Der Pinke von Paul&Joe; ist hübsch, aber passt der denn zu allem? Was soll man dazu tragen? Ach, das ist eine Frage, die ich mir nicht mehr stelle. Man trägt ihn einfach. Der Rest erübrigt sich oder wird vom Universum erledigt. Doch, doch. Das Steppmodell von Céline lässt mich ja irgendwie auch nicht kalt, auch wenn es latent Gefahr in sich birgt, darin wie blöde zu transpirieren. Aber es werden kältere Tage kommen, und dann werden alle neidisch werden, wenn ich erstmal in diesem Designer-Schlafsack auf der Alster rumschlittere und mir feurig die Kleider vom Leib reisse und Pirouetten drehe. Aber den Lammfelltraum von Joseph krieg ich auch nicht mehr aus dem Kopf. Was tun? Ich glaube, ich dreh’ jetzt erst mal die Heizung runter und ess’ ein Mon Chérie: Existence cares.</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 03 Nov 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[HAPPY HALLOWEEN!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/happy_halloween/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_8253_JPG_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Ach, heute ist ja Halloween! Kein Problem für mich. Wenn man erst mal durch die Hölle gegangen ist, hat das durchaus Vorteile: Man muss sich um sein gruseliges Aussehen keine Gedanken mehr machen. Ein Zylinder aufs pürierte Hirn und los gehts. Als ich noch hübsch klein war, besuchte ich mit meiner Schwester unsere amerikanische Tante in ihrer amerikanischen Siedlung an Halloween. Ich trug das Hasenkostüm vom Fasching zuvor, was niemanden wirklich erschrecken lies. Wir sollten “trick or treat” sagen und ich schämte mich in Grund und Boden in meinem Hasenoverall und verstand den Sinn hinter dieser Bettelei nicht. Die tapfer gesammelten Süßigkeiten nahm uns unsere Mutter danach gleich wieder ab, weil sie möglicherweise vergiftet waren, man konnte schon damals nie wissen. Im letzten Jahr standen geschminkte Teenagermädchen vor meiner Tür, die mich stark an Bill Kaulitz erinnerten, und sagten gelangweilt: “Gib uns Süßes, sonst gibts Saures!” Sie leierten lahmarschig ein Gedicht runter und ich gab ihnen ein Mini-Mars. Lieber hätte ich ihnen die vier Dosen Haarspray aus ihrem schönen Haar gekämmt. Als meine Vorräte zu Ende gingen, löschte ich das Licht, verschanzte mich hinter der Wohnungstür und betete, dass ich nicht aus Rache in einer Rasierschaumlawine erwachen würde.</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 31 Oct 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MARCS NAGELSTÜBCHEN]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/marcs/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/71640_155963314440831_148494685187694_240607_7428818_n_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Verflixt, zu spät dran: Letztes Wochenende gab es bei Selfridges in London eine Designer Maniküre. Kunden, die etwas aus der neuen Autumn/Winter 2010 Marc by Marc Jacobs Kollection kauften, bekamen in der “Marc by Marc Jacobs Pop-up Nail Bar” eine spleenige Lackierung for free auf die Finger. Ich finde, das sollte bei Anita Hass auch eingeführt werden, nicht wahr? Beim Kauf eines Paar Schuhe gäbe es eine Pediküre obendrauf, bei einer Mütze bekäme man ein Facial oder einen Haarschnitt dazu, oder noch besser: Gleich ein Tattoo des entsprechenden Designer-Logos, noch in der Boutique gestochen! Ich hätte dann bitte gerne “Roland forever” auf meinem Nacken.

PS: Der babyblaue Nagellack, Marc Blue, soll dieses Wochenende auf den Markt kommen.</p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 30 Oct 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[LE MEPRIS]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/mepris/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/SjNVNgc7qkU" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Fri, 29 Oct 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WIR LIEBEN CLARISSA LABIN!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/clarissa_labin/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/68794_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/5_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Goldkreise auf den Knien, dazu einen voluminösen Strickpulli in Pudertönen: Bravo! Clarissa Labins erste Kollektion “Neo Nature” hängt im Laden und sieht schon auf den Bügeln spitze aus. Grafische Muster, ausgefallene Drucke, viel Schwarz, Grau, Zitronenfaltergelb mit Pudertönen durchmixt, und immer wieder Details, mit denen man nicht rechnet, oder die man so noch nicht hundertmal gesehen hat. Man nennt ihre Mode gerne tragbar, weil es trotz Spaß vor allem um aufregende Texturen und nicht um Klamauk geht. Wie das pudrige T-Shirt mit den zwei schwarzen Kreisen auf den Brüsten. Tatsächlich alltagstauglich: Da kann man sich den BH drunter getrost sparen.</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 28 Oct 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MORE MINI!!!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/more_mini/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/79024005_8_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Von Soulsängerin Minnie Riperton geschmeidig zum Thema Minirock. Mary Quant hat ihn erfunden, Twiggy hat ihn nicht mehr ausgezogen und wir sollten ihn einfach mit etwas mehr Schamlosigkeit in unseren Alltag integrieren. Mit gemusterten Strumpfhosen für die, die etwas wagen wollen, mit einfarbigen, wenn man erstmal Probe laufen will. Mini muss ja auch nicht immer so mini sein, dass die Schenkel frieren – weniger ist hier, auch wenn es jetzt hübsch passen würde, nicht immer mehr. Im Gegenteil, es reicht vollkommen, wenn man wieder eine leise Ahnung davon kriegt, dass man, Oh, eine Frau ist. Nach vielen Jahren in Hosen und knieumspielenden bis bodenlangen Kleidern, probierte ich vor ein paar Tagen einen chinchillagrauen, margarineweichen Mini von Schumacher an, und staunte, wie lang Beine wirken können, wenn man sie nicht mit einem Rock aus der Kelly-Family-Kollektion verhüllt. Der Mini ist aus Leder, und sollte vermutlich erst ein Handschuh werden, so zart, so klein, so fein, so wie angegossen sitzt er. Ich denke nicht, dass ich ohne ihn leben möchte. Er wäre ein guter Begleiter an Tagen wie diesen, mit dicken Strumpfhosen, Stiefeln und vielleicht einer fetten Strickjacke, in die ich versinken kann, wenn mir das Gepfeife der Bauarbeiter über den Kopf wächst.</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 25 Oct 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ACH MINNIE]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/minnie/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/MinnieRipertonminnie_03_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/bDbcv-VDLVE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Fri, 22 Oct 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WAS FÜR EIN ZIRKUS!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/zirkus/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_8118_JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Donnerwetter, mir ist gerade aufgefallen, dass ich das Wort Gürtel überdurchschnittlich oft verwende (Gürtelchen, Gürtel über Jacke, schicker Bindegürtel)! Das macht mir irgendwie Sorge. Ist es vielleicht pathologisch, steckt ein Psychodefekt dahinter? Womöglich eine Bindungsangst? Oder etwa das Gegenteil, Hilfe, eine große Sehnsucht, mich zu binden? Gestern trug ich ein Kleid (mit angenähtem Stoffgürtel!), in dem ich ins Theater ging. Es war eine Art Impro-Theater, man improvisierte also wild auf der Bühne rum. Da ich aus beruflichen Gründen dort war, setzte mich die Pressefrau großzügig in die 1. Reihe, sie konnte ja nicht ahnen, dass ich nicht nur große Bindungsangst, sondern auch großes Lampenfieber habe, wenn etwas interaktiv wird. Ich hasse interaktives Theater, alles, wo ich nicht nur Zuschauer bin, setzt mich unter enormen Stress. Ich bestellte, eine reine Übersprungshandlung, ein Glas Rotwein (da ist er wieder!) und setzte mich neben eine Frau, die Inge hieß. Woher ich das weiß? Weil sie, als der Moderator unvermittelt von der Bühne sprang und mit dem Mikrofon auf sie zuschoss, ihren Namen nennen sollte. “Sie sind?”, fragte er. “Frau Inge”, sagte Inge und wurde aufgefordert, gleich ganz spontan einen irre komischen Satz zu sagen. Sie wurde nicht mal rot, sondern sagte deutlich: “Ich freue mich auf den Herbst.” Ich rutschte tief, tief in meinen Sitz, fragte mich, wie man sich auf etwas freuen kann, was schon vor der Tür steht, und betete zu Gott, Shiva, Krishna und der ganzen Bande, bitte, bitte, lass dieses Mikro an mir vorübergehen. Der Moderator sagte, dass immer die drankommen, die weg gucken. Danach starrte ich ihn anderthalb Stunden lang wie die Schlange den Mogli an, bis ich doppelt sah. Alle anderen lachten sich an Stellen kaputt, die ich zum Heulen fand. Ich wurde jedoch nicht auf die Bühne gezerrt, das hätte ich auch nicht überlebt. Niemals werde ich die Schmach vergessen, als ich vor vielen, vielen Jahren im Zirkus Roncalli am Ende der Vorstellung von einem russischen Seiltänzer zum Finale zum Tanz aufgefordert wurde. Er hob mich quasi über die Rampe in die Manege, drückte mich an sich und tanzte mit mir zwischen herunterfallenden Luftballons und Pferdeäpfeln zu Musik wie aus einem Fellini-Film, während mir das Publikum aufmunternd zulächelte. Und ich trug nicht mal einen Gürtel.</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 21 Oct 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ICH ZIEHE MEIN HÜTCHEN VOR DEM HERBST!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/vor_dem_herbst/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/Foto_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/Foto-1_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Das Schönste am Herbst sind die Frauen. Heute früh sah ich so viel Hübsches auf den Straßen zwischen all dem Bilderbuchlaub: Schwere Norweger Strickpullis über Kleidchen, grobe Mützen auf hauchzarten Gesichtszügen, Stiefel in allen Chantré-Schattierungen, und ich dazwischen mit meinem wie eiskalt ist dies Händchen. Es ist höchste Handschuhzeit, min Deern! Viele Jahre bestand ich darauf, dass mich kein Handschuh der Welt zum Glühen bringen würde, entweder sie waren aus leichtem Cashmere, was fein aussah aber keinen guten Job machte, oder es waren unförmige Lammfellfäustlinge, in denen ich mit schwerfälligen Pranken wie Samson nicht mal die Ampel drücken konnte. Leder vielleicht? Elegant, aber nichts für chronisch unterkühlte Gemüter (wobei die merlotroten von Clare Tough einen weiteren Erfrierungsversuch wert wären!). Noch wichtiger als warme Hände ist ein kühler Kopf, ach nee, das geht ja jetzt nicht, ein warmer Kopf meinte ich, denn, Obacht, 90 Prozent der Wärme gibt der Körper über den Schädel ab. Wer also keinen monchichiartigen Haarwuchs hat, muss sich obenrum dick einpacken und einfach hinnehmen, dass das kratzige Gefühl, das man schon im Kindergarten hatte, wenn man seine Mütze in der überhitzten Stube endlich ausziehen durfte, dazugehört. Man kann es nicht oft genug sagen: I love Sets! Wenn Mütze und Handschuhe zusammen passen ist das immer irgendwie chic (nein, nein, auf der Mütze steht nicht Oncle, sonder Moncler). Schal und Mütze aus einer Herkunftsfamilie ist auch top, alle drei Sachen aus einem Guss allerdings schon wieder over the top. Heikel, diese Mode aber auch immer.

Nun, wo bin ich stehengeblieben? Ah ja, bei dieser silberfuchsgrauen Animalprint Mütze von meiner guten alten Freundin Stella. Die gehört auch zu einem Kombipärchen (es gibt dazu noch diese packende Strickjacke für funky Spaziergänge, aber das wärmste Jäckchen ist ja immer noch das Cognjäckchen, hoho), ist aber auch als Single eine dufte Partie. Ob sie kratzig ist? Ganz ehrlich? Ist doch Jacke wie Hose, wenn man darin eine gute Figur macht. Darauf einen Dujardin!
PS: Sollte der Eindruck entstehen, ich würde in letzter Zeit das Wort Alkohol unverhältnismäßig häufig benutzen, täuscht das.</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 18 Oct 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DIE GRUFTIE-CLAUDIA]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/gruftie/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/ClaudiaSchifferClaudiaSchifferTakesWalk8NOUe_q2uYll_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Eben lag, nein, stand ein Mann vor der Tür und hielt mir ein Päckchen hin, das große Ähnlichkeit mit einer Handgranate hatte. Ich öffnete es trotzdem, allerdings erst nachdem ich mir eine zufällig herumliegende, original mexikanische Wrestling Schutzmaske aufgesetzt hatte. Die Bombe entpuppte sich erfreulicherweise als zwei Flaschen Heidsieck Red Top Champagner, die mir ein unbekannter Wohltäter zukommen lies, der vermutlich eine Ahnung davon hat, wie es um mich steht. Champagner ist immer noch der größte Frauenheld. Ausserdem lag die druckfrische ZEIT vor der Tür, mit der Ankündigung auf dem Titel, dass es sich um die Jubiläumsausgabe handle (40 Jahre), weswegen es vierzig verschiedene Titel des beiligenden Magazins mit Claudia Schiffer gäbe, die gerade, what a coincidence, vierzig wurde. Ich liebe Magazine mit unterschiedlichen Covern, das ist immer so spannend und schicksalshaft wie die Botschaften in Glückskeksen. Mein Schicksal ist wohl eher Pechvogel als Glückspilz, ich habe ausgerechnet das blödeste Cover von allen erwischt: Die Gothic-Claudia. Es hätte 39 andere zur Auswahl gegeben, aber nein, ich bekomme das Schwarze mit roten Handschuhen und Claudia mit Fettkopp, anstatt Die Disco-, Die Popper-, Die Hippie- oder die Punk-Claudia. Fuck.

Auf dem Foto oben sehen wir Claudia allerdings in alter Frische, auf dem Weg zur Schule ihres Sohns. Und was trägt sie? Gürtel über Pullichen zu leichten X-Beinen, was ihr immer ein etwas goofyhaftes Aussehen schenkt, das man sympathisch finden kann. Ich mag die Claudia mittlerweile echt ganz gerne, alleine schon dafür, dass sie mit Stella befreundet ist und immer so hübsche Outfits trägt, über die in letzter Zeit gerne gespottet wurde, weil ihr rot besticktes Folklore-Kleid angeblich nicht zu der schwarzen Strumpfhose und der Patchwork Tasche passte. Ich mag abenteuerliche Kombis aber immer noch lieber als korrekte Fadheit, ausserdem glänzt ihr Haar immer so schön. Da hier Herbstferien sind und ich mein beinahe volljähriges Kind leider nicht mit Gürtel über glänzendem Haar von der Schule abholen kann, schütte ich mir einen hinter die Fendi-Binde und schau mal, was auf www.dark-fashion-shop.de, gothicmäßig so en vogue ist.
PS: Oh, ich find das Cover doch toll, habe gerade entdeckt, dass ihr Gruftie-Ensemble von Givenchy ist…<p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 14 Oct 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MODE TELEGRAMM]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/telegramm/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/Foto_jpeg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Kleine Eilmeldung aus der Ferne. STOP. Ich bin in Frankfurt, stehe vor dem Musem für moderne Kunst und stelle fest: Montag, Mist! Geschlossen. Dabei hätte ich so gerne die Ausstellung mit dem wohl ironisch gemeintem Titel “Nicht in Mode” gesehen. STOP. Soll toll sein! Hmmh. Dann zwingt man mich jetzt ins entzückende japanische Café Imori am Römer zu gehen und drei Stück Grünen Tee Torte zum Frühstück zu essen. Claudia, Linda und Kate treffe ich dann morgen in einem weiten, weiten Kaftan. STOP.</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 11 Oct 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ELLE, AUSGABE OKTOBER 2011]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/elle/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/Koop_AnitaHass_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>]]></description>
      <pubDate>Mon, 11 Oct 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[VOM VINTAGE VERWEHT]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/vintage/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_8184_JPG_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Gürtel auf Taille über Strickjacke ist ja nicht neu, und diese hier im Bild ist auch gänzlich ungeeignet, weil viel zu schmal. Wie soll ein Gürtel die Jacke nachlässig zusammenhalten, wenn keine Masse da ist? Also Strickmasse meine ich, nicht Bauchmasse. Es war ja auch nur ein kleiner Selbstversuch, so wie man einen Tantra- oder Ikebanakurs belegt, aus Neugierde und um herauszufinden, ob das Spaß macht. Nun, ich kann sagen: Ja, Gürtel in Taille (nicht, dass ich eine hätte) macht Freude, auch wenn es ein bißchen wurschtelig ist und man den ganzen Tag an sich rumzubbelt, um nicht wie eine Salami im Netz auszusehen. Für Fortgeschrittene ist natürlich der Gürtel überm Kamelhaarmantel gedacht, am besten dann schubidu geknotet wie das Bündel eines Wanderburschen. Aber so weit bin ich noch nicht. Erstmal war ich ins Suse’s Second Hand Boutique, die ist gleich bei mir um die Ecke im hinteren Teil meines Schranks. Dort fand ich doch tatsächlich ein Pracht Vintage Teil: Ein schmales braunes Gucci Gürtelchen aus dem Jahre 1996. Es wurde mir vor fast vierzehn Jahren an Weihnachten geschenkt, von einem Mann mit Geschmack, als ich leider so hochschwanger war, dass es nicht mal um meinen Oberschenkel gepasst hätte. Als der Frühling kam, saß es wieder dort wo es hingehörte: In der Taille. Ich hätte nie für möglich gehalten, das noch mal zu tragen, ohne rot zu werden (wegen der Logoschnalle, logo!), aber gestern war der perfekte Tag. Das Gürtelchen verhielt sich auch still und bescheiden, blieb im Hintergrund und machte kein Aufsehen um seine Neunziger Herkunft, als wir zusammen bei “Mutterland” (nigelnagelneueröffnet in Upper-Ependorf!) saßen und kalten Hund zur Teatime verspeisten.

PS: Die Überschrift ist bedauerlicherweise nicht von mir, sondern von Dendemann. So heißt sein Album, das ich auf keinen Fall empfehlen kann, weil ich es nicht kenne.</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 07 Oct 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ANZIEHSACHEN ZUM LACHEN]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/anziehsachen/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/MV5BMTY3MTQ1NjA0Ml5BMl5BanBnXkFtZTYwNDQ2MDM2._V1._SX420_SY313__jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Humor in der Mode kann ja ziemlich schnell in die Hose gehen, ist es doch ein schmaler Grat zwischen Witzig- und Geschmacklosigkeit. Franco Moschino fand hingegen, dass ein bißchen Selbstironie jedem steht (richtig!) und Mode vor allem eine Aufgabe hat: Spaß machen! Es machte ihm sichtlich Freude, seine Jacken und T-Shirts mit provozierenden Botschaften zu versehen wie “Expensive Jacket” oder “Warning: fashion shows can be damaging to your health”. Berühmt auch der schöne Satz: “Who’s to say what’s in good taste?” Sein Coup 1990 mit dem täuschend echten Chanel Jäckchen war allerdings wirklich der Brüller (eigentlich flog die Fälschung nur an dem zweiten “n” in Channel auf.) 1988 brachte er die günstigere Linie Moschino Cheap & Chic heraus. Seit seinem Tod 1994 ist Rossella Jardini Head of Designer bei Moschino, was das Label aus der Comic-Ecke befreit hat: Die Kollektion ist weicher, weniger witzig, dafür weiblicher. Es gibt immer noch besondere Details wie große Schleifen, Ketten, ungewöhnliche Schnitte und Materialien, aber der Humor ist feiner geworden. Man könnte auch sagen, es sind keine plumpen Häschenwitze mehr, sondern gut platzierte Pointen. Mein Lieblingsteil? Das cremefarbene Lochspitzenkleid mit großer Schleife am Kragen, das mich so an Mia Farrow in “Rosemaries Baby” erinnert. Zugegeben: Ein Film, bei dem einem das Lachen schnell wieder vergeht.</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 03 Oct 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MORGEN: LATE NIGHT SHOPPING!!!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/late_night_shopping/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/KeepSpendingBLK_01_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Achtung, Achtung, Achtung!!! Morgen ist Late Night Shopping bei Anita Hass (bis 22 Uhr), und damit nachts nicht alle Katzen grau sind, gibt es zur Feier des Tages 10% auf alles! Auch auf Graues! Und Schwarzes! Und Buntes! Und Kariertes, Gestreiftes, Braunes, Blaues, Rotes…</p><br/>

<p>Also meine Einkaufsliste steht:<br/>
1 Liter Milch <br/>1 Bund Möhren <br/>1 Theory Pullover schwarz/blau gestreift  <br/>2 Kilo Äpfel, neue Ernte <br/>1 Packung Barilla Spaghetti no. 5 <br/>Guten Abend Tee <br/>1 Céline Portemonnaie, rot <br/>3 Flaschen Volvic <br/>1 Dinkel-Roggen-Super-Duper-Vital-Brot<br/> 1 paar Bärentatzen <br/>1 Paar Flip Flop Lammfellstiefel, Gr. 38</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 29 Sep 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[UNHEIMLICHE SCHLANKMACHER!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/unheimliche_schlankmacher/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_8145_JPG_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Am Freitag war ich im Kino und musste an den Satz denken: “Kino ist der einzige Ort, der einem hilft zu leben.” Das soll Claude Chabrol mal gesagt haben, der leider vor zwei Wochen verstarb. Ich erinnerte mich an den Sommer vor vielen Jahren, als ich mit einem Mann verkehrte, mit dem ich vier Wochen am Stück jeden Abend ins Kino ging. Es war einer der schönsten Sommer meines Lebens. Während die ganze Stadt lebensbejahend schwitzend Weizenbier trank, saßen wir alleine im schattigen Kinosaal und guckten “Dead Man Walking” oder tonnenschwere Kost von Kaurismäki. Dagegen wirkte Eat, Pray, Love wie ein Besuch im Spa-Bereich mit Popcorn. Julia Roberts sah niedlich aus in ihren bunten Kurtas, und der Vorgang, wenn ihr Mund sich zu einem breiten Lächeln ausdehnt, ist immer noch faszinierend. Nach zwei Stunden New York, Rom, Indien und Bali hat man nur drei Wünsche: Erleuchtung, einen jungen Lover und eine Pizza Napoli, bitte! Die Pizza erfüllte ich mir gleich, radelte durch den Nieselregen mit einem aufgeweichten Pizzakarton im Fahrradkorb durch ganz Hamburg und fühlte mich merkwürdig lebendig dabei. Gestern stand dann noch der Osho Film auf meinem Kino-Fahrplan, “GURU – Bhagwan, His Secretary & His Bodyguard” (angucken!) und wieder mal habe ich gemerkt, dass Kino vor allem der Ort ist, der einem zum Menschenhasser macht: Hinter uns eine Frau, die mit einem Salmi Lolly im Mund alles laut wispernd kommentierte: “Hmmh, das muss dann schon seine Zeit in Oregon gewesen sein…!”. Auf dem Heimweg fuhr ich an einem Haus vorbei, auf dem stand “Wildes Plakatieren verboten!”, und ich freute mich über diesen lustigen Satz. Wie geht das denn, wild plakatieren? Ich sah eine Horde nackter Bhagwan Jünger wild and free wie Derwische durch die Stadt springen, die Plakate über die Freie Liebe an jede Fassade kleben und in den Häusereingängen tantrischen Gruppensex haben.

Ähnlich fasziniert bin ich von den Worten “Heimliche Dickmacher”, die ich mir gerne auf der Zunge zergehen lasse. Ob ein Salmi Lolly ein heimlicher Dickmacher ist? Ich weiß es nicht, was ich aber sicher weiß: Meine neue Acne-Jeans, Modell Kex/Fresh, ist ein unheimlicher Schlankmacher. Denn, wie ich nun gelernt habe, hat Acne die Po-Taschen verkleinert und höher angenäht, was das frühere Problem des Birnenhinterns aufhebt und diesen in ein kleines, knackiges Apfelpopöchen verwandelt. Nicht der schlechteste Schachzug der Schweden. Nein, eine neue Jeans ist nicht alles, das hat der Künstler Sebastian Fuchs spitze erkannt (Eine Auswahl seiner Arbeiten kann man sich bei POP angucken, Klosterallee 100), aber sie hilft einem manchmal zu leben. Und nun: Freie Liebe Marsch!</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 26 Sep 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[I LIKE YOUR STYLE!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/i_like_your_style/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/joanchair_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/didion_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Wer diese Frau ist? Meine geliebte Joan Didion, die ich bewundere für vieles: Für die Fähigkeit, Sätze zu schreiben, die einem im Hals stecken bleiben, für ihre Tapferkeit, ihren strengen Blick, und ihren unbemühten 70’s Look damals (heute ist sie 76 Jahre alt!). Die Frauen sahen so unverkrampft chic aus, und ich spreche nicht von bodenlangen Hippiekleidern und Federn im Haar, sondern eher von dem cleanen Revlon-Girl-Look meets Annie Hall in “Der Stadtneurotiker”. Ein zufällig fallender Mittelscheitel ist schon mal hilfreich, interessanterweise spielt auch die Farbe Camel eine große Rolle, beispielsweise als Cashmere Rolli mit kleinem Gürtel drüber (gerne mit goldener Schnalle), und welch ein Segen, dass es nun auch wieder Hosen mit weitem Bein gibt, und Wollmäntel mit Bindegürtel (Wunderschön der braune von Penkov!). Das kleine See By Chloé Cape würde ja auch gut zu der eleganten Schnörkellosigkeit passsen, auch wenn ich bei dem Wort Cape immer an die verwachsene Modedesignerin Edna aus “Die Unglaublichen” denken muss, die die Superhelden Familie warnte: “Keine Capes! Niemals Capes! Auf keinen Fall Capes!”, weil das zu Unfällen führe (habe gerade bei www.thefind.com auch noch ein 1970s Vintage Emanuel Ungaro Cape gefunden, Hilfe!). Stimmt, ich könnte mit dem Fledermausärmel meines Capes eventuell an einem Kleiderständer hängen bleiben, oder mich in den Speichen meines Fahrrads vertüddeln, versehentlich Passanten mit einer einzigen Handbewegung umwerfen, ganze Männer könnten sich in meinem Cape verfangen. Wahrscheinlicher ist allerdings, dass ich darin einfach nur umwerfend unbemüht durch den Tag spazieren würde.</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 22 Sep 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ROLAND, MON AMOUR.]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/roland_mon_amour/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/roland_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Es ist zum Irrewerden! Seit meinem letzten Eintrag lag ich mitnichten auf der Chaiselongue und habe Pralinés gemümmelt, mais non, ich bin seitdem in einem Regenparka auf der Flucht, oder eher auf der Suche. Das Leben funktionierte so prächtig, so reibungslos, alles lief und ich fühlte mich verbunden: mit der Welt, dem Leben, dem Internet. Bis am Freitag ein Anruf kam und eine Roboterstimme mir emotionslos mitteilte, dass mein Auftrag nun ausgeführt sei und man dazu nicht mal in unsere Wohnung kommen müsse. Hmmh, das ist ja Ding, welcher Auftrag denn bloß? Eine Sekunde später war vom Internet keine Spur mehr, es wurde schlagartig still, und das Leben sinnlos. Wie kann man sich nur so dermaßen amputiert fühlen, nur weil man nicht mehr online ist? Das ist eigentlich die tragische Erkenntnis an diesem Erlebnis: ein kalter Entzug ist ein Dreck gegen das, was ich durchgemacht habe. Einfach Stille. Weil ich nicht mehr weiter wusste, fuhr ich in einen Ashram: Yoga, Meditation, Schweigespaziergang, und noch viel mehr von dem, was mir so unheimlich ist: Stille. Aber ich konnte ja nicht mal die Wegbeschreibung bei Google Map raussuchen, fuhr also für eine Strecke, die angeblich 1 Stunde und 40 Minuten betragen sollte, 3 Stunden 20 durchs Alte Land, vorbei an Deichen und Schafen und finsteren Dörfen. Noch nie in meinem Leben habe ich so viele Äpfel gesehen! Danach hatte ich drei Tage lang Migräne, während über meinem Zimmer eine Schamanentruppe sich um den Verstand trommelte. Ich kann Euch sagen! Warum ich das alles erzähle? Weil ich 1. den Bogen kriegen muss zu diesem himbeershakefarbenem Bombshell-Kleid von Roland Mouret, in dem ich noch besser aussehe als diese kopflose Puppe, das ich mir nach all den Entbehrungen nun wirklich verdient habe, und 2. weil ich diese Ruhe keine Sekunde länger ertrage.</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 20 Sep 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[OCH, WIE PUCCI!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/och_wie_pucci/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/pucci20at20work_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Emilio Pucci war ein ganz feiner Mann. Er behandelte die Frauen gut, schenkte ihnen Kleider, in denen sie das sein durften, was sie sind: hochkomplizierte schöne Wesen. Farben wie ein LSD-Rausch und Muster, bei dessen Anblick man so schön schwindelig wird. Nun gibt es ein neues Buch über sein Schaffen, sein Werk, das, wie sollte es anders sein, in limitierter Auflage in verschiedenen, typischen Pucci-Drucken eingeschlagen ist. Es kostet 150 Euro oder so ähnlich. Sicher, das ist gut angelegtes Geld, aber ich habe einen noch vernünftigeren Plan: Ich kaufe mir sein lila-blau-braunes Tuch aus Wolle Seide Gemisch für 279 Euro und schlage damit ein lustiges Taschenbuch ein. An den anderen Tagen trage ich es um den Hals, weil ein warmer Hals die halbe Miete ist. Und bei Miete fällt mir dann auch prompt ein, dass ich gar keine Zeit habe, hier rumzuplaudern, weil gestern ein Anruf mit tiefer Stimme von der Hausverwaltung kam: “Ich bin morgen auf dem Grundstück und würde mir gerne mal Ihr frisch renoviertes Bad ansehen!” Oha, auf dem Grundstück, dachte ich, leicht verwundert, von wem und was er genau sprach. Es handelt sich nur um eine Mietwohnung an einer Ecke mitten in der Stadt, aber für einen Moment hatte ich das wollüstige Gefühl, umgeben von einer Pappelallee und einer kilometerlangen Kiesauffahrt mit siebzig Siamkatzen zu leben. Ich hätte den Schrank voll schenkelkurzer Retro-Pucci-Minikleider, würde schon morgens Gin trinken, mittags ein hübsches Rendezvous mit dem knackfrischen Gärtner im Pavillon haben, am Nachmittag Gurkensandwichs essen und abends meine Leidenschaften pflegen: Das Bad schrubben.</p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 14 Sep 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[MEMORY]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/memory/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/collage.jpg"}}" alt="" /></div>
]]></description>
      <pubDate>Mon, 13 Sep 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DEM MODESCHÖPFER SEI DANK!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/dem_modeschoepfer_sei_dank/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_8017_JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_8004_JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Gestern stand auf meinem Teebeutel: “Deine Größe liegt in deiner Begabung, nicht in deinem Besitz.” Das ist lieb gemeint vom Teebeutel, aber mit meiner Begabung hadere ich leider gerade ein wenig. Mit meinem Besitz hingegen nicht. Diese Stiefeletten sind vielleicht überhaupt das Beste, was mir in diesem Herbst passieren wird: Sie sind so hoch, dass man gerade noch schafft, den Anschein zu erwecken, man hätte alles im Griff, auch wenn sich das Laufen darin anfühlt, als ginge man auf Eiern. Ach, was rede ich denn da für einen Unsinn, Eier! Woher soll ich wissen, wie es sich anfühlt auf Eiern zu gehen? Ich gehe mir ja schon selbst auf die Nerven, Himmelherrgottnocheinmal, nein, es fühlt sich an wie Spitzentanz beim Ballett. Das hat zur Folge, dass sich der Rücken gerade macht, Haltung, Haltung, Kopf hoch. Vor ein paar Jahren war ich mal für den Stern in Paris und sollte eine Schuhdesignerin interviewen, sie hieß Alexandra Neel oder so ähnlich, und ich hatte nie zuvor von ihr gehört, aber sie sollte so etwas wie Manolos Tochter oder Erbe im Geiste sein. Sie öffnete mir die Tür in achtzig Zentimeter hohen schwarzen Stiefeln, lief vor mir her auf dem dicken Teppich in ihr erwachsenes Wohnzimmer, was gleichzeitig Showroom war. Als ich auf der Kante des schwarzen Sofas Platz nahm und an mir runter sah, fühlte ich mich innerhalb von einer viertel Sekunde so unanständig unweiblich, dass ich rot wurde. Sie erklärte mir, dass sie nie, jamais, jamais, jamais, flache Schuhe tragen würde. Selbst am Strand würde sie irgendwelche High-Heel-Espandrilles tragen, und wenn sie doch mal in die Verlegenheit käme (sagen wir auf dem Weg vom Badezimmer ins Schlafzimmer) aus Versehen barfuss zu laufen, würde sie auf Zehenspitzen gehen. Ja, auch im heißen Sand. Ich trug Chucks und erinnere mich noch heute an das Gefühl, das ich in der Metro auf dem Heimweg hatte: Hässlich und klein.<br/>

Deshalb: Meine Größe verdanke ich heute alleine diesen wunderschönen, grauen Wildleder-Wedge-Stiefeletten von Tory Burch. Meine Begabung kann mich mal.</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 09 Sep 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[I'M A NOVEL FAR TOO LONG]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/novel/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/gk_rOFTSHQ4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>
<p>Oh, Oh, Gonzales, sexiest Pianist on the planet, hier “I am Europe” aus dem neuen Album “Ivory Tower”. Unerhört wahnsinnig toll: I’m gay pastry…
I’m a dog shaped ashtray I’m a shrugging moustache wearing a speedo tuxedo I’m a movie with no plot Written in the back seat of a piss powered taxi I’m an imperial armpit, sweating Chianti I’m a toilet with no seat, flushing tradition down I’m socialist lingerie, I’m diplomatic techno I’m gay pastry and racist cappuccino I’m an army on holiday in a guillotine museum I’m a painting made of hair, on a nudist beach Eating McDonald’s I’m a novel far too long…</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 08 Sep 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[AUS ALT MACH NEU]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/aus_alt_mach_neu/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_7023_JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_7024_JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Am Samstagabend war ich im Brachmanns Galeron, ein Restaurant auf Sankt Pauli, das „gut bürgerliche Hausmannskost mit schwäbischem Akzent“ auf der Karte hat. Ich las „Käsespätzle mit Salat“ und mir wurde übel. Das letzte Mal, als ich die aß, war ich am Flughafen München bei Feinkost Käfer, und hatte nach dem Genuss mit einer kleinen, aber feinen Lebensmittelvergiftung zu kämpfen, was zur Folge hat, dass ich mich bei dem Wort Spätzle unmittelbar übergeben muss. Kein ganz so gelungener Einstieg für Saturday-Night-Fever.

Als ich mich wieder gefangen hatte, mir der Semmelknödel mit Steinpilzen (schwere, aber gute Kost!) wie der Wackerstein im Magen des bösen Wolfs im Bauch lag, ein Glaserl Primitivo obenauf schwamm, fuhren wir halbwegs ausgeknockt noch zu Feinkunst Krüger, wo Rockers’ Original, eine kleine Ausstellung internationaler Rockartkünstler, gezeigt wurde (noch bis zum 25.09.10). Es war eine passable Septembernacht mit Bier auf dem Bürgersteig und Feuerwerk aus der Ferne. Nachdem mir ein Mann mit Namen Ganesha vorgestellt wurde, dessen Gesicht ich gleich wieder vergaß, konnte ich zufrieden nach Hause gehen: Ganesha, der Elefantengott, steht im Hinduismus für den Neuanfang. Er wird angebetet, wenn man Glück für den Weg oder eine Unternehmung braucht, er steht für Beginn und Veränderung. Kurz gesagt: der Herr allen Anfangs! Der Elefantengott stieg auf sein Rad und fuhr tief unter der Elbe nach Wilhelmsburg, und ich dachte: Warum war ich Angsthase eigentlich noch nie im alten Elbtunnel? Und was bedeutet eigentlich „Make Do and Mend“? Aus Alt mach Neu! Ich liebe Symbole.</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 06 Sep 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[BLOOD, TEARS & GOLD]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/blood_tears_and_gold/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/0f0cc6efa4295010feabf9ed58214de21ceec877_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Im Moment kommt man eh nicht drum herum, warum dann nicht gleich: Heute also doch das HURTS Album Happiness gekauft. Gut so, ich bin ein Kind der Achtziger, das ist Musik, die ich gleich verstehe, die ohne Umschweife zur Sache kommt: Deep, deep 80er Jahre Hymnen Synthesizer Popper Pop mit viel Blut, Gold und Tränen. Genau das richtige für einen Tears-for-Fears-Samstag, der vielleicht noch ganz wundervoll enden wird…</p><br/>

<p>On a bridge across the severn on a Saturday night,</pr><br/>
Susie meets the man of her dreams. <br/> He says that he got in trouble and if she doesn’t mind,<br/> he doesn’t want the company.  <br/>But there’s something in the air  They share a look in silence and everything is understood.  <br/>Susie grabs her man and puts a grip on his hand  <br/>as the rain puts a tear in his eye. </p><br/><p>She says:<br/>
Don’t let go! Never give up – it’s such a wonderful life.  <br/>Don’t let go! Never give up – it’s such a wonderful life.</p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 04 Sep 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DICKE LIPPE RISKIEREN!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/dicke_lippe_riskieren/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_7013_JPG_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Vorgestern war ich im Kino und sah den neuen Film mit Angelina Jolie: SALT. Nicht, dass ich ein Fan von ihr wäre, aber Inception hat eine unzumutbare Überlänge, die ich nicht mal mit einer XXXL-Cola überlebt hätte. Meine Begleitung fragte mich, wie ich Angelina eigentlich finden würde, und ich antwortete darauf: „Nicht so toll, aber ich werfe ihr nichts vor.“ Ich war selbst ganz überrascht von mir, aber es stimmt doch: Was soll man denn zu einer Frau sagen, die so dicke Lippen hat, dass man immer Sorge hat, sie könne sich daran verschlucken? Auf die alle neidisch sind, wegen Brad, der Lippen (Mann, die hat sie doch von ihrem Vater Jon Voigt vererbt bekommen!), und nun hat sie auch noch eine Affäre mit dieser chinesischen Frau, die aussieht wie ein zwölfjähriger Junge und permanent twittert, dass sie Seelenverwandte seien. Das ist auch alles nicht so leicht für Angelina. Im Film trug sie blondes Haar, was brutal beknackt aussah, und trotzdem faszinierte mich etwas an ihr: Selbst Blut verschmiert und auf der Flucht an Häuserfassaden hängend, hatte sie ein feines Camelhaarmäntelchen an, oder trug barfuss beim Spurt ein graues Kostüm (das miserabel saß), und noch bei ihrer Folterung sah man unter dem weißen Tanktop einen Push-up BH durchblitzen und der Lidstrich saß wie eine Eins. Links eine Handgranate, rechts eine Handgranate, hier eine Detonation, dort ein Einschlag, aber immer international gut angezogen! Das imponierte mir, und weil auch ich im Herzen eine Doppelagentin bin, mein Vater aber leider nicht Jon Voigt war, habe ich mir dieses leichte Strickkleid von Markus Lupfer unter den weinroten Nagel gerissen (Berry Hard von Essie), das wenigstens eine dicke Lippe auf der Brust riskiert. Mit dem kann ich in jedem Spionage-Thriller des Lebens mitspielen. Apropos Thriller: Ich spiele mit dem kühnen Gedanken, am Wochenende an einem Michael Jackson Choreo Workshop teilzunehmen. You never moonwalk alone!</p><br/>

<p>Kleid: Markus Lupfer <br/> Leggings: Falke (Cotton Touch, empfehlenswert!) <br/> Mülltüten: Budnikowsky<br/>  Ballerinas: Tory Burch<br/>  Herz: Susanne Kaloff</p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 03 Sep 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[GRAZIA, AUSGABE 22]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/grazia_ausgabe_22/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/Grazia_GIVENCHY_verschoben___jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>]]></description>
      <pubDate>Thu, 02 Sep 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[GRAZIA, AUSGABE 29]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/grazia_ausgabe_29/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/Grazia_LOVE_RING_sm_verschoben__jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>]]></description>
      <pubDate>Thu, 02 Sep 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[NA PUPPE!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/na_puppe/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/25ballentine-dolls-tmagArticle_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Nun können wir endlich wieder mit Puppen spielen: eben las ich auf der Seite der New York Times (pah, wo denn sonst!), dass Andrew Yang, Künstler aus Brooklyn, in wochenlanger emsiger Handarbeit, also sozusagen Haute Couture, zwei Mini Replicas gefertigt hat: Anna Wintour und Grace Coddington. Anna’s Bob sitzt erste Sahne, Grace’s Mähne wurde mit einer kleinen Dauerwelle in Form gebracht. Am 10. September werden die beiden Vogue-Ladies während der Fashion’s Night Out versteigert. Was werden sie zu diesem Anlass bloß tragen? Keinen Designer, das wäre unfair gewesen, sagt der Künstler. Hmmh, schade eigentlich. Die Auktion läuft seit gestern auf charitybuzz.com, wer also schon immer mal eine stylishe Voodoo-Doll zum Abbau seiner rasenden Wut haben wollte: Das ist der Moment! Mit dem Erlös wird der New York City Aids Fund unterstützt. Na also, geht doch auch freundlich, Mrs. Wintour!</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 01 Sep 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[HILFE, DRESSCODE!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/hilfe_dresscode/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/18456509_w434_h_q80_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Ganz gegen meine Natur war ich gestern bei Saturn. Ich weiß auch nicht, aber ich krieg dort im blauen Licht immer irre schlechte Laune, wenn ich die Midlife-Crisis gebeutelten Männer in den Gängen rumschleichen sehe, wie sie in Ermangelung einer 28-jährigen osteuropäischen Geliebten zur Ersatzbefriedigung an iPads rumspielen. Aber ich hatte eine Mission, und die hieß: Lockenstab! Am Wochenende bin ich in Berlin auf einer fancy Sommer-Garten-Grill-Party eingeladen und schon ganz aus dem Hamburger Häuschen ob der einen brennenden Frage: WHAT THE HELL WILL I WEAR? Denn das schlimme an dieser an sich feinen Einladung ist, dass es einen Dresscode gibt. Auch wenn ich die Intention eines solchen Codes begreife, macht er mich ratlos: The Great Gatsby. Eigentlich ist es natürlich nur eine freundlich formulierte Aufforderung, sich gefälligst rauszuputzen und nicht in einer speckigen Jeans am kalten Buffet zu stehen. Und ja, das finde ich gut, denn man gibt sich doch viel zu selten Mühe, optisch das Beste aus sich rauszuholen. Nun, cool bleiben und erstmal im Kleiderschrank shoppen gehen, dachte ich, und siehe da, ich fand ein See by Chloé Kleid, das das Hauptmerkmal der Roaring Twenties erfüllte: Keine Taille, auf keinen Fall eine Taille! Das Kleid schenkte mir irgendein Mann vor vielen Jahren in Venedig (oder war es Wien?), es ist nachtblau, Crepe de Chine, große Schleife im Rücken, und verleiht der Trägerin mühelos eine catherinedeneuvemäßige Allure. Als das Outfit stand, ich beim Scherzartikelladen das Sortiment nach einem Strumpf- oder Stirnband auf links gedreht, in der Tabakwarenboutique eine Zigarettenspitze gekauft hatte, beschloss ich, dass Locken die Lösung sind. Die gelangweilte Verkäuferin bei Saturn hatte wohl den Morgen im Glätteisen verbracht und war mir in der Wasserwellen-Look-Frage wenig Hilfe, sie sagte in Zeitlupe, dass eine Thermobeschichtung echt total wichtig sei für das Haar, aber wenn ich das nur ab und zu mache mit den Locken, würde auch ein Stab für 34,90 ausreichen. Mit meinem Bosch PHC2500-Stab in der Hand, der große Ähnlichkeit mit einem Vibrator hat, fuhr ich die Rolltreppe nach oben, wo ich “La Boum-die Fete” kaufen wollte, den ich aus melancholischen Gründen unbedingt mit meinem, bisher Gott sei Dank unauffällig pubertierenden Sohn angucken möchte. Der erste Teil war leider vegriffen und der Titel des zweiten “La Boum-die Fete geht weiter” überforderte mich mit solcher Wucht, dass ich vor lauter Schreck nach “American Beauty” griff, den ich in- und auswendig kenne. Aber den kann man ja im Leben gar nicht oft genug angucken…</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 26 Aug 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[BUNTE, HEFT 18/2010]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/bunte_heft_18/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/CCE04052010_00000_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
]]></description>
      <pubDate>Wed, 25 Aug 2010 14:48:42 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[PETRA, HEFT 5/2010]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/petra_heft_5/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/CCE04052010_00003_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>]]></description>
      <pubDate>Wed, 25 Aug 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[LIFE&STYLE, HEFT 18/2010]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/life_and_style/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/CCE04052010_00001_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>]]></description>
      <pubDate>Wed, 25 Aug 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ETERNAL CHIC!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/eternal_chic/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/charlotte-gainsbourg-20050704-51493_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Ich möchte ja nun wirklich nicht gleich am Montagmorgen den Teufel an die Wand malen, aber ich glaube, es ist soweit: Ladies, holt den Trench aus dem Schrank! Eigentlich ist das auch kein Grund zum Traurigsein, denn man kann ihn doch für den Anfang oder Übergang über nackte Beine tragen, mit einem kurzen Kleidchen und Ballerinas, das finde ich persönlich ja todschick! Es fühlt sich dann fast ein bisschen so an, als würde man seinen Mann in einem Trenchcoat und ansonsten spärlich bekleidet vom JFK-Flughafen, oder nun ja, Fuhlsbüttel abholen, den Gürtel in der Taille nachlässig gebunden, als habe man überstürzt in letzter Minute das Haus verlassen und, verrückt, seine Klamotten vergessen! Wobei mir gerade einfällt, dass ich eigentlich auch nicht weiß, wie sich das genau anfühlt. Aber man kennt das doch aus Filmen. Ein Trenchcoat steht über Zeit und Raum: Man kann ihn zu jeder Zeit an allen Orten tragen. Etwas deplaziert ist er vielleicht, wenn man zu einem Tote Hosen Konzert geht, aber wer läuft in dieser Hinsicht schon Gefahr? Eine andere Situation, in der man mit einem Trench womöglich unangenehm auffällt, könnte das Freibad sein, aber da müssen wir uns momentan auch keine Sorgen machen. Stella McCartney hat einen mit Druckknöpfen, was für die airport-situation natürlich Vorteile brächte, aber auch der von Sonia by Sonia Rykiel mit großen Silberknöpfen macht eine sexy Silhouette. Doch, doch, auch angezogen.</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 23 Aug 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[SEELENSTRIPTEASE]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/seelenstriptease/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/nico_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Mein persönliches Fashion-Video Fall/Winter 2010. Es bestärkt mich in meinem Glauben, dass egal was auch kommt, gut angezogen alles eine Spur erträglicher ist. Gestern las ich, dass das Kleine Schwarze 85 Jahre alt wird, und war überrascht über seinen taufrischen Eindruck. Da ich meine Schwarz-Phobie gerade am bekämpfen bin, käme so ein Little Black Dress doch gerade recht. Vielleicht das mit Bleistiftrock von Philosophy by Alberta Ferretti? Ich spiele mit dem Gedanken, mir die Haare platinblond zu färben, einen überlangen Pony zu schneiden (das überleben wir alle nicht!), und einen intellektuellen schwarzen Allude Rolli zuzulegen, in dem ich mit passender Gymnastikhose den Herbst expressiv durch einen Beatschuppen jazzen werde. Weiterhin hoffe ich außerdem auf eine kleine, hübsche Sehschwäche, um endlich eine kleine schwarze Brille tragen zu können. Jetzt, wo die Nerd-Brillen over sind, sollte es ein armanieskes zartes, randloses, eher rundliches Modell sein. Soweit meine Pläne für heute.</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 18 Aug 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ZIEH DICH WARM AN!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/warm_an/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/strickjacke_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Eben entdeckte ich eine Kastanie am Baum und war erschüttert: Ist es nicht noch Hochsommer? Jedes Jahr das gleiche Gejaule, wenn das Laub fällt. Es ist nur eine Laune der Natur, nein, kein Grund zur Panik, und ja, es werden wieder bessere Tage kommen. Trotzdem muss man zu dieser unentschlossenen Jahreszeit gut vorbereitet sein, alles ist noch/schon möglich: Sonnenbrand, Gänsehaut und blaue Lippen. Deshalb: Ja, es ist sowas von Zeit für eine neue Strickjacke! Warum denn das bitte, werden die rufen, die Flip-Flops und Shorts unbeirrt bis in den Oktober tragen. Ich gehöre nicht dazu. Mein Tages-Outfit schon heute: zwei Paar Socken vorm Laptop, über den Rest möchte ich schweigen. Eine Strickjacke hat gegenüber einem Pullover zwei Vorteile: 1. Man kann sie schnell an- und ausziehen, wenn die Sonne hervorkommt, oder sich überraschenderweise Sex anbahnt, ohne danach wie ein verschwitztes Kind mit wirrem Haar und aufgescheuerten Wangen auszusehen, und 2. Elégance! Einen leichten Cashmere-Cardigan kann man morgens noch flott in die Handtasche packen – man weiss doch nie was kommt. Was mir sicher ganz stracks ins Haus kommt, ist ein Kamin. Vor dem sitze ich dann, wenn es bitterlich kalt wird, nackt in einer langen Norwegerstrickjacke, wuschel mir durchs Haar, streiche über die kratzige Wolle, träume von Benno Fürmann oder so was, trinke Rotwein aus Eimern und werde auf diesen herzlosen Sommer pfeifen.</p>
]]></description>
      <pubDate>Sun, 15 Aug 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[HEJ-HEJ!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/hej_hej/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_3412_JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_3398_JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_3399_JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_3456_JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_3451_JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_3429_JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Ein paar Tage auf einer dänischen Insel und man kommt wieder zu sich zurück. Wind, der einem alles Überflüssige aus dem Hirn pustet, Sand im Ohr und das gute Gefühl, nicht aussehen zu müssen, überhaupt nicht aussehen zu müssen, vermummt wie ein Beduine an einem fünfzig Kilometer breitem Strand sitzen, einfach nur sitzen, sitzen und glotzen, Zimtschnecken zum Frühstück, Krabbenbrötchen zum Mittag, Tuborg zur Teatime, Muscheln in der Hotpants finden, sehr laut Musik auf dem iPod hören und dabei Ehepaare mit weizenblonden Kindern beobachten, wie sie sich beim Aufbau ihrer Strandmuschel zerfleischen, Kløver-Joghurt essen und denken Hmmmh, Softeis auf den Arm tropfen sehen und nichts dagegen unternehmen, doch keine neonorangefarbene Pølser essen, um sechs Uhr Morgens aufwachen, weil es so gottverdammt still ist, und sich einen Moment lang fragen: Habe ich das alles nur geträumt?</p><br/>

<p>PS: Ohjemine, ich habe einen Fehler gemacht: es muss natürlich Baiser mit einem S heissen, baisser mit zwei S heisst umgangssprachlich etwas völlig anderes, ich weiss wirklich nicht, wo ich da mit meinen Gedanken war….</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 11 Aug 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[OUI ZU GIVENCHY!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/oui_zu_givenchy/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/GivencyAudreyHepburn_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Es gibt Worte, die möchte ich gerne immer im Mund haben, weil sie so zart klingen wie Baiser: Givenchy zum Beispiel. Hubert de Givenchy’s Muse war Audrey Hephurn, die nach einem Besuch in seinem Atelier kaum mehr ohne Hubert am Arm und ihrem zerbrechlichen Leib gesehen wurde. Jacky Kennedy ließ sich ihr Trauerkleid zur Beerdigung John F. Kennedys von Givenchy anfertigen. Nun, heute ist Hubert selbst mausetot, Chefdesigner Riccardo Tisci macht seine Arbeit aber auch begnadet. Ausser für die begehrlichen Taschen, wie die fast schon zum Klassiker gewordene Nightingale, würde ich nun auch sterben wollen für den schwarzen Blazer aus der neuen Kollektion. Einziger Haken: Ich habe so furchtbare Angst vor dem Tod, dass ich mich seit ein paar Jahren weigere, Schwarz zu tragen. Ich trage nie, nie, niemals Schwarz. Weder besitze ich eine schwarze Handtasche, noch schwarze Schuhe, selbst die schwarzen Dessous habe ich verbrannt. Schwarze Socken können mich in eine tagelange Depression stürzen. Givenchy, doch das kann man so sagen, war aber nun mal Miterfinder des Kleinen Schwarzen und liebte die Farbe, die elegant, simple, und tiefgründig auf einmal ist. Wie wäre das Frühstück bei Tiffany’s wohl ausgefallen, wenn Holly Golightly in einem verschreckt baiserweißem Rüschenkleidchen vor der Auslage gestanden hätte? Nein, nein, manchmal muss es eben Schwarz sein. Ich werde diesen Herbst/Winter also sehr tapfer sein müssen. Aber man soll ja immer da hingehen, wo die Angst ist.</p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 07 Aug 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[EINE HÜBSCHE HÜLLE]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/eine_huebsche_huelle/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_3332_JPG_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Man lernt ja leider immer am meisten vom Leben, wenns besonders weh tut. Manchmal mehr, manchmal weniger. Letzte Woche fuhr ich mit dem Radl in die Stadt, und ahnte, als ich in den Himmel sah, dass es keine gute Idee war. Als ich dort ankam, war ich verändert: Ein zitternder Chihuahua mit Spuren von Yves Saint Laurent Mascara bis zum Hals. Ich stand aufgelöst im Regen und weinte zwei Minuten lang vor Habitat, wo ich ausgerechnet einen Duschvorhang kaufen wollte. Als ich mich wieder gefangen hatte, reagierte ich mit situativer Wendigkeit und bastelte mir flugs diese bildschöne Sattelhusse, hängte mir den Duschvorhang, Modell Hitchcock, um die Schultern und fuhr mit meinem wehenden weißen Cape nass bis auf den Schlüpper wieder nach Hause. Die Menschen auf der Straße schauten mir hinterher, winkten mir aus dem Bus zu, Kinder zeigten mit offenem Mund auf mich und alles schrie: Die ruhige See hat noch nie einen tapferen Seemann hervorgebracht.</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 05 Aug 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WANT-HAVE DER SAISON]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/want_have/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/lovelylinda_paul_mary_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Auf die Frage, was seiner Meinung nach das Must-Have der Saison sei, antwortete Armin Morbach kürzlich auf der Fashion-Week: Ein Boyfriend. Nicht, dass ich viel darauf geben würde, was ein Make-up-Artist (der vor einiger Zeit mal in seinem Tush Magazine haarklein von seiner spektakulär glatt verlaufenen Schlupflider Operation berichtete) unentbehrlich findet, aber mir hat das gefallen. Ein Boyfriend, ja, love is all you need. Neben bedingungsloser Liebe ist mein Want-Have der Saison ausserdem der graue Hut aus der H/W Kollektion von Stella McCartney. Er erinnert mich an meine Mutter, als wir noch knietief in den Siebziger und Schlaghosen steckten, an Abende, an denen ich ihr kleiner Stiefelknecht war, weil sie so stramm in ihren braunen Stiefeln klemmte, dass sie ohne fremde Hilfe nicht mehr rauskam. Und ich dabei jedes Mal umfiel. An dicke Strickjacken, an Jeansröcke, an Jerseyhosen, an Cordkostüme, an den Geruch von Revlon Creme, und an einen grauen Schlapphut, der später in der Verkleidungskiste landete. Wenn man einen Hut trägt, muss man nur drei Dinge beherzigen: 1. Ihn so aufrecht tragen, als sei es die größte Selbstverständlichkeit der Welt. 2. Ihn einfach aufsetzen und nicht in jeder Schaufensterscheibe seinen Sitz korrigieren. 3. Ihn gut festhalten, wenn ein unerwarteter Sturm aufkommt. Das immerhin hat er mit einem Boyfriend gemein.</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 01 Aug 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[HELSINKISS!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/helsinkiss/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_3073_JPG_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Eben wachte ich auf und dachte: Ich muss nach Helsinki! In der aktuellen Monocle Ausgabe las ich, dass die finnische Hauptstadt The World Design Capital 2012 ist. Hmmh, das ist ja noch ein bisschen hin, aber ich könnte doch schon mal vorfliegen und ein wenig recherchieren. Modisch gesehen habe ich ein wenig Angst vor meinem Ausflug, Bilder von kastenförmigen Annikki Karvinen Strickkleidern in Grundfarben tauchen vor meinem inneren Auge auf. Die Schweden haben Acne, was haben die Finnen eigentlich? Ivana Helsinki? Vor allem haben sie Ilmari Tapiovaara, einer meiner ganz großen Lieben im Designbereich, dessen Namen ich rasend schnell ausprechen kann. Ach ja, und wie konnte ich es vergessen: Tapio Wirkkala, der Mann, der in den Sechzigern die schönsten Wassergläser ever designt hat (Ultima Thule). Und natürlich die lieben Mumins, die von der Schriftstellerin Tove Jansson erfundenen nilpferdartigen Knubbel. Ich könnte Courage zeigen und mich in einer roten Blockhütte im tiefen Wald einmieten, nachts Trolle vor dem Fenster beobachten oder in der finnischen Sauna, das Böse aus mir rausschwitzen, dann nackt in einen See springen und mich mit einem Marimekko Handtuch abtrocknen. Oder feige im Designhotel Klaus K einchecken, und mein schlechtes Gewissen in einem Glas Lakritzschnaps für 80 Euro ertränken. Meine Sehnsucht nach Finnland ist keine neue, als ich zehn Jahre alt war, zog eine finnische Familie zu uns ins Dorf. Sie wohnten gegenüber vom Tennisplatz und waren geheimnsivoll. Die Tochter hieß Angie, Angie Laak, und war das coolste Mädchen, das ich jemals gesehen haben. Sie trug Chucks zu einem bodenlangen Blumenrock, färbte sich die langen Haare mit Crazy Colours Pink und rauchte furchtbar gelangweilt. Heute sind es in Helsinki 30 Grad, Nein heisst auf finnisch Ei, und der billigste Flug, den ich für morgen früh finden konnte, kostet 375 Euro. Jetzt bin ich in der Bredouille: wenn ich doch lieber die schwarze Haremshose plus den schmutzigrosa Angorapullover von Acne kaufe, macht das, Moment, nur 367 Euro. Und ich hätte noch 8 Euro für die gemischte Sauna übrig…
</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 28 Jul 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[URLAUB IST NICHTS FÜR FEIGLINGE!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/nichts_fuer_feiglinge/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_3183_JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/suse_symi_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>So, nun zurück mit neuen Erkenntnissen im Koffer: 40 Grad sind 20 Grad zu viel, die Französinnen tragen alle schwarze Bandeau-Bikinis, ein greeksalad ist auch nicht immer eine Lösung, man kann jeden Look mit ein Paar Flip-Flops ruinieren, 389 Stufen sind kein Kinderspiel, und Entspannung ist nichts für mich!</p><br/>
<p>Alles war gut, einen Tag lang. Dann wurde ich von der einzigen Mücke von ganz Symi großzügig perforiert, hatte drei Tage lang eine mittelschwere Erkältung, lag bei hundert Grad alleine mit einem Schal auf dem Berg und verdammte die Air-Condition, am dritten Tag flog mein Bandeau-Bikinitop (lila/türkis gebatikt, nicht schwarz, 4,95 von H&M;) vom Balkon und war von diesem Moment an nie wieder gesehen. Ich hatte die Nachbarskinder stark im Verdacht, die morgens um sieben mit einem Bobbycar vor unserem Fenster ein Abfahrtsrennen veranstalteten, ihn gestohlen zu haben, was sie nur mit Achzelzucken und einem “no problem” kommentierten. Am vierten Tag war mein Krümelmonster-T-Shirt-Nachthemd spurlos verschwunden, tat sich jedoch am fünften Tag wieder überraschenderweise auf einem Wäscheständer unten am Hafen einer “Laundry” auf. Es folgten ungetrübte Sonnenstunden im unfassbar glasklarem, kühlen Meer, ein paar kleine Fische beim Schnorcheln, ein Angriff eines Kleberfisches, der am Bein meines Sohns klebte, und Panikattacken auf offener See auslöste. Mein tägliches Highlight bestand aus einer Cola (regular) mit viel Eis und Zitrone gegen 17 Uhr auf meiner Liege eingenommen, und ein Mythos Bierchen aus der Dose nackt und salzig im Raum stehend vor dem Duschen. Wir verbrachten einen lärmenden Abend bei “Manos”, dem angeblichen Hotspot von Symi, in dem schon Sarah Jessica Parker, Valentino, Armani, Ornella Muti oder alle zusammen zum Calamari-Essen vorbeischauten. Als wir dort waren, saßen jedoch nur ein paar Russen mit ein paar Ouzos rum und es herrschte eine künstlich aufgekratzte Stimmung wie auf einem Kreuzfahrtschiff, und die Calamaris taten mir leid, ihr Leben für so etwas Triviales gelassen zu haben. Tintenfische sind so schöne Tiere. Das war, glaube ich, ein Tag nachdem wir die tote Ratte vor unserer Tür gefunden hatten. Ich kaufte mir eine Fischermütze in Jeansblau, allerdings nicht in der oben abgebildete Boutique “Home Fashion” (Anita Hass von Symi), bei der es zwei BH’s zum Preis von einem, aber keine schwarzen Bandeau-Bikinis gab. An diesem Abend kamen wir in unser windschiefes Häuschen, das besagte 389 Stufen über dem Hafen lag, und sahen sie neben dem Sofa sitzen: eine tassengroße, schwarze, dicke, haarige Tarantula (nein, kein literarischer Kniff!). Von da an begriff ich, warum Menschen nach Sylt oder Amrum reisen. Was sonst noch so los war? Ach ja, am achten Tag kam ich in den Genuss einer kostenlosen Lippenaufspritzung: meine beste Freundin, die Mücke, stach mich zielsicher in die Unterlippe, was mir einseitig für einen ganzen Tag das Aussehen von Chiara Ohoven verlieh. Ja, es gibt auch Fotobeweise! Ich bin immer wieder fasziniert von mir, mit welcher Bestürzung ich auf andere Orte reagiere…
</p><br/>
<p>Aber das schönste am Reisen ist ohnehin das Nachhausekommen: Erfrischende 18 Grad, orangefarbene Gladiolen, Vollkornbrot und den grauen Sonia Rykiel Pullover mit Pink Herzen in frisch gestrichener kühler Umgebung meiner Lieblings “Home-Fashion-Boutique” vorzufinden.</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 25 Jul 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[AHOI!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/ahoi/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_2873__JPG_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Ich mache jetzt Sunblog-Ferien, bin am 24. Juli wieder zart gebräunt wie ein Frappé mit viel Milch zurück, und wünsche Euch allen einen großen Sommer!
</p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 09 Jul 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ICH KOOPERIERE!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/ich_kooperiere/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_3080_JPG_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Wo ich hingehe, sehe ich Mode. Vielleicht bloß eine Form der selektiven Wahrnehmung, vielleicht aber auch ein Zeichen: Es ist Fashion-Week. Gestern beim Italiener bestelle ich eine Flasche Wasser und der Kellner stellt diese exquisite Missoni Pulle in den Farben von Panarea auf den Tisch. Oh, wie zauberhaft, dachte ich, und vergaß für einen Moment, dass San Pellegrino ja ein übles Gesöff sein soll. Überhaupt scheint die Welt augenblicklich zu kooperieren. Vivienne Westwood macht nun Blue Jeans für Lee, Gaultier für Levis, und Missoni strickt Bizzlwasser. Ich hingegen mache mich morgen mit meinem Deutschlandfahnen Frottee-Stirnband auf den Weg nach Berlin und schau mal, was die da am Bebelplatz so treiben.</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 07 Jul 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ÜBER DEN BLAUEN DINGERN STEHEN!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/dinger/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_3064_JPG_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Letzte Woche bekam ich eine kämpferische Mail von einer Freundin, in der sie folgendes schrieb: “Suse, alle Frauen laufen in Shorts rum, ob dick, dünn, gross oder klein. Alle!!!!! Und alle haben Cellulite, was mich sehr beruhigt. Fast alle haben blaue Äderchen. Bis auf die Sechzehnjährigen, aber die haben meist Cellulite. Außer Marie, die hat gar nichts von beiden. Aber ich kann mit meinen Besenreisern auftrumpfen, davon hab ich nämlich mehr als alle anderen! Gibt es Schminke für die Beine? Egal, ich hole jetzt meine Shorts vom Speicher, die ich eingemottet hatte, um sie nie wieder zu tragen, und stehe über den Dingen!” 
Marie ist die achtzehnjährige Babysitterin, die ohnehin nicht zählt, weil sie mehr Bambi als Mensch ist, eine aparte Ausnahmeerscheinung. “Ich trage auch Shorts,” schrieb ich zurück, und sah beim Schreiben dieser Worte an mir herab. Der größte Feind der Frau ist sie selbst, dachte ich, und musste an den lilafarbenen Massage-Igel denken, den mir die Hautärztin überreichte, als ich mir im letzten Herbst die Besenreiser zum ersten Mal in meinem Leben wegspritzen ließ. Den Massage-Igel sollte ich drücken, wenn das Pieksen der Nadel zu sehr schmerzen sollte. Ich lag bäuchlings und fliederfarben unter einen 380 Watt Birne auf der Liege und erinnerte mich an die Geburt meines Sohns. Nicht weil es so weh tat, sondern weil die Männer in den Geburtsvorbereitungskursen ihren trächtigen Frauen auch mit so einem Massageball und schmerzhaft sanftem Gesichtsausdruck über den Rücken rollten. Schon damals schwor ich mir: Sollte mein Mann jemals mit einem lilafarbenem Massage-Igel in der Hand und mit hängenden Schultern im Kreissaal stehen, lass ich mich scheiden, bevor das Kind rausgepresst ist. Dazu kam es, dem Schöpfer sei Dank, nicht. Im Geburtsvorbeitungskurs war ich die einzige Frau ohne Mann, was von mir frei gewählt war. Man blickte mich mitleidig an und dann fragte einer der Männer mutig: “Und Du? Bist Du alleinerziehend?” Nein, ich bin nur altmodisch und ihr geht mir alle auf den Sack mit euren Bällen. Die Ärztin spritzte meine mangelhaften Beine rauf und runter, ich biss die Zähne zusammen (es ist halb so schlimm!) und hielt das olle Bällchen in der Hand. Danach wurden die Beine bandagiert und ich konnte für 24 Stunden keine Treppe mehr steigen ohne dabei wie ein Kriegversehrter auszusehen. Im nächsten Frühling waren sie wieder da: feine blaue Fäden auf meinem Unterschenkel, wie die Landkarte von Sylt. Ach, dachte ich, gib’ es auf! Die Anstrengungen, anders auszusehen als man gedacht ist, sind würdelos und für die Katz. Ich kaufte mir dieses Kleidchen von Second Female, das aussieht wie ein Kinderrock mit einem Kinder T-Shirt, freute mich über den Preis, behielt es gleich an und radelte mit meinen Besenreisern los. Es nennt sich Luna Dress, sieht aus wie Alice im Wunderland und man muss sich keine Sorgen mehr machen: Angezogen in einer Sekunde, lovely! Oh ja, das Chaos im Hintergrund sind sehr große Massage-Igel, mit denen man auch prima kicken kann.
</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 04 Jul 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DER SCHLÜSSEL ZUM GLÜCK]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/der_schluessel/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_3069_JPG_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Ich habe ihn gefunden, ist er nicht wunderschön? Den Schlüsselanhänger gibt es auch noch in Kobaltblau, Orange und Petrol. Er erinnert mich an die Spielzeugschlüssel von Fisher-Price, an denen Kleinkinder mit Hingabe rumsabbern. Erwachsene Frauen sollten das vielleicht nicht tun, aber man kann damit ein neues Zuhause, Auto oder Herz öffnen. Dass Glück nicht käuflich ist, hat sich mittlerweile rum gesprochen, aber es gibt ein paar Dinge, mit denen es sich exzellent bestechen lässt.

Hier meine persönlich stark eingefärbte Bonheur-Top-8-Liste:
1. Am Wochenende war ich auf einem französischen Gartenfest, dort gab es deutschen Fußball und einen Drink, der St.Tropez hieß. Er besteht aus: Rosé, eiskalt, einem Schuss Pampelmusen-Sirup, Eiswürfeln und Mineralwasser. Umgerührt mit einem Savoir-Vivre-Lavendelstängel. Diese Mischung schmeckt so süffig-sommerlich-flirrig, dass man in einem Affenzahn bleu ist. Errlisch!
2. Joan Dididon lesen, unbedingt, alles, sofort! J’adore Didion!
3. Die französische Vogue lesen, nicht alles unbedingt sofort verstehen, und denken, was hieß noch mal envoûtant? Ach tant pis, ich will auch eine Cola-Light Flasche von Karl Lagerfeld!
4. Die Nase in einen reifen Pfirsich stecken, fasziniert beobachten wie der Saft den Arm runtertropft, sich an die Abschlussfahrt in Rimini erinnern, und den ganzen Tag Carbonara e una Coca Cola im Ohr haben.
5. Invisible Light von dem neuen Scissor Sisters Album „Night Work“ (vor zwei Tagen erschienen!) sehr, sehr laut hören. Gay Disco!!!
6. Das Gesicht auf ein Marmeladenbrot mit Holunderblüten-Champagner-Gelee betten (zu bestellen im Onlineshop vom Café Paris www.cafeparis.net) und zwei Minuten lang nicht den geringsten Zweifel haben: Life is good.
7. Die eigenen Füße in der Sonne sehen und hellauf begeistert sein von Red My Fortune Cookie von O.P.I.
8. Den Schlüssel zum Herzen suchen und in der Zwischenzeit den geschwungenen Love-Ring von Zoe&Morgan; an den Finger stecken.
PS: Ach ja, envoûtant heißt bezaubernd, betörend, aber das wisst Ihr natürlich alle, meine kleinen Hobby-Französinnen!</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 01 Jul 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[OBERER RANG, REIHE 1]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/oberer_rang/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_3058_JPG_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Das da unten im Scheinwerferlicht ist Charlotte Gainsbourg, die gestern im Schauspielhaus strahlte und spielte und rasselte und sang. Wie kann eine Frau sich so wenig bewegen und dabei so saulässig aussehen? Sie trank während der sauber gespielten fast zwei Stunden zwei kleine Flaschen Volvic und ihre Stimme klang live genauso wie auf Platte, nur süßer. Beck fehlte mir an manchen Stellen ein wenig, aber als sie dann auf einem Barhocker saß und Bob Dylan’s Just Like A Woman sang, war auch der vergessen. Was sie anhatte? Eine schwarze Lederhose, lange Beine in flachen Stiefeln, ein weißes T-Shirt (Halbarm), darüber eine schwarze zubbelige Weste. Sie hätte aber genauso gut einen Kartoffelsack tragen können.</p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 29 Jun 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WAS SOLL ICH SAGEN?]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/was_soll_ich_sagen/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_2896_JPG_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Ach, war das schön! Und ach, was lernt man alles über sich, wenn man sich alleine auf die Reise macht. Man lernt, dass es ein wenig egal ist, wer man ist, wo man herkommt, was man mag oder nicht mag, wer einem mag oder nicht mag, und dass Mückenstiche in der Größe von CD’s immer noch Anlass zur Sinnkrise sind. Auch gelernt habe ich, dass man auf Reisen in den Süden keine Röhrenjeans, dafür aber eine lange, leichte, weite Hose braucht, die alles verzeiht: Flecken von frisch gepresstem Orangensaft, Olivenöl und Sonnencreme. Was ich noch gelernt habe? Dass Angst ein schlechter Reisebegleiter ist. Das war der Moment, als ich bei 70 Grad im Schatten mit meinem Kia Mobil in einem Schlagloch stecken blieb (nachdem ich bei meiner Ankunft erstmal eine komplette Stunde die Autobahn in die falsche Richtung gefahren war), in einer Gegend, die von Ziegen stark besiedelt war. Kein Mensch weit und breit – aber ich befreite mich mit Motorgequalme und Gestank und war irgendwie froh, in dieser brenzligen Situation meine Action-Adventure-Outdoor-Chino zu tragen, anstelle einer pailettenbestickten Tunika. Das Meer rauschte nachts so laut, dass ich stundenlang wach lag, mir Gedanken machte über ein Leben nach dem Tod und die neue Margiela Kollektion. Die wichtigste Erkenntnis hatte ich allerdings am Flughafen bei meiner Heimreise: My om is where my heart ist. Dieser schöne Satz ist nicht von mir, sondern steht auf einem mit Lavendel gefülltem Augenkissen, das man unbedingt bei www.yogipop bestellen sollte. Das legt man sich auf die Augen und vergisst sogar die Mücken.</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 27 Jun 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[AUSZIEHEN IST EINE OPTION.]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/ausziehen_ist_eine_option/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/casting_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Neulich trug Chloé Coolé Sevigny ein Splatter T-Shirt zu einer taillenhohen Jeans, was nicht furchtbar verrückt oder neu oder wahnsinnig mutig, aber in Ordnung war. T-Shirts mit verstörenden Motiven sind ja nicht die Nouvelle Vague der Mode. Ich erinnerte mich an mein Ozzy Ozbourne No Rest For The Wicked Shirt, das ich gerne Ende der Achtziger trug. Ich hatte auch Slayer oder, Aaaaaaah, Poison im Sortiment. Die waren eine Hair-Metal-Band aus Pennsylvania, und ich könnte nicht sagen was schlimmer war: ihre Haarfrisuren oder ihre Musik. Am liebsten waren mir aber immer meine Guns N’ Roses Shirts. Nun, das war beyond style, das war Liebe. Das Tragische daran ist nicht, dass schwarze T-Shirts mich aus heutiger Sicht immer furchtbar deprimieren (ähnlich traurig sind vielleicht nur schwarze Unterhosen bei Männern), das Drama lag darunter: Schulterpolster, die ich in das Shirt knöpfte oder mit Sicherheitsnadeln befestigte. Solange bis ein coolér Junge sagte: „Oh Fuck, das geht nicht!“</p><br/>

<p>Eben war ich auf der Seite von Terry Richardson (www.terryrichardson.com), dem Schwerenöter, und fand unter Terrys Diary die Rubrik T-Shirt of the Week. Und was seh ich da? T-Shirt of the Week am 3.Juni 2010 war: Slayer. Trash Metal kommt von Trash und deshalb trage ich jetzt doch lieber mein Zombie T-Shirt zu meiner taillenhohen Jeans. Sollte das wider Erwarten beknackt aussehen, ziehe ich mich ratzfatz aus und bewerbe mich als Model bei Terry. Das kann man nämlich, wie ich eben auf seiner Website las:</p><br/>

<p>Hello , if you are male or female and interested in posing nude for Terry Richardson please contact us by Email. Please include your contact information, Phone number name and a photo (a small jpeg) if possible. You must be at least 18 years old and be able to provide a state issued ID at the time of the photo shoot. model@terryrichardson.com</p><br/>

<p>Nacktmachen ist immer eine Alternative. Auch zum Splatter-Shirt.
</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 23 Jun 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ZORBA, ZEIG MIR, WIE MAN TANZT!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/zorba/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/aafd627e97c2e3462b0530929ce093e5_image_document_large_featured_borderless_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Morgen früh um 6 Uhr 50 sitze ich im wolkenlosen Himmel, blättere in der GRAZIA und schlürfe ein Teechen auf dem Weg nach Kreta. Dort werde ich eine Woche rumhängen, rumturnen, ach, vielleicht auch Rum trinken. Ich werde hoffentlich am Strand von Triopetra Sirtaki tanzen wie Anthony Quinn als Alexis Sorbas in dem Film “Zorba, the Greek” von 1964, gefüllte Weinblätter zum Frühstück essen und mit Wassermelonen im Meer spielen. Nun aber muss ich erst mal mein Köfferchen packen, und bin schon wieder nervenfertig. Was soll ich mitnehmen, was zu Hause lassen, soll ich meine Eulenkette nach Athen tragen, oder ist das Perlen vor die Säue? Fragen, die mich vor jeder Reise mürbe machen. Obwohl ich früher mal Stewardess war, bin ich der uncoolste Tourist ever, weltweit! Am liebsten würde ich mir einen Brustbeutel umhängen, wenn es diesen von Céline oder so gäbe. Immer besorgt meine Reisedokumente könnten verloren, gestohlen oder von jemandem versehentlich aufgegessen werden, und dann die Sorge um die Produkte. Die Produkte, Himmel! Habe ich sie alle beisammen? Sonnenschutz, die Crème für die Füße, die Hände, die Ohrläppchen, die Lippe, die Kniekehlen und den Scheitel, ach ja, nicht vergessen: das Hütchen! (Habe gestern noch einen wunderbaren Strohhut bei Urban Outfitter erstanden) Diese Sorge wird nur übertroffen von der noch schlimmeren Sorge, ich könnte womöglich während meiner Reise dehydrieren. Oder verhungern! Weswegen ich immer eine Packung Studentenfutter mit mir führe, die sich in den Tiefen meiner Handtasche entleert, weswegen ich schon öfter anstelle mit einer Euromünze mit einer Haselnuss im Supermarkt bezahlen wollte. Meine Schwester nennt mich Woody – damit ist alles gesagt. Wenn all das schließlich erledigt ist, ich dem Nervenzusammenbruch nahe bin und man mich mit Hilfe eines Becks sediert hat, brauche ich dringend Urlaub. Am liebsten von mir selbst. Aber leider nimmt man neben all den Klamotten und dem ganzen Gedöns, das man vor Ort nie braucht, ja vor allem immer eins mit: Sich selbst.</p>
<iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/jeNsr_nQEfE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Thu, 17 Jun 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[HOW I LOVE YOU, JOHNNY!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/how_i_love_you_jonny/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/5M2v-pkSIQY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>
<p>Guten Morgen Freaks,<br/>
zwei der schönsten Dinge gleich nach dem Aufwachen gefunden: Sesame Street und Johnny im Jeanshemd. Das wird ein guter Tag!</p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 15 Jun 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[SO SCHÖN KANN ACNE SEIN!!!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/so_schoen_kann_acne_sein/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/Unknown_jpeg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /><img src="{{media url="wysiwyg/Unknown-2_jpeg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Eben beim Googlen bin ich auf das gestoßen: Endlich Schluss mit Akne! Aber nein, jetzt geht es doch erst richtig los: ACNE ist wieder in the Anita Hass house! Die Herbst/Winter Kollektion ist Bombe, und da bin ich auch schon gleich bei meinem Lieblingsteil: Die Bomberjacke. Das letzte Mal als ich eine Bomberjacke trug, war ich Anfang Zwanzig, rauchte Marlboro-Light zum Frühstück, küsste fremde Männer, tanzte auf dem Tisch, und war noch nicht nach einem Bier betrunken. In meiner Bomberjacke hatte ich immer eine noch größere Klappe, gut gepolstert sprang ich damit durchs Leben wie Obi-Wan Kenobi. Nach Teilen dieses Lebenstils habe ich manchmal große Sehnsucht. Nach Teilen dieser Kollektion leider auch: Ich muss sie haben! Sie ist keine gewöhnliche Bomberjacke, also keine ACNE vulgaris, sie ist eine Star Wars Interpretation des Designers Jonny Johansson, weil dessen Kinder so auf Star Wars, Achtung, Jan Delay Sprache, flashen! Ich flashe vor allem auf die Kombi aus kleinem sexy Schwarzen, so klein, dass man fast den Schlüpper sieht, mit Reisverschluss im Rücken, zum fetten Fliegerjackenkragen. Wenn man obenrum was Dickes trägt, sieht alles darunter grazil aus. Eine Bomberjacke macht Streichholzbeine. Der einzige Haken an diesem Teil: Die graue Biker Aviator Lammfelljacke aus derselben Kollektion sieht auch so saucool aus, mit einer Patina, als habe man darin die letzten zwanzig Jahre gegen Boba Fett gekämpft. Ich glaub, ich muss jetzt erstmal eine Kippe rauchen. Mögen die Mücken mit mir sein…</p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 15 Jun 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[HAT ES ETWA GRAD GEKLINGELT?]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/geklingelt/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/64237_in_l_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Es sieht draußen so grau aus, oder sind es womöglich bloß die verdreckten Scheiben? Ich muss dringend den Fensterputzer anrufen. Aber vorher sollte ich mir was Nettes zum Überziehen kaufen. Als ich ihn das erste Mal sah, stand er bei meiner Freundin auf der Leiter, und ich taufte ihn spontan auf den Namen Pornorocko. Naja, da muss die Phantasie mal wieder etwas mit mir durchgegangen sein (Ich habe auch eine Schwäche für LKW-Fahrer). Dann hatten wir einen Termin, Samstagfrüh, zehn Uhr. Er klingelte bereits um neun Uhr (“Ich war grad schon in der Gegend und dachte mir, ich probiers mal!”) Ich öffnete ihm in einem Outfit die Wohnungstür, das mir erst dann unangemessen erschien, als ich seinen Gesichtsausdruck sah: Vom Donner gerührter Dienstleister. “Äh, guten Morgen, ich hatte noch gar nicht mit Ihnen gerechnet, fühlen Sie sich wie zu Hause.” Ich trug ein T-Shirt, auf dem das Krümelmonster abgebildet war, das so fadenscheinig war, dass man statt Kekskrümeln Brustwarzen sah, eine ausgeleierte Schlafanzughose (ein Erbstück) und eine Frisur, wie Courtney Love nach drei durchzechten Nächten. Doch ich war top ausgeschlafen und eilte geistesgegenwärtig ins Bad und zog einen Wonderbra unter das Krümelmonster, was mein Erscheinungsbild noch skurriler machte. Warum sehen eigentlich alle Frauen immer so unvorbereitet gut aus, ausser ich? Wenn der Briefträger klingelt, habe ich grundsätzlich eine Schlammpackung im Gesicht (“Haha, nicht erschrecken!”), wenn die Nachbarin sich ein Ei ausleihen will, stehe ich immer mit einem Turban im Türrahmen. Ich erschrecke immer schrecklich, wenn es klingelt, Hilfe, unangemeldeter Besuch! Es gibt ja so Menschen, die haben immer total locker “Open House” und können zu jeder Tages- und Nachtzeit Freunde, Fremde und Fensterputzer empfangen. Ich gehöre nicht dazu. Deshalb werde ich nun in einen saloppen Hausanzug investieren. Was mir vorschwebt? Och, vielleicht ein Negligé aus rosafarbener Seide oder doch einen Juicy-Couture Veloursanzug? Der feiert bald sein zehnjähriges Jubiläum und ich habe mich zehn Jahre lang dagegen gewehrt. Nach dem Vorfall mit Rocko denke ich anders darüber. Die kalifornische Designerin Erin Fetherston wird ab sofort als Gast-Designerin dem Label neue Frische geben, heisst es. Bis dahin werde ich allzeit bereit in einem weißen, flauschigen Joggingensemble mit einem Drink in der Hand die Tür öffnen und schnurren: “It’s me, Juicy!”</p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 11 Jun 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[BRINGST DU MIR EIN SOUVENIR MIT?]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/souvenir/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/Fashion_designer_Alexander_McQueen-470-1_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Jetzt, wo es wieder anfängt mit dem Reisen, mit dem Wegfahren, Wegfliegen und Weglaufen von zu Hause, beginnt auch das Sich-Erinnern. An die Orte, an denen man noch nie war, und an die, wo es so schön war, dass man es im Kopf nicht aushielt. An Sonnenauf- und untergänge, ja Untergänge, immer wieder. Dann sitzt man im Flugzeug, schaut runter auf die Erde und sucht sein Zuhause, klein und unsichtbar. Und man guckt und sucht, und schaut und flucht: “Ich wäre so gerne noch geblieben!” In der Hand eine Muschel, ein Stück Papier mit einer Telefonnummer, ein Taschentuch, und Rotz und Wasser. So war das früher mit dem Reisen. Und wenn man heimkam, packte man die Schätze aus, verteilte sie auf dem Bett und träumte vom nächsten Sommer. Andenken sind dazu da, dass man seine Erinnerungen gut bewahrt. Sich erinnert an das, was vorbei ist, was vielleicht nie wieder kommt. Was sicher nie wieder kommt, ist Alexander Mc Queen. Hätte er sich Anfang Februar nicht das Leben genommen, wäre seine Frühjahrs/Sommerkollektion auch in Erinnerung geblieben: wie eine Reise durch eine fremde, fantastische Welt – Fabelwesen, Insekten, Reptilien, Schuppenhaut – vom Dschungel bis ins tiefe, dunkle Meer. Das Flatterschmetterlingskleid ist vielleicht das schönste Souvenir an ihn.</p><br/>

<iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/Y2jxjv0HkwM" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Wed, 09 Jun 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[COME ON, MODEL, SING!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/come_on/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/500full-karen-elson_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Wenn Models Musik machen, geht das oft in die Hose. Nicht so im Fall von Karen Elson. Die Frau mit der schneeweißen Haut und den erdbeerroten Haaren hat ein Album veröffentlicht, das The Ghost Who Walks heisst, und in meinen Ohren gespenstisch gut klingt. Ich habe es bei POP (mein Lieblingsplattenladen) liegen sehen und dachte: Oh, das ist doch doch die Frau, die mit Gott verheiratet ist. Das hat Vorteile, die man hört: Jack White (The White Stripes) hat liebenswürdigerweise seiner Frau ein wenig unter die Arme gegriffen und ihr Album produziert. Aber auch ohne ihn kann sie etwas, was weder Heidi noch Naomi können: Singen. Manchmal klingt sie dabei wie Joan Baez und manchmal wie Gott persönlich. Beim ersten Mal hören, sagte ich: Och ja. Beim zweiten Mal: Oooh jaaa! Nummer 8 (Garden) und Nummer 4 (Pretty Babies) sind meine Favoriten, aber auch der Rest aus Garagen-Folk, Country und Orgel lohnt sich. Danach las ich ein Interview im Zeit Magazin, in dem sie erzählte, dass sie früher oft gehänselt wurde, weil sie so ein blasser, dürrer, seltsamer Vogel war. Daran hat ihr blasser Geist bestimmt gelitten, ihre Stimme nicht. Sie sieht nicht wie Kate Moss aus, ist kein It-Girl und was sie trägt, ist so schön seltsam, dass man es garantiert nicht in der Rubrik “Must-have in diesem Sommer” findet. Und nein, in diesem Text ist keine subtile Botschaft versteckt, keine Kaufaufforderung und auch kein Wie-trägt-man-eigentlich-diese-Jeggings Tipp.
</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 06 Jun 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[KAVIAR FÜR ALLE!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/kaviar_fuer_alle/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/DK_GPierre_1972-480x340_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Wie the hell kommt man von Erdbeeren zu Kaviar? Man lässt seine Gedanken wie Dominosteine einen nach dem anderen umplumpsen und staunt, wo man landet. Gestern Morgen kam ich am Spargelhäuschen, formerly known as Erdbeerhäuschen, vorbei, in dem ein Mann in einem weißen Tennis-Outfit Spargel verkauft, weil die Erdbeeren anscheinend noch nicht so weit sind, und vielleicht weil Weiß so 1a zum Spargel passt. Ich erinnere mich allerdings nicht, dass er in der letzten Erdbeersaison Rot trug. An seiner Hütte stand in Großbuchstaben: SPARGEL VOM ERZEUGER. Vom Erzeuger? Das letzte Mal, als ich meinen Erzeuger sah, war er U-Bahnfahrer, dass er nun in Spargel machen soll, machte mich misstrauisch. Mein Vater ist kein gutes Thema, dachte ich, aber er hat am Todestag von Romy Schneider Geburtstag, und meine liebe Romy, an deinem letzten Todestag war ich in Berlin und wollte mir Champagner hinter die Hermèsfoulardbinde gießen und in Kaviarperlen toben. An jenem Wochenende schleppte mich Freundin A. aus B. zu einem Kaviar Gauche Verkauf, im Treppenhaus traf sie Anette oder Inga Humpe, die gerade aus Indien oder Thailand kam, oben stand Jana Pallaske und probierte ein reinweißes Kleid aus viel Luft und etwas Stoff an, sie stand barfuss und verschlafen vor dem Spiegel und sagte: “Ich sehe aus wie eine Braut!” Sie sah vor allem hammercool darin aus. Ich dachte an Heike Makatsch, die man als einer der ersten mit der typischen Lamellentasche von Kaviar Gauche am Arm auf den roten Teppichen sah, und ein weiterer Dominostein kippte in meinem Kopf um und ich erinnerte mich an die Frau, die bei einem Abendessen in großer Runde sagte: “Also, die Heike Makatsch sieht sooo toll aus, die macht ja auch zwei Stunden Yoga am Tag!” Die Menschen haben immer so präzise Vorstellungen davon, was Yoga aus einem macht, gerne wird auch angenommen, man sei durch das Turnen vor Pickeln gefeit. Ich bin der glänzende Beweiss (vor allem in der T-Zone), dass das Blödsinn ist. Aber jetzt bloß nicht wieder mit dem Yoga Blabla anfangen, dachte ich, den Spargel vom Erzeuger in der MJ Tasche. Apropos, sagte ich laut vor mich hin, hatte ich nicht auch mal eine Tasche von Kaviar Gauche? Und was wurde aus ihr? Mein Mann hatte sie mir doch vor eins, zwei Jahren zum 25. Geburtstag oder so geschenkt, sie war Gold und Silber und Bronze und Kupfer und war so beutelig groß, dass ich meinen halben Erzeuger darin hätte transportieren können. Ich habe sie geliebt. Dann verlor sie ihren Glanz ein wenig, aber sie trifft keine Schuld. Das ist der Lauf der Dinge. Wenn ich jetzt nicht aufhöre und meine Gedankenschleifen weiter schleife, lande ich gleich noch bei der Kaviar Gauche Tasche mit großer Schleife und chaneligem Kettetrageriemen, die sich Romy sicher auch ohne mit den Wimpern zu zucken gekauft hätte. Och, ein Schälchen Erdbeeren krieg ich da schon rein.</p><br/>

<p>PS: Bis zum 29. August 2010 ist die Romy-Ausstellung noch in der Deutschen Kinemathek Berlin zu sehen.</p>]]></description>
      <pubDate>Wed, 02 Jun 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[PARIS QUEL BEAU SOUVENIR]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/paris_quel_beau_souvenir/</link>
      <description><![CDATA[<p>Sagenhaft wunderschön betäubend aneinandergereite Worte: Hans Unstern. KRATZ DICH RAUS.  Wann lerne ich dass mich ein Gesicht nicht beeindrucken kann? Wann? Wann? Nie! Wann? Wann lernt das Retten dass ich nur nur nur ich selbst nur wann? Wann? Wann? Nie! Wann? Punkt Punkt Komma Strich fertig.</p><br/>

<iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/J2L0QnAwJVg" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Mon, 31 May 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[SALE IN THE CITY!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/sale_in_the_city/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/KeepCalm_Grazia-1_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>

<p>Kürzlich sah ich auf einer Party eine Frau in den lackigen Wedges mit neonfarbener Sohle von Pierre Hardy vom letzten Sommer, die ich auch gerne gehabt hätte, wenn meine Zehen nicht so lang wären wie Spargel. Ich sagte: “Coole Schuhe!” Sie sagte: “Oh ja, die hab ich super reduziert bekommen!” Es lag Stolz und Fuchsigkeit in ihrem Blick. Auch eines meiner Lieblingsgefühle, wenn es um Fashionshit geht. Wenn mich jemand auf ein Teil anspricht, das offensichtlich so viel gekostet hat wie drei Wochen Dom Rep all inclusive, füge ich auch immer schnell an, dass es ja ein Superschnäppchen war. Es ist wie eine Rechtfertigung, als wäre es eine Schande, sein hart verdientes Geld in so etwas Profanes wie das eigene Aussehen zu stecken.</p><br/>

<p>Früher hieß es Sommerschlussverkauf, aber damit macht man heute keine Witze mehr. Sale klingt simple, und es gibt wenig Wörter mit vier Buchstaben, die eine ähnlich berauschende Wirkung haben. Sale klingt wie Love. Dagegen hat man keine Chance, es hilft nur eins: Hingeben! Die Worte 50% off setzen bestimmte Hirntätigkeiten einfach lahm. Ein Paillettenpulli in Mitternachtblau von Stella McCartney mit passender Schlabberhose? Logo, muss ich haben! Bevor jetzt die ein oder andere Spaßbremse ruft: “Äh, Scusi, wann will sie das denn bitteschön tragen?”, sage ich: “Now!” Jetzt ist der Moment, nicht morgen, nicht im Sommer, wenn der Geburtstag von Dingsbums ist, aber mal sehen, ob das Wetter dann gut ist, vielleicht bin ich damit auch overdressed, oder, Hilfe, underdressed? Den größten Fehler, den man mit Mode machen kann, ist auf den großen Tag zu warten. Ich kann aus Erfahrung sagen: Der große Tag kommt nie. Wie oft habe ich früher mit Stirnrunzeln erläutert, dass ich dies und jenes ja nicht auf dem Spielplatz tragen kann. Dies und jenes blieb im Schrank und wartete wie eine heimliche Geliebte, die sich nicht in der Öffentlichkeit zeigen darf. Und überhaupt, warum sprechen denn immer alle Frauen, sobald sie Kinder gebärt haben, vom Spielplatz? Als seien sie dazu verdammt bis ans Ende ihrer Tage mit frechen Kurzhaarschnitten und unförmigen Jeans in der klammen Sandkiste zu hocken. Es gibt ein Leben nach dem Spielplatz, es gibt Sale, und jetzt dürfen wir alle schön durchdrehen ohne rot zu werden!</p><br/>

]]></description>
      <pubDate>Fri, 28 May 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ERST MAL FÜR IMMER!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/erst_mal_fuer_immer/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/liz_taylor1_5_HA_Ve_222594b_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>In diesem Jahr bin ich auf keine einzige Hochzeit eingeladen, was ich sehr bedaure. Eigentlich bin ich zwar gegen die Ehe (sie macht in den meisten Fällen aus Mann und Frau Idioten, die mit großer Ernsthaftigkeit darüber diskutieren, ob man die Gabeln mit den Zacken nach oben in die Spülmaschine räumt oder nicht), aber ich bin definitiv für den Akt des Heiratens. Das ist doch immer ein veritabler Anlass, sich was Hübsches zu kaufen. Im letzten Jahr war ich im Februar auf einer spitzen Hochzeitsfeier eingeladen, an die ich mich leider nur noch schemenhaft entsinne, was am Grauburgunder und meinem labilen Charakter lag. Eine schlimme, schlimme Kombination. Im Jahr davor waren es gleich zwei Feste, eins in Berlin-Mitte, das andere in Sevilla. Ich fand das irre mondän und trug eine Seidenblume im Haar. In diesem Jahr: nüschte. Das mag daran liegen, dass sich die meisten Menschen in unserer Umgebung schon wieder scheiden lassen, oder, dass ich alt werde. Beides kein Grund zum auf dem Tisch tanzen. Vielleicht muss man aber auch einfach mal eine Divorcing-Season einführen, nicht ausgrechnet im Mai, damit man sich mit den Jubelpaaren nicht in die Quere kommt, aber warum nicht im Spätherbst? Es sollte noch ein wenig warm sein, damit ich das orangefarbene kniekurze Halston Kleid tragen, oder Alexander McQueen die letzte Ehre erweisen kann, es würde “It’s All Over Now, Baby Blue” gespielt werden, alle würden ausgelassen tanzen, sich in den Armen liegen, um Mitternacht die Scheidungstorte von den Fingern lecken, und weil es so schön war, es im Mai darauf noch mal miteinander probieren. 
PS: Die Zacken immer nach oben!</p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 25 May 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[AUSSEN UND INNEN HUI]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/aussen_hui_innen_pfui/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_2713_JPG_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Manche Tage verwirren mich. Gestern erst bei der Ausstellung von Daniel Josefsohn gewesen (unbedingt hingehen – nur noch bis zum 30.Mai!!!). Sie heisst “ES WIRD ALLES GUT MUTTER”, was mich beim Anblick der Nackten mit den Stormtrooper-Masken und den getrimmten Intimzonen irgendwie beruhigte. Auf dem Heimweg fuhr Lotto King Karl neben uns in einem VW-Bus und tat so, als würden wir ihn verfolgen, dabei hatten wir nur zufällig den gleichen Heimweg. An jeder Ampel fuhr er mit quietschenden Reifen an und hängte uns schließlich auf Höhe des Block House Mittelweg ab. Danach rief ich directement beim Waxing-Studio an, um parterre nicht länger wie ZZ Top auszusehen. Die Dame am Telefon schwärmte von einer noch sanfteren Methode aus Brasilien, mit Zucker und anderen klebrigen Zutaten, warnte jedoch, dass ich 24 Stunden danach keinen Sport machen darf. Handelt es sich womöglich doch um eine Operation? Ich musste also passen, weil ich am Abend bei Bryan Kest (attraktiver Yogastar aus L.A) auf der Matte lag und es unter Garantie schwitzig werden würde. Bevor es allerdings dazu kam, erzählte er eine Stunde lang vor circa hundert aufmerksamen Frauen (und zehn Männer) in Leggings, kluge Sätze, die mich nachdenklich stimmten. Noch nie zuvor habe ich einen Yogalehrer so oft “Shit” und “Fucking Shit” sagen hören. Wir verliebten uns geschlossen in ihn und turnten uns im Anschluss die Seele aus dem fucking Leib. Und während ich tief atmete, mein rechtes Bein nicht mehr spürte, mein Mattennachbar sich seines T-Shirts entledigte und mich das irgendwie an eine Szene aus dem Tom Ford Film erinnerte, die Scheiben beschlugen, sich eine Pfütze auf meiner Matte bildete, ich meinen linken Oberschenkel vermisste, verstand ich endlich, welchen Sinn es hat, den Kopf an die Kniescheiben zu bekommen: Es wird alles gut, Mudda.</p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 22 May 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[EIN JUMPSUIT MACHT NOCH KEINEN SOMMER...]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/jumpsuit/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/OS13ZiwPSR8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Wed, 19 May 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[...ABER SPITZENLAUNE!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/aber_spitzenlaune/</link>
      <description><![CDATA[<p>Die Engländerin Juliet Dunn macht Beachwear für, nicht erschrecken, “life in the sun”. Darüber gehen wir jetzt einfach salopp hinweg und stellen uns vor, wie wir mit einer ihrer fröhlich handbestickten Hippiebags barfuß über den Strand schlendern, die Sonne sich in den aufgenähten Spiegeln, äh, spiegelt und… sollte uns beim Einkauf bei Edeka jemand neidisch fragen, warum die Tasche so ausgeblichen ist, eiskalt antworten: “Ach, die Sonne im Club 55 in St. Tropez scheint ja da unten immer so erbarmungslos!” Und nein, es muss niemand wissen, dass wir uns damit die halbe Nacht glamorous an einen Heizpilz in Eimsbüttel geklammert haben.</p><br/>

<iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/WQKcpmnRsP0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Wed, 19 May 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[JUMP!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/jump/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/7648simplicity_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Ich danke dem Himmel für Sonne, Malcolm McLaren und der Tatsache, eine Frau zu sein. Man möchte doch Seilchenspringen, wenn man aus dem Fenster schaut. Leute, es ist Sommer! Das macht mich glücklich und verzagt, denn am Pfingstsamstag bin ich zu einem Geburtstagsfest auf einer Barkasse eingeladen. Bisher dachte ich, einfach meinen Schneeanzug zu tragen, und nun das! Die Hälfte der Nacht lag ich wach und dachte mir Kombis aus, in denen ich sowohl das wackelige Böötchen stilvoll besteigen, hemmungslos auf der Railing tanzen und gleichzeitig einen bleibenden Eindruck hinterlassen kann. Dann hatte ich es: ein Jumpsuit muss her! Nun las ich natürlich schon in Zeitung/Magazin/Illustrierte/Newsletter/Apotheken-Umschau, wie man den Jumpsuit trägt, und vergas es Gott sei Dank gleich wieder. Regeln zu Kleidern finde ich übergriffig, entweder man spürt, dass hohe Schuhe zu einem kurzen Strampler behämmert aussehen, oder man spürt nichts. Das ist dann auch ok, dann geht man eben so los. Nur mal so nebenbei fallen lassen möchte ich, dass High-Heels zu einem langen Jumpsuit spitze aussehen. Ein kurzer heisst übrigens Playsuit und ein geraffter kurzer, also so ein bisschen verspielt bauschiger mit Gummizug in der Mitte, Romper. Romper ist mein neues Lieblinsgwort, ich spreche es seit heute Früh um 7 Uhr vor mich hin. Meine Wiener Melange (bester Kaffee aus dem Café Wacker in Frankfurt) schmeckt mit Romper auf der Zunge noch besser. So weit, so gut, aber was drüberziehen, wenn es auf dem Kahn zieht wie Hechtsuppe? Einen üppig geschnittenen Blazer, Boycut hin oder her, egal, einen Cardigan, ach, oder einen Regenparka. Bloß nicht verrückt machen lassen! Kinder haben Buddelhosen, wenn sie bei Hagelsturm von ihren Eltern in die Sandkiste gepeitscht werden, wir haben nun groovy Einteiler, in denen man A. die Beine zeigen kann B. den Anschein erweckt, dass sei einem schnuppe und C. sogar im Lotussitz eine anständige Figur macht.</p><br/>
<p>PS: Ich musste mich zwischen Van Halen “Jump” und “Double Dutch” entscheiden…
</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 17 May 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DAS IST MEIN TANZABSTAND!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/tanzabstand/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/dirty-dancing-patrick-swayze_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>

<p>Aus starker Vereinsammung kam es gestern dazu, dass ich “Let’s Dance” auf RTL sah. Sylvie Van der Vaart sah aus wie eine hübsche Puppe, Peter Kraus wie immer, und ein schlimmer Designer trug Gold auf den Lippen. Mehr kann ich dazu gar nicht sagen, ich möchte es ganz schnell wieder abschütteln. Man soll ja nach vorne schauen, aber in diesem Fall will ich mal wieder nach ganz weit hinten schauen: Dirty Dancing war mein erster Kinofilm, den ich zweimal hintereinander ansah. Ich verlies das Kino tanzend, tippelnd und fest davon überzeugt, dass ich der “Baby” aus dem Film total ähnlich sah. Was ich natürlich null tat. (Später glaubte ich allerdings auch, Julia Roberts in “Pretty Woman” zu ähneln, und hatte beim Verlassen des Kinosaals das Gefühl, dass mich alle anstarrten. Klar, ist ja auch krass, wenn die Hollywood Schaupspielerin persönlich im Steinweg-Kino in Frankfurt anwesend ist) Meine Lieblinsgszene war immer die, wenn Johnny sagt: “Nobody puts baby in a corner” und vor den Augen ihrer verschreckten Eltern auf die Bühne zerrt, oder wie sie die Hebefiguren im Wasser üben, oder wie sie sagt “Ich habe eine Wassermelone getragen!”, ach nein, am tollsten war doch “Das ist mein Tanzabstand, das ist Dein Tanzabstand”, und dann ihre abgeschnittene Jeans zu den kleinen weißen Turnschuhen, und die geknotete Bluse, und seine nackten Oberarme… Rest in Peace Patrick.</p><br/>

<p>Ps: Leider kann man nur noch diesen beknackten Trailer runterladen, der eher klingt wie aus den Fünfzigern: “Ein Film wie eine Fackel!”</p>

<iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/j1-pJCH6us4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Sat, 15 May 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ICH WILL KEINE TASCHE!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/keine_tasche/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/luckdip_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Gerade hatte ich ein sehr trauriges Erlebnis bei Ikea. Es gibt dort nun Express-Kassen, an denen man sich selbst bedient. Ich scannte also meine Klobürste ungelenk alleine ein und fühlte mich wie eine Lidl-Verkäuferin, die einen Storno drin hat. Danach gab ich selbstständig meine EC-Karte ein (“Nein, Bargeld geht nicht” sagte ein Mann hinter meinem Rücken, der anscheinend zum Sicherheitsstab gehörte) und wurde noch vom Display gefragt, wie viele Taschen ich haben möchte. “Wenn Sie keine möchten, geben Sie ein “Keine Tasche!”. Ach, was denn auch sonst? Vielleicht “Ok, dann nehm’ ich die Marcie Hobo-Bag von Chloé in Buttertoffee”? Aber diese Option gab es leider nicht. Also klemmte ich meine Klobürste und den anderen Kram, den ich morgen wieder umtauschen werde, unter den Arm und weinte. Über die Veränderungen im Leben, über die Tatsache, dass es die Mjölk-Schokolade nur noch im Zweierpack gab, dass mein Kind sich nicht mehr über das Hammerbänkchen freuen würde, darüber, dass eine Frau ihr Kind anbrüllte “Marvin, fass das nicht an, oder gehört Dir das etwa?”, und darüber, dass niemand Auf Wiedersehen, Dankeschön oder wenigstens Skol sagte. Nein, ich erwarte nicht viel von Dienstleistern, man hätte mir meine Klobürste auch nicht in knisterndes Seidenpapier einpacken, oder einen gelb/blauen Aufkleber draufbappen müssen, als handle es sich um einen Balmain Blazer, aber eine recycelte braune Papiertüte wäre doch wohl drin gewesen.</p><br/>

<p>Für diese Überleitung muss ich mir mal selbst auf die Pagodenschulter klopfen: von der Toilettenschüssel très elegant zum Hause Balmain! Der Unterschied zwischen einem Balmain Jäckchen und der 98 Cent Bürste liegt nicht nur im Preis, sondern auch in der Exklusivität. Und da sind wir auch schon bei einem weiteren tottraurigen Punkt: Warum, verflucht, bin ich nicht reich? Wäre ich es, würde ich erst den Blazer, dann eine goldene Klobürste und danach Ikea kaufen. Ich würde meinen Angestellten Balmain Uniformen schneidern lassen, sie zu Vidal Sassoon schicken und den Kunden It-Stoffbeutel für ihre Teelichtersäcke schenken. Und allen stumpfen Müttern Hausverbot erteilen!</p><br/>

<p>PS: Das spuckebillige Poster zur persönlichen Pleite kann man bei www.thisisdemocrazy.com bestellen…</p><br/>]]></description>
      <pubDate>Tue, 11 May 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WONNE OHNE SONNE]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/wonne_ohne_sonne/</link>
      <description><![CDATA[<p>Draußen vor dem Fenster laufen emsige Männer umher. Sie tragen Brötchentüten, Blumen in Zellophan und dicke Schals. Damit ist alles gesagt: Wonnemonat Mai. Da hier niemand vom Muttertag und mir Notiz nimmt, drehe ich jetzt die Heizung auf, ziehe meine Jeans-Shorts an, hänge mir meine neue Strandtasche mit den neongelben Herzen um, tanze zu “Hot Chocolate” und singe laut mit bei “Too Hot” von Kool& The Gang. Bestimmt wacht mein liebes Kind gleich auf, serviert mir einen Eistee und schenkt mit einen selbstgebastelten Sonnenhut… Durchhalten: In acht Wochen sind Sommerferien!</p>

<iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/ryRgOU76VP8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Sun, 09 May 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[FREEDOM!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/freedom/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/lindberghs-supermodels_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Gestern bekam ich gegen 16 Uhr eine Sms von einer Freundin, die in etwa so ging: “wanna come by for an afternoon wine?” Ich war sehr belustigt und aufgeregt, weil ich so ein unmoralisches Angebot noch nie im Leben von einer Freundin bekam. Man trifft sich auf einen Kaffee oder ein Teechen. Aber einen Wein am hellichten Tag? Verrückt! Die Tatsache, dass ich das Trinken eines alkoholischen Getränks vor Einbruch der Dunkelheit schon verrucht fand, gab auch mir zu denken. Ich mein, sie schlug ja nicht Gruppensex vor, Jesus, es handelte sich nur um ein Chardonaychen! Erst wollte ich mit einer Ausrede dankend ablehnen (“Weisst du, ich muss doch noch zum Yoga/Einkaufen/Putzen/Schreiben/und zum Beichten…”) Dann radelte ich los (so schnell, dass ich es mir auf keinen Fall anders überlegen konnte), trank einen Wein und dachte: Das ist es! Freiheit! Die Dinge tun, die gut tun, trinken und essen, was schmeckt, anziehen, was Spaß macht, meinetwegen Streifen zu Kariertem, Doofes zu Coolem, nicht drauf hören, was dieser und jener zu sagen hat, was richtig und falsch, was gut und böse ist. Das Bemerkenswerte am Erwachsensein ist doch, dass man machen kann, was man will. Das Schlechte? Dass man das ab und zu vergisst. Immer im Kopf behalten: when too perfect, lieber Gott böse!
</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 06 May 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WAS ZIEHE ICH NUR AN?]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/was_ziehe_ich_nur_an/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_2578_JPG_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Am letzten Wochenende waren wir in einem, wie soll man sagen, “Private Restaurant” eingeladen. Freunde von Freunden gaben ein Dinner unter dem Namen “The Kitchen goes Mad”. Das private Restaurant fand in einer Privatwohnung statt, es waren ungefähr fünfzehn Leute eingeladen, man zahlte für ein Drei-Gänge-Menü dreißig Euro und sollte sich auch so verhalten wie ein Gast im Restaurant. Was bedeutete: keine Gastgeschenke, denn man bringt ja den Kellnern in der Pizzeria “Capri” auch keine Flasche Chianti mit. Wir wurden allerdings in letzter Minute zu diesem Trendevent eingeladen, was mich in Schwulitäten brachte. Denn: Es gab ein Motto! Nun liegt es ja in der Natur der Mottoparty sich immer scharf am Rande der Scham zu bewegen. Auf der Einladung stand: “Das Thema des Abends lautet „Mad Men“ – nach der in den USA so beliebten Fernsehserie über eine Werbeagentur im New York der späten 1950er/frühen 1960er Jahre. Die Inspiration für das Menü, die Cocktails und den Rahmen leitet sich demnach aus diesem Setting – und wer möchte, kann entsprechend gekleidet kommen.” Erst dachte ich: Hilfe! Dann: Hamburger Kleidermarkt. Ich verbrachte den Nachmittag also mit hektischen Flecken auf dem Dekolltee zwischen nach Altersheim und nassem Hund riechenen Klamotten. Ich gab mir Mühe, nicht pingelig zu sein, aber eins sah erbärmlicher aus als das nächste. Und überhaupt, wie soll ich in einem Lurexkleid aus Polyacryl in Größe 46 glänzen? Ich belauschte drei Mädchen, die unter dreißig waren, aussahen wie Schwedinnen und sich total geil fanden. Die eine (silber gefärbte Haare zu einem seitlichen Dutt gebunden) sagte zu der anderen (Tweedkostümjacke zu irgendwas Fransigem): “Oh my god, ich liebe diese Hosen! I mean it!” Dabei hielt sie eine dunkelblau gepunktete transparente Pumphose aus Organza hoch. Darauf sagte die Dritte: “Was glaubst du, wie geil die im Sommer sind, und dann ohne Unterwäsche drunter…!” Sie lachten alle laut. Ein Anflug von Neid ob dieser Unbekümmertheit überkam mich und ich verlies den Laden. Schließlich trug ich aus meinem privaten Fundus ein Pink See by Chloé Kleid aus den Zweitausendern und Peeptoes, weswegen ich mir hektisch im Haarspraynebel und beim Versuch, einen Lidstrich hinzubekommen, die Spitze einer Strumpfhose abschneiden wollte. Im Eifer des Gefechts fiel der Schnitt zu groß aus (siehe Foto) und mein halber Fuß guckte bei jeder Bewegung wie bandagiert raus. Zur Begrüßung gab es Sterling Martinis und Don Draper’s Old Fashions, die Gastgeberin sah entzückend aus, die Männer rauchten, als gäbe es kein Morgen, und Giovanni di Lorenzo stand plötzlich im Raum und reichte mir die Hand, als ich gerade die Cocktail Wieners untersuchte. Später gab es Beef Wellington und Strawberry Shortcake, ich hatte viel Spaß an diesem Abend und fühlte mich beängstigend sexy. Nur die Sache mit den abgeschnittenen Strumpfhosen, die ich unter dem Tisch und vor meinem Tischnachbarn (Giovanni di Lorenzo) zu verbergen versuchte, trübte mein überbordendes Körpergefühl etwas. Aber schlimmer wäre es wohl gewesen, wenn ich mich für die Organza Pumphose ohne was drunter entschieden hätte.</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 03 May 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[SCHMUCKE SACHE!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/schmucke_sache/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/L1130807-2__jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Die Sache mit der Eulenkette ist mysteriös: Sobald ich sie trage, werde ich angesprochen – von Männern, Frauen, Kindern, Polizistinnen. Letztes Jahr trug ich sie zu einer Hochzeit und schon bei der Begrüßung wurde gerufen “Oh nein, was für eine tolle Kette hast Du da an!” Nun steht die Eule glücklicherweise für Weisheit und nicht für Einfaltigkeit, was der Trägerin sehr zugutekommt. Auch dann, wenn sie hohl ist wie eine Kokosnuss. Ein männlicher Gast kommentierte die leicht hysterische Begeisterung der umstehenden Frauen mit dem Satz “Mensch, das ist ja ein echtes Conversation Piece!” Nachdem jedoch alle Promifrauen wahlweise ein Yoga- oder Kinderbuch schreiben oder eine Schmuckkollektion auf den Markt bringen, muss man sich vorsehen. Am Ende trägt man unwissentlich ein Conversation Piece aus der Jette Joop oder Babs Becker Kollektion. Deshalb Augen auf beim Modeschmuck!</p><br/>

<p>Pretiosen schlagen nicht nur eine Brücke zwischen einem selbst und der Welt, sie können noch was anderes: die Belanglosigkeit eines Outfits vertreiben. Ein schluffiges T-Shirt wird mit einer, Achtung Werbung, David Aubrey Kette mit einem Seepferdchen-Anhänger nicht zu einem T-Shirt mit einer Seepferdchenkette, sondern zu etwas Zartem. Aber auch Pfauenohrringe, Giraffen oder Kolibiris, die mignon am Ohrläppchen baumeln, machen aus jedem Pferdeschwanz einen kleinen Streichelzoo. Das Geschmeide von Catherine Weitzman ist ähnlich sensibler Natur, oh ja, Natur, das passt ja: Ohrringe in Blattform, Ketten mit vergoldeten Astringen, Muscheln für die Wascheln. Wem das alles zu verweichlicht ist, dem rate ich zu dem herberen, schlichtem Lederarmband von Warinka von Saucken. Ich bin ja eh schon so ein romantisches Weichei, aber die knallharten Armreifen (sind sie aus Acryl?) von Nicholas King mit Nieten haben mich trotzdem weich geklopft. Mein nächstes Conversation Piece? Der Armreif von JKC, auf dem “ripped off by Chanel” steht. Damit sprechen mich bestimmt auch wieder Polizistinnen an.</p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 01 May 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WEIß IST DAS NEUE BRAUN]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/weiss_ist_das/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/fb3b6cc1f988405f2df83188e27e9e20_image_document_large_featured_borderless-1_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Leider konnte ich ein paar Tage nichts schreiben, weil ich verreist war. Das sollte mich natürlich eigentlich nicht daran hindern – immerhin besitzte ich doch ein iPhone und könnte schubidu dieses und jenes fotografieren und heiter posten, was mir so über den Weg läuft. Rein theoretisch. In Wahrheit verzweifle ich schon an der Bedienung der elektrischen Zahnbürste. Technik ist mir per se suspekt und lieber würde ich sterben als eine Gebrauchsanweisung zu lesen. Wie soll ich das Foto von blühenden bayerischen Löwenzahnwiesen denn hier rein bekommen? Wohin steckt man denn dann das Kabel, das ich sonst zum Hochladen der Fotos in meinen Computer stecke? In die Nase, oder wie? Ich versuchte es erst gar nicht, ging stattdessen zwischen Rentnern spazieren und machte mir Gedanken über den Sommer. Ich kaufte mir eine unbedenkliche Sonnencreme ohne Parabene, Paraffine und Geschmacksverstärker und legte mich mit Schutzfaktor 100 auf eine Liege. Ich wartete ab. Es passierte nichts. Kürzlich las ich irgendwo in einer Anzeige den kühnen Satz “I love being pale in the summer”, oder so ähnlich. Tja, dachte ich, das sagt sie so, weil sie siebzehn ist, einen Panamahut trägt und es chic findet, so einen Outlaw-Gedanken zu denken. Sie hat meine Beine in den blauen Shorts noch nicht gesehen. Pale ist dagegen ein Dreck. Nun, ich arbeite Sommer für Sommer gegen meinen Hauttyp an. Meist ohne Erfolg. Wenn andere Menschen im Hochsommer zwei Wochen nach Griechenland fahren, kommen sie wie Kalle Schwensen zurück. Et moi? Wie Camembert. Aber für diesen Sommer habe ich mir was vorgenommen: Ich bleibe einfach so wie ich bin. Pah, nur der Pöbel bräunt sich doch noch unversonnen. Neben dem nicht unbedeutetem Vorteil, eventuell ohne Hautkrebs davon zu kommen, gibt es noch einen zweiten: Man leuchtet sogar im Dunkeln. Nachteile? Nö, keine, ausser vielleicht, dass weiße Beine in Kombination mit lebenslustigen Sommerkleidchen immer so traurig aussehen wie Spargel ohne Schinken. Aber was solls, tote Schweine auf dem Teller mag ich eh nicht.</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 29 Apr 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[APC-SCHÜTZEN]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/apc_schuetzen/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/v_7_05080914_1987X1P1_ori4_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>An einem schönen Tag im letzten Jahr lag ich auf dem Bett, unzufrieden mit mir und dem Rest der Welt, wusste nicht, wer ich bin und wer ich sein will, und dachte: “Warum ist nicht alles im Leben so einfach wie eine APC-Bluse?” Meine Modemüdigkeit ging soweit, dass ich beschloss, meine gesamte Garderobe zu entsorgen, um mir die komplette Kollektion von APC zu kaufen. Das hat nichts mit Wohlstand oder Gier zu tun, nein, ich versprach mir eine neue Ordnung davon, und eine Zukunft ohne Sorge ums Aussehen. Am Morgen vor dem Kleiderschrank könnte ich mir gedankenlos ein oberschenkellanges Kleidchen greifen, eine passende Strickjacke überstreifen, und würde immer genau richtig aussehen. Alles wäre stimmig, würde zueinander passen, unfassbar unhysterisch. APC Teile erwarten nichts von einem, man sieht darin immer gut, aber nie verkleidet aus. Wie eine Frau, die das Leben und sich verstanden hat. Eine verlockende Einfachheit, die nicht langweilig ist, die trotz einer Rüsche hier und Liberty-Blümchenprint dort, völlig spektakelfrei ist. APC (Atelier de Production et de Création) macht liebe Mode, die immer ein bisschen schuldmädchenmäßig daherkommt. Das muss man mögen. Die Kleider sehen oft so unschuldig sexy aus wie zu kurze Nachthemdchen. Und man erweckt darin nonchalant den Anschein einer kreuzbraven französische Austauschschülerin, die es faustdick hinter den Ohren hat. Oder wie Vanessa Paradis.</p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 23 Apr 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[GEHEIMSACHE]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/geheimsache/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/robertpalmer_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Montagmorgen, 10 Uhr 46, das Rouge sitzt nicht. Vielleicht hätte ich die Flasche Grappa am Samstagabend in meiner ungebremsten Lebensfreude doch nicht mehr auf den Tisch stellen sollen. Irgendwie ging das früher mit der Regeneration geschmeidiger über die Bühne. Aber eben las ich zum Glück in der April-Ausgabe der britischen Harper’s Bazaar über die “Supermodel Secrets”. Helena Christensen beispielsweise isst alles außer Zucker, trinkt, wer hätte das gedacht, grünen Tee, und säuft, gähn, Unmengen von stillem Wasser. Ausserdem boxt sie und benutzt täglich eine Körperbürste, weil sie es liebt, wenn ihr Blut in Wallung kommt (oder so ähnlich). Sie ist 41 und sieht, naja, sagen wir, wie 34 aus. Ich mag sie sehr. Vor einiger Zeit sah ich sie in New York in meinem Lieblingscafé in Nolita sitzen (Café Gitane), sie aß eine Avocadomus-Stulle (guacamole on rye-bread klingt irgendwie schillernder) und hatte die Fingernägel Orange lackiert. Sie sah auch in Wirklichkeit super aus, hatte allerdings ein überraschend breites Kreuz. Was, wie ich eben erfuhr, vom Boxen kommt. Natalia Vodianova hingegen sagt Nein zum Boxen und zu Botox, und lässt die Finger vom Alkohol auf langen Flügen. Ganz sicher lässt sie auch die Finger vom Grappa. Sie ist 28.
</p><br/>

<p>Helena’s Top Tip? Leute, wir wären nie drauf gekommen: Schlafen. Das tue ich jetzt nicht, sondern lese noch flugs das Interview mit dem sehr kleinen Azzedine Alaia. Darin erfahre ich, dass der gebürtige Tunesier seit seiner Ankunft in Paris vor 53 Jahren immer noch sein Gewicht (60 Kilo) hält. Das stimmt mich nachdenklich. Ist es nicht immer ein wenig vulgär, über sein Gewicht zu sprechen? Und ähnlich eitel wie das Aufzählen der Speisen, die man zu sich genommen hat (“alles außer Zucker…!)? Oder ist es einfach menschlich, sein Innerstes nach außen zu kehren? Vielleicht ist es in dem ganzen Beauty-Zirkus nur ein Trend, seine Mitmenschen, im wahrsten Sinne des Wortes, an seinem Innenleben teilhaben zu lassen, beispielsweise durch sensationelle Statusmeldungen bei Facebook à la: “Ich hab’ grad’ eine Currywurst gegessen!” oder auch “Soundso weicht gerade ihren braunen Reis ein”. Früher war das ganz anders: Da trugen die Frauen eiskalt noch viel Make-up, hinter dem sie ihr geheimnisvolles Ich, den Grappa und die Spuren der Nacht verstecken konnten. Das stand ihnen gut, wie man immer wieder mit Staunen in dem legendären Robert Palmer Video “Addicted Lo Love” feststellen kann. In hautengen Azzedine Alaia Schlauchkleidern legten sie ein Stoneface auf und spielten Gitarre, als gäbe es kein Morgen. Sie alle schien das gleiche Schönheitsgeheimnis zu einen: Cool bleiben – das Gegenteil von Bürstenmassagen, die das Blut in Wallung bringen.</p><br/>

]]></description>
      <pubDate>Mon, 19 Apr 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[STILVOLL SCHWITZEN]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/stilvoll_schwitzen/</link>
      <description><![CDATA[<p>Das neue Video von Vampire Weekend beweist zweierlei: 1. Man muss beim Körpertraining nicht aussehen wie einer von den Flodders und 2. Rot steht selbst Rothaarigen. Über den Rest mache ich mir gleich ein paar Gedanken, wenn ich in einer hautengen erdbeerroten Leggings und keinem Frottee-Stirnband um den Kopf gleich ein wenig Handstand üben werde. Das durchblutet das Hirn, bringt einem auf kluge Gedanken und der Teint passt sich nach wenigen Augenblicken dem Outfit an: Kirschrot.</p><br/>

<iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/bccKotFwzoY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Thu, 15 Apr 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WAS TRÄGT MAN IN KOPENHAGEN SO?]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/kopenhagen/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_2465__JPG_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Am Wochenende in Kopenhagen gewesen. Was trägt man da eigentlich so, fragte ich mich vorher, und packte dies und jenes und vorsichtshalber noch eine dritte Jeans ein. Wir blieben zwei Tage (hübsches Organic-Hotel Guldsmeden, wo es im Frühstücksraum so heiß war, dass ich schon beim Kaffeetrinken das Gefühl hatte, im Jacuzzi zu liegen), mieteten uns Fahrräder (Dank wertvollen Tipps von Hobbydänenfreund Andreas), radelten durch sonnige Viertel, die alle auf bro endeten und aßen Smorrebrod. Im geschmacksichersten Kaufhaus der Welt (Illums Bolighus) widerstand ich dem Kauf weiterer achtzehn Mumins Tassen, in Norrebro (ich lernte: sowas wie Kopenhagen’s Schanzenviertel) aßen wir im Café Laundromat einen Dirty und einen Clean Brunch (für mich natürlich die clean Variante), und platzen. Mein Mann stellte fest, mit mir an der Hacke würde man ja keine Ampelphase schaffen, selbst die Muttis mit vier Kindern in ihrem Christiana-Bike seien schneller als ich, wir schwänzten Louisiana und aßen im Café Victor, eingekeilt von vier Meter hohen Däninnen, grünes Risotto zu rotem Wein. Ach, das war schön. Was man in Kopenhagen so trägt? Och, dies und jenes. Man kann festhalten: Auf den Straßen geht es nicht so schmerzhaft experimentell modisch zu wie in Stockholm. Die guten Mädchen tragen einfach einen “undone bun” (einen unordentlichen Dutt) auf dem Kopf, lange Cardigans zu kurzen Hosen und rosa Backen. Die Anderen tragen Gemachtes: Lippen, ganze Gesichter und Brüste. Und die Dritten tragen Unterhosen auf dem Kopf. Von diesem Trend konnte ich leider kein Foto mache. Im rechtsfreien Raum Christiania (hier gilt das Faustrecht!) wo verfilzte Lebensmaulwürfe munter ihr Superpot in kleinen Boutiquen feilbieten, versteht man keinen Spaß. Im Hippie Freistaat stand auf jedem Bauwagen fett “no photos”, um die distanzlosen Touristen mit der Videokamera im Anschlag gleich mal wieder in die Schranken zu weisen. Recht so! Wir verzichteten auf ein Tässchen Tee mit Keksen aus der “Sunny Bakery”, und ich Lebensschisser war heilfroh, als ich mit meinem sauberen Mäntelchen und dem Clean Brunch im Bauch wieder draußen war (Satz des Tages: “Also wenn die mir da Drogen spritzen wollen, dann geh’ ich wieder…)</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 12 Apr 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[HARTE SCHALE, WEICHER KERN]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/harte_schale_weicher_kern/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_2450_JPG_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>

<p>Ok, was brauchen wir?</p><br/>

<p>Butter, Milch, Brot, Nieten und vielleicht eine Pulle Wein. Nieten sind nicht lebensnotwendig, machen nicht satt, tun aber trotzdem gut. Sie geben faden Outfits einen Twist in Richtung Metallica und schützen uns vor bösen Blicken. Auch die Wirkung auf seelischer Ebene ist nicht zu unterschätzen. Ähnlich wie Lederjacken, die uns groß und stark machen, geben Nieten einem immer ein bisschen das Gefühl der Unsterblichkeit. Modisch wie spirituell gesehen eine Leistung! Egal ob auf Shirts, Ballerinas (Tory Burch), Stiefeletten (Ash), Gürtel oder Taschen (Givenchy, Marc by Marc Jacobs)- wir wollen Nieten, überall! Ausser im Bett vielleicht (Hoho, es musste einfach sein…)</p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 09 Apr 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[PARTLY CLOUDY SKY]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/partly_cloudy_sky/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/romy-schneider-31_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Falls das, was ich hier heute schreibe, nicht lustig ist, bin ich nicht dran Schuld. Seit der immer leicht verschwitzt aussehende Herr Kachelmann in U-Haft sitzt, ist die Welt nicht mehr das, was sie mal war. Nicht mal mit dem Wetter kann man noch rechnen. Kaum brannte das Osterfeuer, fielen schon die ersten Tropfen, rein in die gute Stube, raus an die frische Luft, ein hin und her wie im Ohnsorg-Theater. Dabei stand doch auf dem Handy, es würde tüchtig schütten. Selbst darauf ist kein Verlass mehr. Sonne, 16 Grad zeigt es an. Die Menschen tragen schon wieder Hot Pants, als hätten sie nicht mehr alle Tassen im Schrank. Aber ich trau dem Apple Frieden nicht. Der April ist mir nicht geheuer, weder er, noch ich, wissen was wir wollen. An solchen Tagen muss man entweder A. im Bett bleiben, oder B. Dinge essen, die eine beruhigende Wirkung haben (mit Baldrian gefüllte Hasen) oder C. sich belohnen fürs Nichtstun. Am besten mit einem Trenchcoat, von dem man lange was hat. Darin sieht man immer superb aus und kann auch mal im Regen stehen gelassen werden. Ein Trenchcoat ist durch nichts zu ersetzten. Er kann, muss aber nicht, klassisch sein. Dann trägt man ihn Jahr für Jahr und freut sich, so wahnsinnig erwachsen gewesen zu sein, sein Geld nicht in einen weiteren Military-Parka (ja, auch schön!) oder in fünf Paar mittelmäßige Schuhe investiert zu haben, sondern in solides Beige. Wenn man sich jedoch auf keinen Fall wie eine erwachsene Frau fühlen möchte, rate ich zu dem niedlichen und lebenslustigen Modell von Marc by Marc Jacobs mit den roten Herzen drauf. Der macht auch gute Laune, wenn der Himmel voller Wolken anstatt Geigen hängt. Ein weiterer Pluspunkt: Er hat Humor. Wenn alles nichts hilft, geht man auf die Seite von Burberry (www.artofthetrench.com) und schaut sich fremde Menschen an, die auch nichts besseres zu tun hatten, als sich gelangweilt in ihrem Trench fotografieren zu lassen. Das hat ähnlich stimmungsaufhellende Wirkung wie Johanniskraut.</p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 06 Apr 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[GERMANY'S NEXT HÄSSLICHER VOGEL]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/haesslicher_vogel/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_5745-1.JPG_jpeg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>

<p>Ach, du ahnst es nicht! Die fünfte Staffel und es wird, kaum zu glauben, immer noch komischer. Gestern dann der große Tag des Umstylings mit verhüllten Vorhängen und einem Gnom, der als Heidis Friseur vorgestellt wurde, der auch schon die Haare von Pipapo gemacht hat. Es gab wieder Extensions, freche Typveränderungen und Tränen. Heidi stand schadenfroh daneben, der hässlichste Vogel bekam Locken, die er am darauffolgenden Tag wieder glattföhnte, und flog zum Schluss raus. Später flippten dann alle aus, weil sie, das musst du dir mal reinziehen, echt voll krass, in New York waren. Dort gab es ein Casting von einem total angesagten Designer, dessen Namen ich noch nie im Leben gehört habe und weitere schlimme Legobroschen von Jury-Mitglied Q., der sich wie eine Kassette anhört (“New York ist die Ciddy, in der du es über Nacht zum Topmodel schaffen kannst!”)</p><br/>

<p>New York ist auch die Ciddy in der Ari Seth Cohen ältere Damen und Herren mit Style aufspürt, um sie auf seiner wunderbaren Seite www.advancedstyle.blogspot.com zu portraitieren. “Proof from the wise and silver-haired set that personal style advances with age”</p><br/>

<p>Das gibt Hoffnung, in vielerlei Hinsicht. Bei diesen Kandidatinnen bekommt Heidi vielleicht auch bald graue Haare und tauscht sie gegen den Grünstich auf ihrem Kopf ein. Und ich werde jetzt in Würde (nein, kein neues Label aus New York!) ein wenig altern.</p><br/>]]></description>
      <pubDate>Fri, 02 Apr 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WIR DÜRFEN DAS!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/wir_duerfen_das/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/Scan5_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Als ich das erste Mal Cat Stevens hörte, saß ich an irgendeinem Lagerfeuer und trug einen Jeansrock. Vielleicht stimmt das auch nicht, möglicherweise hatte ich eine Breitcord- oder gar eine Latzhose an. Aber: Ich hätte einen tragen sollen! Ein Jeansrock schreit ja förmlich nach Lagerfeuer, oder andersrum? Cat Stevens Stimme schreit auf jeden Fall ziemlich verzweifelt nach seiner Lady D’Arbanville, und ich gebe zu, dass es dreissig Jahre gedauert hat, bis ich das verstand. In meinen jugendlichen Ohren klang der Titel immer nach “My Lady Dabandi”, was ähnlich mysteriös klang. Heute weiss ich, wer diese Lady D’Arbanville ist: Patti D’Arbanville hatte 1968 in Andy Warhols “Flesh” ihr Schauspieldebüt und spielte mit bei “Bilitis” (mit weniger als einem Jeansrock an). Der verliebte Cat widmete ihr den Song. Vielleicht hatte ich also doch keinen Jeansrock, sondern nur einen goldenen Kaftan an. Barfuss, selbstverständlich, und nackt am Lagerfeuer vor dem JUZ sitzend, der Klampfe irgendeiner Trantüte lauschend. Einen bodenlangen Kaftan kann man sich natürlich in jedem Alter erlauben, kaschiert er doch und macht, nun ja, eine gute Figur. Aber einen kleinen Jeansrock, der aussieht wie von einem Kindergartenkind gemalt? Unbedingt! Meiner ist vorne durchgeknöpft, geht bis zur Taille hoch, hat Gürtelschlaufen (top!) und ist, reiner Zufall, von Stella McCartney (wäre jetzt auch doof, wenn ich schreiben würde, er sei von Esprit oder so…) Von seiner exklusiven Herkunft mal ganz abgesehen, kommt es darauf an, wie man ihn trägt (wie man ihn “kombiniert” klingt immer so unappetitlich nach Farb- und Stilberatung). Eine weiße, saloppe Seidenbluse zu dem Comic-Röckchen macht sich bestens. Und unbeding: “Tuck in!” (die Aufforderung, sein Hemd in die Hose zu stecken). Für den Anfang steckte ich den Rock aber erstmal in die Tüte und zeigte ihn vorfreudig einer Freundin. Diese sagte: “Hübsch, aber so was kann ich nicht tragen!” Warum nur? Er sei zu kurz oder sie zu alt, und beides ist natürlich völliger Unsinn. Nein, man muss seine Knie nicht unter einem bodenlangen Kaftan verstecken, sobald man über dreissig ist, und ja, meine Lady Dabandi würde uns was husten.</p><br/>


<iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/9ik1pxav-CM" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Mon, 29 Mar 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[PEACE, LOVE AND UNTERSTÜTZUNG]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/peace_love/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/hippies_bemalt_DW_K_424995g_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Man sollte niemals eine Unterwäsche-Boutique betreten, wenn man gerade prämenstruell ist, es eventuell gerade war oder eventuell bald sein wird (also eigentlich immer). Auch sollte man vorher einen Kurs machen, der das Selbstbewusstsein stärkt (Kampfsport), eine Psychoanalyse abgeschlossen oder eine Brust OP hinter sich gebracht haben. Alle anderen sollten den Kauf eines BH’s online erledigen. Ich hingegen ignorierte all meine guten Ratschläge und betrat bestens gelaunt Princess Tam Tam. Meine Freundin Ines warnte mich noch mit den Worten: “Ich glaube, die Verkäuferin hat gemachte Brüste”, aber da stand ich schon barbusig in der Pink Umkleide, wie mich der liebe Gott geschaffen hat. Die kleine Verkäuferin mit den großen Duddeln und der schmalen Taile (eine optische Täuschung!) zog den Vorhang beiseite und griff in die Schöpfung und dann ohne Umschweife in mein unüppiges Dekoltee. Das kennt man ja von Fachverkäuferinnen im Dessousgewerbe, das macht mir nichts. Schlimmer war das, was aus ihrem glossigen Mündchen kam: “Wollen wir vielleicht doch mal einen Push-up probieren? Sie haben ja sehr wenig Busen, und, äh, sie brauchen etwas Unterstützung!” Wir?</p><br/>

<p>Meine Freundin, Verkäuferin A, Verkäuferin B und ich standen bei offenem Vorhang in dem Kabuff und betrachteten mich gemeinsam im Spiegel. Unterstützung kann man ja in fast jeder Lebenslage gebrauchen, aber mit einem schlabberigen Triangle-BH am Leib und untenrum in einer Röhre steckend, die deutlich macht, warum man den Winter über vielleicht doch nicht so viel Mon Cheries essen sollte, möchte man keine Unterstützung, sondern nur eins: Flüchten. Mir kamen die Tränen, während die kleine Sexbombe unbeirrt in ihrem hübschen Sortiment nach einem Spitzenbüstenhalter mit Bügel und Polster in 70 A suchte, der schließlich alles derart künstlich hochbockte, dass ich mich erschreckte und den Laden ganz selbstständig und verzweifelt verlies. An diesem Tag hätte ich gerne meine BH’s verbrannt, wäre wie ein Hippie durch die Fußgängerzone gehüpft, mit Stolz, Rebellion und Freiheit in der Bluse. Aber ich kann mir das echt nicht leisten, so ohne Unterstützung.</p><br/>

<p>PS: Gestern erstand ich im hübschen Wäscheladen in der Schanze (www.secretservice-store.com) doch noch ein graziles magentafarbenes Modell ohne Draht, Schaumstoff und Selbstmordgedanken für 46 Euro von Huit, das Bombe sitzt.</p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 26 Mar 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[BEIGE HOSEN UND ROTE BEETE]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/beige_hosen_rote_rosen/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_2301_JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Seit heute früh weiß ich Details über meinen rechten Fuß, die ich mir und allen anderen gerne erspart hätte. Es ist nämlich so: ich habe einen Senk-Knick-Sichelfuß. Nein, es ist nicht so schlimm wie das Wort es vermuten lassen würde. Ich habe nur Plattfüße, vermutlich vom vielen auf der Matte stehen. Für diese Diagnose brauchte der Doktor, ich schwöre es, exakt 35 Sekunden. Er schüttelte mir die Hand und sagte beim Rausgehen noch: “Sie bekommen Einlagen angefertigt, das wird die Sache beheben!” Dann war er verschwunden und ich steckte mit meinen nackten Füßen in einem rosafarbenem Schaumstoffkarton fest. Fast war ich ein bisschen enttäuscht, dass er das Wort OP nicht mal in seinen Mund nahm. Die Arzthelferin fertigte einen Abdruck an, es kitzelte und dann unterschrieb ich etwas, von dem ich nicht sicher bin, was genau es eigentlich war. Und ich dachte nur eins: Werden die Einlagen nicht aus meinen Lieblings Marc Jacobs Pumps mit den roten Sternen gucken? Ich will keine Einlagen. Einlagen haben Kleinkinder in Kickers-Schuhen. Der Vorfall in der Orthopäden-Praxis warf mich völlig aus der Bahn: Werde ich fortan in Gesundheitsschuhen von Arche durchs Leben schleichen müssen? Auch wenn sich meine schlimme Fußfehlstellung womöglich nicht auf meine Beinlänge und den Rest des Körpers auswirken wird, mache ich mir dennoch große Sorgen um meine optische Zukunft. Kann man mit einem Senk-Knick-Sichelfuß überhaupt Chinos tragen, die ich dringend tragen möchte? Zu gekrempelten beigen Baumwollhosen sollte man nicht ausgerechnet Gesundheitslatschen kombinieren. Es sei denn, man geht mit seinen Sichelfüßen auf Safari. Für alle anderen Gelegenheiten wären High-Heels die Schuhe der Wahl.</p><br/>

<p>Wobei man das natürlich alles in Relation sehen muss. Immerhin habe ich keinen Pichelfuß oder so. Und: Meine Füße sind noch dran! Ganz anders meine Freundin Dasa, der man bei der Pediküre versehentlich die Hacke abgehobelt hat, wie ich gestern erfuhr. Bevor es dazu kam, hobelte sie allerdings noch Rote Beete in hauchfeine Scheiben und servierte mir ein bekömmliches Rote-Beete-Carpaccio mit Walnüssen und Koriander, das mich völlig narkotisierte.</p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 23 Mar 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[WE'VE GOT MARRIED IN A FEVER]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/fever/</link>
      <description><![CDATA[<p>Frühlingsanfang, die Sonne scheint unverdrossen, meine Ehe hält heute auf den Tag genau dreizehn Jahre (mehr oder weniger unverdossen), meine Mutter, Schwester, älteste Freundin (nein, nicht sie, sondern unsere Freundschaft ist steinalt) und Ronaldhino haben heute Geburtstag und zum Mittagessen gab es gerade fünf Toffifee. Was will man mehr nach einer Woche der Sorgen, Zweifel und dem sicheren Glauben, bei der Geburt vertauscht worden zu sein? Man sollte vielleicht doch nicht dahingehen, wo man herkommt. Von Ferne habe ich mir ausgemalt, wie nett es sein wird, durch die alte Heimat zu schlendern, wie rührend das Wiedersehen mit der Familie sein wird. Als wir schließlich voreinanderstanden, war die gute Laune schlagartig perdu. Wir beäugten uns misstrauisch und sahen: Wir sind uns nicht ähnlich. Selbst die unterschiedliche Länge der Fingernägel war Anlass für Unwohlsein. Komisch, dass fehlende Gemeinsamkeiten einem derart beunrughigen können, und gar nicht komisch, dass das eigene Aussehen einem immer so im Weg steht. Aber diese Erkennnis ist nicht neu und das Einzige, was es zu tun gibt: Weitermachen. Der Frühling steht vor der Tür, das Alte (Moonboots) muss weg, das Neue (Sandalen, Blumenkleider, Jeans-shorts) muss her. Ich werde die Fenster putzen, alles rausschmeißen, was gestrig ist, die komplette Wohnung maigrün streichen, den Balkon bepflanzen, mich von den Dingen trennen, die traurig sind (Strümpfe mit Löchern), morgens um sieben schwimmen gehen, ach, was sag ich, mein ganzes Leben werde ich ändern. Nur Johnny Cash darf bleiben.</p>]]></description>
      <pubDate>Sun, 21 Mar 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[LOVE LONG DISTANCE]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/love_long_distance/</link>
      <description><![CDATA[<p>Kurz bevor ich jetzt in den Zug nach Frankfurt springe, um nach ein paar Tagen mit einem Nervenzusammenbruch und um Jahre gealtert (Herkunftsfamilientreffen sind per se eine emotionale Zumutung!) wieder heimzukehren, hier noch zur allgemeinen Aufmunterung ein nicht mehr neues, aber immer wieder schmerzhaft mitreissendes Liedchen von der nudeldicken Beth Dito, von deren Selbstbewusstsein wir uns alle ein Scheibchen abschneiden sollten.</p><br/>

<iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/Y4IbHPuAnvw" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Wed, 17 Mar 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DIE GROSSE FREIHEIT]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/die_grosse_freiheit/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/tocotronic04_juttapohlmann_g-1_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>

<p>Das Kind ist verreist, und wir zurückgeblieben wie zwei Rentner, die plötzlich ganz viel Zeit haben, die über das Wetter sprechen und denen die große Freiheit auf den Kopf fällt. Regel Nummer Eins an diesem Wochenende: Nicht über Malaisen sprechen (“Mein Fuß tut so weh, bestimmt ist es was ganz furchtbar schlimmes!”) Regel Nummer Zwei: einfach mal total verrückte Dinge tun, wie, öhm, ein Bier trinken um 17 Uhr. Regel Nummer Drei: Nicht vor zehn Uhr aufwachen.</p><br/>

<p>Am ersten Tag wachte ich pünktlich um 6 Uhr 35 auf, lag bewegungsunfähig im Bett und betrachtete im Wechsel meinen tiefschlafenden Mann und meinen geschwollen kleinen Zeh. Dann gab es Frühstück im Bett, Autorennen im Schlafanzug und eine große, herrliche Langeweile legte sich auf mich wie zu lang gekauter Kaugummi. Ein Mittagsschläfchen und Zack war es Abend, Burritos bei Jim Burrito’s und zum Dessert Tocotronic in der Großen Freiheit 36. Ich trank in einem Affenzahn all die Biere, die ich nicht um 17 Uhr getrunken hatte und wackelte mit dem Kopf, den Hüften und meinem schwerverletzen Zeh (Eine spontane Wunderheilung bei dem wunderbaren Stück “Eure Liebe tötet mich”), während der schöne Dirk von Lowtzow sein Hemd für mich durchschwitzte. Hey, warum nicht jeden Tag so?</p><br/>

<iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/NYW6mgIN6Pk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Mon, 15 Mar 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DIE STASI VOR DER TÜR]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/stasi/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/productimage-picture-21c462713100021-jeans-overal-505_jpg_1134x1800_autofill_upscale_q92_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Ich habe den Vorhang vorsichtshalber zugezogen. Zu einem Anflug von Migräne kam eben noch ein unangemeldeter Besucher hinzu. Es klingelte Sturm, und ein Männchen mit der Stimme von Studio Braun fragte durch die Sprechanlage, ob hier Susanne Kaloff wohnt. Er habe auf der anderen Straßenseite Müll von mir entdeckt, teilte er meinem verdutzen Mann mit, während ich ahnungslos und mit pochendem Schädel darniederlag. Der emsige Nachbar muss also im Regen in aufgeweichten Alnatura Tüten rumgewühlt und zwischen alten ZEIT-Magazinen, Dr. Oetker Pizzakartons, Tamponschachteln, Anita Hass Quittungen und Liebesbriefen, eine zerissene Rechnung mit meiner Adresse gefunden haben. Vermutlich hat er die Schnipsel schon gestern abend mit in seine mit senfgelbem Teppich ausgelegte Wohnung genommen, sie dort auf seinem Biedermeier Tischchen wie ein Stalker zusammengeklebt und dazu ein Leberwurstbrot gegessen. Der Papiermüll werde Montags abgeholt. Heute sei aber Freitag. Das ist wahr. Heute ist Freitag und ich möchte auf keinen Fall meinen intimen Müll eine Sekunde länger auf der offenen Straße wissen. Sicher weiss bereits die ganze Nachbarschaft von meinem Fehlkauf bei H&M; vierzehn Euro neunundneunzig hat das Jeanshemd gekostet, in dem ich aussehe wie ein vierzehnjähriger Junge. Es ist zu hell, zu groß, zu lang, zu alles. Aber vielleicht läuft es ja noch ein.</p><br/>

<p>Ich habe lange gehadert, ob ich diesen Trend wirklich noch mal mitmachen sollte. In jeder Zeitschrift wird das große Comeback gefeiert, das was mal der allerletzte Schreckschrei war, ist nun en vogue. Und überall steht geschrieben, was man auf keinen Fall tun darf mit so einem Jeanshemd: Niemals in einer Farbfamilie bleiben, never! Der Komplett-Jeanslook ist genehmigt, aber unterschiedliche Waschungen sollten es sein. Oben hell, unten dunkel, oder andersrum. Oder wir sparen auf den stunning Jeans-Overall von Celine, der eine Täuschung ist, weil Jeanshemd und Hose zusammengenäht sind. Dazu braucht man dann nur noch ein paar Schuhe mit Absätzen in der Höhe des Trump-Towers und eine trainierte Blase (Der Prozess des Hoserunterziehens könnte etwas länger dauern). Oh ja, und die Quittung auf keinen Fall im Altpapier entsorgen!</p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 12 Mar 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[LIEBESKRANKHEITEN]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/liebesktankheiten/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/51C3yWANZEL._SS500__jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Nachdem mein Buch “Liebeskrankheiten – vom ersten Fieber bis zum letzten Seufzer” heute zwischen Möpsen und Mördern bei BILD-Online (das soll nicht undankbar klingen, ich bin in Demut gebeugt!) vorgestellt wurde, ist es nun höchste Zeit, mein spektakuläres Werk auch hier angemessen zu präsentieren. Wenn Mann und Frau physisch oder psyschisch auffällig werden, stecken nämlich häufig schwere Liebeskrankheiten dahinter. Als Betroffene, Partner, Freunde oder Bekannte sollten Sie wissen, welche Symptome was bedeuten. Wer es noch nicht bemerkt hat: Es handelt sich um, Obacht, Satire. Also ein Ratgeber, der einem nicht die Bohne weiterhilft. Eventuell bringt er den ein oder anderen jedoch an einer Stelle aus Versehen zum leise lachen, aber auch das ist nicht sicher. Dolly aus Bottrop beispielsweise fand es “nicht mal im Ansatz witzig!”, was sie ungefragt im Brigitte-Online Forum kundtat, die blöde Plunze. Nun ja, Humor ist, hoho, wenn man trotzdem lacht. Wegen Dolly aus Bottrop und ein paar anderen überkritischen Klugscheissern (Apropos, die Klugscheisserei ist auch eine schlimme, schlimme Krankheit bei Paaren) heulte ich drei Tage lang durch, betrank mich und starrte auf den Amazon-Rang, bis ich doppelt sah.</p><br/>

<p>Was wollte ich eigentlich sagen? Ach ja, das Buch ist echt ein Knaller. Jeder sollte es unbedingt kaufen, es gibt Auskunft über die fiesesten Beschwerden von Bedeutungsschwangerschaft bis Unterbrechreiz, wie Sie, rein theoretisch, vorbeugen können, wann Sie das Geld für den Paartherapeuten ebenso gut gleich aus dem Fenster werfen können, und ob es bedrohlich ist oder einfach nur zum Davonlaufen.</p><br/>

<p>ACHTUNG: Kann Spuren von Neurosen erhalten!
</p>]]></description>
      <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[C'EST MOI ET YVES]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/yves/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_2187_JPG_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Langsam komme ich wieder zu mir: Yve liegt vor der Tür. Ich ertrage ihn nicht mehr. Tief Yve (aus unerfindlichen Gründen ohne S am Ende) hats vermasselt. Wir wollten doch Krokusse, und was bekommen wir? Mannshohe Hundehaufen unter einer nostalgischen Schneedecke. In meiner Jugend hatte ich mal einen Lover, der hieß Yves. Er war sehr klein und nur so mitteloho. Aber Franzose, und er roch nach Y (gesprochen igrek) von Yves Saint Laurent und war Skilehrer im Club Med in St. Moritz. Er trug helle Jeans, die eine Spur zu eng waren und ich redete mir für die Dauer meines Aufenthalts ein, er sei eben so ein Serge Gainsbourg Typ. Ich war Hostess und hatte die Aufgabe, zahlende Gäste an den Tisch zu begleiten, dicke Kinder als Schmetterling zu schminken oder als Clown verkleidet am Hoteleingang zu stehen. Schon damals war Schnee nicht so mein Element und anstatt mit einer mummeligen Skihose und Moonboots Halligalli auf der Hütte zu haben, schlitterte ich in einer Leggings von Jet-Set, die mit einem Allover Comicdruck versehen war und Wildleder Overknee-Boots auf papierdünnen Sohlen ins Tal. Wenn man das mal hinter sich gebracht hat, sollte einem so ein bisschen Yve eigentlich nicht mehr aus der Bahn werfen. Ich schminke mich jetzt als Clown, ziehe keine Leggings an, sondern allen äußeren Umständen zum Trotz meinen nagelneuen dunkelblauen, fabelhaft konservativen Blazer mit goldenen Knöpfen, und rutsche in darauf farblich abgestimmten Moonboots zur indischen Gymnastik.</p><br/>

<p>P.S: Ach ja, das auf dem Foto ist keine Schüssel mit Kamille Dampfbad, ich inhaliere nur Tee aus einer großen Tasse.
</p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 06 Mar 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[SUNNY!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/sunny/</link>
      <description><![CDATA[<p>Yesterday my life was filled with rain, aber dann das: Wie Ella gemütlich und sonnig im Stuhl sitzt und Tom Sexbomb Jones mit Monchichi Haarhelm so in Swing kommt, dass er fast vom Schaukelstuhl fliegt. Guten Morgen, Ihr Freaks!</p><br/>

<iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/-mZoyWawPB8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Thu, 04 Mar 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[OHNE MICH!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/ohne_mich/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/axl-rose_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Gestern las ich, dass die Neunziger zurück seien und bekam es prompt mit der Angst zu tun. Das bedeutet nämlich zweierlei: Frauen werden wieder Hip-Bags tragen (siehe Rihanna mit Louis Vuitton um die Hüfte) und, ich weiss grad nicht, was schlimmer ist: Ich werde meine schimmelige Guns N’Roses Lederimitatjacke zwischen den Flohmarktkisten suchen müssen. Nachts schreckte ich auf, weil ich an sie dachte und partout nicht weiß, was aus ihr wurde. Vermutlich liegt sie seit dem letzten Umzug auf einer Müllhalde in Berlin Spandau. Viele geile Stunden meines Lebens verlebte ich atmungsunaktiv in ihr. Nun, die Neunziger sind für mich over, und wie alle Dekaden, die man live miterlebt hat, findet man es gänzlich uncool, daran erinnert zu werden. Mädchen, die, sagen wir, 1990 geboren wurden, mögen es revolutionär finden, ein Nolita Stretchkleid zu tragen. Ich sage: Leute, ohne mich! Das riecht doch alles nach Teenspirit!</p><br/>

<p>Meine Mama rollt immer ein wenig mit den Augen, wenn ich begeistert über ein Kleid, das sie auf einem alten Foto trägt, ausrufe: “Nein, wie toll Siebziger! Hast du das noch?” Mein Sohn wäre beim Anblick seiner Mutter in einer 90er Jahre Plastikjacke mit Extensions im Haar wohl eher beschämt.</p><br/>

<p>Kurt, Sinead und Axl – ich hab euch alle lieb, aber ich möchte mir nie wieder in meinem Leben einen Globetrotter-Outdoor-Adventure-Beutel um meinen Bauch binden.</p><br/>]]></description>
      <pubDate>Tue, 02 Mar 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[DER MOB, DAS IT-GIRL UND ICH]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/der_mob/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/Alexa-Chung-2-668x1024_jpg_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Am Spiegel im Flur hängt eine rausgerissene Seite aus der letzten GRAZIA. Seit zwei Tagen gucke ich circa siebenhundert Mal täglich auf Alexa Chungs Mob. Das It-Girl trägt eine Frisur, die keine ist, und die auch ich haben will: Einen Messy Bob. Das heisst im Groben nichts anderes als ein rausgewachsener Schnitt mit einem rausgewachsenen Pony. Ein Umstand, der an ihr wahnsinnig funky aussieht.</p>

<p>Nun werde ich heute (16 Uhr 30 MEZ) mit der rausgerissenen Seite und vor Aufregung dampfend zum Friseur gehen. Weil man ja weiss, dass nur Friseure können, was Friseure können. Auch dann, wenn man hinterher so aussieht, als hätte einem das eigene Kind mit der Bastelschere bearbeitet. Ich schwitze schon bei dem Gedanken an den Moment, wenn er meine zipfeligen Haare in Partien abteilt. Das Schlimmste am Friseurbesuch ist ja nicht die Tatsache, dass Haare fallen. Das Erschütternde ist die Erkenntnis, dass man zu Hause doch noch viel besser aussah. Ich kann nur spekulieren, woran das liegen mag. A. Die Lichtverhältnisse sind in den meisten Salons frauenfeindlich und B. Die Spiegel sind in den meisten Salons vom Teufel besessen. Gründe, weshalb ich mir in den letzten Jahren Kapriolen auf dem Kopf streng verboten habe. Mein Mann hat schon einen Stab an Psychotherapeuten für uns bereitgestellt, damit ich (und er) das Wochenende überlebe. Es ist nämlich so: ich weine immer nach dem Friseurbesuch, weil ich mich nicht wiedererkenne. Aber diesmal wird alles ganz anders kommen – weder werde ich, noch sonst jemand auf der Straße, mich erkennen. Nicht erschrecken, ich werde um 30 Jahre jünger aussehen, Clogs zu nackten Streichholzbeinen tragen und vielleicht heute Abend irgendwo auflegen. Kate kommt auch. Oder ich liege gegen 19 Uhr mit Spinatpizza und Mütze im Bett.</p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 27 Feb 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[KEIN KUSCHELROCK, TEIL 1]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/kein_kuschelrock/</link>
      <description><![CDATA[<p>Alle Mann aufwachen! Das sind die zackigen The Ettes aus L.A – Poni, Coco und Jem. Eine Band, die von sich selbst sagt, sie klingt wie Nancy Sinatra auf Steroiden. Wer nach dem Stück nicht wie irre durch die Bude tanzt, dem ist nicht mehr zu helfen! Und dann gleich zum Kurs “Jetzt lerne ich Schlagzeug spielen” anmelden und so saucool aussehen wie Schlagzeugerin Poni. Dann kann nichts mehr schief gehen. When it rains, when it rains, the sun comes out again… Schnee, mach Dich vom Acker! So, und jetzt noch mal von vorne…</p><br/>

<iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/D5aQX_y-QsM" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Wed, 24 Feb 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[I LOVE YOU, MR.HALSTON!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/i_love_you_mr_halston/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/2halston_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Roy Halston Frowick hatte sich das sicher anders vorgestellt: Ich verliebte mich nicht in seine Kleider, sondern in seinen Flakon. Diese organische Form der Flasche, wie ein Kegel, ein weißer Kunststoffverschluss, und die braune Flüssigkeit, die so verheißungsvoll roch wie sie aussah: süß, schwer und zu viel für einen Teenager im Taunus. Ich ging in einem vanillegelben Benetton Sweatshirt ins La Soiree in Oberursel, tanzte zu Carbonara von Spliff, und eine Stimme in mir sagte: Honey, das ist nicht New York! Später, als ich Stewardess war, und lange Strecken meines Lebens abgegessene Tabletts entsorgte und mein aktiver Wortschatz sich auf “chicken or fish?” beschränkte, wünschte ich mir, Roy hätte auch Lufthansa Uniformen entworfen (was er tatsächlich für die Braniff Airlines tat). Er hüllte Frauen in nachtblaue Kleider aus Ultrasuede (eine Synthetikfaser aus den Siebzigern), die eine Schulter bedeckten, so pur, dass Knöpfe oder Reisverschlüsse nur gestört hätten. Als wäre man nackt in ein Bettlaken aus Seide gewickelt. “You are only as good as the people you dress!” sagte er mal. Unvergessen: Lauren Hutton, die schönste Zahnlücke ever in Halston. Nun gibt es “Halston Heritage”, eine Hommage an den 1990 verstorbenen Designer. Modelle aus den Archiven wurden neu interpretiert: Softe Drapierungen, strahlende Farben, One-Shoulder Hängerchen, Jumpsuits mit Studio 54 Gefühl, viel Discoglam, und das Schönste: Endlich erreichbar! 
(Demnächst bei Anita Hass…)</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 22 Feb 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[SOCIAL-NOT-WORKING]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/social_not_working/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_2053_JPG_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Eins mal gleich vorweg: Nein, ich trage kein trendiges Outfit beim Schreiben dieser Zeilen. Genau genommen sitze ich in einem Schlafanzug an meinem Schreibtisch.  Dieses Outfit verdient noch nicht mal den Begriff Schlafanzug. Mein Sohn, 12 Jahre, kommentierte die zerschlissene Strickjacke kürzlich so: “Mama, du siehst ja aus wie die Großeltern im Bett bei Charlie und die Schokoladenfabrik!” Och, ich fand das schmeichelnd – die ärmlichen alten Herrschaften, die den ganzen Tag unter dicken Decken im windschiefen Häuschen zu viert im Bett sitzen und stricken, sind doch sympathische Stil-Ikonen.</p><br/>

<p>Die große Freiheit der Freien Autorin ist es doch, dass sie bei ihrer freien Arbeit niemand sieht. Ich habe schon mal ein Interview mit dem Chefdesigner von Adidas im Schlafanzug geführt. Aber das ist natürlich sehr lange her und heute habe ich mich und mein Leben so weit im Griff, dass ich mich am morgen sogar dusche, bevor ich an die Arbeit gehe. Das ist aber auch schon der größte Nachteil am Freisein: Man muss sich ständig selbst ermahnen, selbst zur Disziplin erziehen, denn sonst droht die Prokrastination! Das hat nichts mit der Kastration zu tun, sondern meint das Aufschieben von wichtigen Dingen. Eine Erledigungsblockade sozusagen. Anstatt also meine Arbeit zu machen (Texte schreiben), lege ich eine Reinigungsmaske auf (Apropos: Die Seaweed Clay Mask von The Organic Pharmacy ist top!), schmeiß noch eine Buntwäsche rein, dabei fällt mir auf, dass der Küchenboden schlimmer aussieht als der Fußboden im Hamburger Hauptbahnhof, fege durch, kriege einen Hungeranfall, muss mir erstmal einen Obstsalat schnippeln, schneide mir beim Versuch, Mandeln in Stifte zu schneiden, in den Finger, blute, werde mit Blaulicht ins Krankenhaus eingeliefert, poste mein persönliches Drama noch flugs bei Facebook und, ach, so kommt man doch zu nichts…</p><br/>

<p>Deshalb spucke ich jetzt in die Hände, schlüpfe in meine nagelneue rosa-hellblau-karierte “Theory” Bluse, die immer noch auf bessere Tage wartet und rufe: “Ihr Wörter auf, mir nach!” (Dieser Satz stammt leider nicht von mir, sondern von der von mir verehrten Ingeborg Bachmann, die dabei vermutlich eine löchrige Strickjacke trug.)</p>]]></description>
      <pubDate>Fri, 19 Feb 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[EINE PORTION CHLOE, BITTE!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/eine_portion_chloe_bitte/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/IMG_1165_JPG_340x340_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>Gestern war ich in einer Nail-Bar, also ein, nun ja, Nagelstudio, wo die Frauen dicht an dicht nebeneinander sitzen, um sich die Fingernägel zurechtfeilen lassen. Bevor jetzt böse Stimmen rufen: “Na, die Frau Kaloff hat wohl auch nichts besseres zu tun als ihren Körper zu pflegen!” Sage ich: Stimmt, wenn ich nicht gerade Bücher oder hochwissenschaftliche Texte über Mode, Sex oder Yoga schreibe, bin ich beim Yoga, bei der Zahnreinigung, beim Friseur oder eben bei der Maniküre. In den übrigen Zeit koche ich indische Linsensuppe oder einen Detox-Tee.</p><br/>

<p>Zurück zur Nail-Bar. Dort saß ich, neben einer etwas fülligeren Dame mit russischem Akzent und lies mir die Fingernägel schweigend kirschrot (Essie Nr.533 “Pouf Daddy”) lackieren. Meine Nachbarin bekam eine Nagelmodellage mit eckigen, weißen Nägeln. Sie erzählte, dass sie keine Kohlenhydrate mehr isst und nun schon in drei Wochen vier Kilo verloren hat. Vielleicht waren es auch drei Kilo in vier Wochen oder vierzig Kilo in drei Tagen… Sie blätterte sich mit Hilfe ihres Kunstnagels durch die Gala und sagte: “Ach, ich hätte auch gerne so Oberschenkel wie Angelina Jolie!” Woraufhin die Nagelstudiodame trocken antwortete: “Naja, ich weiss ja nicht, ich find’ die irgendwie schon so ausgenuckelt!” Die Kundin trank einen grünen Tee und erzählte mit einer bemerkenswerter Selbstironie, dass sie neulich ihr Handy mit dem Kabel der elektrischen Pfeffermühle aufgeladen hat und die Fehlerquelle erst aufgedeckt wurde, als sie mit ihrem Handy und dem Ladekabel der Pfeffermühle im Telefonladen auflief.</p><br/>

<p>An diesem Abend aß ich mit Pouf Daddy und dem Rest der Familie ausser Haus (Unbedingt hingehen: “Der Krug”, Paul-Roosen-Str.35) Ich vespeiste ein Körbchen voll Brot (Kohlenhydrate), eine Kartoffelsuppe (Kohlenhydrate) und danach Gnocchi (Kohlenhydrate). In dieser Nacht schlief ich sehr schlecht und träumte von Angelinas ausgenuckelten Oberschenkeln und dem blau-weiss geringelten Frühlings Kaschmirpulli mit Goldknöpfen von Chloé, ohne den ich sterben werde.</p><br/>

<p>PS: Wenn ich noch einmal eine Frau sagen höre, sie esse keine Kohlenhydrate, bringe ich sie um. Oder mich.
</p>]]></description>
      <pubDate>Sat, 13 Feb 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[HEAVEN CAN WAIT]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/heaven_can_wait/</link>
      <description><![CDATA[<p>Superduper Duett von Charlotte Gainsbourg und Beck! Unglaublich phantastisches Video von Regiseur Keith Schofield! Jesus, das wir das noch erleben dürfen! Sie so hauchzart, dass man Sorge hat, sie könne jeden Moment auf der Stelle umfallen, ihr eigener Gesang könne sie müde machen. Aber diese Angst ist völlig umsonst. Diese Frau ist spätestens seit “Antichrist” mit allen Wassern und viel, viel Blut gewaschen. Ihr Look macht mich immer wieder fertig. Sie sieht immer gut aus. Auch dann, wenn sie mit Zauselhaar, unbeholfen ungeschminkt einfach so rumsteht. Es ist nicht ihr Trenchcoat, in dem sie aussieht, als habe sie ihn eben auf dem Flohmarkt erstanden, sie trägt auch Jeans, von denen man nie genau sagen kann, ob sie die von ihrer Mama geerbt hat oder von Marc Jacobs. Charlotte hat das gewisse je ne sais pas quoi. Mann könnte es Allure nennen, oder Stil, oder Geschmack, oder Charakter. Oder Wesen. Ein Wesen, aus dessen Mund wohlklingende Worte kommen. Und Beck? Alles gut, nur eine Frage noch: Warum hat er plötzlich so einen Eierhals? Steckt womöglich Scientology dahinter? Ach, auch egal, wer so begnadete Musik macht, darf in seiner Freizeit machen was er will. Meinetwegen auch ein Dopelkinn kriegen!</p>]]></description>
      <pubDate>Thu, 04 Feb 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[ACNE FOR H/W '10]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/acne_for_hw/</link>
      <description><![CDATA[<div><img src="{{media url="wysiwyg/L1020236_jpg_400x400_q85.jpg"}}" alt="" /></div>
<p>In Paris haben wir die Pre Kollektion H/W ’10 von Acne geschrieben – es wird wieder wundervolle Lederjacken geben und Lederhosen, wie sie nur 
Acne machen kann – oben lässig, unten eng.</p>

<p>Ab Juli bei Anita Hass!</p>]]></description>
      <pubDate>Mon, 01 Feb 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[PENKOV SHOW IN BERLIN FOR H/W '10]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/penkov/</link>
      <description><![CDATA[<iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/Mbka6bViBkw" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Mon, 01 Feb 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[KLEIDER MACHEN WITZE!]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/kleider_machen_witze/</link>
      <description><![CDATA[<p>Kann bitte mal jemand hübsche Ballerinas in, warum nicht, babyrosa designen, die für Schneematsch taugen und in denen man nicht wie ein Vollidiot aussieht? Was man zweifelsohne tut, wenn man nun seit beinahe drei Monaten am Stück Ugg-Boots trägt, in denen ich auf jeden Fall so ausschaue, als habe ich einen nassen Hut auf. Schlimmer noch: als habe ich nasse Brotlaibe am Fuß. Aufgeweichte Sauerteigbrote an den Fesseln machen kurze Beine. Und schlechte Laune.
</p><br/>

<p>Heute früh, als ich beim Zahnarzt zur Zahnreinigung auf dem Stuhl lag, ging ich im Geiste meine Frühlingsgarderobe durch und musste an den wahnsinnig lustigen Satz aus dem neuen Buch von Benjamin von Stuckrad-Barre (erscheint im Februar und heisst “Auch Deutsche unter den Opfern”) denken. Der geht so: “Als ich heute Morgen vor meinem Kleiderschrank stand, bekam ich einen Lachanfall”. Darüber könnte ich mich totlachen. Das trifft es so viel besser als ein fades “Äh, ich habe nichts zum Anziehen!” Einen Lachanfall bekomme ich fast jeden Tag, wenn ich sehe, wie es um meinen Kleiderschrank bestellt ist. Ich spreche von Form und Inhalt. Über die Form (Chaos) möchte ich heute auf keinen Fall sprechen. An einem anderen schönen Tag vielleicht mal…</p><br/>

<p>Der Inhalt ist jedoch ein Brüller. Was genau dachte ich mir dabei, als ich dieses schwarze Kleid kaufte, unter dem man weder einen BH, noch keinen tragen kann? Es hängt dort seit ein paar Jahren. Einmal hatte ich es an. Es war an einer Hochzeit, die “Dallas” zum Motto hatte, es regnete aus Eimern, ich trug eine Jeans unter dem rückenfreien Lappen und eine Winterjacke drüber. Andere Witze in meinem Schrank habe ich schon vor ein paar Jahren unbarmherzig ausgemistet. Eine Freundin stand mit einer geblümten Stoffhose in der Hand vor mir, die mal so viel gekostet hatte wie sieben Zahnreinigungen, und lag vor Lachen auf dem Boden “Suse, die hast du aber doch nicht WIRKLICH mal angehabt?” fragte sie. Und wir pfefferten sie, hohoho, in den Altkleidersack. Schade eigentlich: an einem Tag wie heute würde sie mich sicher zum Lachen bringen.</p><br/>]]></description>
      <pubDate>Fri, 15 Jan 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[LACHFALTEN]]></title>
      <link>http://www.anitahass.de/blog/lachfalten/</link>
      <description><![CDATA[<p>Obacht: nur möglich ohne Botox-Injektion!</p>

<p>Für Frauen, die ähnlich hippiesker Natur sind wie ich, und denen die Vorstellung, sich ein wenig Nervengift unter die krumpelige Haut spritzen zu lassen, gleich eine weitere Sorgenfalte auf die Stirn modelliert, sind diese Gesichts-Asanas allerdings bombig zum Entspannen. Am besten gefällt mir die Stelle, wenn diese Person im Hintergrund mit dem Handtuch um die Hüften vorbeiläuft und entgeistert in die rumpelige Besenkammer guckt.</p><br/>

<iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/VqKhYLZ5w4w" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>]]></description>
      <pubDate>Tue, 12 Jan 2010 00:00:00 +0000</pubDate>
    </item>
  </channel>
</rss>

